DE462571C - Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge mit selbsttaetiger Rueckschaltung - Google Patents

Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge mit selbsttaetiger Rueckschaltung

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DE462571C
DE462571C DEF61798D DEF0061798D DE462571C DE 462571 C DE462571 C DE 462571C DE F61798 D DEF61798 D DE F61798D DE F0061798 D DEF0061798 D DE F0061798D DE 462571 C DE462571 C DE 462571C
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DE
Germany
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locking
notch
nose
spring
switch
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Expired
Application number
DEF61798D
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August Fuellgrabe & Co
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August Fuellgrabe & Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60QARRANGEMENT OF SIGNALLING OR LIGHTING DEVICES, THE MOUNTING OR SUPPORTING THEREOF OR CIRCUITS THEREFOR, FOR VEHICLES IN GENERAL
    • B60Q1/00Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
    • B60Q1/26Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic
    • B60Q1/34Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction
    • B60Q1/38Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor the devices being primarily intended to indicate the vehicle, or parts thereof, or to give signals, to other traffic for indicating change of drive direction using immovably-mounted light sources, e.g. fixed flashing lamps
    • B60Q1/387Mechanical temporisation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Control Devices For Change-Speed Gearing (AREA)

Description

  • Fahrtrichtungsanzeiger für Kraftfahrzeuge mit selbsttätiger Rückschaltung Die Erfindung betrifft einen Fahrtrielitungsanzeiger für Kraftfahrzeuge mit selbsttätiger kückschaltung des Weisers bei Rücksteuerung des Fahrzeuges in die Gerade. Es ist bereits bekannt, bei Fahrtriclitungsanzeigern die selbsttätige Rückschaltung des Schalters bzw. Weisers durch einen durch die Verbindungsstange der Lenkschenkel gesteuerten Riegelmagnetschalter zu bewirken, der hierbei auf ein unter Federwirkung stehendes und beim Abbiegen von der geraden Fahrtrichtung entsprechend einzustellendes Sperrglied einwirkt, welches bestrebt ist, den Schalter für den Weiser in die Ruhestellung zurückzuführ-en und beim Eingelien des Fahrzeuges in die Gerade von der Wirkung des Riegelmagneten freigegeben wird. Die Erfindung besteht in einer besonderen Klinkenausbildung der Sperrvorrichtung, deren wesentlichstes .Merkmal eine doppeltwirkende Sperrklinke- ist, welche nach dem Auslösen ihrer einen Sperrnase beim Einführen des Fahrzeuges in die K,urve mittels ihrer anderen S#permase eine Sperrscheibe noch weiter festhält, bis das Fahrzeug wieder die gerade Richtung einhimmt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs-IxispIel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar in Anwendung bei einem elektromagnetisch gesteuerten Pfeilweiser. Es zeigt Abb. i den Schalter und den Fahrtrichtungsweiser in ihren RuhestelIungen :und Abb. 2 eine mit dem Schalter verbundene Sperrscheihe mit der DoppeUcHnkenanordnung bei der Rechtseinstellung (und in punktierten Linien bei der Ruheste31ung, gemäß Abb. i# und ferner eine Kontakteinrichtung an der Vorderradachse des Fahrzeuges.
