DE447453C - Schuhsohlenglaettmaschine mit hin und her gehender, durch eine Feder an die Arbeitsflaeche angedrueckter Glaettrolle - Google Patents

Schuhsohlenglaettmaschine mit hin und her gehender, durch eine Feder an die Arbeitsflaeche angedrueckter Glaettrolle

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DE447453C
DE447453C DER57537D DER0057537D DE447453C DE 447453 C DE447453 C DE 447453C DE R57537 D DER57537 D DE R57537D DE R0057537 D DER0057537 D DE R0057537D DE 447453 C DE447453 C DE 447453C
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DE
Germany
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shoe sole
smoothing
shoe
spring
smoothing roller
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Expired
Application number
DER57537D
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RAAB SCHUHMASCHINEN und WERKZE
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RAAB SCHUHMASCHINEN und WERKZE
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D89/00Sole-levelling machines with rolls

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Schuhsohlenglättmaschine mit hin .und her gehender, durch eine Feder an die Arbeitsfläche angedrückter Glättrolle. Die Erfindung betrifft eine Schuhsohlenglättmaschine mit hin und her gehender, durch eine Feder an die Arbeitsfläche angedrückter Glättrolle, die unmittelbar durch ein Exzenter in relativ schnelle, kurze pendelnde Bewegungen über der während der Arbeit relativ langsam hin und her bewegten Schuhaufspannvorrichtung versetzt wird.
  • Während bei bekannten Vorrichtungen dieser Art die Pendelachse der Glättrolle unter dieser angeordnet ist, kommt es gemäß vorliegender Erfindung darauf an, daß die Glättrolle um eine über ihr gelegene Achse pendelnd aufgehängt ist, und daß die Hinundherbewegung der Aufspannvorrichtung unterhalb der Glättrolle in wagerechter Richtung erfolgt. Dadurch werden gegenüber. der bekannten Einrichtung wesentliche Vorteile erzielt, und zwar aus folgendem Grunde: Bekanntlich wird Leder am besten durch Auswalken geglättet. Diese Walkbewegung mit geringerem Anfangsdruck, stärkstem Mitteldruck und wieder geringerem Enddruck läßt sich auf maschinellem Wege dadurch erreichen, claß die Glättrolle gemäß der Erfindung um eine über ihr gelegene Achse pendelnd aufgehängt ist. Schwingt dagegen die Glättrolle um eine unter ihr gelegene Achse wie bei der bekannten Einrichtung, so ist infolge des Zuges der Pendelarme die Druckverteilung auf das Leder eine ganz andere; sie wirkt dann nämlich mit starkem Anfangsdruck, geringem Mitteldruck und wieder starkem Enddruck. In diesem Falle stößt die Rolle bei hoher Tourenzahl zweimal mit stärkerem Druck auf die zu glättende Sohle, und die günstige Walkbewegüng wird daher hier nicht in dem gleichen Maße erreicht wie bei Anwendung der Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung.
  • Der angegebene Vorteil der neuen Einrichtung zeigt sich besonders beim Glätten schrägliegender Gelenkteile, wo durch die schräg zur Schwinglinie liegende Fläche ein großer Hub bedingt ist. In diesen Gelenken muß das Leder quer zur Längsachse des Schuhs rund geglättet werden, d. h. es muß auf -den Seiten etwas gestreckt werden, damit es sich an die Krümmung des Leistens wieder anpaßt undi diese Formgebung auch auf die Dauer beibehält. Dies läßt sich in befriedigender Weise nur durch die walkende Glättbewegung der Einrichtung gemäß der .Erfindung erreichen, nicht aber durch die bekannten, wo die Glättrolle um eine unterihr gelegene Achse pendelt.
  • Die Hinundherbewegung der Schuhaufspannvorrichtung erfolgt gemäß der Erfindung in wagerechter Richtung, was einerseits eine günstigere und gleichmäßigere Bearbeitung aller Teile der Schuhsohle gestattet als bei bekannten Einrichtungen mit schwingender Aufspannvorrichtung, während andererseits dadurch eine große Sicherheit für die Hinundherbewegung und eine entsprechende Stabilität der Maschine bedingt wird.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht dieser Ausführungsform der Maschine, Abb. z eine Hinteransicht (Rückansicht) und Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Aufhängevorrichtung für das Glättwerkzeug in größerem Maßstabe.
