DE39035C - Neuerung an Lampen, welche mit durch Prefsluft oder in anderer Weise zerstäubtem Brennstoff gespeist werden - Google Patents

Neuerung an Lampen, welche mit durch Prefsluft oder in anderer Weise zerstäubtem Brennstoff gespeist werden

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DE39035C
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Germany
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oil
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Application number
DENDAT39035D
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J. lyle in Paisley, Schottland
Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0057Liquid fuel burners adapted for use in illumination and heating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pressure-Spray And Ultrasonic-Wave- Spray Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE -4: Beleuchtungsgegenstände.
gespeist werden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1886 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Lampen, in welchen der Leuchtstoff, das OeI, in fein zertheilter Form verwendet wird, die durch die Einwirkung von comprimirter Luft oder Dampf auf das OeI erreicht wird. Auf diese. Weise wird eine grofse und hellleuchtende Flamme in diesen Lampen, selbst bei sehr minderwerthigen Oelen, hervorgebracht, trotzdem sich dieselben meist in einem unreinen Zustande befinden, indem Wassertheilchen mit denselben gemischt sind und sich erdige und feste Bestandtheile in denselben vorfinden, welche die Brennfä'higkeit der Lampe beeinträchtigen. . ' .
Es verlöschen derartige Lampen leicht dadurch, dafs der Oelzuflufs nach dem Brenner oder der Düse, die das zerstäubte OeI ausstofsen, unterbrochen wird, indem z. B. Wassertropfen oder sonstige Unreinigkeiten zum Brenner gelangen; dadurch entstehen unangenehme Störungen. Diesen Uebelständen soll durch diese Erfindung vorgebeugt werden, die aufserdem verschiedene Verbesserungen in den Detailconstructionen aufweist.
In den Zeichnungen veranschaulichen die Fig. ι bis 5 eine Ausbildung der Neuerungen, und zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht;
Fig. 2 und 3 sind Verticalschnitte;
Fig. 4 ist eine Oberansicht und
Fig. 5 eine Seitenansicht in verkleinertem Mafsstabe, wobei die Lampe auf einer Console oder einem Träger angeordnet ist.
Das OeI wird der Lampe durch ein Rohr 6 zugeführt, welches mit einem Regulirhahn 7 versehen ist, während die comprimirte Luft oder der Dampf durch das mit dem Regulirhahn 9 versehene Rohr 8 zuströmt.
Ein Vortheil dieses Apparates besteht in einer Vorrichtung zum Ueberhitzen der Luft oder des Dampfes durch die Hitze der Lampen selbst, und in einer Vorrichtung, um zu verhindern, dafs durch Condensation gebildete oder andere Wassertheilchen mit dem OeI austreten, die das regelmäfsige Brennen der Flamme beeinträchtigen.
Das Dampf- oder Luftzuführungsrohr 8 ist seitlich an einem Verticalrohr 10 befestigt, in welchem sich ein inneres Rohr 11 befindet, das bis unter die Einströmung des Rohres 8 reicht. Ein kurzes Rohrstück 12, das amunteren Ende mit einem Abschlufshahn 13 versehen ist, ist an dem unteren Ende des Rohres 10 aufgeschraubt und dient als Sammelbecken für Wassertheilchen, die nach Bedarf durch den Hahn 13 abgelassen werden können. Die Luft oder der Dampf müssen, um in das innere Rohr 10 zu gelangen, in dem Rohr 12 herabsteigen, was die Abscheidung von Wassertheilchen begünstigt. In dem oberen Ende des Verticalrohres 10 ist ein äufseres Rohr 14 verschraubt, dessen oberes Ende geschlossen und das derart gekrümmt ist, dafs der obere Theil in der Flamme liegt. In dem äufseren Rohr 14 befindet sich ein inneres Rohr 15, welches die Fortsetzung des Rohres 11 bildet und mit dem unteren Ende in dem Rohr 10 verschraubt ist.
