DE34528C - Speiseapparat für Dampfkessel - Google Patents

Speiseapparat für Dampfkessel

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DE34528C
DE34528C DENDAT34528D DE34528DA DE34528C DE 34528 C DE34528 C DE 34528C DE NDAT34528 D DENDAT34528 D DE NDAT34528D DE 34528D A DE34528D A DE 34528DA DE 34528 C DE34528 C DE 34528C
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DE
Germany
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boiler
water
pipe
container
feed
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Application number
DENDAT34528D
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J. E. E. FROMENTIN in Paris, 25 Rue de la Porte Maillot
Publication of DE34528C publication Critical patent/DE34528C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/06Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with receptacles external to, but in free communication with, the boilers and adapted to move up and down in accordance with change in water level

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
Ueber dem gewöhnlichen Niveau des Kesselwassers ist ein besonderer Speisebehälter angeordnet, welcher periodisch jedesmal nach seiner Entleerung mittelst Injectors angefüllt wird. Nachdem dies geschehen, sperrt man den Kesseldampf nach dem Injector hin ab und lä'fst ihn oben in den mit Wasser gefüllten Speisebehälter eintreten. Dadurch wird dann ein Ausgleich der Spannungen im Speisebehälter und in dem Kessel herbeigeführt, und so lange, als die untere Mündung des den Dampf zuführenden Rohres nicht vom Wasser abgesperrt wird, strömt das Wasser aus dem Speisebehälter in den Kessel über. Da also die Zuströmung sofort mit dem Versperren der unteren Rohrmündung durch das Wasser ihr Ende erreicht, so wird automatisch das Niveau des Wassers im Kessel so lange constant erhalten, als in dem Speisebehälter noch ein Wasservorrath vorhanden ist.
Fig. ι beiliegender Zeichnung veranschaulicht den Speisebehälter des Apparates mit Steuerorgan und sonstiger Armatur; Fig. 2 bis 4 zeigen als Steuerorgan einen Hahn, Fig. 5 und 6 als Modification einen Drehschieber und Fig. 7, 8 und 9 veranschaulichen die Anbringung eines Apparates an einem stationären Kessel einer Lokomobile und einer Lokomotive.
Nach der Einrichtung Fig. 7 ist zur Einführung des Kesseldampfes in den Injector 3 behufs Speisung des. Speisebehälters F an letzterem ein Steuerungsorgan 5 angeordnet, das nach Fig. 5 und 6 aus einem Drehschieber b mit Gehäuse α besteht. Der Drehschieber b wird behufs Speisung des Behälters F mittelst' des - mit zwei dem Wärter bequem zugang-: liehen Handhaben 8 und 9, Fig. 1, versehenen Hebels g g1 so eingestellt, dafs der Dampf durch das in den Kessel einmündende Rohr d, den Drehschieber 5 und das Rohr 4 in den Injector 3 eintreten kann. Diese Speisung bewirkt man jedesmal, wenn der Speisebehälter F leer geworden ist, was an dem Wasserstandsglase 11,. Fig. i, erkennbar -ist. Indem der Dampf aus dem Rohr 4 in den Injector 3 durch Oeffnungen einer konischen Düse a, Fig. 7, austritt, wird dann frisches Speisewasser aus dem mit einem Wasserbehälter, einer Wasserleitung etc. communicirenden Rohr e unter Condensirung des Dampfes und Oeffnung des Rückschlagventils B am Injector durch Druckrohr 0 in den Speisebehälter F eingeführt, bis dieser vollständig gefüllt ist. Zu diesem Zwecke führt zwischen dem Theilo des Druckrohres und dem mit dem Wasserraum des Kessels communicirenden Theil 2, Fig. 7, ein Zweigrohr ^ in den Speisebehälter F. Vor der Einmündungsstelle in den Kessel ist in dem Theil 2 ein Rückschlagventil c angeordnet, welches bei der beschriebenen Einstellung des Drehschiebers 5 durch den Ueberdruck im Kessel sich schliefst, um die Füllung des Behälters F zu ermöglichen.
Ist nun der Behälter F mit vorgewärmtem, frischem Speisewasser gefüllt, so steuert man"

Claims (1)

