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der Unterkante der Längswandungen angeordneten Nagelgrundleisten den Kantenschutz für die Längswandungen übernehmen.
Um mit Sicherheit eine lockere Lagerung der Nagelgrundleisten auch nach Einbau der Füllkörper in die Decke zu erreichen, ist es vorteilhaft, die Nagelgrundleisten auf den in der Decke dem Rippenbeton zugewendeten Seitenflächen mit Pappe oder Ölpapier abzudecken oder durch Einölen oder Bestreichen mit Lehm vor dem Festhaften des Betons zu schützen ;
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ordnet sind, Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, die der Ausführungsform nach Fig. l ähnelt, bei welcher jedoch noch eine dritte Nagelgrundleiste in Aussparungen der Querwandungen angeordnet ist,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei welcher ein Draht um die Nagelgrundleiste herum- geschlungen und verrödelt ist, Fig. 4 eine Ausführungsform, bei welcher ein Nagel von aussen teilweise in die Nagelgrundleiste hineingeschlagen ist, Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ausführungsform, bei welcher statt des Nagels eine Krampe in die Nagelgrundleiste eingeschlagen ist.
Fig. 6 einen teilweisen Querschnitt durch einen Füllkörper, bei welchem von aussen her durch die Nagelgrundleiste ein Nagel diagonal hin- durchgeschlagen und nach dem Hindurchschlagen abgewinkelt ist, und Fig. 7 einen teilweisen Querschnitt durch einen Füllkörper nach-einer Ausführungsform, bei welcher die Nagelgrundleiste breiter ist, als es der Dicke der zugehörigen Füllkörper-Längswandung entspricht-.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 werden bei der Herstellung von Füllkörpern an dem unteren Rand 26 der beiden Längswandungen 27 Nagelgrundleisten 28 angeordnet, die vorzugsweise eine Breite haben, die der Dicke der Längswandungen 27 entspricht. Während die einzelnen Teile der Füllkörper insbesondere durch Zement fest verbunden werden, verbindet man die Nagelgrundleisten 28 nicht mit dem unteren Rand 26 der Längswandungen 27. Die Leisten 28 werden nur durch die Bandagen 19 am Herunterfallen gehindert. Gegen ein Verschieben nach innen werden diese Leisten 28 durch die Querwandungen 28 gesichert.
Die Bandagen sind im Bereich der Betonrippen und des Druckbetons durch Verbindung mit diesem un- verrückbar verankert, so dass eine Veränderung der Bandspannung lediglich auf den unterhalb des Füllkörpers frei liegenden Teil beschränkt ist.
Werden keine. Rippendeckenstreifen verwendet, wie dieses rechts in der Fig. l dargestellt ist, dann muss man vor dem Einbetonieren an der Seitenfläche 30 der Leisten 28 bituminierte Pappe od. dgl. vorsehen, damit der Ortbeton sich nicht fest mit der Seitenfläche der Leisten 28 verbindet. Dadurch erreicht man, dass nach Anbringen der unteren Schale die Nagelgrundleisten 28 federnd frei in der Bandage hängen, wobei die Beweglichkeit nicht nur in lotrechter, sondern auch in waagrechter, d. h. seitlicher Richtung gegeben ist.
Werden dagegen Rippendeckenstreifen 32 an der Unterseite der Rippen 33 vorgesehen, dann ist eine derartige Einschaltung von Zwischenlagen, wie bituminierter Pappe, nicht erforderlich, weil der Rippendeckstreifen den Ortbeton daran hindert, sich mit der Nagelgrundleiste 28 zu berühren.
Nach der Ausführungsform der Fig. 2 werden zusätzlich in Aussparungen 34 der Querwandungen 23 Nagelgrundleisten 35 eingebracht und mit der Querwandung verbunden.
Es kann zweckmässig sein, zusätzliche Drahtsicherungen 41 (Fig. 3) oder sonstige Halterungen vorzugsweise mehrmals, insbesondere jeweils zwischen den Bandagen 19 oder auch inder Ebene der Bandagen, vorzusehen. Diese Sicherungen umschliessen die Nagelgrundleisten 28, oder sie werden durch Bohrungen der Leisten hindurchgeführt oder schliesslich-soweit Nägel 43 oder Krampen 44 als Sicherung benutzt werden - in die Nagelgrundleisten eingenagelt. Diese Sicherungen bzw.
