DE457453C - Furchenzieher mit seitlich verstellbaren Zinken und verschwenkbarem Richtungsanzeiger - Google Patents
Furchenzieher mit seitlich verstellbaren Zinken und verschwenkbarem RichtungsanzeigerInfo
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- DE457453C DE457453C DEB130928D DEB0130928D DE457453C DE 457453 C DE457453 C DE 457453C DE B130928 D DEB130928 D DE B130928D DE B0130928 D DEB0130928 D DE B0130928D DE 457453 C DE457453 C DE 457453C
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- furrow opener
- direction indicator
- laterally adjustable
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C5/00—Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
- A01C5/06—Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
- A01C5/062—Devices for making drills or furrows
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Soil Working Implements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Furchenzieher mit seitlich verstellbaren Zinken und verschwenkbarem
Richtungszeiger. Es sind bereits Furchenzieher bekannt, bei denen die Zinken mit einem viereckigen Kopf in den
Nuten zweier Riegel seitlich verschiebbar angeordnet sind. Die beiden Riegel werden
mittels Schrauben, Haken und Ösen ο. dgl. zusammengehalten. Da das Holz gerade in
ίο der Zeit der Feldbestellung sehr veränderlich
ist, so können die Köpfe der Zinken nur mit einem gewissen Spielraum verpaßt werden.
Durch das Anziehen der nur an den beiden Enden vorgesehenen Schrauben o. dgl. werden
hauptsächlich nur die beiden Zinken an den Enden festgeklemmt, wobei sich die langen
Riegel nach der Mitte zu auseinanderwölben, so daß die mittleren Zinken schlottern und
die damit gezogenen Furchen krumm werden.
so Zum Einsetzen der Zinken muß die Riegelverbindung
vollständig gelöst und die Zinken zunächst in die Nut des einen Riegels eingelegt
werden, worauf dann der andere Riegel vorsichtig angepaßt werden muß. Werden die
a5 Nuten während der Arbeit durch klebriges
Erdreich verstopft, so muß zum Verstellen der Zinken erst eine Reinigung der Nuten
durch Auskratzen vorgenommen werden.
Diese Nachteile werden der Erfindung gemäß dadurch beseitigt, daß die Zinken in
den Schlitz einer Halteplatte von oben eingesetzt und durch eine Druckleiste festgehalten
werden. Damit der richtige Abstand von den vorher gezogenen Furchen eingehalten wird, ist am Stielende ein wagerecht verschwenkbarer
Richtungszeiger abnehmbar angeordnet.
Die bekannten verschwenkbaren Richtungszeiger sind meist in der senkrechten Ebene
drehbar und müssen daher eine doppelt lange Führungsstange haben, wenn man sie nicht
nach jeder Wendung umstellen will.
Demgegenüber besitzt der neue Richtungszeiger den Vorteil, daß er vorn am Stiel abnehmbar
und wagerecht verschwenkbar angeordnet ist, so daß er auch als Handhabe benutzt und während des Umwendens des
Furchenziehers verschwenkt werden kann und dadurch eine Unterbrechung der Arbeit
vermieden wird.
Der neue Furchenzieher ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Abb. r eine Ansicht von vorn ohne Stiel, Abb. 2 eine Ansicht von oben,
Abb. 3 eine Ansicht der Halteplatte von oben,
Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2,
Abb. 5 und 6 Einzelheiten.
Die Halteplatte α ist mit einem konischen
Schlitz k versehen, der in der Mitte seiner Längsrichtung unterbrochen ist, wodurch ein
Steg i gebildet wird, der zur besseren Haltbarkeit der Halteplatte und als Auflagefläche
für den Stiel d dient. An der Vorderseite befindet sich eine Maßeinteilung, deren Null-
punkt in der Mitte liegt. In dem Schlitz k sind die Zinken g verschiebbar gelagert, die
durch die Druckleiste c in der Gebrauchsstellung festgehalten werden. Zur Verbindung
der Halteplatte α mit der Druckleiste c dient ein Zwischenstück b, das mit der Halteplatte a
fest und mit der Druckleiste c durch ein Gelenk I verbunden ist. In der Gebrauchsstellung
werden Halteplatte α und Druckleiste c durch an der Vorder- und Rückwand
und der rechten Stirnseite angebrachte Haken und ösen m fest zusammengehalten. Durch
diese Einrichtung wird ein solcher Druck auf die Zinken ausgeübt, daß ein selbsttätiges
Verschieben derselben nicht stattfinden kann. Die Zinken g sind zur Erzielung eines gleichmäßigen
festen Sitzes mit einem rechteckigen Kopf versehen, der sich mit Absätzen auf die
obere Fläche der Halteplatte α stützt, wäh· rend sie sich mit dem konischen Teil fest in
den Schlitz k drücken. Zur leichteren Einstellung sind die Zinken vorn mit einer Einstellmarke
h versehen.
