DE46190C - Einfach wirkende Wassersäulenpumpe mit stets gleichbleibender Bewegungsrichtung des Wassers - Google Patents
Einfach wirkende Wassersäulenpumpe mit stets gleichbleibender Bewegungsrichtung des WassersInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L33/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
- F01L33/04—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution oscillatory
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/08—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid
- F04B9/10—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid
- F04B9/103—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid having only one pumping chamber
- F04B9/1035—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being fluid the fluid being liquid having only one pumping chamber the movement of the pump piston in the two directions being obtained by two single-acting liquid motors each acting in one direction
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Wassersäulenpumpe, vermittelst welcher
entweder durch vorhandenes Hochdruckwasser oder durch einen hydraulischen Druck, welcher
vermittelst einer Saug- und Druckpumpe hergestellt worden ist, weiteres Wasser auf geringere
Höhe, als der vorhandene oder hergestellte hydraulische Druck repräsentirt, gehoben
wird.
In der beiliegenden Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 zwei Verticalschnitte nach der Linie n>-x
in Fig. 4 dar, welche die später beschriebenen zwei Stellungen der sich bewegenden Theile
zeigen.
Fig. 3 ist ein Querschnitt nach y-\ in Fig. 4
und
Fig. 4 ein Grundrifs des ganzen Pumpwerkes.
Bei dieser in der Zeichnung dargestellten Ausführung ist angenommen worden, dafs die
eigentliche Wassersäulenpumpe B nicht durch einfach entspringendes und vorhandenes Hochdruckwasser
in Bewegung gesetzt wird, sondern mittelst eines durch eine Saug- und Druckpumpe
A erzeugten hydraulischen Hochdruckes betrieben wird, welche in beliebiger Höhe
über der Wassersäulenpumpe B Aufstellung finden kann. Die obere Saug- und Druckpumpe
A, welche als Betriebspumpe dient, ist hierbei mit der die eigentliche Arbeitspumpe
bildenden Wassersäulenpumpe B durch die Druckrohrleitung α verbunden.
Bei der Arbeitspumpe B ist b der Pumpencylinder, in welchem sich ein Differentialkolben
bewegt, dessen Kolbenstange durch den oberen Deckel geführt ist; c ist ein zweiter Cylinder
(der Steuerungscylinder), der durch den Kanal d mit dem oberen Theil des Pumpencylinders b
und unten mit der Druckröhre α verbunden ist und in welchem der Steuerkolben e functionirt.
Dieser Steuerkolben e ist ein aus den Kolbentheilen eY e2 bestehender Doppelkolben;
der Theil ex dieses Doppelkolbens bringt den oberen Theil des Pumpencylinders b abwechselnd
mit der Steigleitung g (s. Fig. 1) bezw. der Druckröhre α (s. Fig. 2) in Verbindung, während
der Theil e2 dieses Doppelkolbens stets nach oben abdichtet. Die Steuerkolbenstange
ist derart verstärkt und durch den Deckel des Cylinders c geführt, dafs die auf die verschieden
grofsen Kolbenflächen wirkenden Drucke die Bewegungen des Steuerkolbens herbeiführen
können.
f ist ein Steuerungshahn (Dreiweghahn), der oben am Steuercylinder c angebracht ist und
den über dem Steuerkolben e2 befindlichen Raum des Steuercylinders c entweder durch
die Röhre h (welche durch den Steuercylinder c unterhalb des Steuerkolbens et mündet)
mit der Druckrohrleitung α oder mittelst der Röhre i . (welche in gleicher Weise wie die
Röhre h mit demjenigen Theil des Steuercylinders c, der bei der Bewegung des Steuerdoppelkolbens
£j e2 stets zwischen beiden
Kolbentheilen O1 und e2 liegt, in Verbindung
steht) mit der Steigrohrleitung g abwechselnd in Communication bringen kann, k, Fig. 3
und 4, ist das Ventilgehäuse der Arbeitspumpe B, von welchem die Steigrohrleitung g
ausgeht; die letztere mündet in ein Reservoir bei der Betriebspumpe A, aus welchem die
letztere wieder Wasser ansaugen kann. Diese
Steigleitung g ist noch, wie aus den Fig. ι
und 4 ersichtlich, mit dem Steuercylinder c verbunden; Z ist die Saugleitung für die Arbeitspumpe
B.
Die nach oben durch den Cylinderdeckel geführte Pumpenkolbenstange, welche dem auf
den grofsen Kolben abwechselnd wirkenden Drucke entsprechend grofs ist, wird durch die
Traverse o, welche einerseits fest mit derselben verbunden ist, andererseits aber um die
Leitstange ρ gleitet, gegen seitliche Verdrehung geschützt, η η sind zwei Anschlagstifte, welche
fest, jedoch verstellbar, mit der Kolbenstange verbunden sind und welche den Hebel m am
Steuerungshahn f und dadurch den Differentialkolben O1 e2 im Steuercylinder entsprechend
verstellen können.
