DE460332C - Registriervorrichtung bei Elektrizitaetszaehlern - Google Patents
Registriervorrichtung bei ElektrizitaetszaehlernInfo
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- DE460332C DE460332C DEO14402D DEO0014402D DE460332C DE 460332 C DE460332 C DE 460332C DE O14402 D DEO14402 D DE O14402D DE O0014402 D DEO0014402 D DE O0014402D DE 460332 C DE460332 C DE 460332C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R13/00—Arrangements for displaying electric variables or waveforms
- G01R13/04—Arrangements for displaying electric variables or waveforms for producing permanent records
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Description
- Registriervorrichtung bei Elektrizitätszählern. Der gewöhnliche Elektrizitätszähler registriert die während eines gewissen Zeitraumes abgegebene Energie mittels eines Zählwerks. Dadurch ist aber kein Aufschluß gegeben über den zeitlichen Verlauf der Energieabgabe.
- Es sind zwar auch schon Elektrizitätszähler bekannt, welche eine Registriervorrichtung mit Markiervorrichtung haben, wobei die Markiervorrichtung auf einem gleichmäßig bewegten Registrierstreifen die während eines bestimmten Zeitintervalles abgegebene Energie angibt und nach jedem Zeitintervall in eine Nullstellung zurückkehrt, wobei die Markiervorrichtung vom Zähler aus zwangläufig in die Markierstellung gebracht wird. Die bis jetzt bekannten Elektrizitätszähler liefern aber kein übersichtliches Bild über den zeitlichen Verlauf des Energieverbrauches, da sich dieser für einen beliebigen Zeitpunkt nicht direkt ablesen läßt, sondern erst rechnerisch festgestellt werden muß. Es sind ferner Registriervorrichtungen bekannt, die Bilder liefern, bei denen sich die Verbrauchskurve erst als Verbindungslinie der Endpunkte von aufgezeichneten Strichen ergibt, wobei diese überflüssigen Striche die Übersicht stören. Ferner wird bei den bekannten Registriervorrichtungen die Markiervorrichtung vom Zähler aus angetrieben und in die Nullstellung zurückgeführt, wodurch der Gang des Zählers durch die Markiervorrichtung beeinflußt wird. Vorliegende Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß die Markiervorrichtung mittels einer rein mechanischen Vorrichtung, die von einer vom Zähler unabhängigen Kraft angetrieben wird, nach Einstellen der Markiervorrichtung in die Markierstellung vom Zähler gelöst wird und behufs Markierung eines Punktes auf dem Registrierstreifen gegen denselben angepreßt wird, worauf diese rein mechanische Vorrichtung mit der Markiervorrichtung sich kuppelt, um letztere in die Nullstellung zurückzuführen, darauf sich entkuppelt und gleichzeitig die Markiervorrichtung mit dem Zähler wieder kuppelt. Bei, dieser Markierungsart bildet die Reihenfolge der Punkte eine Kurve, welche ohne weiteres ein anschauliches Bild über den zeitlichen Verlauf des Energieverbrauches gibt.
- In beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt und zeigt eine schematische Darstellung der Registriervorrichtung. Die Welle 24 wird auf irgendeine Art vom Zähler aus angetrieben und bewegt mittels des Getriebes 17, 16, das ein Zahnrad oder ein Friktionsgetriebe sein kann, den um die Achse 25 drehbaren Arm 26, an dessen Ende sich die Markiereinrichtung 23 befindet. Der Arm 26 beginnt seine Bewegung immer von seiner Nullage, d. h. vom Anschlag 22 aus.
- Die Welle z rotiert mit konstanter Geschwindigkeit und wird durch einen Motor, Uhrwerk o. dgl. angetrieben. Mittels des Schneckentriebes 4, 5 wird der exzentrisch angebrachte Kurbelstift 6 in Bewegung gesetzt. Der Kurbelstift 6 stößt bei seiner Bewegung auf den bei 8 drehbar gelagerten Hebelarm 7 und drückt diesen nach unten, so daß sich der Hebelarm 27 nach vorn bewegt. Dies bewirkt eine entsprechende Bewegung des um die Achse i8 drehbar gelagerten Hebelsystems ii und damit eine Entfernung des von der Zählerwelle angetriebenen Rades 17 vom Rad 16. Die Markiereinrichtung 23 ist somit in Ruhe.
