DE461806C - Jutesack mit einer dichten Auskleidung - Google Patents
Jutesack mit einer dichten AuskleidungInfo
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- DE461806C DE461806C DEC38183D DEC0038183D DE461806C DE 461806 C DE461806 C DE 461806C DE C38183 D DEC38183 D DE C38183D DE C0038183 D DEC0038183 D DE C0038183D DE 461806 C DE461806 C DE 461806C
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- Germany
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- sack
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D29/00—Sacks or like containers made of fabrics; Flexible containers of open-work, e.g. net-like construction
- B65D29/02—Sacks with laminated or multiple walls
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Jutesack mit einer dichten Auskleidung. Man hat bereits Jutesäcke mit einer dichten Auskleidung aus Wellpappe, gewelltem oder glattem Papier tt. dgl. versehen, um denselben eine gewisse Steifigkeit zu geben, den Inhalt vor Bruch oder Beschädigung zu schützen und die Jutesäcke dicht zu machen. Da Wellpappe nur nach einer Richtung bieg; sam ist, so lassen sich damit nur würfelförmige Packungen herstellen, wobei zur Bildung von Boden und Decke die Ecken auch noch eingeschnitten werden müssen, wodurch, abgesehen davon, daß Wellpappe wegen ihres geringen Dehnungsvermögens und der geringen Festigkeit des Materials, woraus Wellpappe hergestellt wird, ohnehin leicht einreißt, an den Ecken der Packung besonders gefährdete Reißzonen entstehen und die Dichtigkeit des mit einer Einlage aus Wellpappe versehenen Jutesackes sehr in Frage gestellt ist. Stellt man dagegen die Auskleidung in der bekannten Weise aus glattem Papier sto@if her, der, um eine gewisse -Nachgiebigkeit zu erreichen, mit sogenannten Doppel- oder Streckfalten versehen wird, so ist die Gefahr sehr groß, daß der mit dem äußeren Gewebe verbundene Papierstoff in den Falten bricht und infolgedessen die Papiereinlage durch den inneren Druck der Füllung an den Falten einreißt und undicht wird. Die bekannten Jutesäcke mit einer dichten Auskleidung haben sich daher auch im Gebrauch nicht bewährt und sind keinesfalls zum Versand von feinkörnigen oder pulverförmigen Waren geeignet, weil sie nicht dicht halten.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Jutesack mit einer dichten Auskleidung, wobei die Mängel der bekannten derartigen Jutesäcke dadurch beseitigt sind, daß die Auskleidung aus einem Streifen glatten oder gekreppten Papiers o. dgl. besteht, der mittels eines Hilfsgestells schlauchförmig mit einer Längsüberlappung gefaltet, an einem Ende zur Bildung des Bodens umgefaltet und dann lose in den Jutesack eingeführt ist, wodurch die Auskleidung beim Füllen des Sackes der Dehnung des Jutegewebes, ohne ein Einreißen befürchten zu müssen, folgen kann. Der Auskleidung des Jutesackes fällt dabei nur die Aufgabe zu, die weiten Maschen des jutegewebes zu dichten, uiid da es sich hierbei nur um viele kleine Flächen handelt, die der Weite einer Masche entsprechen, im übrigen aber die Dehnbarkeit des Jutegewebes ihre Grenze hat, über die hinaus das starke Jutegewebe keine weitere Dehnung zuläßt, so werden an die Festigkeit der Auskleidung keine übermäßigen Anforderungen gestellt, so daß dieselbe ihre Aufgabe voll erfüllen kann und ein Undichtwerden des Sackes nicht zu befürchten ist.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. r eine Ausführungsform des Hilfsgestelles dargestellt, mit dessen Hilfe in der aus Abb. 2 ersichtlichen Weise die Auskleidung des Jutesackes vorgenommen werden soll. l:in vorbereiteter Streifen a aus glattem oder gekrepptem Papier o. dgl. wird um das dem inneren Durchmesser des Jutesackes entsprechend eingestellte, von einer Stütze c getragene Gestell b schlauchförmig herumgelegt, und zwar so, daß sich die Längskanten desselben um etwa io cm überlappen. Das eine Ende der so hergestellten schlauchförmigen Papierhülle wird dann zur Bildung des Bodens nach der Seite hin umgelegt, wo sich die Längsüberlappung befindet, und nun lose in den Jutesack d eingeführt. Dadurch wird erreicht, daß die dichte Auskleidung des Jutesackes beim Einfüllen der Ware infolge der breiten Längsüberlappung der unter dem Druck der Ware sich auswirkenden Nachgiebigkeit des Jutegewebes folgen kann, bis daß das starke weitmaschige Jutegewebe eine weitere Dehnung nicht mehr zuläßt. Der so hergestellten dichten Auskleidung des Jutesackes fällt also nur die Aufgabe zu, die weiten Maschen des Jutegewebes zu dichten, die sie auch, ohne bis zum Zerreißen beansprucht zu werden, voll erfüllen kann, weil es sich dabei nur um viele kleine Flächen von der Weite einer Masche handelt. Man erhält also auf .diese Weise einen vollkommen dichten Sack aus weitmaschigem Jutegewebe, der sich sehr billig. herstellen läßt und in dem, ohne Verluste befürchten zu müssen, selbst feinkörnige und pulverförmige Waren Aufnahme finden und versandt werden können. In besonderen Fällen kann die Auskleidung auch aus Öl-, Wachs-, Teer-, Pergamento. dgl. präpariertem Papier, das ebenfalls glatt oder gekreppt zur Verwendung kommen kann, hergestellt werden, wenn es sich um stark hygroskopische Waren oder darum handelt, den Inhalt der mit einer dichten Auskleidung versehenen Jutesäcke, z. B. auf Überseetransporten, gegen Feuchtigkeit u.dgl. zu schützen.
- In hygienischer Hinsicht ist es ein großer Vorteil, daß aus dem gebrauchten Jutesack die beschmutzte lose Auskleidung entfernt und vor dem Einfüllen neuer Ware eine neue saubere Auskleidung in derselben Weise eingeschoben werden kann. Man erhält auf diese Weise immer frische Säcke, obwohl der eigentliche Jutesack erhalten bleibt und immer wieder verwendet wird, womit natürlich auch ein großer wirtschaftlicher Vorteil verbunden ist.
Claims (1)
- PATRNTANSPRUCH: Jutesack mit einer dichten Auskleidung, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung aus einem Streifen glatten oder gekreppten -Papiers o. dgl. besteht, der mittels eines Hilfsgestells schlauchförmig mit einer Längsüberlappung gefaltet, an einem Ende zur Bildung des Bodens umgefaltet und dann lose in den Sack eingeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC38183D DE461806C (de) | 1926-05-05 | 1926-05-05 | Jutesack mit einer dichten Auskleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC38183D DE461806C (de) | 1926-05-05 | 1926-05-05 | Jutesack mit einer dichten Auskleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE461806C true DE461806C (de) | 1928-06-29 |
Family
ID=7023169
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC38183D Expired DE461806C (de) | 1926-05-05 | 1926-05-05 | Jutesack mit einer dichten Auskleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE461806C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1106531A1 (de) * | 1999-12-10 | 2001-06-13 | Deutsche Rockwool Mineralwoll-GmbH | Verpackungs- und/oder Transporteinheit für Dämmstoffe |
-
1926
- 1926-05-05 DE DEC38183D patent/DE461806C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1106531A1 (de) * | 1999-12-10 | 2001-06-13 | Deutsche Rockwool Mineralwoll-GmbH | Verpackungs- und/oder Transporteinheit für Dämmstoffe |
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