DE464597C - Schwimmbagger mit Vorschub - Google Patents

Schwimmbagger mit Vorschub

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DE464597C
DE464597C DET31390D DET0031390D DE464597C DE 464597 C DE464597 C DE 464597C DE T31390 D DET31390 D DE T31390D DE T0031390 D DET0031390 D DE T0031390D DE 464597 C DE464597 C DE 464597C
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WALTER THELE DR ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/88Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with arrangements acting by a sucking or forcing effect, e.g. suction dredgers
    • E02F3/8833Floating installations
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E02F9/00Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
    • E02F9/06Floating substructures as supports
    • E02F9/062Advancing equipment, e.g. spuds for floating dredgers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Schwimmbagger mit Vorschub Die Erfindung bezieht sich auf Schwimmbagger, bei denen der Vorschub mit Hilfe einer im Schiffskörper drehbar gelagerten Trommel erfolgt, die zur Führung zweier oder mehrerer Leitpfähle dient, welche in der Trommel außermittig zu deren Achse heb- und senkbar gelagert sind. Bisher hatte man den Schwimmbagger in der Weise betrieben, daß der Pfahl, der beim Vorschub hochgezogen war, nach vollendetem Vorschub in den Boden gesenkt wurde, während der Pfahl, der für diesen Vorgang die Drehachse der Trommel bildete, hochgezogen wurde. Dies war erforderlich, damit beim Baggern sich das Schiff zusammen mit der Trommel um den einen in den Boden gesenkten Pfahl als Schwingungsachse drehen kann. Denn die Trommel wurde mittels einer auf dem Schiffskörper gelagerten Schnecke angetrieben und war daher mit diesem ständig gekuppelt.
  • Diese Betriebsweise des Schwimmbaggers hat den Nachteil, daß die Leitpfähle verhältnismäßig stark ausgeführt sein müssen, um Brüche zu vermeiden, da beim Baggern durch den Schneid- oder Saugkopf größere Seitenschübe auf den eingerammten Pfahl ausgeübt werden. Je stärker die Pfähle und damit ihre Gewichte sind, desto kräftiger müssen auch die Hebevorrichtungen sein, und desto größer ist deren Kraftbedarf. Auch dringen die Pfähle desto schlechter in den Boden ein, j e stärker sie sind. Unter der Wirkung der Seitenschübe sucht ferner der als Schwingungsachse dienende Pfahl sich nach der Stelle hin zu verschieben, an welcher der das Widerlager bildende Boden durch die beim Hochziehen des anderen Pfahles entstandene benachbarte Höhlung geschwächt ist.
  • Diese Nachteile sind bei dem Bagger nach der Erfindung dadurch wesentlich verkleinert, daß in der Antriebsvorrichtung der Trommel eine Kupplung eingebaut ist. Bei dieser Einrichtung ist es ermöglicht, nach dem Vorschub durch Drehung der Trommel um den :einen Leitpfahl den anderen angehobenen Leitpfahl ebenfalls in dien Boden zu treiben. Der Bagger wird dann um die durch zwei Pfähle festgelegte Trommel geschwenkt. Hierzu braucht nur die Trommel von ihrer Antriebsvorrichtung abgekuppelt zu werden, wozu diese zweckmäßig als ein nusrückbares Kegelradgetriebe ausgebildet ist. Dient beim Baggern als Schwingungsachse die Trommel selbst, so ist diese Achse also durch mindestens zwei Leitpfähle in dem Boden verankert. Da diese Pfähle in größerem Abstand voneinander an den Enden eines Durchmessers der Trommel in dieser geführt sind,, so ist diese Verankerung sehr gut. Die Pfähle können daher erheblich schwächer ausgeführt sein. Demgemäß können auch die Hebevorrichtungen wegen des geringen Kraftbedarfs leichter ausgebildet sein. Die Pfähle können am unteren Ende auch spitzer gemacht werden,, so daß sie leichter in den Boden eindringen.
