DE459261C - Verfahren zur Erzeugung der Erweichungsfluessigkeit fuer Dauerwellung von Haar - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung der Erweichungsfluessigkeit fuer Dauerwellung von Haar

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DE459261C
DE459261C DEN22384D DEN0022384D DE459261C DE 459261 C DE459261 C DE 459261C DE N22384 D DEN22384 D DE N22384D DE N0022384 D DEN0022384 D DE N0022384D DE 459261 C DE459261 C DE 459261C
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hair
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borax
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softening liquid
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DEN22384D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D7/00Processes of waving, straightening or curling hair
    • A45D7/04Processes of waving, straightening or curling hair chemical
    • A45D7/045Processes of waving, straightening or curling hair chemical using wrappers

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Description

  • Verfahren zur Erzeugung der Erweichungsflüssigkeit für Dauerwellung von Haar. Die Dauerwellung des Haares wurde bisher derart ausgeführt, daß das zu wellende Haar in Strähnen abgeteilt, die Strähnen auf Stäbe oder Wickler aufgewunden und befestigt wurden. Jeder derart auf den Wickler aufgewundene Haarstrang wurde dann in einen Metallheizkörper eingeführt, dessen Durchmesser größer ist als der Durchmesser des aufgewundenen Haarstranges, und alsdann wurde auf das Haar noch eine bestimmte Menge eines Mittels, insbesondere Borax, gebracht, welcher in der Wärme das Haar erweicht und biegsam macht. Der Borax wurde in verschiedener Form angewendet, beispielsweise durch Umwickeln des aufgewickelten Haares mit porösem Stoffe oder anderen porösen Umhüllungen-, welche Borax in Pulver- oder Kristallform enthalten. In anderen Fällen wurden noch Hülsen aus Papier oder anderem Material über das mit Borax versehene aufgewickelte Haar gebracht, bevor es in den Heizkörper eingeführt wurde. Um die Wirkung des Borax zu ermöglichen, wurde das aufgewickelte Haar und der den Borax enthaltende Stoff mit-Wass;er angefeuchtet.
  • ' Dieses Verfahren bietet aber wesentliche Nachteile. Man muß nämlich verhältnismäßig sehr viel Borax verwenden, um eine Wirkung zu erzielen. Alsdann setzen sich aber die festen Bestandteile in den Haarspalten fest, sie können nur durch kräftiges Waschen entfernt werden. Aber selbst dann bleibt noch ein gewisser Teil des Borax an den Haarzellen haften, wodurch nicht nur die spätere Verwendung von öl oder Fett nutzlos gemacht, sondern auch das Haar ausgetrocknet oder geschädigt wird.
  • Ein weiterer Nachteil der Verwendung des Borax liegt darin, daß er zu viel Wasser enthält. Beim Erhitzen werden nämlich aus einem Teil Borax zehn Teile Wasser frei. Dieses frei werdende Wasser erzeugt zusammen mit dem Wasser, das zur Anfeuchtung des Borax gebraucht wird, verhältnismäßig große Mengen heißer Flüssigkeit und Dampf innerhalb des Heizkörpers. Man hat kenne Möglichkeit, diese Mengen zu kontrollieren, und es besteht die Gefahr, daß der Dampf oder auch die heiße Flüssigkeit mit der Kopfhaut in Berührung kommt und Verbrühungen hervorruft. Außerdem hat Borax die Eigenschaft, sich im erhitzten Zustande auszudehnen. Es tritt dann eine zerreißende Wirkung auf die Haarzellen ein. Der Borax hat Gelegenheit, sich in den Rissein festzusetzen. Dieser Nachteil tritt besonders dann auf, wenn nicht genügend Wasser im Heizkörper vorhanden ist. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß zwecks Herstellung einer bestimmten Stärke des Erweichungsmittels von dem mit bekannten -Lösungsmitteln getränkten und dann getrockneten Stück aufsaugefähigen Papiers, Leinewand @o. dgl. bestimmt große Streifen in einer bestimmten; Wassermenge entlaugt werden. Hiermit wird dann das zu wellende Haar befeuchtet. Auf diese Weise ist .es möglich, dem Haar stets eine bestimmte Menge des Erweichungsmittels und eine bestimmte Wassermenge zuzuführen. Die Mengenverhältnisse richten sich je nach der Natur des zu wellenden. Haares. Sie können für die einzelnen Haararten vorher genau ausprobiert werden.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII: Verfahren zur Erzeugung der Erweichungsflüssigkeit für Dauerwellung von Haar, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Herstellung einer bestimmten Stärke des Erweichungsmittels von dem mit dem Lösungsmittel und dann getrockneten Stück aufsaugefähigen Papiers, Leinewand o. dgl. bestimmt große Streifen in einer bestimmten Wassermenge entlaugt werden.
DEN22384D 1922-09-22 1923-08-21 Verfahren zur Erzeugung der Erweichungsfluessigkeit fuer Dauerwellung von Haar Expired DE459261C (de)

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