DE697235C - Aufsatzkasten fuer Futtersilos - Google Patents
Aufsatzkasten fuer FuttersilosInfo
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- DE697235C DE697235C DE1936W0097880 DEW0097880D DE697235C DE 697235 C DE697235 C DE 697235C DE 1936W0097880 DE1936W0097880 DE 1936W0097880 DE W0097880 D DEW0097880 D DE W0097880D DE 697235 C DE697235 C DE 697235C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F25/00—Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
- A01F25/16—Arrangements in forage silos
- A01F25/163—Arrangements in forage silos in tower silos
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Storage Of Harvested Produce (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht 'sich auf Aufsatzkästen für Futtersilos mit Wänden rechteckiger
oder runder Bauart, insbesondere zur Bereitung von Sauerfutter. *>
In den Vorschlägen zur Herstellung solcher Aufsatzkasten kommt allgemein zum
Ausdruck, daß es außerordentlich wichtig ist, die Aufsatzkasten.. Luftdicht zu machen, um
Fehlgärungen zu vermeiden. Zu diesem Zweck sollen die Teile des Kastens dicht mittels Nut
und Feder zusammengefügt sein, oder es wird ein luftdichter Anstrich oder die Ausfüllung
der Fugen mit plastischen Massen empfohlen. Diese Art der Abdichtung ist aber teuer und
verlangt von dem Bauern handwerkliches Können und entsprechende Geldausgaben, wobei aber im Falle von Rissebildungen in
der Kastenwand selber die Abdichtung wirkungslos wird.
Ferner ist es auch bekannt, bei gemauerten oder Betonsilos auf das den Silo vorerst vollfüllende
Silogut über einer Spreuschicht eine starke Lehmdecke aufzutragen, die durch Annässen
und Anpritschen dicht gehalten wird.
-Bei dieser Lehmdeckung, welche etwa 1I2 rn
beträgt, macht das Wiederherausschaffen der Spreu und des Lehms, besonders wenn ■ es
öfters geschehen muß, recht erhebliche Schwierigkeiten, und das Herausschaffen verschmutzt
auch das Sauerfutter.
Gemäß der Erfindung wird durch an ihren Rändern schuppenartig übereinandergreifende
Bahnen aus feuchtigkeitsdichtem, luftundurchlässigem, anschmiegsamem· Stoff, z.B. Teerpapier,
als Auskleidung des Aufsatzkastens auf einfache und zweckmäßige Weise das Ziel
erreicht, die Abdichtung des Siloaufsatzkastens wind 'zugleich seinen ,dichten Anschluß, am Übergang
zum eigentlichen Silo zu bewirken. Diese , Übergangsdichtung läßt sich vorteilhaft dadurch
erzielen, daß die Auskleidung des Aufsatzkastens über das untere Ende des Kastens
so weit überhängt, daß das eingebrachte Futter durch seinen P'reßdruck die überhängende
Aufsatzkastenauskleidung an die Silowände dichtend andrückt. Es - trägt gleichfalls
zur sicheren Erreichung dieses Zwecks bei, wenn der Aufsatzkasten an seiner Innenseite im Bereich seines in den Silo hineinragenden
Teiles nach außen abgeschrägt ist. Es ergibt sich hierdurch ein gleichmäßiger und stufenloser Übergang vom Atifsatzkasten
zum eigentlichen Silo. Die Eingriffstiefe vom Aufsatzkasten in den Silo wird zweckmäßig
festgelegt durch im Abstand am unteren Rande auf der Außenseite des Aufsatzkastens
angebrachte Anschlagleisten, mit welchen dieser sich auf dem oberen Silorand abstützt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt,' und zwar zeigen
Fig. ι eine Ansicht im senkrechten Schnitt^
Fig. 2 eine Einzelheit des Schnittes aus Fig. ι in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Grundriß zu Fig. 1.
Die Wände 1 des in die Erde 2 gemauerten oder betonierten Silos· sind
zweckmäßig mit einer Abdichtungsmasse 3
versehen. Auf den oberen Rand des Silos ist ein Kasten 4 passend aufgesetzt, Welcher
sich mit den Anschlagleisten 5 auf dem Silo abstützt. Der Kasten kann aus einzelnen;
Brettern 6 !zusammengesetzt sein, welche durch die untere Anschlagleiste 5 und die obere
Leiste 7 zusammengehalten werden. Der Kasten kann zwecks platzsparender Aufbewahrung
bei Nichtgebrauch auch aus Einzelwänden "zusammensetzbar Und an den Stellen 8
verschraubt oder mittels Haken und Ösen oder übereinanderfassender Schlitze zusammengefügt
sein.
