DE460388C - Bewegungsuebertragung bei mechanischen Klavieren - Google Patents

Bewegungsuebertragung bei mechanischen Klavieren

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DE460388C
DE460388C DET30163D DET0030163D DE460388C DE 460388 C DE460388 C DE 460388C DE T30163 D DET30163 D DE T30163D DE T0030163 D DET0030163 D DE T0030163D DE 460388 C DE460388 C DE 460388C
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Description

  • Bewegungsübertragung bei mechanischen Klavieren. Die Erfindung betrifft die Übertragung der Bewegung vom Spielmechanismus automatischer Klaviere, z. B. bei pneumatischen Klavieren, von den Spielbälgen auf die Hämmer. Diese Übertragung erfolgte bisher hauptsächlich durch an sich starre Glieder, die auf verschiedene Art und Weise mit den sie bewegenden und den von ihnen bewegten Teilen verbunden waren. Diese starren Übertragungsorgane verursachen bei ihrer Betätigung Reibungen und Reibungsgeräusche in den Führungen, die in mehrfacher Hinsicht störend wirken. Es wurde daher bereits vorgeschlagen, biegsame Fäden oder Saiten zur Bewegungsübertragung zu verwenden. Dabei ergeben sich jedoch Schwierigkeiten, die vor allem in der geeigneten Führung und in der geeigneten Spannung der Fäden bestehen, und welche durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden.
  • Der Kern der Erfindung liegt darin, daß die Führung der biegsamen Fäden oder Saiten durch Rollen erfolgt, über welche die Fäden laufen, und die an besonderen Leisten so befestigt werden, daß die Fäden jeweils senkrecht über der Mitte jedes Hammerhebels angreifen, sowie darin, daß die Fäden durch Federn gespannt gehalten werden und daß sie mit verstellbar angebrachten Anhebevorrichtungen versehen sind, so daß der Hammerhub bequem geregelt werden kann.
  • Die Vorteile, die durch eine Bewegungsübertragung gemäß der Erfindung neben der leichten Anpassung an jede Klavierbauart erreicht werden, sind im wesentlichen folgende: Die Rollenführung ermöglicht es, alle Spielbälge auf einer einzigen Leiste anzuordnen, statt, wie bisher, auf mehreren übereinanderliegenden Leisten, und dennoch senkrechtes Angreifen der Hubvorrichtung zu erreichen. Hierdurch ist es wiederum möglich, nach einfachem Lockern zweier Schrauben sämtliche Spielbälge und Übertragungen um cgo° nach vorn zu klappen, um zwecks Stimmen oder Reparatur die Saiten und die Klaviermechanik freizulegen. Durch die Spannung der Fäden mittels Federn wird erreicht, daß dieselben stets straff auf den Rollen geführt werden, und daß die Spielbälge sich leichter und schneller öffnen und schließen. Durch die erfindungsgemäße Anordnung der Hamrnerhubvorrichtung schließlich wird jeder Widerstand beim Spielen des Klaviers von Hand vermieden, während die Regelung des Hammerhubs besonders einfach durch Verstellen des Anheb.ers erzielt wird. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Seitenansicht dar.
  • An jedem Spielbalg i ist mittels einer Schraube 2 ein Plättchen 3 angebracht, welches den starken, biegsamen Faden 4, der auch metallisiert sein kann, festklemmt. Der Faden 4 verläuft zunächst zu einer Führungsrolle 5, die auf einer horizontalen Leiste 6 passend befestigt ist, und von da aus in Richtung auf eine zweite Führungsrolle 7, die auf einer zweiten Horizontalleiste 8 über dem Hammerhebel 9 befestigt ist.. Unterhalb der Rolle 7 endigt der biegsame Faden in einer Klemme i o, hinter welcher sich ein fester Metalldraht i i in die Fadenschlaufe 12 einhängt. Der feste Metalldraht i i passiert den brückenartig ausgebildeten Hammerhebel 9 und endigt unterhalb desselben in einem Haken, in welchen eine Spiralfeder 13 .eing@ehängt ist, welche aus Gründen der Regelung ihrer Spannung in einem in verschiedener Höhe über der Leiste 14 durch eine Klemmschraube 15 feststellbaren Haken 16 endigt. Auf den festen Metalldraht i i wird in ebenfalls einstellbarer Höhe mittels der Klemmschraube 17 ein kleiner Holzzylinder 18 aufgebracht, der oben mit Filz verkleidet ist. Zieht der Spielbalg i den Faden 4 an, so wird auch der Zylinder 18 zum Anheben des brükkenartigen Hammerhebels 9 gezwungen, womit zugleich der Hammer anschlägt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.- Bewegungsübertragung bei mechanischen Klavieren mit Verbindungen zwischen Spielbälgen und Hämmern aus biegsamen Fäden oder Saiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Fäden über Führungsrollen (5, 7) geleitet werden, die an besonderen Leisten befestigt sind und den Zweck haben, die Fäden jeweils senkrecht über der Mitte jedes Hammerhebels angreifen zu lassen, gleichgültig, wie die Mechanik des Klaviers angeordnet ist und welches die Abmessungen sind. z.
  2. Bewegungsübertragung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Regeln des Hammerhubs eine Vorrichtung dient, die aus einem der Höhe nach verschiebbaren und mittels einer Klemmschraube (17) feststellbaren Zylinder (18) oder sonstigen Anhebe,-körper besteht.
  3. 3. Bewegungsübertragung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsfäden zwischen Spielbälgen und Hämmern beständig von regelbaren Federn (13.) gespannt werden, um die öffnung der Bälge zu erleichtern und um die Fäden auf den Führungsrollen anliegend zu halten.
DET30163D 1924-11-20 1925-04-07 Bewegungsuebertragung bei mechanischen Klavieren Expired DE460388C (de)

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DE460388C true DE460388C (de) 1928-05-29

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DET30163D Expired DE460388C (de) 1924-11-20 1925-04-07 Bewegungsuebertragung bei mechanischen Klavieren

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