Zwischen dem Rohr 14 und dem inneren Rohr 15 ist ein freier Zwischenraum, und das obere Ende des letzteren ist offen, so dafs die durch das Rohr 8 eintretende Luft durch das Rohr 11 und 15 empor- und zwischen letzterem und dem Rohr 14 wieder herabsteigt. Das Verticalrohr 10 ist unterhalb des unteren Endes des Rohres 14 mit einem seitlichen Rohrstück 16 versehen, das die ä'ufsere Brennerdüse 17 trägt und in seiner Verlängerung 18 ein kleines Sicherheitsventil 19 besitzt.
Das Oelzuführungsrohr 6 ist an seinem Ende mit einem Verticalrohr 20 verbunden, in welchem ein äufseres Rohr 21 verschraubt ist, dessen oberes Ende geschlossen ist. In dem Rohr 21 befindet sich ein inneres Rohr 22, dessen oberes Ende offen und dessen unteres Ende derart in dem Verticalrohr 20 verschraubt ist, dafs das durch das Rohr 6 eintretende OeI in dem Rohr 22 emporsteigen und zwischen diesem und dem Rohr 21 wieder herabgehen mufs. Letzteres steigt dicht an dem Brenncylinder 23 in die Höhe und reicht etwas über denselben, so dafs das OeI, welches durch das Rohr 21 steigt, in gewissem Grade vorgewärmt wird. Die Anordnung des Rohres 21 dient aufserdem einem anderen Zweck, und zwar soll dasselbe eine Oelsäule etwas über dem oberen Rande des Brenners 21 erhalten; da stets etwas Luft in dem oberen Ende des Rohres 21 abgesperrt ist, so wirkt dieses nun also als Windkessel. Diese Vorrichtung bewirkt aufserdem^ dafs, wenn irgend eine geringe Unterbrechung in der Zuführung des Oelstrahles eintritt, die Oelsäule in dem Rohr und der Luftdruck einen constanten Oelzuflufs zum Brenner verursacht. Nachdem das OeI zwischen den beiden Rohren 21 und 22 herabgestiegen ist, geht dasselbe durch einen horizontalen Rohrstutzen 24 und in das untere Ende eines verticalen Rohrstückes 25, in welchem die äufsere Brennerdüse 17 verschraubt ist, während das innere Brennerrohr 26 zwischen den oben erwähnten Einlassen 16 und 24 in dem Rohrstück 25 befestigt ist. Das Rohr 26 endigt in eine konische Düse 27, die mit einer kleinen Bohrung versehen ist und in der äufseren Brennerdüse 17 ruht. Diese Düsen sind entweder mit Schlitzen oder einfachen runden Bohrungen oder solchen von einer beliebigen anderen Form versehen. Der Raum zwischen den beiden Düsen ist regulirbar, entweder durch Verstellen der Düse 17 oder des Rohres 26 in dem Rohrstück 25. Letzteres ist mit einer Verschraubung 28 versehen, um das innere Brennerrohr 26 zugänglich zu machen.
Das äufsere Brennerrohr 17 ist mit einer Galerie 29 versehen, welche den Brenntrichter 23 trägt, der behufs Reinigung bequem entfernt werden kann. Der Trichter 23 kann auch mit der Galerie 29 aus einem Stück bestehen, die dann mit dem äufseren Brennerrohr 17 verschraubt wird.
In verschiedenen Fällen und bei einigen Oelsorten ist es vorteilhaft, einen äufseren Konus 30 auf dem Trichter 23 am besten aus Kupfer oder Eisenblech anzubringen.
Das zu verwendende OeI kann von minderwerthiger Sorte und von beträchtlichem specifischen Gewicht sein und wird durch Druck. zugeführt, der in beliebiger Weise zur Wirkung kommen kann und das OeI bis zur Spitze des Rohres 21 treibt. Das OeI wird dann durch seinen eigenen Druck nach der inneren Brennerdüse 27 geführt und durch die zwischen den Düsen 17 und 27 hindurchtretende Luft fein zerstäubt, sei dafs es, wenn einmal entzündet, in sehr effectvoller Weise brennt und eine grofse und intensiv leuchtende Flamme bildet.