  • Die Stärke der Leitpfähle ist ferner von den. Biegunggsbeanspruchungen abhängig, die beim Baggern auftreten und mit der Wassertiefe zunehmen. Um bei größeren Wassertiefen die Einspannstelle der Pfähle denn Boden näher zu rücken und dadurch das Biegungsmoment zu verkleinern, hat man bereits vorgeschlagen, die Trommel unter dem Schiffsboden zu verlängern und heb- und senkbar zu machen. Die Pfähle erhalten dadurch dicht über dem Boden ein Halslager, wodurch ihre freie Länge verkürzt wird. Die Heranziehung der ganzen Trommel als Stützlager für die Pfähle hat den Nachteil, ,daß die Hebevorrichtungen an Bord sehr stark ausgeführt sein müssen und ihr Kraftbedarf groß ist. Auch läßt sich für den Fall, daß der Bagger auf @seichtes Wasser abgetrieben wird, die ,schwere Trommel nicht mit der erwünschten Schnelligkeit hochziehen.
  • Ferner muß beim Baggern eine gegenseitige Verdrehung .der im Boden sitzenden Pfähle vermieden werden.
  • Nach der Erfindung sind diese Nachteile dadurch behoben, daß die Leitpfähle unter dem Boden. der Trommel in einem heb- und senkbaren Querhaupt geführt sind, dessen Schaft gegen Drehung in der Trommel gesichert ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Schwimmbaggers nach der Erfindung dargestellt. -Abb. i zeigt eine Seitenansicht des Baggers, Abb.2 die Draufsicht; Abb. 3 ist ein Schnitt durch den hinteren Teil des Baggers in größerean Maßstabe, und Abb. ¢ ist die Draufsicht zu Abb. 3.
  • Am vorderen Teil des Schiffskörpers i ist das Saugrohr 2 angelenkt, durch das die mit Hilfe des Schneidkopfes 3 gelockerten Erdmassen des Kanalbettes ¢ angesaugt werden. Am Heck des Schiffskörpers ist eine zylindrische, senkrechte Trommel 5 drehbar angeordnet, die als Führung für zwei heb- und senkbare Leitpfähle 6, 7 dient.
  • Die Trommel 5 ist in einem Schacht 8 des Schiffskörpers i drehbar gelagert, wobei sie mit Rollen 9 auf einem Spurkranz i o läuft. Oben ist die Trommel mit einem Zahnkranz i i versehen, in den ein Kegelrad 12 eingreift. Dieses Rad sitzt auf einer Wehe 13, die in auf denn Schiffskörper i befestigten Böcken 14, 15 gelagert ist. Auf dieser Welle sitzt lose ein Stirnrad 16, das die :eine Hälfte 17 einer Klanenkupplung trägt, deren andere Hälfte 18 mit einer Ausrückmuffe i9 verbunden ist. Diese Muffe ist auf der Welle; 13 mit Nut und Feder längsverschiebbar, so daß die Kupplungshälfte 18 außer Eingriff mit der Kupplungshälfte 17 gebracht werden kann. Das Zahnrad 16 wird z. B. durch eine Dampfmaschine 29 nach Bedarf angetrieben.
  • Die Leitpfähle 6, 7 sind in der Trommel 5 oben und unten in Halslagern 2o, 21 längsverschiebbar geführt und können durch einen Kran 22 (Abb. i) gehoben und gesenkt werden. Ein weiteres Halslager :erhalten die Pfähle durch ein Querhaupt 23, in dem sie längsverschiebbar geführt sind. Das Querhaupt ist mit einem rechteckigen Schaft 24 versehen, der es in der Trommel 5 führt und zur Sicherung des Querhauptes gegen Verdrehen mitwirkt. Durch eine Hebevorrichtung, z. B. den Kran 22, kann das Querhaupt 23 gehoben und gesenkt werden und ist in verschiedenen Höhenlagen feststellbar, indem z. B. sein Schaft 24 an verschiedenen Stellen mit Nuten 25 vexsehen ist, in die eine an der Trommel befestigte Keilfeder 26 einschnappen kann. Die Bauhöhe des Querhauptes 23 ist verhältnismäßig klein. Entsprechend dieser Bauhöhe endigt der als Halslager für die Leitpfähle, 6, 7 dienende Boden 21 der Trommel 5 oberhalb des. Bodens 27 des Schiffskörpers i (Abb. 3), so daß dort ein Raum 28 verbleibt, in welchem das Querhaupt 23 Platz findet.
  • Das Querhaupt 23 und sein Schaft 24 stützt den beim Schwenken des Baggers belasteten Pfahl insbesondere auch dann, wenn der oder die anderen Pfähle aus dem Bodens gezogen sind.
  • Ist der Bagger in die in Abb. 2 mit vollausgezogenen Linien dargestellte Lage gekommen, in der ex am Ende. seiner Schwenkbewegung steht, die mit Hilfe der üblichen Seitenketten erfolgt, so wird der Vorschub in bekannter Weise dadurch herbeigeführt, daß bei angehobenem Leitpfahl 6 die Trommel 5 mittels ihrer Antriebsvorrichtung i i, 12, 16 um den in den Boden 4 mit segner Spitze versenkten Pfahl 7 gedreht wird. Der Bagger i gelangt dadurch in die mit gestrichelten Linien gezeichnete Lage, in der sein Schneidkopf 3 von der Bahn a auf die Bahn b gerückt ist.
