AT22688B - Pneumatische Einrichtung zur Stellung von Weichen und Signalen. - Google Patents

Pneumatische Einrichtung zur Stellung von Weichen und Signalen.

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  Pneumatische Einrichtung zur Stellung von Weichen und Signalen. 



   Vorliegende Erfindung hat eine Ausgestaltung der pneumatischen Einrichtung zur Stellung von Weichen und Signalen nach dem Stamm-Patente Nr. 7171 zum   Gegenstaude.   



  Sie besteht der Hauptsache nach in einer mit dem Stellhebel (in der Beschreibung des Stamm-Patentes mit LI bezeichnet) in Verbindung stehenden Einrichtung, durch welche dieser Hebel in der normalen und verstellten Lage selbsttätig festgehalten wird, wenn ein Durchlecken des Druckmittels in einen oder den anderen Anzeigezylinder stattfinden sollte, oder wenn diesen Zylindern Druckmittel vorsätzlich durch eine Bewegung des Hebels oder in anderer Weise durch die die Hauptrohre (in der Beschreibung des Stamm-Patentes mit   01   und   pl   bezeichnet) verbindenden Zweigrohre zugeführt werden sollte. Die Erfindung umfasst weiters eine Einrichtung, um den Hebel in der normalen und verstellten Lage so lange festzuhalten, bis die Druckluft aus dem Hauptrohr ausgeströmt ist.

   Eine weitere Verbesserung der Einrichtung nach dem Stamm-Patente Nr. 7171 (in Verbindung mit der selbsttätigen Verriegelung des Hebels in der normalen und verstellten Lage) besteht in einer Einrichtung zur Verhütung einer ungehörigen Bewegung des Stellhebels, wenn eine Weiche oder irgendein anderer zu betätigender Apparat auf die Bewegung des Stellhebels nicht ansprechen sollte (beispielsweise infolge eines zwischen die Weichenzunge und die Stockschiene eingekeilten Steines) ; durch diese Einrichtung kann der Stellhebel sofort entsprechend weit zurückgezogen werden (oder nach vorwärts bewegt werden je nach der Bewegungsrichtung des Hebels) um die Ausströmung des Druckmittels aus dem Stellzylinder der Weichen zu veranlassen und zu ermöglichen, dass das Hindernis entfernt werden könne. 



  Durch diese Anordnung wird auch die Vollendung der Hebelbewegung in derselben Richtung, in welcher dieselbe eingeleitet wurde, erzwungen, und es können hiebei auch die Rück- 
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 Eingriff stehenden Teile nach dem Stamm-Patente Nr.   7171   in Wegfall kommen. Es   konnen hiebei beide St@lkolben   gleichzeitig zur selbsttätigen Vollendung der Hebelbewegung verwendet werden, in Verbindung mit der Einrichtung zur selbsttätigen Verriegelung des Hebels und in weiterer Verbindung mit der Einrichtung zur teilweisen Rückbewegung des Hebels (zwecks Entfernung von Hindernissen oder aus anderen Gründen). Durch diese Anordnung sind falsche Einstellungen und unrichtige Bewegungen des Hebels nicht möglich. 



  Im nachfolgenden soll eine beispielsweise Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in ihrer Anwendung   auf einen Weichcnhssbel beschrieben werden   ; es kann. dieselbe jedoch auch auf andere Hebel angewendet werden. 



   In den Zeichnungen ist : Fig. 1 eine schematische Ansicht eines zur Betätigung von Eisenbahnweichen und Signalen dienenden Apparates nach dem Stamm-Patente Nr. 7171, der nach vorliegender Erfindung ausgestaltet wurde und zur Betätigung eines Weichenpaares und zur Anzeige der Bewegung desselben dient. Fig. 2 zeigt eine Abänderung des 
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 durch   DreiwegventHo ,   3 besteht. Fig. 3 ist eine Abänderung der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung und Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in ihrer Anwendung auf einen Stellvorrichtung für Weichen und Signale nach Patent Nr.   22202.   

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 Nr. 7171 übereinstimmen, jedoch können irgendwelche andere Einrichtungen, die demselben Zwecke dienen, zur Anwendung gelangen. 



