DE461983C - Schlagvorrichtung fuer Webstuehle - Google Patents

Schlagvorrichtung fuer Webstuehle

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DE461983C
DE461983C DEM98632D DEM0098632D DE461983C DE 461983 C DE461983 C DE 461983C DE M98632 D DEM98632 D DE M98632D DE M0098632 D DEM0098632 D DE M0098632D DE 461983 C DE461983 C DE 461983C
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Germany
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impact
eccentric
roller
impact roller
looms
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DEM98632D
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Maschinenfabrik Rueti AG
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Maschinenfabrik Rueti AG
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Schlagvorrichtung für Webstühle Bei Schlagvorrichtungen für Webstühle ist es bekannt, die Arbeitsfläche des Schlagteiles des Schlagexzenters zu verbreitern, um die Abnutzung des Schlagteiles zu vermindern. Die schädlichen Reibungen zwischen Schlagrolle und Schlagexzenter wurden indes nicht vermieden. Bei anderen Schlagvorrichtungen ist der Schlagteil des Schlagexzenters wohl leicht aus der Ebene des Schlagexzenters abgebogen, aber die Anordnung ist nicht so getroffen, daß jede Reibung zwischen Schlagrolle und Schlagexzenter vermieden und in allen Schwinglaren der Schlagrolle ein senkrechter Druck des Schlagexzenters auf die Schlagrolle erreicht wird. Dieser Zweck wird auch dadurch nicht erreicht, daß man die Arbeitsflächen der Schlagrolle und des Schlagexzenters bombiert.
  • Bei der Schlagvorrichtung gemäß der Erfindung wird nun der genannte Zweck dadurch erreicht, claß eine zylindrische, unverstellbare Schlagrolle verwendet wird und daß der den Schlag ausübende Teil der Arbeitsfläche des Schlagexzenters so'stark und in solcher Form aus der Schlagexzenterebene abgebogen ist, daß die zylindrische Schlagrolle und das Schlagexzenter in jeder Arbeitsstellung ohne gegenseitige seitliche Verschiebung auf voller Breite der Arbeitsfläche einander berühren und in jeder Stellung der Schlagrolle ein zu ihrer Achse senkrechter Druck ausgeübt wird.
  • In der Zeidhnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. r bis 3 sind Grundriß der alten Schlagvorrichtung bei verschiedenen Stellungen derselben.
  • Abb.4 und 5 sind ein Aufriß und eine Stirnansicht der neuen Schlagvorrichtung; Abb.6 und 7 sind Grundrisse dieser Schlagvorrichtung in den beiden Endstellungen, und Abb. 8 zeigt eine lamellierte Schlagrolle. Wie Abb. r bis 3 zeigen, finden bei der alten Schlagvorrichtung während derDrehung des in einer Ebene liegenden Schlagexzenters z und bei der Verschwenkung der konischen Schlagrolle ? relative, starke Reibung verursachende Verschiebungen zwischen diesen beiden Teilen statt. Diesem übelstande ist nun bei der dargestellten neuen Schlagvorrichtung dadurch abgeholfen, daß, wie @bb.4 bis 7 zeigen, eine zv lindrische Schlagrolle 21 verwendet wird und daß der den Schlag ausübende Teil der Arbeitsfläche 3 des Schlagexzenters il so stark und in solcher Form aus der Schlagexzenterebene abgebogen ist, daß Schlagrolle und Schlagexzenter in jeder Arbeitsstellung ohne gegenseitige seitliche Verschiebung auf voller Breite der Arbeitsfläche einander berühren und. in jeder Schwinglage der Schlagrolle 21 ein zu ihrer Achse senkrechter Druck ausgeübt wird. Hierbei wird ein sehr ruhiger Schlag bei geringstem Kraftbedarf und Verschleiß der Schlagteile erzielt. Im übrigen ist der Bau des Schlagexzenters und seiner Kontrollvorrichtung dem bisherigen gleich. Die Schlagrolle 21 (Abb. 8) besteht aus auf der Schlagrollenbüchse 4 lose sitzenden Lamellen, von denen sich jede unabhängig von den anderen, d. h. mit der ihr zukommenden Geschwindigkeit bewegen kann. 5 ist der Prellbock zum Auffangen der Schlagrolle beim Schlag.
  • Der die Schlagrollenbüchse 4 tragende Stift 6 ist in einer Bohrung der Schlagwelle 7 gelagert und unverstellbar befestigt, so daß unrichtige Einstellungen der Schlagrolle zum Schlagexzenter ausgeschlossen sind.
  • Mit der beschriebenen Schlagvorrichtung wird eine beträchtliche Ersparnis an Kraft und Baustoff erzielt, indem die Abnutzung der Teile auf das Mindestmaß herabgesetzt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlagvorrichtung für Webstühle, dadurch gekennzeichnet, daß eine zylindrische, unverstellbare Schlagrolle verwendet wird und daß der den Schlag ausübende Teil der Arbeitsfläche des Schlagexzenters so stark und in solcher Form aus der Schlagexzenterebene abgebogen ist, daß die zylindrische Schlagrolle und das Schlagexzenter in jeder Arbeitsstellung ohne gegenseitige seitliche Verschiebung auf voller Breite der Arbeitsfläche einander berühren und in jeder Stellung der Schlagrolle ein zu ihrer Achse senkrechter Druck ausgeübt wird.
  2. 2. Schlagvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagrolle aus auf der Schlagrollenbüchse lose sitzenden Lamellen besteht.
DEM98632D 1926-04-13 1927-03-05 Schlagvorrichtung fuer Webstuehle Expired DE461983C (de)

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