DE460357C - Borstenbuendeleinziehmaschine - Google Patents

Borstenbuendeleinziehmaschine

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Publication number
DE460357C
DE460357C DET30553D DET0030553D DE460357C DE 460357 C DE460357 C DE 460357C DE T30553 D DET30553 D DE T30553D DE T0030553 D DET0030553 D DE T0030553D DE 460357 C DE460357 C DE 460357C
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DE
Germany
Prior art keywords
machine
lifting disks
shaft
carriage
lifting
Prior art date
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Expired
Application number
DET30553D
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English (en)
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TOLEDO AUTOMATIC BRUSH MACHINE
Original Assignee
TOLEDO AUTOMATIC BRUSH MACHINE
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Publication date
Application filed by TOLEDO AUTOMATIC BRUSH MACHINE filed Critical TOLEDO AUTOMATIC BRUSH MACHINE
Application granted granted Critical
Publication of DE460357C publication Critical patent/DE460357C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies
    • A46D3/042Machines for inserting or fixing bristles in bodies for fixing bristles using an anchor or staple

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

  • Borstenbündeleinziehmaschine. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, welche dazu dient, Borstenbündel in vorgebohrte Bürstenrücken einzusetzen.
  • Borstenbündeleinziehmaschinen dieser Art, die mit einer Einsetzv orrichtung für die Borstenbündel, einem schrittweise in bestimmtem zeitlichen Verhältnis zu der Einsetzvorrichtung bewegtenBürstenrückenhalter und auswechselbaren, sich ununterbrochen drehenden Hubscheiben versehen sind, sind bekannt. Bei -diesen bekannten Maschinen sind gewöhnlich die Hubscheiben entfernt von dem eigentlichen . Arbeitsstückhalter angeordnet, und ein größeres, meist ungeschützt verlegtes Gestänge dient dazu, die Drehbewegung der Hubscheiben in eine geradlinige hin und her gehende Bewegung des Arbeitsstückhalters zu verwandeln. Gemäß der Erfindung «-erden nun die Hubscheiben unmittelbar unterhalb der von ihnen angetriebenen Schlitten angeordnet und stehen unmittelbar mit von diesen Schlitten nach abwärts ragenden Ansätzen in Gleiteingriff, wodurch die Drehbewegung der Hubscheiben ohne Benutzung irgendeines Gestänges in eine geradlinigeHinundherbewegung der Schlitten umgewandelt wird. Auf diese Weise entsteht eine äußerst gedrängte Bauart der Maschine, wobei die Hubscheiben geschützt unterhalb der von ihnen angetriebenen Schlitten liegen. Dieses ist jedoch nicht der einzige Vorteil der Erfindung, sondern die Hubscheiben sind ferner so angeordnet, daß dieselben ohne große Schwierigkeiten leicht ausgewechselt werden können. Die Maschine der Erfindung ist nämlich dazu bestimmt, um Bürstenrücken der verschiedensten Form mit Borstenbündeln zu versehen. Die bekannten Maschinen sind gewöhnlich nur für eine ganz bestimmte Bürstenart geeignet, und zwecks Auswechselung der Hubscheiben müssen größere Maschinenteile entfernt werden. Dieses ist jedoch bei der Maschine der Erfindung nicht notwendig, sondern zwecks Auswechselung der Hubscheiben braucht nur eine einzige Schraube gelöst zu «-erden. Der Antrieb der Hubscheiben ist ferner in dem Rahmen untergebracht, der zur Unterstützung der Schlitten dient, was wesentlich zur gedrängten Bauart der Maschine beiträgt.
  • Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht der Maschine, Abb. 2 eine Vorderansicht derselben.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt nach 6-6 der Abb. a. Abb. ¢ ist ein Schnitt nach 4-4 der Abb. 5, und Abb. 5 ist ein Schnitt nach 5-5 der Abb. .4. Die Einsetzvorrichtung 2 für die Borstenbündel ist an dem oberen Teil des Maschinengestelles angeordnet und besteht Bekannterweise aus einem borstenhaltenden Magazin 2, den Abtrennadeln 3 und einer hin und her gehenden büscheleinsetzenden Nase 4 sowie einer Drahtzuführvorrichtung 5.