   In Fig. 1 ist zunächst eine einfache Einrichtung zur Verriegelung des Hebels LI in der normalen und verstellten Lage dargestellt. Diese Verriegelungseinrichtung besteht aus einer im Stellhebel LI zwischen den Stellschlitzen   ,     l2i   (in gleicher Weise wie im StammPatente bezeichnet) angeordneten Ausnehmung 1, mit welcher Ausnehmung die Rollen an der Kolbenstange jedes der Anzeigekolben i10, i20 in Eingriff gelangen können, je nachdem der Hebel sich in der normalen oder verstellten Lage befindet, so dass, wenn ein Durch- 
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 Ausnehmung 1 eintritt und den Hebel LI verriegelt. Es wird daher jedes Durchlecken der Druckluft in irgendeinen der Stellzylinder dem   Weichenwärter   dadurch angezeigt, dass er verhindert ist, den Stellhebel zu bewegen. 



   Wenn hingegen die vorerwähnten Zweigrohre 4 und 5 (siehe Fig. 2) zur Anwendung gelangen, werden diese Zweigrohre, welche nahe dem Ventil   yin   in die Leitungen a1,   pt   mUnden, durch Dreiweg-oder Kolbonventile 2, 3 mit den Rohren j, k der Woichenstell- 
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 der Bewegung der Weiche so lange festzuhalten, bis die Druckluft aus den Leitungen und
Zweigrohren 4 und 5 ausgeströmt ist. 



   Fig. 3 zeigt eine Abänderung der in den Fig. 1 und 2 beschriebenen Einrichtung, welche darin besteht, dass in Verbindung mit den Enden   l20,     l21   des Schlitzes, im Hebel LI zwei einander gegenüberliegende Gleitflächen 123, l24 angeordnet werden, welche in eine vertikale, mittlere Ausnehmung 1 übergehen, während am unteren horizontalen Teil lu   ('tbereinstimmend   bezeichnet mit dem gleichen Teile der Fig. 21 nach dem Stamm-Patente
Nr. 7171) sich ein Fortsatz l25 von geradliniger Begrenzung befindet.

   Diese Einrichtung bietet den Vorteil der Verhinderung unrichtiger Einstellungen und unrichtiger Bewegungen des Hebels ebenso wie hiedurch eine teilweise   Rückkehrbewegung   des Hebels behufs
Entfernung von Hindernissen und die Erzwingung der Vervollständigung des Hebelweges erzielt wird.   Weiters   wirken bei dieser Abänderung die Stellkolben il j20 gleichzeitig, um   die Vervollständigung des Ilebelhubes dtirclizuführen,   wenn der   rückkehrende   Luftstrom bei der erfolgten vollständigen Bewegung der Weichen, des Signales oder eines anderen bewegten Teiles zurückströmt, so dass eine grössere Kraft zur Bewegung des Hebels zur Verfügung steht. 



   Die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung ist insbesondere anwendbar auf ein Zweirohrsystem, beispielsweise wie ein derartiges in der Patentschrift Nr. 22292 dargestellt ist und zeigt eine Abänderung der Verriegelungseinrichtung, welche darin besteht, dass zwei Verriegelungsschlitze a, b vorgesehen werden, welche sich an das Ende des Hebelschlitzes in vertikaler Richtung anschliessen. Weiters sind im Schlitz zwei entgegengesetzt geneigte Teile   al, b t   und ein vom unteren oder horizontalen Teile dos Schlitzes ausgehender Fortsatz vorgesehen, welch letzterer seitlich abgeschrägt ist und zwei Ausnehmungen   a2,   b2 besitzt.

   Diese beiden letzteren Einrichtungen (in Fig. 3 und 4 dargestellt), stellen die vorerwähnte Anordnung zur Verhinderung einer unrichtigen   Bewegung dos Hebels   und zur 
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 der Weiche beeinträchtigenden Hindernisses dar ; es wird weiters hiedurch die Vervollständigung des   Hcbeihubes   in der Richtung, in welcher die Hebelbewegung eingeleitet wurde, erzwungen, bevor irgendeine andere Betätigung der Weichen oder der Verriegelungseinrichtung platzgreifon kann. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung nach vorliegender Erfindung ist folgende : An- 
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 Bewegung der Weichen   S   wird (in gleicher Weise wie nach dem Stamm-Patente) durch vom Speiserohr X1 kommende, durch das Ventil   R80,   Ventil D und Rohr   :

