DE46440C - Verfahren und Apparat zum Weichen von Gerste - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Weichen von Gerste

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DE46440C
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DENDAT46440D
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K. BERNREUTHER und W. KUMPFMILLER in München, Schraudolphstrafse 4
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/02Pretreatment of grains, e.g. washing, steeping

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Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
Zusatz zum Patent No. 43758 vom 28. December 1887.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. März 1888 ab. Längste Dauer: 27. December 1902.
Um schon bestehende Weichen für das Verfahren ohne besondere Abänderungen einzurichten, kann der in der Patentschrift No. 43758 beschriebene Sammelkasten ganz weggelassen werden; das Injectorrohr c wird alsdann in einen Rohrstutzen c1 des Ablafsventils eingesteckt und dadurch vollständig festgehalten, ohne dafs noch sonst eine Befestigungsvorrichtung nothwendig wäre. Der Rohrstutzen c1 und das untere Ende des Rohres haben, ähnlich dem bei der Anordnung eines Sammelkastens b a. a. O. beschriebenen Regulirschieber e entsprechend, correspondirende Oeffhungen, durch welche die Gerste unten in das Injectorrohr einläuft und welche durch Drehung des oberen Rohres geschlossen werden können, wenn der Injector aufser Thätigkeit gesetzt wird und event. Durchlüftung stattfinden soll. Hierzu ist das Luftrohr / angebracht. Der Injector erhält Wasser- bezw. Luftzufuhr durch die hohle Schraubenspindel s des Ventils. Während bei Fig. ι das Injectorrohr beweglich ist, zeigt Fig. 2 eine Einrichtung, bei welcher dasselbe fest auf das Ventil oder den Weichboden aufgesetzt ist und der Rohrstutzen c1 beweglich ist.
Der Injector braucht nicht immer durch Wasser betrieben zu werden, es kann dies auch durch comprimirte Luft geschehen, so dafs man das Weichgut nach Erfordernifs nur mit Wasser oder nur niit Luft oder mit beiden behandeln kann.
Wenn nun der Injector mit Wasser betrieben wird, so wird der zum Heben des Getreides . erforderliche Luftstrom ohne eigene Luftzufuhr zu gering sein, da durch das in der Weiche befindliche Wasser trotz des Vacuums natürlich nur sehr wenig Luft von oben durch dasselbe und das Weichgut zum Injector gelangen kann. Um nun durch diesen einen entsprechend starken Luftstrom zu erzeugen, ist es zweckmäfsig, demselben durch ein eigenes Rohr Luft zuzuführen. Dies kann z. B. in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise durch Rohr I geschehen, das sich in der Nähe des Injectors noch verzweigen und unter demselben brauseförmig ausmünden kann. In Fig. 2 ist das Luftrohr über die Ventilstange geschoben. Der Wasserzerstäuber ist hier ringförmig um das Luftzuführungsrohr angeordnet und wird von dem seitlich eingeführten Rohr s1 gespeist.
Das neue Verfahren kann selbstredend auch blos zum Waschen von Getreide benutzt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Um das durch Patent-Anspruch 1. des Patentes No. 43758 geschützte Verfahren auch für schon bestehende Weichen, ohne besondere Abänderungen, verwenden zu können, der Wegfall des Sammelbehälters b und die Anordnung des Injectorrohres c derart, dafs es entweder auf das Ablafsventil oder auf den Weichboden direct aufgesetzt ist und selbst als Regulirschieber dient.
  2. 2. An dem durch Patent-Anspruch 2. des Patentes No. 43758 geschützten Apparat die Anordnung eines Luftrohres I, mittelst welches Luft zu dem Injector geführt wird, um damit einen möglichst intensiven Luftstrom im Rohr c erzeugen zu können.
    Hierzu ι Bhirt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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