  • Das Maschinengestell ist mit einem Arbeitstisch 6 versehen, der durch eine Schraubspindel7 gehoben und gesenkt werden kann und durch eine Klemmschraube 8 in der gewünschten Stellung befestigt wird. Auf dem Arbeitstisch 6 ist ein Rahmen 9 aufgesetzt, an dessen oberem Ende ein wagerecht beweglicher, mit reibungsvermindernden Lagern i i, i2 versehener Schlitten io vorgesehen ist. Der Schlitten io trägt einerseits einen quer zu seiner Bewegungsrichtung beweglichen, ebenfalls mit reibungsvermindernden Lagern 14, 15 versehenen Schlitten 13. Unter dem Schlitten io ist eine senkrechte Welle 16 angeordnet, die mit beiden Enden in dem Rahmen 9 gelagert ist. Die Welle 16 trägt an ihrem oberen Ende Hubscheiben 17, i8, die mittels eines Federkeiles mit der Welle 16 lose verbunden sind und durch eine Schraube ig befestigt werden. Die Welle 16 wird durch Kegelräder 2o, 21 von der Welle 22 aus angetrieben, die mit beiden Enden wagerecht in dem Rahmen 9 gelagert ist und mit einem Ende aus demselben herausragt. An diesem Ende der Welle 22 sitzt ein auswechselbares Stirnzahnrad 23, das durch ein an einer Welle 25 sitzendes Ritzel 24 angetrieben wird. Das eine Ende der Welle 25 ist in einer einstellbar an dem Rahmen g sitzenden Platte 26 gelagert. Die Verstellung der Platte 26 wird durch Lösung einer Schraube 27 ermöglicht, welche durch einen Schlitz 28 in der Platte 26 hindurchgeht. Auf diese Weise kann durch Verstellung der Platte 26 das Ritzel 24 mit Stirnrädern 23 verschiedenen Durchmessers in Eingriff gebracht werden. Die Welle 25 wird durch Kegelräder 29 und 30 von einer Welle 31 aus angetrieben, welche eine Federkeilverbindung mit einem Kegelrad 32 hat. Die Nabe dieses Kegelrades 32 ist in einem Lager 33 im Rahmen 9 gelagert. Die Lager der Wellen 25 und 31 an den Enden, wo die miteinander kämmenden Kegelräder a9 und 30 sitzen, sitzen an einem bogenförmigen Joch 34, so daß die Wellen 25 und 31 sowie die Räder 29 und 30 zusammen bewegt werden, wenn die Platte 26 verstellt wird, wobei jedoch das Kegelrad 32 infolge der Federnutverbindung 31 nicht mit verschoben wird. Das Kegelrad 32 wird mittels irgendeines Vorgeleges von der Antriebswelle 39 angetrieben, welche gleichzeitig die Dorsteneinsetzvorrichtung betätigt und eine Antriebsscheibe 4o hat, welche von irgendeiner Kraftwelle aus angetrieben wird.
  • Die Hubscheibe 18 steht mit einem Finger 41 am Schlitten io in Eingriff, um denselben entgegen einer Feder 42 zu bewegen. Ein Finger 43, der sich von dem Schlitten 13 nach abwärts erstrecht, greift auf die Hubscheibe 17 ein, wobei dieser Schlitten entgegen einer Feder 44 bewegt wird. Die Drehbewegung der Hubscheiben 17, 18 wird also in äußerst einfacher Weise ummittelbar in eine geradlinige Hinundherbewegung der Schlitten io und 13 verwandelt. Die Stellung des Schlittens 13 mit Bezug auf die Borsteneinsetzvorrichtung wird also bei Drehung der Welle i6 jeweils durch die Form der Hubscheiben bestimmt, welche zwecks Bearbeitung verschiedener Bürstenrücken nach Lösung der Schraube ig leicht ausgewechselt werden können.
  • Um die zu stopfenden, bereits vorgebohrten Bürstenrücken einzuspannen, kann irgendein passender Arbeitsstückhalter auf dem Schlitten 13 angebracht werden. Vorzugsweise besteht dieser Halter aus einem mit Klammern 47 zum Befestigen des Bürstenrückens versehenen Schlitten 45, welcher auf dem Schlitten 13 in Führungen 46 gleitbar ist.