  • Der SchalterB hat drei Paare von radial gegenüberliegenden Kontakten C-C1, D-D' und ,E-EI, Z3 von denen die für Rechts- und Linkseinstellung des Weisers a dienenden Kontakte D-DI und E-EI mit den Elektromagneten des Weisers a leitend verbunden sind, während die Kontakte C-Cl an die beiden Pole der Batterie bzw. an einen Pol und Masse angeschlossen sind. Der Schalthebel F hat so breite Kontakte G-Cil, daß er bei Rechts- oder Linkseiristellung zugleich die Kontakte C-D und Cl-DI oder C-E und CI-El überbrückt. Auf der die beiden Lenkschenkel der Vorderräder -des Fahrzeuges verbindenden Gelenkstangee ist ein Schaltorgan mit einem Schalthebel J angeordnet, der auf einer Kontaktplatte g, die fest und isoliert auf der Vorderradachse li sitzt, schwenkbar gelagert ist und durch eine Gahel oder zwei Bundringe an der Gelenkstange e bei den durch das Lenken des Fahrzeuges nack reclits oder links erfolgenden Verschiebungen der Gelenkstange mitgenommen wird. Auf der Kontaktplatte g sitzen zwei Kontakte k und kl und an dem Schaltliebelf ein Kontaktstückm, welches je nach der Rechts- oder Linksschwenkung des Schalthebels/ den Kontaktk oder kl- leitend mit der Masse de-. Fahrzei#ges verbindet. Von den beiden Kontaktenk und kl- führt eine gemeinsame Leitung nach einem Riegelmagneten P, dessen Plusleitung nach der Batterie f üh-rt.
  • Die Sperrvorrichtung besteht aus einer mit dem SchalthebelF des Schalters verbundenen, z. B. au-f #die Welle des Schalthebels F aufgekeilten Sperrscheibe Q mit drei Kerben R, RI"R2 am Rande und aus einer doppeltwirkenden Sperrklinke S mit je einer Spierrnase SI und S2 an jedem. Ende. Die Sperrklinke ist bei T schwenkbar gelagert und an einem Ende S2 init ein-er Zug-feder U verbunden, welche sie so schwkikt, daß die Nase SI am anderen Ende gegen den Rand der Sperrscheibe Q drückt. Dieses Ende der Sperrklinke trägt einen Eisenkern V, der den Anker zu dem gegenüberliegenden RiegelmagnetenP bildet. Die KerbienR" und R2 sind ungefähr doppelt so lang wie die KerbeR. Der Abstand zwischen den Kerben ist so bemessen, daß jeweils die KerbeR' und die KerbeR oder die KerbeR2 und die Kerbe'RI den SperrnasenS1 und S2 gegenüberstehenje nachdem rechts oder links geschaltet wird. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß bei Rechtseinstellung (Abb. 2) der Sperrscheihe die KerbeR1 mit ihrem Ende der Sperrnase S2 gegenübersteht, wenn die Sperrnase SI- in die KerbeR einspringt, so -daß, wenn die SperrnaseS1 ausgelöst wird und die SperrnaseS2 einspringt, die Sperrscheibe sich um eüi kurzes Stück nach links zurückdrehen kann. Bei der Einstellung der Sperrscheibe nach links kommt die KerbeRI mit ihrem Anfang unter die Nase SI und die Kerbe,R2 mit ihrem Ende unter die NaseS,2 zu stehen, so daß, wenn die Spexrnase SI ausgehoben wird, sich die Scheibe ein kurzes Stück nach rechts zurückdrehen kann, wodurch sofort die NaseS1 auf den- glatten Teil des Scheib:exirandes gelangt, die NaseS2 hin- ,gegen in die KerbeR2 gleitet. An der Sperrscheibe wixken in bekannter Weise zwei SchraubenfedemW,Wl nach entgegengesetzten Richtungen. Der ortsfaste Stützpunkt der beiden Federn sitzt am Gehäuse und durchdringt eine bogenförmige Nut0 der ScIleibeQ. Der Schaltermittelstellung der Abb. i würde diejenige Lage der Sperrscheibe Q entsprechen, in der (abweichend von Abb. 2) die Kerbe RI unter Punikt T liegt und die Federn W und WI gleiche Spannung besitzen, nie in Abb. 2 punktiert angedeutet ist. Eine Stai#geZ am einen Sperrklink-enann dient zum Auslösen der Sperrvorrichtung von Hand, wenn dies erforderlich wird.
