DE110997C - - Google Patents

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DE110997C
DE110997C DE1899110997D DE110997DA DE110997C DE 110997 C DE110997 C DE 110997C DE 1899110997 D DE1899110997 D DE 1899110997D DE 110997D A DE110997D A DE 110997DA DE 110997 C DE110997 C DE 110997C
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tube
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DE1899110997D
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
    • F23D99/002Burners specially adapted for specific applications
    • F23D99/004Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2206/00Burners for specific applications
    • F23D2206/0042Vapour burners for illumination by radiation, with vaporiser heated by an auxiliary flame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVIl 10997-
beheizt wird.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. März 1899 ab.
Gegenstand vorliegenden Patentes ist eine Glühlichtlampe für Kohlenwasserstoffe, insonderheit für Petroleum, bei welcher durch besonders gestaltete, im Mischrohr angeordnete Ablenker eine regelbare Menge des Gas-Luftgemisches abgezweigt und nach unten geführt wird, um zur Beheizung des Vergasers zu dienen.
Die Verwendung eines Theiles des Gas-Luftgemisches für diesen Zweck ist bei Dampfbrennern z.B. aus der Patentschrift 8512 und der amerikanischen Patentschrift 576523 (Fig. 5) bereits bekannt.
Die Lampe ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch dieselbe,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch eine Abänderungsform der Lampe.
Fig. 4, 5 und 6 sind Verticalschnitte durch andere Aiisführungsfonnen derselben.
Das Verdampfungsrohr, welches mit 1 bezeichnet ist, ist an seinem unteren Ende mit einem beweglichen Metallstücke 2 verbunden, das eine mittlere Längsöffnung für den Durchgang des Nadelventils hat, welches das Durchfliefsen des Oeles regelt.
Das obere Ende des Verdampferrohres ist an dem Stücke 11 befestigt, welches als Wärmespeicher für die Erhitzung des Verdampferrohres dient. An diesem Stücke 11 ist nach oben hin das Mischrohr 12 befestigt, in welches das Gas hineinströmt; um dieses Mischrohr 12 herum befindet sich ein äufseres längeres Brennerrohr 13, welches die durchlochte Brenrterkappe 14 an seinem oberen Ende trägt.
Als Verbindung zwischen dem oberen Theile des Mischrohres und der inneren Wandung des äufseren Rohres ist eine Scheidewand 15 vorgesehen. Quer durch den oberen Theil des inneren Rohres geht das Rohr 16 hindurch, dessen unten liegende Wandung theilweise ausgeschnitten oder auch nur durchlocht ist, um einem Theile des Gas-Luftgemisches zu gestatten, in den zwischen dem inneren und dem äufseren Rohre befindlichen Raum einzutreten. Das innere und das äufsere Rohr sind an ihrem unteren Ende durch Lufteinlafsrohre 17 mit einander verbunden und das äufsere Rohr ist von einem Mantel 18 umgeben, der die Lufteinlafsrohre 19 trägt. Der Mantel ist unten glockenförmig ausgebildet, so dafs er die kleine Heizflamme, welche fortwährend mit dem Stücke 11 in Berührung steht, überdeckt und vor Luftzug schützt.
Das durch die Düse strömende Gas reifst Luft durch die oben beschriebenen Oeffnungen mit sich und die Luft und das Gas werden so mit einander vermischt und steigen aufwärts. Ein Theil des Gas-Luftgemisches strömt um das Rohr 16 herum nach dem Ende des inneren Rohres und wird über der durchlochten Brennerkappe 14 unter- oder innerhalb des Glühstrumpfes 21 verbrannt, während ein anderer Theil des Gas-Luftgemisches durch das Rohr 16 nach unten in den zwischen dem
(2. Auflage, ausgegeben am 13. Mär\
inneren und dem äufseren Rohre 12 und 13 befindlichen Raum abgelenkt und nach unten gegen das Stück 11 geführt wird. Dieses Metallstück 11 ist mit den Oeffnungen 22 versehen und das durch diese Oeffnungen strömende Gas - Luftgemisch wird in directer Berührung mit dem Stücke 11 verbrannt; die Flammen der verschiedenen Oeffnungen stofsen gegen die Flantschen 23 und 24 und erhitzen auf diese Weise vollständig den unteren Theil der Lampe und bringen diesen auf eine solche Temperatur, dafs das in dem Verdampferrohre befindliche Petroleum vollständig ver-' dampfen kann. Es ist auch gleichzeitig ein glockenförmiger Flantsch 25 vorgesehen, welcher nicht nur zur Aufnahme von Wärme dient, sondern auch die Flammen vor Luftzug schützt und diese Hülfsflammen dem Auge verbirgt; der untere Flantsch 24 bewirkt dasselbe und bietet eine grofse Fläche dar, welche schnell durch die Flamme der Anwärmevorrichtung erhitzt wird.