  • Nunmehr wird der Leitpfahl 6 wieder in den Boden gesenkt, wie in Abb.3 mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Darauf wird die Ausxückmuffe 19 auf der Welle 13 so verschoben, daß die Kupplungshälfte 18 außer Eingriff mit- der Kupplungshälfte 17 kommt, und der Bagger mittels der Seitenketten geschwenkt. Dabei dient die durch beide Pfähle 6 und 7 im Boden 4 verankerte Trommel 5 als Schwingungsachse. Infolge der Abkupplung des Antriebsrades 16 von dem Kegelrad i 2 wird die Drehung des Baggers ium die Trommel 5 nicht behindert, da sich die Welle 13 in denn Zahnrad 16 lose drehen kann. Die vom Schneidkopf 3 beim Baggern auf die Trommel ausgeübten Seitenschübe werden durch die beiden Pfähle 6, ; gut aufgenommen, welche die Trommel 5 an den Enden eines Durchmessers, also an zwei in größerem Abstande voneinander liegenden Stellen, verankern. Die Pfähle 6, 7 können daher schwächer gehalten sein als bei Vorhandensein eines einzigen Pfahles als Schwingungsachse.
  • Hat der Bagger 1 die in Abb. 2 mit strichpunktierten Linien gezeichnete Lage erreicht, so wird der hintere Leitpfahl 7 hochgezogen und die Kupplung 17, 18 eingerückt, worauf der Vorschub des Baggers durch Drehung der Trommel 5 um den Pfahl 6 als Drehachse erfolgt.
  • Anstatt das Kegelrad 12 von dem Rad 16 beim Schwenken abzukuppeln, kann auch die Antriebsvorrichtung 29 für das Zahnrad 16 so ausgebildet sein, daß sie beim Schwenken des Baggers 1, wo sich also das Zahnrad 12 auf dem Zahnkranz 11 abwälzt, leer mitläuft.
  • Wird die Antriebsvorrichtung 29 umsteuerbar ausgeführt, so kann sie beim Baggern zur Entlastung der Seitenwinden herangezogen werden. Der Bagger 1 wird dann durch den Eingriff des Kegelrades 12 in den Zahnkranz 11 um die Trommel 5 gedreht. Dabei darf natürlich die Antriebsmaschine 29 nur mit einem so großen Drehmoment auf die Trommel 5 wirken, daß die, Leitpfähle 6, 7 nicht übermäßig belastet werden.
  • Bei größeren Wassertiefen wird zur Verkleinerung des beim Baggern auf die Leitpfähle 6, 7 ausgeübten Biegungsmomentes unter den Schiffskörper 1 das Querhaupt 23 gesenkt, so daß die Pfähle verhältnismäßig dicht über dein Boden q. ein Stützlager erhalten, das während des Baggerns durch den Schaft 24 Init der Trommel 5 und infolgedessen mit dem Schiffskörper 1 starr verbunde-n ist.
  • Muß der Bagger 1 zur Ausbesserung in ein Dock gebracht werden, so wird das Querhaupt 23 in seine Höchstlage, in den Raum 28, hineingezogen. Es ragt dann nicht über den Schiffsboden 27 hervor, so daß das Dokken durch das Querhaupt nicht behindert wird.
  • An Stelle zweier Leitpfähle können auch mehrere Pfähle während des Baggerns zur Verankerung der Trommel in den Boden abgesenkt sein. Die Bauart der Antriebsvorrichtung für die Trommel und ihrer Kupplung ist natürlich beliebig.

Claims (2)

  1. PATI'sNTANsP12iicHr: 1. Schwimmbagger mit Vorschub durch eine zur Führung heb- und senkbarer Leitpfähle dienende drehbare Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß in der Antriebsvorrichtung (12 bis 16) der Trommel (5) eine Kupplung (17, 13) eingebaut ist.
  2. 2. Schwimmbagger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitpfähle (6, 7) unter dem als Halslager dienenden Boden (21) der Trommel (5) in einem heb- und senkbaren Querhaupt (23) geführt sind, dessen Schaft (2¢) gegen Drehung in der Trommel (5) gesichert ist.
DET31390D 1926-02-09 1926-02-09 Schwimmbagger mit Vorschub Expired DE464597C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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DET31390D DE464597C (de) 1926-02-09 1926-02-09 Schwimmbagger mit Vorschub

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DE464597C true DE464597C (de) 1928-08-21

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ID=7556282

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NL (1) NL21035C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3495409A (en) * 1967-01-10 1970-02-17 Wilhelm Riedemann Apparatus for building a retaining wall along a bank of a body of water

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3495409A (en) * 1967-01-10 1970-02-17 Wilhelm Riedemann Apparatus for building a retaining wall along a bank of a body of water

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