  1. mittelst der Handhaben 8 und 9 den Drehschieber 5 derart um, dafs der Dampf nunmehr nach dem Rohr 4 hin abgesperrt und genöthigt wird, durch Rohr 6 von oben in den Speisebehälter F einzudringen. Infolge der damit verbundenen Druckausgleichung im Speisebehälter F und dem Dampfkessel strömt nun das Speisewasser aus F durch Rohr \ und 2 unter Oeffnung des bis dahin geschlossen gehaltenen Ventils c in den Kessel über, bis das Niveau des Wassers die untere Mündung des Rohres d verschliefst. In dem Augenblicke, in welchem die Druckausgleichung eintritt und unter der Wirkung des Speisewassers das Ventil c geöffnet wird, schliefst sich auch durch den Druck in den Röhren ο und 2 das Ventil B am Injector.
    So lange nun der Speisebehälter F noch Wasser enthält, strömt beim Sinken des Wasserspiegels unter die Mündung des Rohres d, das mit dem nach dem Drehschieber 5 führenden Rohr 7 durch einen Hahn verbunden ist, Wasser aus F in den Kessel nach und dadurch wird das Niveau automatisch constant erhalten.
    Die Form des Speisebehälters F ist ebenso unwesentlich wie seine Anordnung. Am meisten wird sich für denselben jedoch die dargestellte Flaschenform und die directe Verbindung mit dem zu speisenden Kessel empfehlen.
    Fig. ι zeigt den Behälter mit Füfsen h hl zur Befestigung, doch kann der Behälter auch einen unmittelbaren Theil des Kessels bilden, wie in Fig. 7. Man kann auch, wie in Fig. 1 dargestellt, ein Zählwerk 10 mit dem Behälter bezw. dem Drehschieber 5 derart verbinden, dafs jeder Ausschlag des Steuerungshebels g g1 angezeigt wird, Um bei bekanntem Fassungsraum des Speisebehälters die pro Tag oder Woche verbrauchte Wassermenge zu bestimmen. Auch die specielle Construction des Steuerungsorgans 5 ist bei dem Apparate unwesentlich. Bei kleineren Apparaten empfiehlt sich z. B. statt eines Drehschiebers ein Steuerungshahn b1 mit Gehäuse a1, denn ein solcher ermöglicht gröfsere Durchlafsöffnungen.
    Bei der in Fig. 8 dargestellten Art der Anwendung des Apparates bei einem Lokomobilkessel ist der Speisebehälter 0 am Schornstein angebracht, um das Wasser möglichst vorzuwärmen. Der innere cylindrische Theil ν des Behälters 0 bildet einen Theil des Schornsteins und trägt mittelst oberer Flantschverbindung χ und unterer Flantschverbindungjp- den äufseren flaschenförmigen Theil n>. Durch Rohr a kann man bei entsprechender Einstellung des Steuerungsorgans d mittelst Hebels e Kesseldampf aus Rohr m oben in den Behälter eintreten lassen, um, nachdem man denselben mit Wasser gespeist, einen Ausgleich der Spannung im Behälter und dem Kessel zu bewirken. Alsdann gelangt das Wasser aus ο durch Rohr b und das Rückschlagventil h in den Kessel. Der Injectionsapparat j entspricht dem Zweck -nach dem beschriebenen Injector 3. In diesen tritt bei passender Stellung des Steuerungsorgans d Kesseldampf durch Rohr f ein und der Dampf drückt das unter natürlichem Druck aus einem Reservoir durch Rohr m in j eingeführte Speisewasser unter Hebung des Rückschlagventils i in den Behälter 0. Auch hier regulirt sich die Speisung des Kessels aus dem Behälter 0 automatisch unter dem Einflufs der Höhenlage der unteren Mündung des' in den Kessel führenden Theiles des Rohres in. Durch Einstellen des oben am Speisebehälter 0 angeordneten Hahnes r mittelst des Hebels 5 kann nöthigenfalls Dampf oder Wasser aus 0 in den Schornstein eingespritzt werden.
    In ähnlicher Weise ist ein Speisebehälter B des Apparates nach Fig. 9 am Schornstein eines Lokomotivkessels angeordnet.
    Das Steuerungsorgan D kann vom Führerstande aus mittelst Hebels A passend eingestellt werden. Der Speisebehälter wird durch die Wirkung des Injectors N durch Rohr / und G mit Wasser aus dem Tender gefüllt, und, nachdem dies geschehen, wird durch Umsteuern von D Kesseldampf aus Rohr E durch Rohr C oben in den Speisebehälter B eingelassen, um einen Druckausgleich in diesem und dem Kessel herzustellen. Alsdann tritt durch den in den Kessel einmündenden Theil des Rohres E Wässer aus dem Behälter in den Kessel ein, sobald das Niveau in letzterem unter die Mündung von E herabsinkt. Dadurch wird also ebenfalls das Niveau im Kessel automatisch so lange constant erhalten, als noch Wasser im Speisebehälter B sich befindet. Beim Ansaugen von Wasser aus dem Tender mittelst des Injectors K wird der Dampf aus dem Steuerungsorgan -D durch Rohr H mit angesaugt und condensirt.
    PateNT-Aνsprüche:
    i. Ein Kesselspeiseapparat zur automatischen Erhaltung eines bestimmten Wasserstandes im Kessel, bestehend aus der Verbindung eines über dem normalen Niveau des Kesselwassers angeordneten Speisebehälters mit einem Steuerungsorgan, mittelst dessen Kesseldampf in einem Falle einem Injector zur Füllung des Speisebehälters und im anderen Falle dem Behälter selbst zugeführt werden kann behufs Abgabe eines Theiles seines Wassers an den Kessel bis
    zur Absperrung des Dampfaustritts durch das Kesselwasser.
    An solchem Kesselspeiseapparat als Steuerungsorgan ein Drehschieber b mit Gehäuse α nach Fig. 5 und 6 oder ein Hahn a1 mit Gehäuse b1 und Doppelhebel g gl nach Fig. 2 bis 4.
    An solchem Apparat Speisebehälter, aus einem inneren cylindrischen Theil ν und einem äufseren flaschenförmigen und vom inneren Theil abnehmbaren Theil n> bestehend, behufs Einschaltung in den Schornstein der Lokomobil- und Lokomotivkessel. - ' . '
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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