Nachdem alle Rohrleitungen und Cylinder des Apparates ein für alle Mal mit Wasser angefüllt
sind, functionirt die beschriebene Wassersä'ulenpumpe wie folgt:
Die obere Pumpe A drückt Wasser durch die Druckleitung α in die untere Pumpe -B.
Ist der Differentialkolben in letzterer im Aufgange begriffen, wie dies in Fig. ι dargestellt,
so hat der Steuerhahn f mit seinem Hebel m und seinen Durchgangsöffnungen die in Fig. ι
gezeichnete Stellung, d. h. das durch die Druckleitung α eintretende Druckwasser drückt durch
die Röhre h den Steuerkolben ex e2 nach
unten; das über dem Differentialkolben der Pumpe B befindliche, beim vorangehenden
Hub bereits gebrauchte Wasser kann durch die Steigröhre g entweichen, während das
durch α kommende Druckwasser auf die kleinere Fläche des Differentialkolbens der Pumpe B
wirkt. Bei der in Fig. ι eingezeichneten Stellung des Differentialkolbens der Pumpe B wird
derselbe, der schon einen Theil seines Weges zurückgelegt hat, im nächsten Moment den
Hebel m des Steuerhahnes f durch den unteren Stellstift η berühren, welcher den Hebel m
bei dem weiteren Aufgang des Kolbens in die Stellung Fig. 2 bringt, wodurch die Verbindung
des Steuerhahnes mit der Druckwasserleitung α abgeschlossen und die Verbindung
desselben durch die Leitung i mit der Steigleitung g geöffnet worden ist; das Druckwasser
in α hebt alsdann den Steuerkolben ελ e2,
während das über dem Kolbentheil e2 befindliche gebrauchte Druckwasser in die Steigleitung
g durch die Rohrverbindung i ausströmt. Nachdem nun der Steuerkolben seine
höchste Stellung erreicht hat, kommt das Druckwasser auch auf die gröfsere Fläche des
Differentialkolbens der Pumpe B zur Wirkung, wodurch das Druckwasser unter der kleineren
Kolbenfläche dieses Kolbens verdrängt und das beim Aufwärtsgange des Kolbens durch die
Kolbendifferenz angesaugte Wasser in die Steigleitung gedrückt wird. Beim Abwärtsgange
des Differentialkolbens der Pumpe kommt der obere Stellstift η mit dem Hebel m des
Steuerhahnes/ in Berührung und verstellt denselben bei dem weiteren Abwärtsgange wieder
in die in Fig. 1 angegebene Stellung, wonach das Spiel von neuem beginnt.
Das Druckwasser in der Röhre α sowohl, wie das Förderwasser in der Steigleitung g
sind, obgleich diese Wassersäulenpumpe nur einfach wirkend ist, während des Ganges derselben
immer in der gleichen Richtung in Bewegung, so dafs also bei der beschriebenen Anordnung der Grundsatz durchgeführt ist,
dafs keine der Wassersäulen während des Betriebes unbeeinflufst von der Kolbenwegsrichtung
zuerst zur Ruhe gelangen mufs, um von der Ruhe wieder in Bewegung gesetzt zu werden; ferner können, da der Differentialkolben
nach jeder Richtung hin durch das Druckwasser bewegt, also stets gedrückt wird, keine Betriebsstörungen vorkommen, welche
bei kleineren, einfach wirkenden Wassensäulenmaschinen, deren Kolben nur nach einer Richtung
hin gedrückt werden, nicht ausgeschlossen sind.
Anstatt des durch die Pumpe A künstlich erzeugten Hochdruckes kann, wie schon eingangs
bemerkt, auch ein natürlich entspringendes Hochdruckwasser zur Wirkung kommen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Wassersäulenpumpe, welche gekennzeichnet ist durch die für die Steuerung des Apparates benutzte Anordnung eines Differentialkolbens, welcher in einem Cylinder sich bewegt, durch dessen oberen Deckel die entsprechend verstärkte Kolbenstange hindurchgeht, von welcher aus die Umsteuerung derart bewirkt wird, dafs das Druckwasser stets auf die kleinere Kolbenfläche wirkt, während auf die gröfsere Kolbenfläche abwechselnd die Druckwassersäule bezw. die Förderwassersäule zur Wirkung gelangt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE46190C true DE46190C (de) |
Family
ID=321314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT46190D Expired - Lifetime DE46190C (de) | Einfach wirkende Wassersäulenpumpe mit stets gleichbleibender Bewegungsrichtung des Wassers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE46190C (de) |
-
0
- DE DENDAT46190D patent/DE46190C/de not_active Expired - Lifetime
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