DE463952C - Zahnradlokomotive - Google Patents
ZahnradlokomotiveInfo
- Publication number
- DE463952C DE463952C DEW75239D DEW0075239D DE463952C DE 463952 C DE463952 C DE 463952C DE W75239 D DEW75239 D DE W75239D DE W0075239 D DEW0075239 D DE W0075239D DE 463952 C DE463952 C DE 463952C
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- DE
- Germany
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- countershaft
- rack
- play
- drive gears
- gear
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 title claims description 7
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 5
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C11/00—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel
- B61C11/04—Locomotives or motor railcars characterised by the type of means applying the tractive effort; Arrangement or disposition of running gear other than normal driving wheel tractive effort applied to racks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Zahnradlokoinotive,
bei welcher zwei Treibzahnräder durch eine in der Mitte zwischen ihnen liegende Vorgelegewelle angetrieben werden, wobei
diese Vorgelegewelle in senkrechter Richtung beweglich gelagert ist zum Ausgleich der
Zahndrucke an der Zahnradstange.
Bei Zahnradlokomotiven mit zwei Treibzahnrädern, die gemeinsamen Antrieb haben,
ίο bereitet es besondere Schwierigkeit, zu erreichen,
daß die Zähne beider Treibzahnräder in der Zahnstange gleichzeitig zum Anliegen kommen, d. h. daß sich der für die Zugkraft
erforderliche Gesamtzahndruck auch tatsäch-Hch und dauernd gleichmäßig auf beide Treibzahnräder
verteilt. Bisher sind hierfür Ausführungen bekannt geworden, wobei die beiden Treibzahnräder durch zwei über ihnen
liegende und untereinander gekuppelte Vorgelegewellen angetrieben werden und diese
Vorgelegewellen fest imRahmen gelagert sind, während den Treibzahnrädern durch ausschwenkbare
Lagerung ihrer Achsen eine zwangläufig gegenseitige Beweglichkeit in waagerechtem Sinne gegeben ist. Dabei ist es
nicht einfach und leicht, die Vorgelegewellen im Raum zwischen Rahmen und Kessel ein-
und auszubauen und die hohen Lagerdrucke an den Aufhängependeln der Treibtzahnräder
betriebssicher abzufangen. Die ganze Bauart gestaltet sich schwer und teuer. Hierher
gehören noch Ausführungen nach der deutschen Patentschrift 248 052. Auch bei diesen
sind die Treibzahnräder nicht fest im Rahmen gelagert, und die Übertragung der Zahnstangendrucke
als Zugkräfte auf den Rahmen der Lokomotive geschieht über die Drehpunkte»» der Ausgleichhebel.
Durch den Erfindungsgegenstand wird eine wesentliche Vereinfachung erreicht, die sich
aus den Abb. 1 bis 4 ergibt. Hier sind die beiden Treibzahnräder α, α mit ihren Achsen f, f
fest im Rahmen d gelagert. Sie werden durch nur eine Vorgelegewelle c angetrieben, die in
der Mitte zwischen ihnen liegt und deren äußere Lager "e im Rahmen d gegen Drucke in
waagerechter Richtung abgestützt, aber in senkrechter Richtung begrenzt .beweglich sind.
Abb. ι zeigt eine Ausgangsstellung, wobei das linke Treibzahnrad mit der Zahnstange b in
Eingriff steht, der Eingriff am rechten Treibzahnrad aber fehlt, während die Vorgelegewelle
eine ungefähr mittlere Stellung einnimmt. Wird diese Welle im Sinne der eingetragenen
Pfeile gedreht, so entsteht der in Abb. 2 dargestellte Zustand, indem sich Welle c so lange hebt und dabei das rechte
Treibzahnrad verdreht, bis dieses in der Zahnstange zum Anliegen kommt, worauf eine
gleichmäßige Kraft- und Bewegungsübertragung von Welle c auf beide Treibzahnräder
α, α erfolgt. Die Abbildungen lassen erkennen, daß der Ein- und Ausbau der Vorgelegewelle
nach unten hin ungehindert ist.
In den Abb. 3 und 4 ist im Auf- und Grundriß dargestellt, wie ein einseitiges, un-
gleichmäßiges Heben und Senken der Vorgelegewelle
c, also deren »Ecken«, und ebenso, wenn die Vorgelegewelle c durch Kurbeltrieb
bewegt wird, ein ungünstiger Einfluß senkrecht wirkender Zusatzkräfte vermieden wird.
Die Vorgelegewelle c erhält außer den Rahmenlagern e noch besondere Lager h, die mit
waagerechtem Spiel in Hebeln g ruhen, welche miteinander durch eine Welle jf fest verbunden
ίο sind. Diese Welle/ kann, wie dargestellt,
zugleich die Tragweite der Treibizahnräder oder aber auch besonders ausgebildet sein.
Ebenso können die Lager e und h auch miteinander vereinigt sein. An den Hebeln g
oder an ihren Verlängerungen greifen in geeigneter Weise Federn i mit Vorspannung an,
so daß der Einfluß senkrechter Zusatzkräfte behoben oder vermindert wird.
Die AbIb. 1 bis 4 zeigen die Vorgelege-
ao welle c in unmittelbarem Eingriff mit den Zahnrädern der Treibzahnradachsen; es bedeutet
natürlich keine grundsätzliche Änderung, wenn die Kraft- und Bewegungsübertragung
unter Zwischenschaltung besonderer
Übersetzungsräder geschieht, indem dann die Vorgelegewelle c in der Mitte zwischen solchen
Übersetzungsrädern gelagert ist.
Claims (4)
- Patentansprüche:ι . ,Zahnradlokomotive mit zwei Treibzahn- 3 rädern, die durch eine gemeinsame Vorgelegewelle angetrieben wenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle (c) zum Ausgleich der Zahndrücke an der Zahnstange (b) in senkrechter Richtung Spiel erhält.
- 2. Zahnradlokomotive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle (c) zwangläufig auf beiden Seiten der Fahrzeuglängisachse in senkrechter Richtung gleiches Spiel erhält.
- 3. Zahnradlokomotive nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle (c) zusätzliche Führungslager (ti) erhält, welche mit waagerechtem Spiel in Hebeln (g) gleiten, die an ihren anderen Enden durch eine Welle (/) fest miteinander verbunden sind.
- 4. Zahnraidlokomotive nach Anspruch 1 Ims 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgelegewelle (c) zwischen Federn (i) mit Vorspannung liegt, durch welche die Verschiedenheit-der Umfangskräfte ausgeglichen wind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW75239D DE463952C (de) | 1927-03-03 | 1927-03-03 | Zahnradlokomotive |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW75239D DE463952C (de) | 1927-03-03 | 1927-03-03 | Zahnradlokomotive |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE463952C true DE463952C (de) | 1928-08-08 |
Family
ID=7609840
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW75239D Expired DE463952C (de) | 1927-03-03 | 1927-03-03 | Zahnradlokomotive |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE463952C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2352944A1 (fr) * | 1976-05-25 | 1977-12-23 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Dispositif d'avance a cremaillere pour haveuse |
-
1927
- 1927-03-03 DE DEW75239D patent/DE463952C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2352944A1 (fr) * | 1976-05-25 | 1977-12-23 | Gewerk Eisenhuette Westfalia | Dispositif d'avance a cremaillere pour haveuse |
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