DE46426C - Signallaterne - Google Patents
SignallaterneInfo
- Publication number
- DE46426C DE46426C DENDAT46426D DE46426DC DE46426C DE 46426 C DE46426 C DE 46426C DE NDAT46426 D DENDAT46426 D DE NDAT46426D DE 46426D C DE46426D C DE 46426DC DE 46426 C DE46426 C DE 46426C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- armature
- light
- coils
- lantern
- signal lantern
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 5
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 2
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B45/00—Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices
- B63B45/04—Arrangements or adaptations of signalling or lighting devices the devices being intended to indicate the vessel or parts thereof
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 74: Signalwesen.
Die nachfolgend beschriebene Signallaterne ist für die Signalisirung zur Nachtzeit sowohl
zwischen Schiffen unter sich, als auch zwischen Schiff und Küstenstationen bestimmt. Die
Signale werden mit drei beständig leuchtenden Lichtern, seien es elektrische, OeI- oder Stearinlichte, gegeben, welche durch die Farben weifs,
grün und roth von einander verschieden sind. Es soll hierdurch die Möglichkeit einer falschen
Signalisirung, welche durch Erlöschen eines Lichtes, wie es bei elektrischen Glüh- und
Bogenlampen vorkommen kann, sowie auch durch Verdeckung eines solchen, sei es durch
einen Mast oder bei starken Krängungen des Schiffes durch einen Wellenkamm, entstehen
kann, vermieden werden.
Es können 27 verschiedene Lichtsignale durch drei Laternen gegeben werden, von denen jede
weifses, grünes oder rothes Licht auszustrahlen vermag.
Die zu diesem Zweck construirte Laterne besteht im wesentlichen aus drei kreisrund
ausgeschnittenen Platinen, welche Führungsrollen C, sowie die mittlere noch ein Zahnrad
Rs tragen und mit einander durch Säulen fest verbunden sind. Auf der Innen- und
Aufsenseite der Platinen werden durch das Zahnrad R3 mittelst Zahnstangen Z und Z1
zwei verschiedenfarbige Glascylinder SG und SR gehalten, welche mittelst Schienen D durch die
Rollen C geführt werden. Das Gewicht der beiden Cylinder ist einander gleich. Das
Rad i?2 ist mit einem Trieb T versehen, welcher in den Rechen R1 greift, der um H
drehbar ist und dessen Arm in den Anker A ausläuft. Durch die Vorlegehebel V und V1
wird der Anker A in seiner jeweiligen Stellung gehalten.
Soll von der Laterne ein rothes Licht entsandt werden, so wird der elektrische Strom
in die Spule R geleitet und diese zieht den Anker des Vorlegehebels F1 an, wodurch die
Richtung A-R für den Anker A frei wird. Diese Bewegung überträgt das Segment R1 auf
den Trieb T, und es erfolgt die Senkung der Zahnstange Z, welche den Cylinder SR in
die Lichtzone führt, Fig. 4a. Der Anker A ist in dieser Stellung durch den Vorlegehebel ν
arretirt. Soll darauf durch dieselbe Laterne ein gröfseres Licht scheinen, so wird die
Spule G durch den elektrischen Strom erregt. Der nun angezogene Vorlegehebel V gestattet
dem Anker die Bewegung von A nach G, durch welche die Zahnstange Z nach oben,
Z1 aber nach unten geführt wird, bis der
grüne Cylinder die Lichtzone verdeckt, Fig. 4 c. Soll weifses Licht leuchten, so wird die
Spule W vom elektrischen Strom durchflossen, es werden hierbei gleichzeitig die Vorlegehebel
ν und v1, sowie der Anker A angezogen;
derselbe, von A nach R oder umgekehrt gedreht, nimmt die in Fig. 1 gezeichnete
Stellung ein und schiebt dabei die beiden Cylinder in einander, Fig. 4b. Bei den
Anziehungen des Ankers A wird der zunehmenden magnetischen Kraft ein mechanischer
Widerstand in Gestalt der Federn F und F1, welche sich gegen K oder K1 legen, entgegengesetzt,
um Stöfse in dem mechanischen System aufzuheben.
Die federnde Kraft derselben wächst hierbei mit der Anziehungskraft der erregten Spule,
z. B. R auf den Anker A. Wird bei einem Lichtwechsel eine der Spulen W G oder R erregt,
so werden die Federn die Wirkung der Anziehungskraft anfangs unterstützen, dann aber
schwächen, damit die bewegende Kraft annähernd constant bleibt.