   zum Rückkehr-   ventil R800   stammende   Luft erzielt, welche das Diaphragma des letzteren betätigt, worauf die Luft vom Speiserohr XI durch das Ventil   R800   zum Anzeigezylinder 12 strömt, den Kolben 20 dieses Zylinders I3 nach aufwärts drückt, so dass die   Rolle i2   im geneigten Teile i21 des Schlitzes nach aufwärts geht und die Vervollständigung des   Hobelhubes   bewirkt, wodurch dem Weichenwärter angezeigt wird, dass die   Vorstellung   der Weichen   S   stattgefunden hat. Diese Vorgänge sind genau die gleichen wie bei der Einrichtung nach dem Stamm-Patente Nr. 7171, ebenso wie die Bewegung der Teile beim Zurückbewegen des Hebels Lt und der Weiche in ihre Normallage. 



   Wenn ein Durchlecken von Druckluft ans dem   Speiserohr. X   durch das Rückkehrventil R300 stattfinden wurde (wobei angenommen wird, dass die Teile die in Fig. 1 dargestellte Lage haben), entweicht ein Teil dieser Luft in die Atmosphäre und ein Teil 
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 aufwärts, wodurch die Rolle   j2   in den Verriegelungsschlitz 1 gelangt, hiebei den Hebel   verriegelt. Wurde ein Durchlecken   von Druckluft aus dem Speiserohr X1 durch das Rückkehrventil   R200   stattfinden (wobei vorausgesstzt wird, dass die Teile die in Fig. 1 dargestellte Lage haben) so ist der Hebel Lt nicht vollständig in der Normallage verriegelt, sondern könnte aus derselben bewegt werden, entgegen dem Drucke der im Anzeigezylinder   11   befindlichen Luft.

   In diesem Falle wird die Rolle il im geneigten Teile l20 des Schlitzes im Hebel LI herab und in den horizontalen Teil   l2   bewegt und gegen den oberen Teil 6 dieses horizontalen Schlitzes 12 so lange gedrückt, bis der Hebel bis zur Ausnehmung 1 bewegt wurde (durch den die Vervollständigung des Hebelhubes herbeiführenden Rückkehrluftstrom), worauf die Rollo   i1   in diese Ausnehmung 1 nach aufwärts gedrückt wird und so den Hebel wieder an der Bewegung hindert. 



   Wenn bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung die Weichen betätigt werden sollen, wird der Hebel LI bewegt, worauf die Betätigung des Ventiles   V 10   in ganz der gleichen Weise, wie bei der Anordnung nach Fig. 1 hervorgerufen wird. Druckluft strömt durch die Leitung o1, betätigt das Ventil   R30   und den Kolben des Zylinders C, wodurch die
Weichen S in der gleichen Weise, wie bei der Einrichtung nach dem Stamm-Patente Nr.   7171   verstellt werden. Gleichzeitig wird auch Druckluft dem Zweigrohre 4 zugeführt, wodurch der Kolben des Ventiles 2 betätigt wird, das Rohr abgeschlossen wird und Luft an die Unterseite des Kolbens i10 einströmt, so dass die Rolle i1 gegen den oberen Teil   ss   des horizontalen Schlitzes gedrückt wird.

   Wenn die Weichen S, wie beschrieben, verstellt und das Ventil D betätigt wurde, strömt Luft durch Ventil R30, Ventil D und Rohr k, betätigt den Kolben des Ventiles 3, schliesst das Zweigrohr 5 ab und führt dem Zylinder I2
Luft zu, wodurch die Vervollständigung des Hebelhubes in der beschriebenen Weise statt- findet ; die Rolle il wird dann infolge der aus dem Rohre ol durch das Zweigrohr 4 zum
Kolben i10 strömenden Luft im Schlitze 1 nach aufwärts gedrückt und der Hebel so lange verriegelt gehalten, bis durch das Ventil   VFO   die gesamte Luft aus dem Rohre   01 und   dem   Zweigrohre   4 ausgeströmt ist.   Die Rückstellung   der Weiche erfolgt analog. 



