DE463239C - Vorrichtung zum Bewegen der Heberwalze an Farbwerken mit absatzweise geschalteter Farbkastenwalze - Google Patents

Vorrichtung zum Bewegen der Heberwalze an Farbwerken mit absatzweise geschalteter Farbkastenwalze

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DE463239C
DE463239C DES79482D DES0079482D DE463239C DE 463239 C DE463239 C DE 463239C DE S79482 D DES79482 D DE S79482D DE S0079482 D DES0079482 D DE S0079482D DE 463239 C DE463239 C DE 463239C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F31/00Inking arrangements or devices
    • B41F31/02Ducts, containers, supply or metering devices
    • B41F31/14Applications of messenger or other moving transfer rollers

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Heberwalze, die die Farbe streifenweise von der Farbkastenwalze auf die erste Stahlreibwalze überträgt, ist mit ihren Endzapfen in zwei Armen gelagert, die fest auf einer durchgehenden Welle sitzen. Diese wird in regelmäßigen Zeitabständen um einen kleinen Winkel gedreht, so daß sich die Heberwalze an die Farbkastenwalze anlegt. Die Rückbewegung der mit. frischer
ίο Farbe versehenen Heberwalze erfolgt durch ihr Eigengewicht, durch Federkraft oder zusätzliche Gewichte. Gedreht wird die Farbkastenwalze meist durch einen auf ihrer Achse lose sitzenden, hin und her schwingenden Schalthebel, der mittels einer Schaltklinke auf ein Sperrad wirkt.
Das Anheben und Andrücken der Heberwalze erfolgt durch einen Hebel mit Rolle, der an dem herausragenden Ende der durchgehenden Welle fest aufgekeilt ist, die die Heberlager trägt. Dieser Rollenhebel wird von einer Kurvenscheibe bewegt, die sich meist um die Achse der Farbkastenwalze dreht, indem sie entweder deren absatzweise Drehbewegung mitmacht oder mit dem Schaltklinkenhebel hin und her schwingt.
Abb. ι und, 2 der Zeichnung zeigen die zwei gebräuchlichen Ausführungsformen der Bewegungsvorrichtung für die Heberwalze.
Beiden Anordnungen ist der Nachteil gemeinsam, daß zum Anheben der Heberwalze// ein verhältnismäßig großer Winkel β von der Drehbewegung der Kurvenscheibe K bzw. der Farbkastenwalze D und damit des Schalthebels 61 verbraucht wird, der für die Farbübertragung verlorene Zeit darstellt. Die Anordnung nach Abb. 2 hat noch dazu den j Nachteil, daß während des Rückschwingens j des Schalthebels 5 die Heberwalze H nutzlos an der stillstehenden Farbkastenwalze D anliegt, wodurch die Zeit verkürzt wird, während der die Heberwalze gesenkt sein und die Farbe an die Stahlreibwalze W abgeben könnte.
Nach der Erfindung wird die Heberwalzenbewegung von der Schaltklinkenbewegung in der Weise abgeleitet, daß die für die Heb- und Senkbewegung gebrauchte Zeit so gering wie möglich ist. Der Vorteil liegt darin, daß damit die Heberwalze solange wie möglieh auf der Stahlreibwalze liegenbleibt und zur gründlichen Verreibung der Farbe mit herangezogen wird. Die Abb. 3 und 4 veranschaulichen eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung.
Die durchgehende Welle St, auf der im Innern der Maschine in bekannter Weise die bebeiförmigen Lager der Heberwalze H aufgekeilt sitzen, trägt an einem Ende außen einen Winkelhebel X, U. Der Druck der Heberwalze H auf die Stahlreibwalze W wird in bekannter Weise durch eine Feder F1 vergrößert, die an dem Hebelarm U angreift. Unterhalb des Winkelhebels X, U liegt eine Klinke Y, die einen Winkel mit seitlich herausstehendem Anlauf Z trägt und von einer Fe-