Zum Zweck der Signalisirung werden drei solcher Laternen unter einander frei gehifst,
Fig. 4, und die Spulen parallel mit einander verbunden, Fig. 5. Die Zuleitungen zu den
Spulen G W und R sind mit ihrem betreffenden Contactstück verbunden (dem grünen,
weifsen oder rothen Licht entsprechend), von denen immer nur eine mittelst des Umschalters
U in den Stromkreis des Inductors / eingeschaltet ist. Die Rückleitungen derselben
haben einen gemeinschaftlichen Contact, der an den Inductor J führt. Soll eins der in
Fig. 7 angegebenen Signale gegeben werden, dann werden die Umschalter U U1 U'2 auf die
betreffenden Felder gedreht. Durch den Inductor wird der Strom erzeugt, der die eingeschalteten
Spulen erregt, wodurch die Cylinder in die entsprechenden Stellungen geschoben
werden und das Signal sichtbar erscheint. Das in Fig. 5 geschaltete Signal ist das 27. oder in Fig. 8 der Kurs Süd, nämlich
grün, weifs, roth. Dieses Signal ist in Fig. 4 mit den entsprechenden Stellungen der Cylinder
veranschaulicht, von denen Fig. 4b durch Fig. ι besonders gekennzeichnet ist.
Die aus Fig. 7 ersichtlichen Signale sind für 16 Striche der Compafsrose verwendet, zum
Zweck der Signalisirung der Schiffskurse bei Nacht, und zwar derart, dafs alle östlichen
Kurse durch rothes, alle westlichen durch grünes Licht markirt werden, wobei die zwischen
den Kardinalspunkten liegenden nördlichen Kurse zwei weifse und ein farbiges, die südlichen zwei farbige und ein weifes Licht
zeigen.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Signallaterne, gekennzeichnet durch die Anordnung von zwei farbigen Glascylindern SG und 5 R, welche an den Zahnstangen Z1 und Z, die durch ein Zahnrad R3 mit einander in Verbindung stehen, befestigt sind und bewegt werden durch eine elektrische Vorrichtung , bestehend aus den Spulen R W und G, den Arretirhebeln ν und vl und dem Anker A, welcher um H drehbar und mit einem Zahnradbogeri R1 versehen ist, der in den auf der Achse des in die Zahnstange Z greifenden Zahnrades i?2 befestigten Trieb T greift, so dafs die Bewegung des Ankers A auf die Glascylinder übertragen und die Wirkung der Spulen durch die Federn F und F1 regulirt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46426C true DE46426C (de) |
Family
ID=321538
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46426D Expired - Lifetime DE46426C (de) | Signallaterne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46426C (de) |
-
0
- DE DENDAT46426D patent/DE46426C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE46426C (de) | Signallaterne | |
| DE305142C (de) | ||
| DE410783C (de) | Eisenbahnsignalanlage mit Blinklicht | |
| DE407052C (de) | Elektromagnetischer Stromunterbrecher in einem abgeschlossenen, evakuierten oder mit indifferentem Gas gefuellten Gefaess | |
| DE1104585B (de) | Einknopf-Drucktaster zum abwechselnden OEffnen und Schliessen elektrischer Stromkreise | |
| DE275536C (de) | ||
| DE117081C (de) | ||
| DE268380C (de) | ||
| DE173376C (de) | ||
| DE274911C (de) | ||
| DE201869C (de) | ||
| DE239147C (de) | ||
| DE521642C (de) | Elektrische Ableuchtlampe mit elektromagnetischer Festhaltevorrichtung und einer Schaltvorrichtung | |
| DE114055C (de) | ||
| DE22130C (de) | Neuerungen an elektrischen Lampen | |
| DE917478C (de) | Elektrische Fernbetaetigungs- und UEberwachungseinrichtung | |
| DE34611C (de) | Neuerung an elektrischen Eisenbahnen | |
| DE125474C (de) | ||
| DE304C (de) | Elektrische Lampe | |
| DE245464C (de) | ||
| AT66742B (de) | Einrichtung zum Auswählen eines Apparates aus einer Gruppe von Apparaten. | |
| DE333826C (de) | Vorrichtung zur wahlweisen Einschaltung verschiedener Messstromkreise zur Bestimmungdes elektrischen Energieverbrauchs in Netzen | |
| DE199319C (de) | ||
| DE68087C (de) | Stromregelungsvorrichtung für Glühlampen und andere elektrische Stromaufnehmer | |
| DE235675C (de) |