DE407052C - Elektromagnetischer Stromunterbrecher in einem abgeschlossenen, evakuierten oder mit indifferentem Gas gefuellten Gefaess - Google Patents

Elektromagnetischer Stromunterbrecher in einem abgeschlossenen, evakuierten oder mit indifferentem Gas gefuellten Gefaess

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DE407052C
DE407052C DEP45414D DEP0045414D DE407052C DE 407052 C DE407052 C DE 407052C DE P45414 D DEP45414 D DE P45414D DE P0045414 D DEP0045414 D DE P0045414D DE 407052 C DE407052 C DE 407052C
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DE
Germany
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vessel
circuit breaker
inert gas
evacuated
electromagnetic circuit
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Expired
Application number
DEP45414D
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English (en)
Inventor
Dr Franz Skaupy
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/64Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
    • H01H50/74Mechanical means for producing a desired natural frequency of operation of the contacts, e.g. for self-interrupter
    • H01H50/76Mechanical means for producing a desired natural frequency of operation of the contacts, e.g. for self-interrupter using reed or blade spring

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

Es sind elektromagnetische Stromunterbrecher bekannt geworden, bei denen die Kontakte und die Magnetspule zur Erzielung eines funkenfreien Üffnens und Schließens in einem abgeschlossenen, evakuierten oder mit indifferenten Gasen gefüllten Gefäß untergebracht sind. Der neue Stromunterbrecher, der insbesondere zur Umformung von Gleichstrom in Wechselstrom dienen soll, unterscheidet sich von diesen bekannten Stromunterbrechern im wesentlichen dadurch, daß die Kontakte und gegebenenfalls auch die Magnetspule auf einem in das Gefäß eingeschmolzenen, glühlampenfußartigen Träger befestigt sind bzw. von diesem gehalten werden, so daß sich der Einbau des gesamten Unterbrechers in das umschließende Gefäß leicht in einem Arbeitsgang bewirken läßt. Die Herstellung des Unterbrechers wird dadurch wesentlich vereinfacht. Das Um-Schließungsgefäß ist nach Art einer Glühlampe armiert, so daß es in jeder beliebigen Lage leicht und schnell befestigt und in ein vorhandenes Stromnetz eingeschaltet werden kann. Der neue Stromunterbrecher zeigt hierdurch eine äußerst handliche und gedrängte Bauart bei leichter Übersichtlichkeit der einzelnen Teile.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Fran\ Skanpy in Berlin.
In den Abb. ι bis 3 ist der neue Unterbrecher in verschiedenen Ausführungsformen im Aufriß dargestellt. Die Abb. 4 und 5 zeigen Schaltungsschemata für die Verwendung des Unterbrechers.
Der in Abb. 1 dargestellte elektromagnetische Stromunterbrecher besteht aus einem glühlampenähnlichen Glasgefäß a, das in üblicher Weise mit einem Sockel b versehen ist.
An einem in das Gefäß α eingeschmolzenen, glühlampenfußähnlichen Träger c ist oberhalb der Quetschstelle d ein T-förmiges Glasstäbchen c angeschmolzen, an dem ein Kontaktstift / und eine Blattfeder g· in geeigneter Weise befestigt sind. Die Blattfeder g kann beispielsweise am Träger festgeklemmt oder auch in diesen eingeschmolzen sein. An der Blattfeder g ist zentral zum Kontaktstift / ein Gegenkontaktstift /; sowie ein kleines Eisenstück / befestigt, das unter 'der Einwirkung des Eisenkernes k der Magnetspule / steht. Die sich zweckmäßig gegen die Gefäßinnenwand fest anlegende Magnetspule Z wird durch am Glasstab e befestigte Federn m abgestützt und in Stellung gehalten. Die Magnetspule könnte jedoch auch in beliebiger anderer Weise in ihrer Lage gesichert werden: beispielsweise könnten die Stützfedern m auch an der Schwingungsfeder g befestigt sein. Die Magnetspule steht mit dem zur Sockelhülse führenden Stromzuführungsdraht η und der feste Kontakt f mit dem zur Bodenplatte des Sockels führenden Stromzuführungsdraht ο in Verbindung.