  • Die Schuhaufspannvorrichtung f wird in eine geradlinige Hinundherbewegung mit Hilfe einer Spindel l versetzt, durch deren Drehung die Schuhaufspannvorrichtung geradlinig verschoben wird. Diese Spindel l erhält ihre Bewegung von einer Friktionsrolle h aus, die zwischen zwei gleichachsig angeordneten Friktionsscheiben i sich befindet. Diese Friktionsscheiben i sind gemeinsam mit der unteren Welle 1i, längsverschiebbar, von der sie bei der Drehung mitgenommen werden. Die Verschiebung der Friktionsscheiben i auf der Welle h wird von einem Fußtritt m aus bewirkt, dessen Hebel bei it (Abb. i) drehbar gelagert ist und von dem aus die Bewegung durch das Gestänge o und den bei q drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel p auf den Arm s (Abb. 2) übertragen wird. Durch Bewegung des Fußtritts in wird, wie ohne weiteres klar ist, die Verschiebung der beiden Friktionsscheiben i in der einen Richtung bewirkt und dadurch die eine dieser Scheiben in reibende Berührung. mit der Friktionsrolle k gebracht, so daß die Spindel l sich dreht und die Schuhaufspannvorrichtung f in der einen Richtung, nach hinten, verschiebt. Beim Loslassen des Fußtritts iit zieht die an dem zweiten Arm des doppelarmigen Hebels p angreifende Feder r die Friktionsscheiben i. in die Ausgangsstellung zurück, derart, daß dann die andere dieser beiden Scheiben mit der Friktionsrolle k in reibende Berührung kommt, die Spindel l in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird und daher auch die Schuhaufspannvorrichtung sich in entgegengesetzter Richtung, also nun nach vorn, bewegt. Ist die Schuhaufspannvorrichtung in der vordersten Stellung angelangt, so bleibt sie in dieser von selbst stehen, bis sie durch eine neue Bewegung des Fußhebels in von neuem nach hinten bewegt wird. Der Weg der Schuhaufspannv orrichtung wird zweckmäßig durch verstellbare Anschläge der jeweiligen Schuhgröße entsprechend begrenzt.
  • Durch leichten Druck auf den Fußhebel in kann die Aufspannvo.rrichtung in jeder beliebigen Stellung zum Halten gebracht werden, weil dann die Friktionsscheiben i eine Mittelstellung einnehmen, in der keine von ihnen mit der Friktionsrolle k gekuppelt ist.
  • Das von einer Walze o. dgl. in der gebräuchlichen Form gebildete Glättwerkzeug a erhält seine Bewegungen von der Exzenterwelle g aus, die durch Riementrieb mit der unteren Welle h verbunden ist. Durch den Schwungarm y wird die Bewegung von der Exzenterwelle g auf (las Glättwerkzeug a. übertragen. Dieses ist in einem gelenkigen 12ahmen _c- (Abb. 3) gelagert, der von einer Spindel e getragen wird. Letztere ist von einer Hohlspindel it umgeben, und zwischen beiden ist eine Druckfeder c angeordnet. Die Hohlspindel i( wird von einem Lager w für die Zapfen b getragen, mit deren Hilfe das Glättwerkzeug pendelnd an dem Tragarm v aufgehängt ist. Oberhalb der Hohlspindel u befinden sich die Stellmuttern d.
  • Am unteren Ende sitzt auf der Hohlspindel it ein Handrad t. Durch dieses und die Hohlspindel u kann das Glättwerkzeug ct in der Höhe verstellt werden. Der Glättdruck wird durch die Druckfeder c erzeugt und ist durch die Spindel e mit den Stellmuttern d regelbar.
  • Mannigfache Änderungen der gezeigten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind möglich, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen. So kann beispielsweise der Fußtritt iit natürlich auch durch einen von Hand zu bedienenden Hebel ersetzt werden, um so mehr, als- hier durch diesen Hebel nicht der Glättdruck ausgeübt werden soll, sondern nur die Kupplung für den Hinundhergang der Schuhaufspannvorrichtung ein- bzw. ausgeschaltet wird. An Stelle der Friktionsscheiben und der Friktionsrolle kann man evtl. auch Zahnräder verwenden, die miteinander in Eingriff kommen u. dgl. mehr.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhsohlenglättmaschine mit hin und her gehender, durch eine Feder an die Arbeitsfläche angedrückter Glättrolle, die unmittelbar durch ein Exzenter in relativ schnelle, kurze pendelnde Bewegungen über der während der Arbeit relativ langsam hin und her bewegten Schuhaufspannvorrichtung versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättrolle (a) um eine über ihr gelegene Achse (b) pendelnd aufgehängt ist, und daß die Hinundherbewegung der Aufspannvorrichtung (f) unterhalb der Glättrolle (a) in wagerechter Richtung erfolgt.
  2. 2. Schuhsohlenglättmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glättrolle (a) durch eine mit Handrad -(t) versehene, pendelnd aufgehängte Hohlspindel (u) in der Höhenrichtung verstellbar getragen wird, in deren Innerem eine Druckfeder (c) für -das Werkzeug (a.) gelagert ist.
  3. 3. Schuhsohlenglättmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schuhaufspannvorrichtung (f) auf einer Spindel (l) wagerecht verschiebbar angeordnet ist, die durch eine mittels Fußtritt o. dgl. umschaltbare Kupplung abwechselnd in rechts- und linksläufige Umdrehung versetzt werden kann.
DER57537D Schuhsohlenglaettmaschine mit hin und her gehender, durch eine Feder an die Arbeitsflaeche angedrueckter Glaettrolle Expired DE447453C (de)

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