Der Trichter 23 und der Konus 30 verhindern, dafs die Flamme durch äufsere Luftströme unterbrochen und das zerstäubte OeI zerstreut wird; die etwa gegen ersteren geworfenen Oeltheilchen werden durch die Wärmestrahlung der Flamme verdampft und gelangen so zur Verbrennung.
Eine andere Anordnung der Verbesserungen ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt. Der Uebelstand der möglichen Unterbrechung der Flamme ist hierbei durch die Anordnung einer Hülfs- oder Nebenflamme zu beseitigen gesucht, welche dicht am Hauptstrahl des zerstäubten Oeles angeordnet wird und die Hauptflamme sofort wieder entzündet, wenn der Oelzuflufs momentan unterbrochen wurde.
Fig. 6 ist ein Verticalschnitt des gesammten Apparates, jedoch ohne Luftcompressionsvorrichtung, die von beliebiger Art sein kann,
Fig. 7 ein Horizontalschnitt durch den Brenntrichter und den Brenner, und
Fig. 8 ein Schnitt durch die Ventilconstruction im Detail.
Der Apparat, Fig. 6, besteht aus einem Kessel oder Behälter 31, der zur Aufnahme des Oeles dient und mit einer gröfseren Verschraubung 32 versehen ist, um das Innere des Behälters reinigen zu können, während eine kleine Verschraubung 33 zur Füllung desselben dient. Der Boden des Behälters ist in der Mitte höher, so dafs die sich abscheidenden Verunreinigungen nach der Seite gelangen müssen. Eine Verschraubung 34 dient dazu, sich von der Absonderung von Wassertheilen zu überzeugen und dieselben abzulassen. Die oberen Theile des Apparates werden von zwei Röhren 35 und 36 getragen, die von geeigneter Länge sind und deren untere Enden an dem Behälter 31 mittelst der Stutzen 37 und 38 befestigt sind, die wiederum auf den inneren Rohren 39 und 40 verschraubt sind, welche durch den Behälter 31 hindurchgehen, aus dem Boden desselben hervorragen und durch eine
Schraubenbüchse 41 bezw. 42 gehalten werden. Letztere sind mit Verschraubungsbolzen versehen , um Reinigungsinstrumente in die Rohre 39,40 und 35,36 einführen zu können. In dem Behälter 31 sind äufsere Rohre 43, 44 angeordnet, welche die inneren Rohre 39, 40 umgeben und als Versteifung beim Anziehen der Kupplungsringe 37, 38 und der Büchsen 41, 42 dienen. Die comprimirte Luft tritt durch die Rohre 35, 39 und durch die Bohrungen 46 in den Behälter 31 ein und veranlafst das OeI, durch die Bohrungen 45 in den Rohren 40, 36 hoch zu steigen. Die Bohrungen 46, 45 sind nahe am Boden auf gegenüberliegenden Seiten angebracht, so dafs der durch 46 austretende Luftstrom etwaige Niederschläge am Boden entfernt und fmr OeI in die Bohrungen 45 geprefst wird. Auf den oberen Enden des Luftrohres 35 und des Oelrohres 36 ist durch Muffen 47, 48 ein Gufsstück 49 befestigt, das mit verschiedenen Kanälen, Ventilen und Verbindungen versehen ist.