Der Stiel d ist auf der Halteplatte a, und zwar auf dem Stegz, befestigt; unten ist in
einem schwalbenschwanzförmigen Einschnitt ein Einsatzstück e angebracht, durch das der
Bügel f geführt ist, der mit seinen beiden Enden in die Halteplatte c eingreift. Der
Stiel ist vorn oben und unten etwas abgeflacht.
Der Richtungszeiger besteht aus einer mit Maßeinteilung versehenen Führungsstange n,
die an einem Ende an eine Muffe 0 angelenkt ist. Die Muffe wird auf die abgeflachte Stielspitze geschoben, auf der sie gegen Verschieben
und Verdrehen durch einen Vorstecker gesichert ist. Die Verbindung von Stiel und
Richtungszeiger kann auch auf andere, einfächere Weise bewirkt werden. In dem Beispiel
nach Abb. 6 sind an der Führungsstange« oben und unten je eine durchlochte Schiene befestigt, wodurch eine Gabel gebildet
wird, die über das abgeflachte Stielende greift und um den Drehbolzen s geschwenkt
werden kann. Auch kann die Verbindung in der Weise erfolgen, daß die Führungsstange η
in ein am Stielende anzubringendes eckiges Loch gesteckt wird, in dem sie verschoben
und mit einem Keil festgehalten werden kann. Der Richtungszeiger kann auch zweiseitig
sein, so daß sich die Verschwenkbarkeit erübrigt.
- Zur rechtwinkligen Einstellung von Stiel und Richtungszeiger dienen Haken und Ösen.
Auf der Führungsstange η ist ein Schieber
p beweglich, der in einer senkrechten Bohrung eine in der Höhe verstellbare Richtungsstange r trägt, die gelenkig oder schmiegsam
sein muß, damit sie sich beim Gebrauch den Unebenheiten, des Bodens anpassen kann.
Zum Feststellen des Schiebers p und der Richtungsstange r dienen Stellschrauben q oder
Druckfedern.
Die Führungsstange η muß so lang sein, daß sie seitlich über den Furchenzieher hinausragt.
Zum Gebrauch werden die Zinken auf die gewünschte Furchenweite unter Benutzung
der vorhandenen Maßeinteilung eingestellt. Die Anzahl der einzusetzenden Zinken richtet
sich nach der Auseinandersteilung und nach der Breite des Furchenziehers, die verschieden
gewählt werden kann.
Ist die erste Furchenreihe gezogen, so tritt der Richtungszeiger in Benutzung, der um
eine Furchenbreite über den letzten Zinken hinaus eingestellt wird. Die Richtungsstange,
die in der Höhe nach der Größe des Arbeiters eingestellt wird, bewegt sich nun in der
letzten der gezogenen Furchen und gibt somit den genauen Abstand der nächsten Reihe
an. Der Arbeiter hat beim Vorwärtsschreiten nur darauf zu achten, daß die Richtungsstange
in der Furche bleibt. ■ - - g5
Beim Wenden des Furchenziehers wird der Richtungszeiger einfach nach der anderen
Seite herumgeschwenkt und festgestellt.
Der neue Furchenzieher kann selbstverständlich .auch ohne den Richtungszeiger hergestellt
und benutzt werden.
Claims (2)
1. Furchenzieher mit seitlich versteilbaren
Zinken und verschwenkbarem Riehtungszeiger, dadurch gekennzeichnet, daß
die mit einer Stellmarke [K) versehenen Zinken (g) in dem konischen Schlitz (k)
einer Halteplatte (a) durch eine Druckleiste (c) in der Gebrauchsstellung festgehalten
werden.
2. Furchenzieher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Richtungszeiger an der Stielspitze wagerecht verschwenkbar
angeordnet ist und als Handhabe benutzt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
BiRLlN. (SEf)HfCiKT If» DIiR
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB130928D DE457453C (de) | 1927-04-21 | 1927-04-21 | Furchenzieher mit seitlich verstellbaren Zinken und verschwenkbarem Richtungsanzeiger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB130928D DE457453C (de) | 1927-04-21 | 1927-04-21 | Furchenzieher mit seitlich verstellbaren Zinken und verschwenkbarem Richtungsanzeiger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE457453C true DE457453C (de) | 1928-03-16 |
Family
ID=6997746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB130928D Expired DE457453C (de) | 1927-04-21 | 1927-04-21 | Furchenzieher mit seitlich verstellbaren Zinken und verschwenkbarem Richtungsanzeiger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE457453C (de) |
-
1927
- 1927-04-21 DE DEB130928D patent/DE457453C/de not_active Expired
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