  • Die Maschine wird in Betrieb gesetzt, indem eine Kupplung 48 mittels einer von einem Fußhebel So betätigten Stange 49 eingerückt wird. Das Anhalten der Maschine wird durch einen Hebel 51 hervorgerufen, der durch einen Stift 52 an der Hubscheibe 18 betätigt wird. Der Hebel 51 steht für gewöhnlich mit der Stange 49 in Sperreingriff und hält dieselbe in ihrer unteren Lage gegen die Spannung einer Feder 53 fest. Wird aber der Hebel 51 durch den Zapfen 52 ausgeschwungen, so wird die Stange 49 freigegeben, und die Kupplung 48 wird ausgerückt, wodurch die Maschine angehalten wird. Die Arbeitsschritte zum Betrieb der Maschine sind folgende: Zunächst werden die gewünschten Hubscheiben 17, 18 auf die Welle 16 gebracht. Dann wird ein diesen Hubscheiben entsprechendes Stirnzahnrad 23 auf die Welle 22 aufgesetzt; die Platte 26 wird so eingestellt, daß das Ritzel 24 mit dem Stirnzahnrad 23 kämmt. Dann wird ein vorgebohrter Bürstenrücken eingespannt, und die Maschine wird durch Betätigung des Fußhebels So in Betrieb gesetzt. Dadurch wird gleichzeitig die Borsteneinsetzvorrichtung in Betrieb gesetzt, wobei die Nase 4 derselben sich zu und von dem Bürstenrücken hinwegbewegt und dabei jedesmal ein Dorstenbündel in das darunter liegende Loch einsetzt. Jedesmal wenn die Nase 4. zurückgezogen wird, bewegen die Hubscheiben 17 und 18 die Schlitten io und 13 und den auf letzterem sich befindenden Halter um. eine Lochteilung weiter, um ein anderes Loch in Eindeckung mit Bezug auf die N ase 4 zu bringen. Wenn das letzte Loch gefüllt ist, löst sich der Hebel 41 unter Einwirkung des Stiftes 52 sowie die Kupplung 48, und die Maschine kommt zum Stillstand.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Borstenbündeleinziehmaschine mit einer Einsetzvorrichtung, einem schrittweise in bestimmtem zeitlichen Verhältnis zu der Einsetzvorrichtung bewegten Halter für die Arbeitsstücke und auswechselbaren, sich ununterbrochen drehenden Hubscheiben, dadurch gekennzeichnet, da8 die Hubscheiben (17, 18) unmittelbar unterhalb der von ihnen angetriebenen Schlitten (TO, 13) angeordnet sind und mit Ansätzen (41, 43) an diesen Schlitten in Gleiteingriff stehen, wodurch die Drehbewegung der Hubscheiben in eine geradlinige Hinundherbewegung der Schlitten umgewandelt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die die Hubscheiben (17, 18) tragende Welle (16) an beiden Enden in einem Rahmen (9) gelagert ist, an dem die Schlitten (TO, 13) gleitbar befestigt sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daB die mittels eines Getriebes mit der Hubscheibenwelle (16) gekuppelte Welle (22), welche bei einer Auswechselung der Hubscheiben (17, 18) mit einem anderen Zahnrad (26) von entsprechender Zähneanzahl versehen werden mu13, an beiden Enden in dem Rahmen (9) gelagert ist.
DET30553D 1925-02-19 1925-07-04 Borstenbuendeleinziehmaschine Expired DE460357C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US460357XA 1925-02-19 1925-02-19

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ID=21941227

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DET30553D Expired DE460357C (de) 1925-02-19 1925-07-04 Borstenbuendeleinziehmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE460357C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941726C (de) * 1952-10-24 1956-04-19 Ebser Maschf In vor- und zuruecklaufender Verschiebebewegung betaetigtes Werkzeug fuer Buerstenmaschinen, insbesondere fuer Buerstenkoerper-Bohr- und/oder -Stopfmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941726C (de) * 1952-10-24 1956-04-19 Ebser Maschf In vor- und zuruecklaufender Verschiebebewegung betaetigtes Werkzeug fuer Buerstenmaschinen, insbesondere fuer Buerstenkoerper-Bohr- und/oder -Stopfmaschinen

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