Auf dem oberen Theile dieses Gufsstückes ist eine äufsere Düse 17 und eine innere Düse 26 verschraubt, welchen die comprimirte Luft und das OeI zugeführt wird. Die comprimirte Luft gelangt durch ein Einlafsrohr 8 in den Apparat, welches Rohr mit einem Abschlufshahn 9 versehen ist, und tritt hierauf in den oberen Theil eines Behälters 12, in welchem die Luft etwa mitgerissene Feuchtigkeit absetzt, die durch einen Hahn 13 periodisch abgelassen wird. Ein Rohr 11 ragt in den Feuchtigkeitssammler 12 hinein und ist in einem Rohrstück 10 befestigt. Die Luft passirt nun das Rohr 11 und geht durch einen Kanal 16 in den Kanal 50, der in dem Gufsstück 49 angeordnet ist. Direct über dem Rohr 11 ist ein kleines Abblaseventil 19 angebracht, das dem gewünschten Luftdruck entsprechend belastet ist und ein Entweichen der Luft bei höherem Druck gestattet. Der Lufteinlafskanal 50 des Gufsstückes 49 communicirt mit einem ringförmigen Raum 51 des letzteren, welcher mit dem ringförmigen Kanal zwischen den beiden Düsen 17 und 26 in Verbindung steht. Gleichzeitig ist der Raum 51 durch einen Kanal 52 mit dem oberen Ende des Luftrohres 35 in Verbindung, das in den OeI-behälter 31 führt.
Auf diese Weise gelangt der Luftstrom nicht allein nach der Düse 17, um das OeI zu zerstäuben, sondern geht gleichzeitig nach dem Oelbehälter 31, drückt auf das OeI und treibt dasselbe nach dem Brenner. Die in den Behälter eintretende Luft steigt durch das OeI auf dessen Oberfläche; falls der Hahn 9 abgeschlossen wird, so würde er fortgesetzt auf das OeI drücken und in die Höhe treiben, selbst wenn dies nicht erwünscht wäre; um dies jedoch zu vermeiden, ist ein kleines Durchgangsventil 53 an dem Luftrohr 39 nahe am Deckel des Behälters 31 angebracht. Dies Ventil öffnet sich nach dem Innern des Rohres zu, wenn der Druck in dem Behälter 31 gröfser ist als der im Rohr 39, wie dies der Fall ist, wenn die Zuströmung der comprimirten Luft abgeschlossen wird und die Luft aus dem Rohrsystem 39, 35 nach der Düse 17 entweicht.
Auf dem Theile, wo das Oelzuführungsrohr 36 mit dem Gufsstück 49 verbunden ist, ist ein Querkanal gebildet, Fig. 8, der mit zwei Schraubenventilen 54, 55 versehen ist, deren Spindeln durch Stopfbüchsen hindurchgeführt sind. Das Ventil 54 gestattet den Zutritt zu einem Kanal 56, Fig. 6, durch welchen das OeI zu einem centralen Verticalkanal 57 gelangen kann, der nach der inneren Düse 26 führt. Ein verschraubbarer Napf 58 ist am Boden des Raumes unter dem centralen Kanal 57 angebracht und gestattet die Reinigung desselben, während sich gleichzeitig Niederschläge in dem Napfe absondern und aus demselben entfernt werden können.
Das andere Schraubenventil 55 stellt die Verbindung mit einem Zweigrohr 59 her, das an dem Gufsstück 49 angeordnet ist und dazu dient, einen Oelbehälter 60 zu speisen, welcher so angebracht ist, dafs er die Brennerdüsen 26, 17 und den Brennerkonus 23 umgiebt. Der Oelbehälter 60 soll dem Zwecke dienen, eine constante Hülfsflamme zu erhalten, um die Hauptflamme wieder zu entzünden, falls dieselbe durch irgend eine Ursache verlöschte. Der Behälter 60 besitzt einen ringförmigen Deckel, durch welchen der Brennerkonus hindurchgeht und mit Flantsch 62 versehen ist, vermittelst dessen der Konus auf dem Deckel ruht. Der Konus 23 besitzt einen offenen Boden und wird in concentrischer Stellung mit der Düse 17 durch radiale Rippen 63 gehalten, die an seiner Innenseite- angebracht sind. Die Schrauben 64, die in kleinen Winkelträ'gern ruhen, befestigen den Flantsch 62 des Konus auf dem ringförmigen Deckel 61 des Oelbehälters 60. Das in demselben befindliche OeI tritt durch den offenen Boden des Konus 23, wird durch die strahlende Wärme der Hauptflamme erhitzt und verdampft infolge dessen an seiner Oberfläche. Die Dämpfe werden nun entzündet und brennen constant als kleine Hülfsflammen um die Düse 17 herum, welche Flamme dann dem beabsichtigten Zweck dient, die Hauptflamme wieder zu entzünden, wenn dieselbe durch irgend eine Unterbrechung erlosch. Die Aufsenseite des Brennerkonus 23 ist vortheilhaft mit Asbest oder einem anderen schlechten Wärmeleiter zu überziehen, wie durch die dicke Linie veranschaulicht ist, so dafs keine allzu grofse Hitze dem im äufseren Theile des Behälters 60 befindlichen OeI mitgetheilt wird.