Die Verdampfung des Petroleums wird eingeleitet durch Erhitzung des Rohres 1 mittels in einer Schale verbrennenden Petroleums. Nachdem die Petroleumgase ■ sich entwickelt haben, geht ein Theil derselben, wie eben aus einander gesetzt, nach unten und entweicht durch die Oeffnungen 22, wo sie mittels eines Ansteckers oder durch die Flamme der Anwärmevorrichtung entzündet werden, und in wenigen Secunden hat sich der untere Theil 11 des Brenners auf eine Temperatur erhitzt, welche genügt, um das Petroleum zu verdampfen.
Das Gas-Luftgemisch hat das Bestreben, nach oben hin zu strömen; wenn jedoch die Lampe mit ihrer ganzen oder annähernd ganzen Leistungsfähigkeit brennt, so ist ein Druck innerhalb des Mischrohres und unter der Brennerkappe vorhanden, welcher genügt, um einen Theil des Gas-Luftgemisches in den zwischen dem inneren und dem äufseren Rohre befindlichen Raum hineinzutreiben und von da durch die Oeffnungen 22 herauszupressen.
Um jedoch die Heizflammen zu unterhalten, wenn der Druck sich vermindert, ist es nöthig, Vorrichtungen anzuordnen, welche den gröfseren Theil des Gas-Luftgemisches den Oeffnungen 22 zuführen, und dies ist bei der vorliegenden Ausführung mittels eines automatischen Ventils 26 bewirkt, welches unmittelbar auf dem oberen Ende des Mischrohres 12 über dem Rohre 16 ruht. Dieses Ventil 26 besteht einfach aus einer dünnen Metallplatte von geringerem Durchmesser, als das obere Ende des Mischrohres, so dafs, wenn das Ventil sich in der tiefsten Stellung, wie dies in der Fig. 1 in ausgezogenen Linien gezeigt ist, befindet, ein geringer Theil des Gas-Luftgemisches um den Umfang desselben herum entweichen kann, während der gröfsere Theil durch das Rohr 16 in den unteren Raum zwischen den beiden Rohren 12 und 13 eintritt und nach unten zu den Oeffnungen 22 fliefst. Das Ventil wird auf der Spindel 8 durch das mit ihm verbundene Rohr 7 geführt. Wenn der Druck innerhalb der Mischkammer wächst durch Zuströmen eines gröfseren Gasvolumens, wird das Ventil durch diesen Druck in die Höhe gehoben und dem Gas-Luftgemische der Austritt zu dem Brenner gestattet. Wenn der Druck abnimmt durch Schliefsen des Gaszuführungsrohres, fällt das Ventil 26 infolge seiner Schwere herab und lenkt das gröfsere Gas-Luftvolumen zu den Oeffnungen 22 hin ab.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist ein Gehäuse 27 zwischen dem Mischrohr und dem Brenner angeordnet. Dieses Gehäuse ist an seinem oberen Ende bei 28 in bekannter Weise geschlossen und an seinem unteren Ende geöffnet, so dafs das Gas-Luftgemisch, welches von der Mischkammer oder dem inneren Rohre 12 kommt, nach unten innerhalb des Rohres 27 abgelenkt wird und unter dem unteren Rande desselben hindurch in das Brennerrohr 13 eintritt. Bei dieser Ausführungsform befinden sich die Oeffnungen 22 für die Heizflamme in einer Ebene, welche über dem unteren Ende des Gehäuses liegt, so dafs ein Theil des Gas-Luftgemisches immer durch die Oeffnungen 22, und zwar unabhängig von dem in der Mischkammer herrschenden Drucke ausströmt. Um indessen den Durchflufs der Luft und des Gases zu dem Brenner zu regeln, ist das Ringventil 26 vorgesehen. „ Dieses Ringventil 26 ruht auf dem Theile 11 oder, innerhalb des unteren Theiles des Brennerrohres und ist mit einer nach unten gehenden Stange 29 versehen, welche durch das Rohr 30 hindurchgeht. Wenn man diese Stange etwas anhebt, so ist der Durchflufs zwischen dem Gehäuse 27 und dem Brennerrohre 13 mehr oder weniger abgeschnitten, wodurch die Vertheilung des Gas-Luftgemisches in der Weise geregelt werden kann, dafs genügend Gas um das Gehäuse 27 herum ausströmt, um eine kleine Heizflamme für den Brenner zu unterhalten. Bei dieser Ausführung gehen die Luftröhren 19 durch den Brenner, das Gehäuse und das Mischrohr.