- Infolge der fortdauernden Vorwärtsbewegung des Hebelarmes 27 kommt nun die mit ihm fest verbundene Klinke 28 mit dem auf der Welle 29 sitzenden Hebelarm ig in Berührung und drückt diesen nach vorn. Dadurch wird der mit der Welle 29 verbundene Hebel 2o gegen die Markiereinrichtung 23 gedrückt, so daß auf dem Registrierstreifen eine Marke entsteht. Beim weiteren Vorrücken des Hebels 27 gleitet die Klinke 28 vom Hebelarm ig ab, dadurch wird der Druck des Hebels 2o auf die Markiereinrichtung z3 unterbrochen; das Hebelsystem ig, 2o fällt infolge seines Gewichtes in die ursprüngliche Lage zurück.
- Nun erfolgt die Rückführung der Markiereinrichtung 23 in seine Nullage, d. h. an den Anschlag 22, und zwar mittels des Getriebes 13, 32, 14. Das Zahnrad 13 wird durch die Räder 3, 2, i mit gleichmäßiger Geschwindigkeit angetrieben. In das Rad 13 greift das Rad 32 ein, welches auf dem um 15 drehbar gelagerten Winkel 3o angebracht ist. Der Winkel 3o ist mit dem Hebelarm 27 derart verbunden, daß nach einer bestimmten Vorwärtsbewegung des Hebelarmes 27 das Rad 32 mit dem Rad 14 in Eingriff kommt. Das Rad 14 sitzt lose auf der Achse 2o bzw. wird durch die Feder 33 gegen den Anschlag 34 gepreßt, derart, daß beim Eingriff des Rades 32 in das Rad 14 infolge der Pressung der Arm 26 mit der Markiervorrichtung 23 bis zum Anschlag 22 zurückgeführt wird. Ist dies erfolgt, so läuft das Rad 14 leer um die Achse 25 bis zur Entkupplung des Rades 32 vom Rad 14.
- Der Kurbelstift 6 gleitet nun vom Hebel 7 ab; das Hebelsystem 7, 27 fällt infolge der Schwerkraft in die Nullage zurück, d. h. bis zum Anschlag io. Nun kommt das von der Zählerwelle angetriebene Rad 17 wieder in Eingriff mit dem Rad 16, und die Bewegung der Markiereinrichtung beginnt von neuem.
- Der Registrierstreifen 31 wird unterdessen durch die von einem Uhrwerk o. dgl. angetriebene Welle 21 vorgeschoben um den Betrag, der dem ZeitintervaIl zwischen zwei Markierungen entspricht.
Claims (1)
- PATENTAN'SPRUC11 Registriervorrichtung bei Elektrizitätszählern mit Markiereinrichtung, die auf einem gleichmäßig bewegten Registrierstreifen die während eines bestimmten Zeitintervalles abgegebene Energie angibt und nach jedem Zeitintervall in eine Nullstellung - zurückkehrt, wobei die Markiervorrichtung vom Zähler aus zwangläufig in die Markierstellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer rein mechanischen Vorrichtung (i bis 21, 25 bis 30, 32 bis 34), die von einer vom Zähler unabhängigen Kraft angetrieben wird, die Markiervorrichtung (23) nach Einstellung derselben in die Markierstellung vom Zähler gelöst und behufs Markierung eines Punktes auf dem Registrierstreifen (31) gegen denselben angepreßt wird, worauf diese rein mechanische Vorrichtung mit der Markiervorrichtung (23) sich kuppelt, um letztere in die Nullstellung (22) zurückzuführen, darauf sich entkuppelt und gleichzeitig die Markiervorrichtung (23) mit dem Zähler (24) wieder kuppelt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH460332X | 1924-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE460332C true DE460332C (de) | 1928-05-24 |
Family
ID=4515715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO14402D Expired DE460332C (de) | 1924-06-18 | 1924-08-05 | Registriervorrichtung bei Elektrizitaetszaehlern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE460332C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941625C (de) * | 1953-07-09 | 1956-04-12 | Licentia Gmbh | Registrierender Maximumzaehler, insbesondere fuer Haushaltungen und gewerbliche Betriebe |
-
1924
- 1924-08-05 DE DEO14402D patent/DE460332C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941625C (de) * | 1953-07-09 | 1956-04-12 | Licentia Gmbh | Registrierender Maximumzaehler, insbesondere fuer Haushaltungen und gewerbliche Betriebe |
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