   Wenn die Verstellung der Weiche bei der Einrichtung nach Fig. 3 vorgenommen werden soll, setzt der Weichenwärter den Hebel LI in Bewegung, wodurch Druckluft in die   Leitung 01, Zweigrohr   4 einströmt, den Kolben des Ventiles 2 betätigt, ebenso wie das   Ventil R30,   genau in der gleichen Weise wie bei der Einrichtung nach Fig. 2. Wenn bei dieser Einrichtung der Hebel L1 betätigt wird, gelangt die Rolle il in den horizontalen
Teil des Schlitzes und wird dann gegen die obere Seite des Schlitzteiles 123 gedrückt, in- folge der durch das Rohr o1 und Zweigrohr 4 eintretenden, auf die Unterseite des
Kolbens   il0   wirkenden Druckluft. Die Rolle i2 lehnt sich gegen den Ansatz 102 und ver- hindert hiedurch so fange die Vervollständigung des Hebelhubes, bis durch das Rohr k die
Anzeige von der Verstellung der Weichen erfolgt.

   Die Luft im Rohr k verstellt den Kolben des Ventiles 3 und drückt den Kolben   t'und   die Rolle i2 nach aufwärts, wobei infolge der noch gegen die Unterseite des Kolbens   ; 10   wirkenden Druckluft beide Kolben   t'o   und   i20   gleichzeitig gegen die Schlitzteile   l23   und 121 wirken, wodurch die Vervollständigung des
Hebelhubes erzielt wird und die Rolle il in die mittlere Ausnehmung 1 nach aufwärts gedrückt wird und den Hebel in der verstellten Lage so lange festhält, bis die. gesamte
Druckluft durch Zweigrohr 4, Rohr   01   und Ventil   VI0   ausgeströmt ist. Die analogen Vor- gänge finden statt, wenn die Weiche in ihre Normallage rückgestellt wird. 



   Wenn   angenommen   wird, dass bei dieser Einrichtung die Teile die dargestellte Lage habon und die Weichen auf die Betätigung durch den Hebel L'nicht ansprechen sollten, wenn dieser Hebel, wie vorher beschrieben, in Bewegung gesetzt wird, was seinen Grund in einem zwischen die Weichenzunge und Stoclcschiene gelangten Hindernis haben kann, wird keine Anzeige erhalten und die Rolle i2 verbleibt in ihrer Lage am   ansatze {   

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 Zweigrohr 5 keine Druckluft zur Hebung des Kolbens i20 und der Rolle 2 befindet, so dass letztere über den mittleren   Fortsatz 126   gleiten könnte. Der Weichenwärter muss demnach die Hebelbewegung in der ursprünglichen Richtung fortsetzen, bis nach erfolgter Umstellung der Weiche Druckluft in die Leitung pi und Zweigrohr 5 zur Betätigung des 
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   Wenn bei der in Fig. 4 dargestellten Einrichtung die Weichen verstellt werden sollen (wobei angenommen wird, dass sich die Teile in der dargestellten Lage befinden), setzt der Weichenwärter seinen Hebel in Bewegung (wobei die Rolle 12 gegen den Ansatz   b3   bewegt wird und die Rolle 11 sich gegen das untere Ende der Gleitfläche al legt, da sie nicht genügend weit bewegt wird, um in die Ausnehmung a2 einzutreten), wodurch das Ventil- 16a betätigt und Druckluft aus dem Behälter 31 durch das   Speiserohr   24 zur Leitung 27 und zum Zweigrohr   270.

   geleitet   wird, was die Betätigung des Ventiles 32 und die Entriegelung der Stellplatte zur Folge hat, worauf die Luft durch das Rohr 27b geht, das Ventil 35 betätigt, und in den Zylinder 33 zur Betätigung der Weichen gelangt, während die Anzeige der Weichenbewegung durch Rohr 28 und Zweigrohr   28a   erzielt wird, wie dies in der Patentschrift Nr. 22292 auseinandergesetzt ist. Nachdem zu der Unterseite des Kolbens 9 durch das Zweigrohr   27"   Luft zugeführt wurde, wird die Rolle 11 gegen das untere Ende der Gleitfläche al gedrückt und wenn der   Auzeigeinftstrom   durch Rohr 28 und Zweigrohr 28a zum Anzeigezylinder 15 strömt, wird der Kolben 10 gehoben, so dass sich die Rolle 12 vom Ansatz b3 entfernt.