Das Gefäß α wird nach dem Einschmelzen des die Kontakte / und h tragenden und die Magnetspule / abstützenden Fußes c entlüftet und gegebenenfalls mit indifferentem Gas (Wasserstoff, Stickstoff, Edelgas) gefüllt.
Die Kontakte sind danach äußeren Einflüssen entzogen, wobei durch das Füllen des Gefäßes mit indifferentem Gas bzw. das im Gefäß herrschende hohe Vakuum ein funkenfreies Öffnen und Schließen bzw. Oxydfreiheit der Kontakte gewährleistet wird. Da beim Entlüften das umschließende Gefäß α auf eine Temperatur gebracht werden muß, bei der die umsponnenen oder emaillierten Drähte leicht verkohlen, wird die Magnetspule / zweckmäßig mit einer Wicklung aus Aluminiumdraht versehen, der durch Oxydation isoliert ist. Hierbei ergibt sich gleichzeitig der Vorteil, daß die Spule bei gleicher Wirksamkeit geringere Abmessungen erhalten kann.
Um den Unterbrecher in Betrieb zu setzen, ist es nur notwendig, diesen, ähnlich wie eine Glühlampe, mittels des Sockels in eine vorhandene Fassung einzubringen. Bei Verwendung des in Abb. 1 dargestellten Unterbrechers zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom kann die in Abb. 4 dargestellte Schaltung Anwendung finden, in welcher ebenfalls mit α das umschließende Glasgefäß, mit I die Magnetspule und mit f und h die Kontakte bezeichnet sind. In Reihe mit der Magnetspule Z ist eine Spule p geschaltet, in welcher beim periodischen Öffnen und Schließen des Stromes im Unterbrecher ein Wechselstrom erzeugt wird, der durch die Leitungen q und r abgenommen werden kann. Die Spule ρ ηα kann als einfache Induktionsspule oder aber auch als Transformator ausgebildet sein.
Eine weitere Vereinfachung läßt sich erzielen, wenn die Magnetspule gleich selbst zur Stromumformung benutzt wird. In diesem Falle kann, wie Abb. 2 zeigt, das eine Ende der Magnetspule I, das an die Kontaktstellen / und h bzw. die Schwingungsfeder g- gelegt ist, durch eine Leitung ί verlängert und an einen besonderen Sockel t gelegt werden, ähnlich wie dieser bei Stoffittenlampen üblich ist. Es kann jedoch auch der Sockel des Gefäßes mit drei Anschlußstiften u, v, w versehen werden, wobei an die Stifte u und ν die Stromzuführungsdrähte n und 0 herangeführt sind, während der mit dem anderen Ende der Magnetspule I in Verbindung stehende Draht s zum Kontaktstift zu führt.
Wie das in Abb. 5 gezeigte Schaltungsschema für die beiden vereinfachten Ausfuh- rungsformen nach den Abb. 2 und 3 ersehen läßt, wird die Aufgabe der Induktionsspule p der Abb. 2 in diesem Falle durch die Magnetspule / selbst übernommen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Elektromagnetischer Stromunterbrecher in einem abgeschlossenen, evakuierten oder mit indifferentem Gas gefüllten Gefäß, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte und gegebenenfalls auch die Magnetspule auf einem in das Umschließungsgefäß eingeschmolzenen, glühlampenfußartigen Träger angeordnet sind.
  2. 2. Unterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschlie- '" ßungsgefäß nach Art einer Glühlampe gestaltet und ausgerüstet ist.
  3. 3. Unterbrecher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnetspule fest an der Innenwandung des Gefäßes anliegt und durch Stützfedern in ihrer Lage in bezug auf die Kontaktstellen gesichert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. UEDRlCKl IN DER
DEP45414D 1922-12-12 1922-12-12 Elektromagnetischer Stromunterbrecher in einem abgeschlossenen, evakuierten oder mit indifferentem Gas gefuellten Gefaess Expired DE407052C (de)

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DE (1) DE407052C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2539547A (en) * 1945-06-13 1951-01-30 Clare & Co C P Relay
US2564877A (en) * 1948-06-29 1951-08-21 Western Union Telegraph Co Electric switch
DE973686C (de) * 1943-01-09 1960-04-28 Kupfer Asbest Co Schwingkontaktumrichter

Cited By (3)

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DE973686C (de) * 1943-01-09 1960-04-28 Kupfer Asbest Co Schwingkontaktumrichter
US2539547A (en) * 1945-06-13 1951-01-30 Clare & Co C P Relay
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