Halterungen sind so ausgebildet dass beim Verlegen der Füllkörper die aus den Nagelgrundleistenherausragenden Teile der Sicherungen in den Raumzwischen den Fullkörpern. hineinragen. so dass beim Einbringen des Ortbetons die Halterungen im Ortbeton eingebettet werden und dadurch nach dem Abbinden die Nagelgrundleisten 28 zusätzlich sichern.
Dadurch ist eine erhöhte Vorsorge gegen ein völliges Ablösen des Nagelgrundes von der tragenden Decke getroffen. Für die zusätzlichen Sicherungen ist die Wahl eines zerstörungsfreien bzw. korrosionsgeschützten Materials von Bedeutung.
In der Fig. 3 ist gezeigt, wie ein Draht 41 um die Nagelgrundleiste 28 herumgelegt und bei 42 verrödelt ist. Die Fig. 4 zeigt die Verwendung eines Nagels 43, der in die Nagelgrundleiste 28 hineingeschlagen ist, und die Fig. 5 eine Krampe 44, die an Stelle des Nagels in Diagonalrichtung in die Nagelgrundleisten 28 eingetrieben ist.
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Da es zweckmässig sein kann, Bandagen bei der Herstellung des Füllkörpers zu verwenden, die nicht korrosionsbeständig sind, ist eine zusätzliche Halterung der Nagelgrundleisten auf anderm Wege erwünscht, wie dies in Fig. 6 näher erläutert ist. Diese zusätzliche Halterung kann am zweckmässigsten unter anderm dadurch geschehen, dass man in einer Spezialvorrichtung in der Fabrik die Nagelgrundleiste 28 vor dem
Bündeln der Füllkörper mit dem Nagel 45 diagonal durchschlägt und das herausragende Ende 46 winkelig abbiegt. Dieser damit entstehende Winkel stellt dann nach dem Schütten der Rippendecke eine Veranke- rung für die Nagelgrundleiste dar, die bei lotrechter Belastung des Nagelgrundes in Richtung des Pfeiles A durchaus federnd bleibt, indem die Latte um den Punkt B schwingen kann.
Der hiefür verwendete Nagel braucht naturgemäss ebensowenig wie die Bandagen korrosionsbeständig zu sein, da er in seiner ganzen Länge entweder im Holz bzw. im Beton eingebettet ist. Die Abwinklung des Nagels erfolgt nicht nur zur Bildung der Verankerung im Beton, sondern auch aus Gründen des Unfall- schutzes. Hiebei kann besonderer Wert darauf gelegt werden, dass die Spitze 47 des Nagels sich beim
Bündeln des Füllkörpers zwangsläufig in die Längswandung 27 des Füllkörpers eindrücken muss. Somit ent- stehen henkelförmige glatte Halterungen, an denen sich niemand verletzen kann.
Da die Nagelgrundleiste den Kantenschutz für den Füllkörper übernimmt, können die über der Nagel- grundleiste 49 entsprechend der Fig. 7 angeordneten Längswandungen 48 des Füllkörpers möglichst dünn- wandig und damit billig hergestellt werden. So ist es beispielsweise möglich, die Längswandungen aus
Leichtbauplattenmaterial von 1, 5 cm Dicke zu fertigen und sie mit einer Nagelgrundleiste von 2,3. 2, 5 cm
Querschnitt an der Unterseite zu versehen. Hiebei kann es günstig sein, die Nagelgrundleiste so anzuord- nen, dass sie nach der Betonrippe zu die Längswandungen überragt. Dadurch wird gewährleistet, dass der diagonal durch die Nagelgrundleiste verlaufende Nagel 45 mit Sicherheit frei liegt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Kassettenförmiger Füllkörper aus Leichtbauplatten mit locker gekoppelten Nagelgrundleisten fttr unterschalige Stahlbetonrippendecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Nagelgrundleisten (28) die unteren Ränder der Füllkörper-Längswandungen (27) bilden, dass die Unterflächen der Querwandungen (23) und die Unterflächen der Nagelgrundleisten (28) in einer Ebene liegen und dass die Nagelgrundleisten (28) durch einen an sich bekannten Bündelvorgang mit dem übrigen Teil des Füllkörpers (9) locker verbunden sind.