  • ge, Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist fol-g ude: Bei der Normalstellung des Schalthebels F (Abb, i) steht die lange IZerbeRl. ungefähr unter dem Drehpunkt der Sperrklinke, w#e in Abb. 2 punktiert angedeutet ist, und die beiden SperrnasenS1 Und S2 der Sperrklinke S berühren ungefähr den Rand der Scheibe. Wird der SchalthebeIF und damit die Sperrscheibe Q nach rechts gestellt, so gelangt die Kerbe R unter die SperrnaseS', und letztere springt durch Wirkung der Feder U in die KerheR ein. Es ist dann die Lage der Abb. 2 ein#getreten. Die län- gere Kerbeffi steht nun mit ihrer linken Hälfte gegenüber der angescliwenkten #Perrnase S-. Wird nun das Fahrzeug entsprechend der Voranzeige nach rechts gesteuert, so wird durch die in bekannter Weise auf der Gelenkstangee und Vorderradachseh sitzende Schaltvorrlchtung der Stromkreis im Riegelmagnetenlo geschlossen, letzterer zieht den Anker V an, un-d die Sperrnase SI verläßt die Kerbe R. Durch diese Schwenkung der Spe=kUnke wird die Sperrnase S-' am anderen. Sperrklinkenarin in die Kerbe RI geschwenkt. Die bei Einstellung des Schalters bzw. der Sperrscheibe gespannte Rückholfeder W bewirkt hierbei zwar eine Linksdrehung der Scheibe und des SchalthebelsF, jedoüh nur so -weit, als es die Länge der Ki#rble,R' gestattet. Dieser Spielraum genÜgt, daß die KerbeR den Bereich der Sperrnase51 nach links verläßt und der Sperrnase SI die glatte Randfläclie der Scheibe gegenübersteht; eine Schaltungsänderung wird dadurch nicht bewirkt. Ist die Kurve ausgefahren und das Fahrzeug hat wieder die gerade Richtung angenommen, so -Wird durch den Schalthebelf an der Gelenkstangee der Stromkreis des Elektrcr=,-neten P unterbrachen. dieser gibt den AmkerV frei, die Feder U zieht die Sperrnase S2 aus der Kerbeffi heraus, und die ScheibeQ kann erst jetzt unter der Wirkung der RückholfederW nach links vollends in die l#Etüel-oder Ruhestellung zurückgehen, wobei die Nase SI der SperrkUnke auf dem glatten Rande der Scheibe schleift. Mit der Einstellung der Sperrscheibe geht auch der SchaltliebelF und damit der Weisera in die Ruhestellung.
  • Die Wirkung bei der EinsteUung des Schalthebels nach links ist der beschriebenen gleich, nur fällt dann bei der Schalterdrehung von Hand die NaseS1 in die KerbeR1 und bei Erregung des Magneten P die SperrnaSeS2 in die KerbeR2 ein und findet dort Spiel vor, worauf sich die Scheibe Q -etwas nach rechts dreht und der NaseS1 wieder Einf#aUb,ereitscha#t gibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Fahrtrichtungsanzeiger für Xraftfahrzeuge mit selbsttätiger Rückschaltung des Weisers bei Rücksteuerung des Falirzeuges in die Gerade unter Verwendung eines durch die Verbindungsstange der Lenksclienkel gesteuerten Schalter-" für einen Riegehnagnet#en, dadurch gekennzeichnet, daß eine doppelt wirkende Sperrklinke (S), auf deren einen Arm (AnkernaseS') der Riegelmagnet (P) wirken kann und auf deren anderen Arm (Federnase S2) eine Zugfeder (U) wirkt, in Kerben (R. RI' R2# einer mit dem Schalthebel (F) für den Weiser (a) gekup - pelten und durch Federwirkung (W-, W"# die Ruhestellung anstrebenden Sperrscheibe (Q) spielt, und daß die Kerben so bemessen und angeordnet sind ', daß, wenn in jeder der beiden Seitenstellungen des Schalters (F) und damit der Sperrscheibe (Q) die Ankernase (S1) von selbst in eine Kerbe der Sperrscheibe einfällt und diese festhält, gleichzeitig eine andere, ein wenig län-Kerbe zu der abgehobenen Federnase (S-') in Gegenüberstellung gebracht wird, um, wenn beim Auslösen der Ankernase (S1) unter Wirkung des Riegelmagneten (beim Einfahren in die Kurve) die Federnase (S2) in die längere Kerbe einfällt, die Sperischeibe eine geringe Vordrellung nach der Ruhestellung hin machen kann und dadurch bewirkt, d#äß die Ankernase (S1) nach dem Stromloswerden des Riegelmagneten (nach durchfa-hrener Kurve) nicht mehr auf eine Kerbe der Scheibe difft und diese sich in die Ruhestellung einstellen kann.
DEF61798D 1926-07-24 1926-07-24 Fahrtrichtungsanzeiger fuer Kraftfahrzeuge mit selbsttaetiger Rueckschaltung Expired DE462571C (de)

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