Das Innere der Aufsatzkästen wird mit Teerpapierbahnen o. dgl. 9 behängt; diese läßt
man über das untere, zweckmäßig nach außen abgeschrägte Ende des Kastens so weit
(Überlappung 10) überhängen, daß das eingebrachte Futter 11 dieses überhängende
ao Papier an die völlig abgedichteten Silowände anlegt bzw. andrückt, so daß die Abdich·-
tungsschicht 3 des Silos und die abdichtende Papierschicht 9 im Aufsatzkasten einen zusammenhängenden
Siloraum bilden. Wenn der Aufsatzkasten ganz mit Futter vollgetreten ist,
wird das Futter mit sich überdeckendem Teerpapier 12 so belegt, daß letzteres, da es entsprechend
(etwa 20 cm) größer als der Querschnitt des Kastens ist, an den Berührungsstellen
mit der Kastenwand hochgefaltet und mit z.B. Erde 13 beschwert werden kann,
wobei die Erde o. dgl. nicht etwa abdichten, sondern nur die Päpierdecke 12 am Futter 11
anliegend halten soll, so daß die Päpierdecke mit der Erde wie ein großer Stopfen in einem
Rohr beim Zusammensacken des Futters an den Kastenwänden heruntergleitet. Dadurch
wird einerseits der Lufteintritt verhindert, andererseits jedoch können aber die im
Futterstock enthaltene Luft und die sich bildenden Gase austreten. Ist dann das Futter
aus dem Aufsatzkasten ganz in den Silo hin-.eingesackt,
dann kann man, ■ wenn nötig, den Füllvorgang wiederholen, hierbei kann die
aufgetragene Erde o. dgl. leicht entfernt werden. Auf diese Weise, ist es möglich, den
ganzen Silo zu füllen, und man kann somit seine Kapazität auch wirklich ausnutzen.
Während des Vergärungsvorganges wird dauernd eine Gasbewegung aus den Ritzen
zwischen dem Deckteerpapier und der Aufsatzkastenwand
und zwischen den Stellen, wo die Papierbahnen überlappen, nach außen stattfinden und daher das Eintreten von Luft
in den Futterstock verhindert. Ist der Vergärungsvorgang erst einmal abgeschlossen,
dann ist das Gärfutter aber auch nicht mehr empfindlich und die Abdichtung durch das
Teerpapier und die darauf liegende schwache Erdschicht vollkommen ausreichend. -
■'.·-'. Gegen Regen und andere Witterungsein-VfJpsse
genügt es, den Silo mit einem Deckel aus Brettern mit Pappe usw. zu schützen.
Zweckmäßig wird daher der Aufsatzkasten oben schräg gehalten, so daß das Auflegen
ebener Bretter eine schräge Dach wirkung herbeiführt. Das in den Aufsatzkasten ein- ■
gehängte Teerpapier, dessen Bahnen sich gegenseitig etwas überdecken, wird mit
Schutzleisten 14, 15 und Nägeln 16 am Umfang
des Kastens befestigt.
Als Belagmaterial kann Teerpapier o. dgl. dienen; es würde dazu jedes luftdichte Material
sich eignen, das weich, genügend fest, schmiegsam und glatt genug ist.
Das eingelegte Teerpapier läßt an den Rändern und dort, wo die einzelnen Bahnen
sich überdecken, genug Möglichkeit, daß die Gase entweichen können, was noch durch Anbringung
von Abzugsrohren gefördert wird. Die Überdeckung der Bahnen 12 ist genügend
groß zu wählen, damit selbst große OberfLächenveränderungen
den Luftabschluß nicht aufheben können.
Claims (4)
1. Aufsatzkasten für Futtersilos mit Wänden rechteckiger oder runder Bauart,
insbesondere zur Bereitung von Sauerfutter, gekennzeichnet durch an ihren Rändern go
schuppenartig übereinandergreifende Bahnen aus feuchtigkeitsdichtem, luftundurchlässigem,
anschmiegsamem Stoff (9) (z. B. Teerpapier) als Auskleidung.
2. Aufsatzkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung
(9) des Aufsatzkastens (4) über das untere Ende des Kastens so weit überhängt,
daß das Futter (11) im Bereich zwischen dem Aufsatzkasten (.4) und dem
Silo (ι) durch Andrücken der Aufsatzkastenauskleidung (10) an die Silowände
die Abdichtung sicherstellt.
3. Aufsatzkasten nach Anspruch 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatzkasten (4) an seiner Innenseite im Bereich
seines in den Silo (1) hineinragenden Teiles nach außen abgeschrägt ist.
4. Aufsatzkasten nach Anspruch 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsatz- net kasten mit im Abstand von seinem unteren
Rand angeordneten Anschlagleisten (5) versehen ist, mit welchen er sich auf dem
oberen Silorand abstützt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936W0097880 DE697235C (de) | 1936-01-08 | 1936-01-08 | Aufsatzkasten fuer Futtersilos |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1936W0097880 DE697235C (de) | 1936-01-08 | 1936-01-08 | Aufsatzkasten fuer Futtersilos |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE697235C true DE697235C (de) | 1940-10-09 |
Family
ID=7614847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1936W0097880 Expired DE697235C (de) | 1936-01-08 | 1936-01-08 | Aufsatzkasten fuer Futtersilos |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE697235C (de) |
-
1936
- 1936-01-08 DE DE1936W0097880 patent/DE697235C/de not_active Expired
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