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der P2 gegen den Hebelarm U des Winkelhebels X, U gedruckt wird. Der in bekiannter Weise ausgebildete Schaltklinkenhebel 5 hat zwei Ansehlagbolzen B, X und B, Y, die jeweils in der Schwingungsebene der Winkelhebel X, U und Y, Z Hagen.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn der Schalthebel 5" zurückschwingt, gleitet die Sperrklinke über die Zähne des
ίο Sperrades hinweg, das auf der Welle der Farbkastenwalze sitzt. Diese steht still. Kurz vor dem Ende der Rückbewegung des Schalthebels 5" stößt der am Schalthebel S sitzende Bolzen B, X an den Winkelhebel- armX und hebt damit die Heberwalze// an, deren Tragarme ebenso wie der Winkelhebel X, U auf der Welle S^ befestigt sind.
Da der Bolzen B, X ziemlich nahe an der Drehachse des Schalthebels 5" sitzt, ist seine Geschwindigkeit gering, so daß der Stoß keine schädliche Stärke annehmen kann. Die Heberwalze H legt sich an die Farbkastenwalze D an, während die Klinke Y durch die Kraft der Feder F2 sofort unter den Arm U des Winkelhebels X, U einschnappt und die Heberwalze H in dieser Lage hält. Nun beginnt der Schalthebel S seine Vorwärtsbewegung, wobei die Farbkastenwalze D gedreht wird und ihre Farbe durch Abrollen an die Heberwalze H abgibt. Kurz vor dem Ende der Vorwärtsbewegung des Schalthebels 5" stößt der mit einer Rolle versehene Bolzen B, Y auf den Anlauf Z der Klinke Y, wodurch der Arm U des Winkelhebels X, U ausgelöst wiird und die Heberwalze H sich unter dem Einfluß der Feder F1 sofort auf die Stahlreibwalze W senkt. - Die Heberwalze H wirkt fast während des ganzen Rückschwingens des Schalthebels S als Verreibewalze bei der Farbverreibung mit.
Die Heb- und Senkbewegung der Heberwalze H ist also auf dde sehr kurze und schnelle Bewegung kurzer Winkelhebel X, U und Y1Z zurückgeführt, so daß die Zeiten, in denen die Heberwalze ungenutzt stillsteht, auf ein ganz geringes Maß zurückgebracht sind.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Bewegen der Heberwalze an Farbwerken mit absatzweise ge-" schalteter Farbkastenwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Heberwalze (H) durch Vermittlung zweier Klinken (X, Y) in Berührung mit der Farbkastenwalze ' (D) gehalten und die Heb- und Senkbewegung der Heberwalze (H) durch Anstoßen des Schalthebels (S) für die Farbkastenwalze an mit den Klinken (X, Y) verbundene Hebel eingeleitet wird, so daß außer der kurzen Zeit für das Heben und Senken die Heberwalze (H) stets in Drehbewegung gehalten wird. .-- .""" .
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DES79482D 1927-04-30 1927-04-30 Vorrichtung zum Bewegen der Heberwalze an Farbwerken mit absatzweise geschalteter Farbkastenwalze Expired DE463239C (de)

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DE463239C true DE463239C (de) 1928-07-25

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2819257A1 (de) * 1978-05-02 1979-11-08 Roland Offsetmaschf Vorrichtung zum an- und abstellen der heberwalze an farb- bzw. feuchtwerken an druckmaschinen mittels steuerkurven, bei der die einzelnen am druckvorgang beteiligten aggregate durch eine zentralsteuerung zustellbar sind
DE4141126B4 (de) * 1991-12-13 2005-10-27 Koenig & Bauer Ag Farbheberantrieb für Druckmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2819257A1 (de) * 1978-05-02 1979-11-08 Roland Offsetmaschf Vorrichtung zum an- und abstellen der heberwalze an farb- bzw. feuchtwerken an druckmaschinen mittels steuerkurven, bei der die einzelnen am druckvorgang beteiligten aggregate durch eine zentralsteuerung zustellbar sind
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