DE459285C - Vorrichtung zur gleichzeitigen Projektion eines Films in mehreren Zuschauerraeumen neben- oder uebereinander - Google Patents

Vorrichtung zur gleichzeitigen Projektion eines Films in mehreren Zuschauerraeumen neben- oder uebereinander

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DE459285C
DE459285C DESCH70400D DESC070400D DE459285C DE 459285 C DE459285 C DE 459285C DE SCH70400 D DESCH70400 D DE SCH70400D DE SC070400 D DESC070400 D DE SC070400D DE 459285 C DE459285 C DE 459285C
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DE
Germany
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projection
auditorium
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ELEMER SCHWARCZ DR
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung· betrifft eine Vorrichtung, die ermöglicht, in zwei oder mehreren parallel neben- oder übereinandergelegsnen Zuschauerräumen von gleicher Sitzreihenanordnung mittels nur eines Kinematographenapparates mit zwei oder drei Objektiven sowie je eines Planspiegels für jeden Zuschauerraum mit Ausnahme dessen, wo der Kinoapparat selbst angeordnet ist, unter Yermeidung von Projektion in Seitenverkehrung eine und dieselbe Filmdarstellung gleichzeitig vorführen zu können.
Einrichtungen dieser Art sind bereits bekannt, jedoch ist die Aufgabe, die Projektion von verkehrten Bildern zu vermeiden, umständlich und unvollkommen gelöst.
Dieser Nachteil wird vermieden durch die erfindungsgemäße Führung des Films an den Objektiven und durch die Art der Anordnung von Spiegeln und Schirmen in den Zuschauerräumen.
Die Zeichnung stellt beispielsweise ein Kinotheater von sieben parallel übereinandergelegenen Zuschauerräumen von gleicher Sitzreihenanordnung in Längsschnitt schematisch dar, wo der Kinematographenapparat im mittleren Zuschauerraum Ji0, d. h. am vorteilhaftesten angeordnet und mit drei Objektiven versehen ist, von denen das Objektiv O1 in der üblichen Weise vor dem Lichthause L, Objektiv O2 oberhalb und Objektiv O3 unterhalb desselben angebracht ist. Im mittleren Saal geschieht die Projektion wie gewöhnlich, während in den übrigen Zuschauerräumen mittels Planspiegel, die teilweise oberhalb des Objektivs O2, teilweise unterhalb des Objektivs O3, und zwar beiderorts zueinander parallel und alle unter 45 ° geneigt zur optischen Achse des bezüglichen Objektivs angeordnet sind. Die vom Objektiv O2 ausgehenden Strahlen werden von den halbdurchsichtigen Planspiegeln S1, S.2 zum Teil durchgelassen, zum Teil auf die Projektionsschirme .P1,/3O vom Spiegel S3, der undurchsichtig ist, auf den Projektionsschirm P., gewarfen. Auf gleiche Art und Weise wie in den Räumen R1, R.,', R3' erfolgt die Projektion in den Zuschauerräumen R4, R5', Rn'. Da zur Projektion für die Räume R1, R2, Rs bzw. R4,R-,i?,; nur ein ProjektionsobjekthT02 bzw. O3 dient, muß die Distanz zwischen Projektionsschirm und Spiegel in jedem der Räume R2, R3 bzw. R5, Rn im Vergleich zu jener im Räume R1 bzw. R4 um so viel kürzer sein, wie
große Entfernung zwischen dem Spiegel des betreffenden Raumes und demjenigen des Raumes R1 bzw. R4 besteht, so daß in den Zuschauerräumen R„, i?a, Rs, Ra die Projektionsschirme P2, P3, P5, P11 in der entsprechenden Entfernung von den Spiegeln S2, S3, Sr„ S1. angeordnet werden müssen, wodurch jeder dieser Zuschauerräume in je zwei Teilräume RJ-RJ', Rz-Rx", RJ-RJ', RJ-RJ' zerfällt. Damit aber auch die Teilräume R2", RJ', R-", Ra" nicht unausgentitzt bleiben, werden auch hier Sitzreihen, und zwar in derselben Anordnung wie in den Teilräumen R2, RJ, RJ, RJ aufgestellt und je ein Planspiegel SJ, SJ, SJ, SJ an den den Schirmen P2, P3, Ps> P\-, gegenüberliegenden Wänden angeordnet, so daß die diesen Spiegeln zugekehrt sitzenden Zuschauer die von den Spiegeln S.,, Ss, Ss, S1. auf die halbdurchlässigen Projektionsschirme P2, P3, P5, P0 geworfenen bzw. auf der Rückseite dieser Schirme in Seitenverkehrung erscheinenden und von den Spiegeln SJ, SJ, SJ, S,.' in gleicher Lage wie in den Räumen RJ, RJ, RJ, R1/, d. h. in Noras mallage reflektierten Bilder beobachten können. Die Anordnung des Filmbandes, um Projektion in Seitenverkehrung zu vermeiden, ist folgende:
Der von der Abwickeltrommel T1 kommende Film wird von rückwärts her hinter das Objektiv O2 eingelegt, so daß hier die Filmaufschrift von vorn oben gesehen eine aufrechte Xormalschrift ist. Dann wird der Film von unten her hinter das Objektiv O1 geführt, damit seine Aufschrift von vorn gesehen eine mit dem Kopf abwärts stehende Xormalschrift zeigt. Xach dem Austritt des Films hinter dem Objektiv O1 hervor verläuft derselbe etwa wie vom Objektiv O2 her gerade fortgesetzt hinter dem Objektiv O3, wo die Filmaufschrift von vorn unten gesehen wieder eine aufrechte normale ist, zur Abwickeltrommel T2 hinüber.
