DE436764C - Ruecklaufabfangvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Ruecklaufabfangvorrichtung fuer KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE436764C DE436764C DEE32008D DEE0032008D DE436764C DE 436764 C DE436764 C DE 436764C DE E32008 D DEE32008 D DE E32008D DE E0032008 D DEE0032008 D DE E0032008D DE 436764 C DE436764 C DE 436764C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- double
- rear wheel
- ratchet wheel
- stop
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T7/00—Brake-action initiating means
- B60T7/12—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
- B60T7/122—Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger for locking of reverse movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
Description
- Rücklaufabfangvorrichtung. für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung an Kraftfahrzeugen, um einen auf steil ansteigender Fahrbahn eintretenden Rücklauf des Fahrzeuges selbsttätig abzubremsen. Derartige Vorrichtungen sind bereits bekannt. Von ihnen unterscheidet sich die Anordnung gemäß der Erfindung dadurch, daß ein auf der Bremswelle der Vorderräder sitzender Hebel durch ein Zugorgan mit einem ;in der Hinterradachse schwingbar gelagerten Hebel verbunden ist, der bei Rücklauf des Fahrzeuges durch- ein am Hinterrad angeordnetes Schaltrad im. Sinne des Anlegeras der Bremsen ausgeschwungen wird. Dieses Schaltrad arbeitet mit einer Anschlagrolle zusammen, die von einem am freien Ende des Hinterradhebels artgelenkten, doppelarmigen Hebel getragen wird.
- Die Einwirkung des Schaltrades auf den Hinterradhebel wird durch in einem geschlossenen, mit dem doppelarmigen Hebel fest verbundenen Rohr spielende Kugeln veranlaßt.
- Die Anordnung zeitigt den Vorteil, daß eine stoßfreie, schonende Bremsung erreicht wird und ein Versagen ausgeschlossen ist.
- Auf der Zeichnung zeigt Abb. i die Gesamtanordnung von der Seite gesellen, während Abb. z das Schaltgetriebe an der Hinterradachse in größerem Maßstabe, ebenfalls in Seitenansicht, zeigt.
- An der Hinterradachse a ist ein Hehel b schwingbar befestigt. Dieser Hebel b trägt an seinem freien Ende einen Bolzen c, um den ein doppelarrniger Hebel d, dl schwingen kann. Der Arm d dieses Hebels stützt sich auf eine am Hebel b sitzende Stellschraube e, während der andere Arm d, des Doppelhebels an seinem freien Ende eine Anschlagrolle f trägt. Auf dem Hebel d" d, ist ein beiderseits geschlossenes Rohr g befestigt, in dem Kugeln h frei hin und her spielen können. In der Schwingungsebene der Anschlagrolle i ist an einem der Hinterräder k ein Schaltrad i befestigt.
- Der Hebel b ist durch ein Zugorgan 1 entweder mit dem Hebel 6 der Bremsvorrichtung der Vorderradachse- oder, wie im Ausführungsbeispiel, mit einem auf der gleichen Welle 5 sitzenden Hebel in verbunden.
- Die '\4'irkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Gelangt das Fahrzeug auf ansteigende Fahrbahn, so rollen die Kugeln h im Rohr g nach hinten. Dadurch bekommt der Hebelanndi das Übergewicht und senkt sich mit seinem freien Ende so, daß die an ihm befestigte Anschlagrolle i auf die Verzahnung des Schaltrades i zu liegen kommt. Will nun das Fahrzeug zurücklaufen, so wird die Rolle/ sofort von dem ihr benachbarten Zahn des Schaltrades gefangen und mitgenommen. Da- , bei wird auch der Hebel b gezwungen, um seinen Drehpunkt an der Achse a auszuschwenkei; und eine Bewegung auszuführen, die er seinerseits durch das Zugorganl auf den Hebel 6 oder den Hilfshebel m und damit auch auf .die Bremswelle 5 überträgt. Von dieser aus wird dann durch das Bremsgestänge 8, 9, io die Bremse angelegt. Hört das Bestreben des Fahrzeuges, zurückzulaufen, auf, und erfolgt wieder eine Vorwärtsbewegung desselben, so gibt das Schaltrad i die Rolle/ frei, und der Hebel b wird unter Einwirkung einer in der Bremsvorrichtung vorgesehenen Feder durch das Zugorgan 1 in seine Bereitschaftsstellung zurückgezogen.