   Da sich noch Druckluft unter dem Kolben 9 befindet, wird die Rolle 11 längs der geneigten Fläche al emporgehoben und der   Hebelhub   beendet ; während zu gleicher Zeit die   Rolle 12 im Verriegelungsschlitz b   
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 gehoben wird und so der Hebel gegen weitere Bewegung so lange verriegelt gehalten wird, bis die gesamte Druckluft aus den Rohren und   Zwoigrohren ausgeströmt   ist, worauf der   Kolben. M   sinkt und die Rolle 12 aus dein Verriegelungsschlitz b wieder austritt. 



  Die analogen Vorgänge finden statt, wenn der Hebel   zwecks Rückbewegung   der Weichen in die Normallage, in Bewegung gesetzt wird. 



   Angenommen, es befinden sich bei dieser Einrichtung die Teile in der in der Zeichnung dargestellten Lage und es wurde keine   vollkommene   Verstellung der Weiche wegen eines Hindernisses zwischen der Weichenzunge und der   Stockschiene   möglich sein, so wird keine Anzeige stattfinden, und daher die Rolle 12 in ihrer   Lage am Ansatz/   verbleiben, so dass die Beendigung des   Hebelweges   nicht möglich ist. Der Weichenwärter bewegt hierauf den Hebel zurück, bis die Rolle 12 in die Ausnehmung      gelangt. Bei dieser Bewegung betätigt der Hebel das Ventil   1610   dahin, dass die Leitung 27 und Zweigrohr 27a geöffnet werden, demnach Ausströmung stattfindet. Hiedurch wird die Weiche freigegeben und kann das Hindernis entfernt werden.

   Sobald das Hindernis entfernt ist, bewegt der Weichenwärter den Hebel wieder in der   ursprünglichen   Richtung, wonach nach Umstellung der Weiche die Anzeige erhalten und der Hebelhub in der vorher beschriebenen Weise vollendet wird. Wenn irgendein Hindernis bei der   RUc1rIcehrbewegung   der Weichen in die Normallage vorliegen sollte, werden die für die Rückbewegung dienenden Teile in der gleichen Weise betätigt, wie oben beschrieben wurde.

   Es ist klar, dass wenn hei irgendeiner der dargestellten Einrichtungen infolge Durchleckens Druckluft in einen Anzeigezylinder eintritt, während sich der Hebel in de- normalen oder verstellten Lage   btfindet, die Rolle am Kolben   dieses Anzeigezylinders emporgeht und in den Verriegelung- 
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   Nr.

   7171   eine Einrichtung zur Verriegelung des Stellhebels, dadurch   gekennzeichnet,   dass, sobald ein   Durchlecken von   Druckluft in den Anzeigezylinder erfolgt oder so lange als sich noch Druckluft in der Arbeitsleitung befindet, der Stellhebel durch die Einwirkung dieser Druckluft auf den   Anzeigekolben, welcher   mit einem Verriegelungsorgan in Aus-   nelnuungen     (1)   des Schlitzes der   Stellhebelplatte   eingreift, in der normalen oder verstellten Lage verriegelt gehalten wird.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Schlitze des Stellhebels ein mittlerer Fortsatz (25) und eine demselben gegenüberliegende Ausnehmung angeordnet ist, welche-im Falle die Weichen oder ein anderer <Desc/Clms Page number 5> zu vorstellender Teil auf die Bewegung des Stellhebels nicht ansprechen-im Zusammenwirken mit den Anzeigelwlben eine teilweise Rückbewegung des Stellhebels gegen seine Ausgangslage und damit die Ausströmung aus der Arbeitsleitung und dem Arbeitszylinder und die Freigebung der Weichen oder des zu verstellenden Teiles gestatten und hierauf die Vollendung des Hebelhubes nur in jener Richtung, in welcher die Bewegung eingeleitet wurde, zulassen.
    3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch l, gekonnzeichnot durch die Anordnung zweier geneigt angeordneter Teile (l23, l24) der Schlitzbegrenzung, zum Zwecke, dass die längs derselben bewegten Rollen (il, i ) beider Kolben (i 10, i20) der Stellzylinder (11, 12) die Vollendung der Hebelbewegung herbeiführen.
    4. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, wobei zwei Druckleitungsrohre (27, 28) nebst dem Hauptspeiserohr (24) zur Verwendung gelangen, dadurch gekennzeichnet, dass durch den die Anzeige bewirkenden Rückkehrluftstrom der Stellhebel vorerst zur Endbewegung freigegeben, dann aber bis zur vollendeten Ausströmung in seiner Endlage EMI5.1
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