DE45925C - Stanzmaschine zur Herstellung gleich tiefer Einkerbungen in Metallkeilen - Google Patents

Stanzmaschine zur Herstellung gleich tiefer Einkerbungen in Metallkeilen

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DE45925C
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Germany
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punch
metal wedges
wedges
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45925D
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English (en)
Original Assignee
P. MON-CHARMONT in Paris
Publication of DE45925C publication Critical patent/DE45925C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D27/00Machines or devices for cutting by a nibbling action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine, welche bestimmt ist, die metallischen Schliefskeile zur Schienenbefestigung einzukerben. Ihre Eigenthümlichkeiten bestehen in der Anordnung und Wirkungsweise des Werkzeuges und in der Befestigung des Werkstückes, sowie in einer besonderen Befestigungsweise der Maschine an einer der Schienen.
Fig. ι ist ein Längsschnitt der Maschine nach 1-2 der Fig. 2.
Fig. 2, 3 und 4 sind Querschnitte nach 3-4, 5-6, 7-8 der Fig. 1.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach 9-10 der Fig. ι und
Fig. 6 eine Seitenansicht der Maschine.
Der einzukerbende Schliefskeil besteht aus einem in der Längsrichtung durch eine oder mehrere Ebenen schief durchschnittenen Prisma. Es können die Schnittkanten der Ebenen durch Hohlkehlen weggenommen sein oder die Ebenen durch Cylinderflächen ersetzt werden.
Fig. X, Y und Z machen diese Keilgestalt deutlich. In der hergestellten Schrägfläche müssen nun gleich tiefe Einschnitte senkrecht zur unteren Stützebene angebracht werden.
Die hierzu dienende Maschine besteht aus einem Gestell -A, welches waagrecht von einer polygonalen Oeffhung durchbohrt ist, durch welche man den Keil α und seine Stützleiste b einbringen kann. Im unteren Theil des Gestelles ist eine ovale Matrize d und eine Gegenmatrize e in einem Lager angebracht; und unter denselben befindet sich die Oeffnung g.
In einer cylindrischen Bohrung des oberen Gestelles bewegt sich der Werkzeugträger c, in welchem der Stempel O durch die Schraube V befestigt ist. Der Kopf derselben gleitet in einem Schlitz f. Die Ohren B B dienen zur Befestigung der Maschine an einer Schiene, wie unten beschrieben.
An die Füfsej? ist eine Grundplatte C angeschraubt.
Ueber dem Werkzeugträger befindet sich ein beliebiger Mechanismus- zum Niederdrücken desselben. Der Werkzeugträger ist aufsen cylindrisch und endigt an seinem unteren Theile auf die Breite des Werkzeuges in eine zur grofsen Achse der ovalen Matrize d schiefe Ebene, die durch zwei horizontale Ebenen seitlich des Werkzeuges aufgenommen wird. Der Stempel O wird im Grundrifs durch zwei Halbkreise seitlich begrenzt. Die Schraube V hält sie in dem Werkzeugträger, der denselben ovalen inneren Querschnitt zeigt wie der Stempel. Der Stempel O trägt eine Verlängerung O1, welche die Arbeitsfläche O2 seitlich überragt und zur Führung desselben dient. Die Arbeitsfläche hat einen halbrunden oder beliebigen anderen Querschnitt.
In der Grundplatte C befindet sich eine Oeffnung, welche gewöhnlich durch eine Schraube t geschlossen ist und zum Auswechseln des Stempels dient.
Je nachdem der Schliefskeil α ein linker oder rechter ist, werden die in Fig. 7 und 8 oder 9 und 10 dargestellten Stützleisten b verwendet. Diese Leisten müssen denselben Winkel wie die auf ihnen zu bearbeitenden Keile haben und aufserdem eine Nase b1 besitzen, um ein Abrutschen des Keiles zu hindern. Ein Handgriff b2 dient zum Einsetzen derselben.
Von diesen Stützleisten mufs man der Verschiedenartigkeit der Keile halber einen ganzen Satz haben.
Die Einschnitte erhalten offenbar bei dieser Stützung des Keiles alle dieselbe Tiefe.
Beim Durchstofsen wird kein Grat erzeugt, da Keil und Stempel nicht ausweichen können, indem ersterer gegen die Stützleiste gelehnt ist und letzterer oberhalb und unterhalb des Werkstückes geführt wird.
Die Maschine kann mittelst ihrer Fufsplatte beliebig an jedem Ort befestigt"" werden; da sie aber speciell zur Einkerbung der Keile für Schienenstühle bestimmt ist, so wird sie mit einer Vorrichtung ausgestattet, die ihre Befestigung an einer der Schienen erlaubt.
Fig. 11 und 12' zeigen einen Längsschnitt und eine Ansicht von oben dieser Vorrichtung.
Fig. 13 zeigt einen Querschnitt nach 13-14.
Die zwei Gabeln E1 E1 des Bügels E dienen in Verbindung mit den Holzkeilen G G dazu, den Apparat an einer Schiene R festzuklemmen. Durch einen Bolzen h ist die Stange T angelenkt, die an ihrem anderen Ende in einen Drehzapfen i ausläuft, um welchen der Bügel F sich bewegen kann. Die Arme desselben sind in die Ohren B B der Maschine eingeführt und werden dort durch die Vorstecknägel j festgehalten. Da die Achsen der Bolzen h und i senkrecht auf einander stehen, kann sich die Maschine ganz frei auf einer Unterlage bewegen bezw. an den Ort ihrer Benutzung geführt werden. Die Schiene R kann natürlich durch irgend ein anderes feststehendes oder liegendes Stück vertreten werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Stanzmaschine zur Herstellung gleich tiefer Einkerbungen in Metallkeilen, welche gekennzeichnet ist durch das gleichzeitige Vorhandensein folgender Theile an derselben:
    a) durch die Verwendung eines Stempels O, welcher an seinem arbeitenden Ende durch zwei parallele Ebenenstücke begrenzt wird, deren eines den Querschnitt des zu erzeugenden Einschnittes zeigt, während das andere den zur Führung des Stempels auch unterhalb der Matrize dienenden Ansatz O1 der Punze abschneidet;
    b) durch Verwendung eines am unteren Ende schief begrenzten Werkzeughalters c;
    c) durch die Lagerung des einzukerbenden Keiles an einer ihn zu einem Prisma ergänzenden austauschbaren Stützleiste b.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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