DE46422C - Papiermaschine - Google Patents
PapiermaschineInfo
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- DE46422C DE46422C DENDAT46422D DE46422DA DE46422C DE 46422 C DE46422 C DE 46422C DE NDAT46422 D DENDAT46422 D DE NDAT46422D DE 46422D A DE46422D A DE 46422DA DE 46422 C DE46422 C DE 46422C
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/02—Complete machines for making continuous webs of paper of the Fourdrinier type
Landscapes
- Rotary Presses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BB: Papierfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. December 1887 ab.
Die vorliegende Neuerung an Papiermaschinen bezieht sich auf eine Verbesserung, durch welche
es ermöglicht wird, auf derselben Maschine Papiere aus allen möglichen Stoffen in gewünschter
Stärke herzustellen, von der stärksten Pappe herab bis zum leichtesten Seidenpapier.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine derartige Papiermaschine dargestellt, und zwar besonders
der Theil zwischen Gautschpresse und der ersten Trockentrommel, auf welchen Theil sich die
neue Einrichtung bezieht.
Die Gautsche und der gesammte Siebtheil wird durch einen Filz, das Obertuch, angetrieben.
Die Bewegung dieses Tuches erfolgt von der Trommel G aus, welche die Oberwalze
der Mafspresse bildet, und durch diesen Antrieb wird eine gleichförmige Bewegung im
ganzen Siebtheil bedingt. Der Hauptvortheil der Verwendung eines solchen Obertuches ist
jedoch der, dafs das sonst nothwendige Ableiten des Bogens aus der Gautsche überflüssig
wird; denn der vom Sieb ablaufende, durch die Gautsche gegangene Bogen haftet augenblicklich
fest an dem Obertuch. Alle älteren Anordnungen mit ähnlicher Einrichtung zeigten
den schweren Uebelstand, dafs auf dem Wege zwischen Gautsche und Nafspresse diese Bogen
sich vom Obertuch lösten und dann die Papierbahn verschoben, infolge dessen durch die
Nafspresse zerrissen oder doch gefaltet wurde, namentlich bei der Herstellung leichter Seidenpapiere.
Vorliegende Erfindung besteht nun darin, ein Lösen des Bogens vom Filz überhaupt zu
verhindern und etwa sich bildende Luftblasen so zeitig wegzudrücken, dafs der Bogen stets
vollständig glatt unter die Nafspresse kommt und ein Verdrücken oder Zerreifsen desselben
auch bei feinster Waare durchaus ausgeschlossen bleibt. Zwischen Gautsche B C und Nafspresse
G J sind zwei Führungen E F derart angeordnet,
dafs der aus der Gautsche kommende Bogen ansteigt und über die Führung E stumpfwinklig
weg zur Nafspresse geleitet wird. Ueber die Leitwalzen E und F läuft auch der die
Papierbahn sonst durch die Nafspresse führende Unterfilz. Durch die Stellung der vordersten
Leitwalze D dieses Filzes wird der am Oberfilz haftende Bogen gleich nach Verlassen der
Gautsche vom Unterfilz mitgeführt und bei der stumpfwinkligen Leitung über E zwischen
beiden Tüchern festgeprefst. Luftblasen werden ohne Gefahr beseitigt und jegliche Verschiebung
der Papierbahn auf ihrem weiteren Wege verhindert. So unter die Nafspresse geleitet, ist
die Wirkung derselben auf den Bogen die denkbar günstigte, und der Bogen kann nunmehr,
nur noch durch den Oberfilz geführt, über Leitwalze W auf den Trockencylinder H
abgegeben werden.
Dieser erste Cylinder wird gleichfalls noch von Walze G bezw. dem Öberfilz angetrieben,
und ist behufs genauer Einstellung mit einer Stellschraube U versehen, zu deren Bewegung
das Vorgelege K dient.
Ueber die Leistungsfähigkeit dieser Maschine sei hier nur bemerkt, dafs dieselbe mit vollkommener
Sicherheit Seidenpapier von 16 g pro qm herstellt, während die besten englischen
Maschinen bei einer der Menge nach geringeren
Leistung nur solche von 24 g höchstens liefern
konnten, ohne Sicherheit für die vollständige
Gleichmäfsigkeit des hergestellten Papiers.
konnten, ohne Sicherheit für die vollständige
Gleichmäfsigkeit des hergestellten Papiers.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bei Papiermaschinen mit Antrieb der gesammten Siebpartie durch einen über die Oberwalze der Nafspresse laufenden Filz zum Zwecke
der Anfertigung sehr dünner Papiere eine derartige Anordnung von Ober- und Unterfilz zu
einander, dafs der aus der Gautsche geführteBogen unmittelbar zwischen beide Filze genommen und mit denselben aufwärts zu einer Leitwalze E geführt wird, über welche man, gleich wie über eine zweite Leitwalze F, die beiden Filze stumpfwinklig gebrochen zur Nafspresse leitet, nach deren Passiren der Bogen vom Oberfilz auf den Trockencylinder abgeleitet wird, wobei die Geschwindigkeit des letzteren gleich der Siebpartie gehalten wird durch Umtrieb des Cylinders seitens des Oberfilzes.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46422C true DE46422C (de) |
Family
ID=321534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46422D Expired - Lifetime DE46422C (de) | Papiermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46422C (de) |
-
0
- DE DENDAT46422D patent/DE46422C/de not_active Expired - Lifetime
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