In dem Querkanal, Fig. 8, ist ein kleines Ventil 65 mit nach aufsen ragender Ventilstange angeordnet, die durch eine kleine Feder gehalten wird. Wird dies Ventil 65 niedergedrückt, so ■ schliefst es den Durchgang 66, der von dem oberen Ende des Oelzuführungsrohres 36 nach dem Querkanal führt, und sperrt daher die Oelzufuhr ab. Die Wiederentzündung der Hauptflamme kann zu beliebiger Zeit durch momentanes Schliefsen des Ventils 65 geprüft werden, wodurch der OeI-zuflufs unterbrochen wird. Das Ventil 65 dient aufserdem noch einem anderen Zweck von grofsem Werthe. Man kann damit Blitzlichter als Signale geben, und da es schwer zugänglich ist, um direct bethätigt zu werden, so kann eine geeignete Vorrichtung mittelst Leine, Hebels u. s. w. angeordnet werden, um das Ventil aus gröfserer oder geringerer Entfernung in Function zu setzen.
In den Zeichnungen sind die Neuerungen bei Lampen angewendet, um den zerstäubten Oelstrahl und die Flamme in verticaler Richtung austreten zu lassen; dieselben können jedoch auch Anwendung finden, wenn die Flamme in geneigter oder ebener horizontalen Richtung zur Wirkung gelangen soll. Wenn die Lampe derart construirt ist, dafs sie eine horizontale, mehr oder weniger geneigte Flamme geben soll, und wenn sie mit einer Hülfsflamme versehen ist, so mufs der Behälter 60 an der unteren Seite angeordnet und von geeigneter Form hergestellt werden. Gleichzeitig mufs in dem Boden ein Gefäfs vorgesehen werden, von welchem das OeI nach dem Behälter 60, anstatt nach dem offenen Boden des Konus 23, gelangt, und das oben offene Gefäfs mufs unmittelbar unter den Hauptstrom oder die Flamme gestellt werden, wo dieselbe aus der Düse 17 austritt. ■

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    An Lampen, welche mit durch Prefsluft oder in anderer Weise zerstäubtem Brennstoff gespeist werden, die Einrichtung, dafs die Prefsluftleitung aufser mit der äufseren Düse (17) durch die mit dem Druckausgleichventil (53) versehenen Rohre (35, 39) mit dem Brennstoffbehälter (31) verbunden wird, so dafs die durch die Löcher (46) austretende, auf die Oberfläche des Brennstoffes drückende Prefsluft diesen durch die Löcher (45) und Rohre (40,36) unter Vermittelung der Ventile (54,55) entweder der inneren Düse (26) des Brenners oder einem denselben umgebenden Bassin (60) zuführt, welches eine constante, den Brenner eventuell zündende Hülfsflamme unterhält, während das Ventil (65) die Unterbrechung der Oelzuführung z. B. zwecks Erzeugung von Blinklichtern bewerkstelligen läfst.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT39035D Neuerung an Lampen, welche mit durch Prefsluft oder in anderer Weise zerstäubtem Brennstoff gespeist werden Expired DE39035C (de)

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