Durch diese entgegengesetzte Bewegungsrichtung des Filmbandes hinter dem Objektiv O1 einerseits und hinter den Objektiven O2 und O3 anderseits und mit Berücksichtigung des Vorausgeschickten wird es ermöglicht, Bilder von derselben Lage auf sämtliche Bildbühnen übereinandergelegener Zuschauerräume von gleicher Sitzreihenanordnung gleichzeitig projizieren zu können.
Besitzt der Kinematographenapparat nur
zwei Objektive, wie z. B. O1 und On oder O1
und O3 oder O2 und O3, dann wird sich die Lage bloß insofern ändern, daß der Apparat im ersten Falle im untersten, im zweiten Falle im obersten Zuschauerraum und letzten zwischen zwei benachbarten solchen untergebracht wird. Die ersten zwei Fälle läßt die Zeichnung beispielsweise erkennen, wenn man sich aus ihr im ersten Falle die Zuschauerräume R4, R5, R0, im zweiten Falle die Räume R1, R2, R^ und zum letzten den mittleren Saal R9 wegdenkt.
Betrachtet man aber die Zeichnung nicht für einen Längsschnitt, sondern als einen Querschnitt, dann bezieht sich das bisher Geschilderte auf mehrere parallel nebeneinandergelegene Zuschauerräume auch von gleicher Sitzreihenanordnung und wird somit das Filmband hinter den Objektiven zwecks Vermeidung von Projektion in Seitenverkehrung derart angeordnet, daß die Filmaufschrift hinter dem vorderen Objektiv ebenfalls wie vorher eine mit dem Kopf abwärts stehende Xormalschrift und hinter den seitlich angebrachten je eine mit dem Kopf abwärts stehende Spiegelschrift darstellt.
Zum Schluß muß darauf hingewiesen werden, daß die Beleuchtungskraft der Lichtquelle, damit die Bilder zufolge der Verteilung der aus dem Apparat austretenden Lichtmenge an beträchtlich ausgedehnter Oberfläche an Intensität jedoch nicht einbüßen, in entsprechendem Maße gesteigert werden muß. Um die hierdurch allzu intensive Wirkung der Beleuchtung auf die Bilder im mittleren bzw. spiegelfreien Raum, die sich in einer unschönen Härte dieser Bilder äußern würde, go ■herabzumindern, ist es zweckmäßig, zu dem Objektiv für den spiegelfreien Raum eine geeignet angebrachte Blende, und zwar am vorteilhaftesten, um die Blendungsöffnung regulieren zu können, eine Irisblende anzuwenden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur gleichzeitigen Projektion einer und derselben Bildreihe in zwei oder mehreren neben- oder übereinandergelegienen Zuschauerräumen von gleicher Sitzreihenanordnung mittels nur eines Kinematographen mit zwei oder drei Objektiven, von denen das eine vor dem Lampenhause, das andere oberhalb und gegebenenfalls das dritte unterhalb desselben angeordnet ist, sowie je eines durchsichtigen Planspiegels für jeden Zuschauerraum mit Ausnahme dessen, in dem sich der Kinematograph selbst und daher kein Spiegel befindet, und des obersten und des untersten, wo je ein undurchsichtiger Spiegel angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung des Films zwischen Abwickel- und Aufwickeltrommel, daß seine Bewegungsrichtung hinter dem vorderen Objektiv entgegengesetzt derjenigen hinter den anderen Objektiven ist, so daß auf sämtliche Projektionsschirme Bilder von derselben Lage projiziert werden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 zwecks
    voller und rationeller Ausnutzung- des zur Teilräume trennt und daß am Ende jedes
    Verfügung stehenden Zuschauerraumes, zweiten Teilraumes ein diesem Schirm
    dadurch gekennzeichnet, daß ein durch- gegenüberliegender Planspiegel angebracht
    scheinender Schirm die Zuschauerräume ist, der das Schirmbild in gleicher Lage
    quer zur Projektionsrichtung in je zwei reflektiert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    GEDtTfCKT (N DER HEiCtISDnUCKEREt
DESCH70400D 1923-10-06 1924-05-03 Vorrichtung zur gleichzeitigen Projektion eines Films in mehreren Zuschauerraeumen neben- oder uebereinander Expired DE459285C (de)

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DESCH70400D Expired DE459285C (de) 1923-10-06 1924-05-03 Vorrichtung zur gleichzeitigen Projektion eines Films in mehreren Zuschauerraeumen neben- oder uebereinander

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DE (1) DE459285C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025714B (de) * 1955-07-11 1958-03-06 Siemens Ag UEbertragungseinrichtung zur UEbertragung von Filmen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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