- Beim Fahren auf ebener oder abfallender Straße befinden sich die Kugeln* in der gezeichneten Stellung, wodurch bewirkt wird, daß der Hebelarm d belastet ist und sich auf den am Hinterradhebel b befindlichen verstellbaren Anschlage abstützt, während die Anschlagrolle i außerhalb des Bereiches der Zähne des Schaltrades i gehalten wird.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCI3E: i. Rücklaufabfangvorrichtung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Bremswelle (5) der Vorderräder sitzender Hebel (m) durch ein Zugorgan (L) mit einem an der Hinterradachse (a) schwingbar gelagerten Hebel (b) verbunden ist, der bei Rücklauf des Fahrzeuges auf ansteigender Bahn durch ein am Hinterrad angeordnetes Schaltrad (i) im Sinne des Anlegeras der Bremsep ausgeschwungen wird, welches Schaltrad mit einer Anschlagrolle (f) zusammenarbeitet, die von einem am freien Ende des Hinterradhebels (b) artgelenkten doppelarmigen Hebel (d, d1) getragen wird. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in einem geschlossenen, mit dem doppelarmigen Hebel fest verbundenen Rohr (g) spielende Kugeln (h), die je nach der Stellung des Fahrzeuges auf ansteigender oder gerader Bahn entweder die Anschlagrolle (f) des doppelarmigen Hebels (d, il,) in den Bereich eines der Zähne des Schaltrades (i) bringen oder aber den freien Arm (d) des doppelarmigen Hebels gegen einen am Hinterradhebel (b) befindlichen verstellbaren Anschlag (e) abstützen, in welcher Stellung die Anschlagrolle (f) sich außerhalb des Bereiches des Schaltrades (.i; befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE32008D DE436764C (de) | 1925-02-07 | 1925-02-07 | Ruecklaufabfangvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE32008D DE436764C (de) | 1925-02-07 | 1925-02-07 | Ruecklaufabfangvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE436764C true DE436764C (de) | 1926-11-09 |
Family
ID=7075377
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE32008D Expired DE436764C (de) | 1925-02-07 | 1925-02-07 | Ruecklaufabfangvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE436764C (de) |
-
1925
- 1925-02-07 DE DEE32008D patent/DE436764C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE436764C (de) | Ruecklaufabfangvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE629001C (de) | Insbesondere beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Bremsvorrichtung | |
| DE469969C (de) | Beim Auflaufen des Anhaengers auf den Zugwagen wirkende Anhaengerbremse | |
| DE555750C (de) | Trethebelantrieb, insbesondere fuer Fahrraeder | |
| DE394772C (de) | Vorrichtung zum Verhueten des Aufbaeumens von Motorzugwagen | |
| DE590490C (de) | Vorrichtung zur UEbertragung von Streckensignalen auf den fahrenden Zug | |
| AT130310B (de) | Einrichtung zur Betätigung der Bremsen von Kraftfahrzeugen mittels Bremshebels. | |
| DE738954C (de) | Einrichtung zum Vorwaertsbewegen von Fahrzeugen beim Gleiten der Treibraeder | |
| DE492858C (de) | Notbremseinrichtung fuer Personenkraftwagen | |
| CH188490A (de) | Anhänger mit Bremsen, insbesondere für Fahrräder. | |
| DE335283C (de) | Antriebsvorrichtung fuer die Abreisswalze von Kaemmaschinen | |
| AT152017B (de) | Zwei- oder mehrspuriges Fahrzeug mit Muskelkraftantrieb. | |
| DE456427C (de) | Antrieb fuer die Bremse von Foerdermaschinen | |
| AT82380B (de) | Durch die lebendige Kraft des Zuges betätigte Bremse für Eisenbahnfahrzeuge. | |
| DE599439C (de) | Umschaltvorrichtung fuer Lastwechsel bei Bremsvorrichtungen | |
| DE698836C (de) | Sicherheitsbremseinrichtung fuer gezogene Fahrzeuge | |
| DE578272C (de) | ||
| DE729038C (de) | Bremsvorrichtung fuer durch Zugtiere gezogene Strassenfahrzeuge | |
| DE360571C (de) | Dezimaltabulator fuer Schreibmaschinen | |
| DE44282C (de) | Neuerung an kraftsammelnden Bremsen für Fahrzeuge | |
| AT107219B (de) | Hebelgetriebe. | |
| DE328895C (de) | Beim unbeabsichtigten Ruecklauf von Lastfuhrwerken sich selbsttaetig unterlegendes Hemmklotzpaar | |
| DE418631C (de) | Nachstellvorrichtung fuer die Bremsen von Strassenbahnwagen u. dgl. Fahrzeugen | |
| DE382550C (de) | Maschinengewehr mit Einrichtung fuer selbsttaetige Seiten-, Hoehen- und Tiefenstreuung | |
| DE504897C (de) | Schmutzfaenger fuer Kraftfahrzeuge mit einem seitlich des Rades angeordneten Schutzschirm, der aus mehreren schwingbar gelagerten federnden Staeben besteht |