Die in der Fig. 4 dargestellte Ausführungsform ist im Grofsen und Ganzen dieselbe, wie die der Fig. 1, jedoch mit dem Unterschiede, dafs anstatt eines sich selbstthätig einstellenden Ventils zur Ablenkung des Gasstromes nach den Oeffnungen 22 bei Druckverminderung eine von Hand bethätigte Vorrichtung vorgesehen ist, welche dieselbe Wirkung erzielt.
Bei dieser Ausführung ist das obere Ende des Mischrohres 12 durchlocht, wie bei 31 gezeigt, zum Zwecke, die Gase in den zu den
Oeffhungen 22 führenden Raum fliefsen zu lassen; oberhalb des Mischrohres befindet sich die Scheibe 32, welche eine Oeffnung von annähernd demselben Durchmesser, wie der Durchmesser des Mischrohres hat. Das Ventil 26 ist an der Stange 29 befestigt, welche durch den Brenner hindurchgeht. Dieses Ventil schliefst die Gaszufuhr zu dem Brenner ab, wenn es gegen die Scheibe 32 gedrückt wird. Eine kleine Oeffnung 34 befindet sich in dem Ventile, um genügend Gas zur Unterhaltung einer Zündflamme durchströmen zu lassen. Die Stange 29 wird von Hand aus bethätigt.
In der Fig. 5 ist eine weitere Ausführungsform des Brenners dargestellt, bei welchem kein automatisches Ventil zur Ablenkung des Gases nach den Oeffnungen 22 vorhanden ist. Dafür ist ein fester Ablenker 26 in Gestalt eines umgekehrten Kegels vorgesehen, welcher einen Theil des Gas-Luftgemisches zu den Oeffnungen 22 führt und den ungehinderten Durchgang zu dem Brenner versperrt. Durch diese Einrichtung würde, wenn der Druck durch Schliefsen des Gaszuflufsveritils beträchtlich vermindert würde, alles Gas um den Ablenker herumströmen, wodurch auch der Zuflufs zu den Oeffnungen 22 aufhören würde; daher ist es bei einer solchen Lampe nicht immer möglich, das Verdampferrohr ständig erhitzt zu halten, wie dies bei den anderen der Fall ist.
In der Fig. 6 fehlen die die Gaszufuhr von der Mischkammer zu dem Brennerrohre regulirenden Ventile ebenfalls. Hier ist ein ringförmiger Ablenker 26 vorgesehen, welcher über dem Mischrohre 12 an dem Brennerrohre 13 befestigt ist. Die untere Fläche ist ausgehöhlt, so dafs das gegen dieselbe stofsende Gas nach unten hin abgelenkt und zu den Erhitzerrohren 22 geführt wird, welche an ihrer, dem Verdämpferrohre zugewendeten Seite
mit Oeffnungen für den Austritt der Heizgase versehen sind.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Petroleumglühlichtbrenner für eine oder mehrere Flammen, gekennzeichnet durch die Anordnung von Ablenkern oder Prellplatten (26) im Mischraume, durch welche ein Theil des Gas-Luftgemisches von dem zur Beheizung des Glühkörpers dienenden .Hauptstrome abgelenkt und nach unten durch das Rohr (13) zu den Oeffnungen (22) geleitet wird, an denen es als Heizflamme für den Vergaser (1) verbrennt.
2. Bei dem im Ansprüche 1 gekennzeichneten Petroleumglühlichtbrenner die Anordnung eines als Ablenker dienenden Ventils (26), welches sich bei starkem Gasdrucke von unten hebt, so dafs das Gas-Luftgemisch zum gröfseren Theile der Brennerkappe (14) zuströmt, welches sich hingegen bei schwachem Drucke senkt, wodurch der gröfsere Theil oder auch das ganze Gas-Luftgemisch den Heizöffnungen (22) zufliefst (Fig· ι)·
3. Bei dem in Anspruch 1 gekennzeichneten Petroleumglühlichtbrenner die Ausführung des über dem Mischraume befindlichen Ablenkers entweder als von Hand verschiebbare Platte (26) (Fig.. 4) oder als fester umgekehrter Kegel (26) (Fig. 5) oder als mit einer ringförmigen Aushöhlung versehene durchlochte Platte (26) (Fig. 6).
4. Ausführungsform des Petroleumglühlichtbrenners nach Anspruch 1, bei welcher das ganze Gas-Luftgemisch zuerst nach unten geführt wird (Fig. 3), gekennzeichnet durch das von Hand mittels des Griffes (29) verstellbare Ringventil (26), durch welches Gas in regelbarer Menge zu der Brennerkappe (14) strömt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899110997D 1899-03-23 1899-03-23 Expired DE110997C (de)

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