DE45702C - Bogenlichtlampe mit am Orte verharrendem und das Licht gegen die Decke werfendem Leuchtpunkte - Google Patents

Bogenlichtlampe mit am Orte verharrendem und das Licht gegen die Decke werfendem Leuchtpunkte

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DE45702C
DE45702C DENDAT45702D DE45702DC DE45702C DE 45702 C DE45702 C DE 45702C DE NDAT45702 D DENDAT45702 D DE NDAT45702D DE 45702D C DE45702D C DE 45702DC DE 45702 C DE45702 C DE 45702C
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screw
coals
coal
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DENDAT45702D
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English (en)
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J. DULAIT in Charleroi, Belgisn
Publication of DE45702C publication Critical patent/DE45702C/de
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps
    • H05B31/0093Controlling of arc lamps with a threaded rod

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Leuchtpunkte.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Regulirvorrichtung für Bogenlampen, in welchen der Leuchtpunkt am Orte verharrt und das Licht an die dasselbe zurückstrahlende Decke wirft, wobei zu dem erwähnten Zwecke die positive Kohle unten und die negative Kohle oben angeordnet ist und die beiden Kohlen mit einer ihrer Verbrennung entsprechenden Schnelligkeit angetrieben werden, wodurch der Leuchtpunkt stets auf denselben Abstand vom Lichtreflector und folglich ein beständiger Projectionswinkel bezw. ein gleichmäfsiges Licht beibehalten wird.
Dieser Zweck wird in praktischer Weise durch die auf beiliegender Zeichnung veranschaulichte Anordnung erreicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Lampe,
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben und
Fig. 3 ein Querschnitt.
Fig. 4, 5, 6 und 7 sind Detailansichten.
Das Vorschreiten der Kohlen wird bewirkt durch Schraubenspindeln, welche durch die Schwere der entsprechend auf denselben angebrachten und die Kohlen tragenden Muttern in Rotation versetzt . werden, während letztere bezw. das Vorschreiten der Kohlen zur Regulirung des Lichtbogens durch einen im Nebenschlufs functionirenden, ein mit den Schraubenspindeln combinirtes Uhrwerk beeinflussenden Elektromagneten in erforderlicher Weise unterbrochen wird.
Das Obergestell der Lampe besteht aus den mittelst vier Verbindungsstangen vereinigten Scheiben D D1 und sind in demselben die sämmtlichen Theile des Mechanismus angeordnet, so dafs sich unter der Scheibe. D nur die frei niederhängenden Kohlenhalter P und N befinden, wobei der positive Kohlenhalter P eine steigende und der negative Kohlenhalter N eine niedergehende Bewegung ausführt.
Diese Wirkung wird den Kohlen übertragen durch entsprechende Schraubenspindeln V V1, welche in Rotation versetzt werden durch den zuerst auf das Gewinde der unteren Schraubenspindel mittelst der den negativen Kohlenhalter tragenden Mutter ausgeübten Druck, wobei dann die untere Spindel in solcher Weise auf die obere, den positiven Kohlenhalter tragende Spindel einwirkt, dafs letztere sich in entgegengesetzter Richtung und mit der erforderlichen Tourenzahl dreht.
Zu diesem Zwecke ist der negative Kohlenhalter N verhältnifsmäfsig schwer, und ist seine äufsere Form cylindrisch, damit er in einer Hülse Z)2 der Scheibe D eine gleichmäfsige Geradführung erhalten kann. Am oberen Ende des negativen Kohlenhalters N ist die vorspringende Mutter E befestigt, und läuft letztere auf der unteren Spindel F, welche mittelst Stifte auf dem unteren und oberen Querstück 111 eines Rahmens C, dessen Zweck und Functionirung weiter unten erörtert sind, rotirt.
Am oberen Ende ist Schraube V mit einem horizontalen Zahnrade e versehen, welches mittelst einer Mutter e1 zwischen zwei Kautschukscheibchen r r festgeschraubt ist. Diese Kautschukscheibchen r r, Fig. 1 und 6, bezwecken die Isolirung des Zahnrades von der Schraube, indem die letztere negativ, während das in e
eingreifende Getriebe ρ positiv ist. Letzteres ist am unteren Ende der Schraube F1 befestigt, welche sich in der den positiven Kohlenhalter P tragenden Mutter E1 dreht.
Die obere Schraube F1 rotirt ebenfalls auf Stiften, von denen der untere sich auf einen an einer der Verbindungsstangen befestigten Arm B und der obere gegen die Scheibe D1 stützt. Die beiden Schraubenspindeln F und F1 sind mit gleichen Gewindegängen versehen. Der positive Kohlenhalter P besteht in einer dünnen Stange, welche sich auch in einer Hülse der unteren Scheibe D führt, und da derselbe die steigende Bewegung erhält, mufs er natürlich im Gegentheil zum negativen Kohlenhalter so leicht wie möglich sein. Zu diesem Zwecke ist auch die an seinem oberen Ende befestigte Mutter E durchbrochen, d. h. aus zwei über einander gestellten Armen b b gebildet, welche, innerlich mit Muttergewinde versehen, in derselben Weise functioniren, wie wenn die Mutter in der ganzen Höhe voll wäre, Fig. ι, 4 und 5. Die Schwere des unteren Kohlenhalters kann aufserdem noch durch ein Gegengewicht ausbalancirt werden, wobei letzteres an einer Schnur hängt, welche, über eine am Lampengestell befestigte Rolle laufend, mit dem anderen Ende am Kohlenhalter befestigt is't.
Die beiden Kohlenhalter P N sind an ihren Enden mit Zwingen P1 P1 ausgestattet, in welchen die Kohlen mittelst Stellschrauben centrirt werden, so dafs die Kohlen mit dem unteren Kohlennalter und der oberen Spindel F1 in der Achse der Lampe liegen. Steht nun das Abbrennen der Kohlen im Verhältnifs von 2 zu i, so erhält die positive Kohle die doppelte Länge der negativen Kohle, und sind die Zahnräder ep so regulirt, dafs die positive Kohle zweimal so rasch steigt, wie die negative sinkt, so dafs also der Leuchtpunkt stets unveränderlich auf derselben Höhe erhalten wird bezw. fest am Orte bleibt. Die Verhältnisse der Kohlenlängen bezw. der Zahnräder ändern sich selbstverständlich mit dem Abbrennen der Kohlen. Hängt nun der negative Kohlenhalter N frei, so setzt derselbe das beschriebene System in Rotation, bis die Abreifsfeder r2 den Hebel L in Schwingung versetzt und das mit der Spindel F1 verbundene Räderwerk anhält, und wird dasselbe dadurch wieder frei, dafs bei zu langem Bogen der im Nebenschlufs eingeschaltete Elektromagnet E2 seinerseits den Hebel L anzieht bezw. die Arretirklinke auslöst.
Dies geschieht dadurch, dafs der Elektromagnet E2 den an Hebel L angegossenen oder sonstwie befestigten Anker anzieht, wodurch das mit Spindel F1 verbundene Räderwerk frei wird und so lange functionirt, d. h. die Kohlen einander näher bringt, bis die Kraft der Abreifsfeder r2 wieder überwiegend wird und die auf Hebel L in irgend einer passenden Weise befestigte Arretirklinke k in das Räderwerk einklinkt. Abreifsfeder r2 ist am oberen Ende einer Stange t2 befestigt, welche durch die untere Platte D geht und hier, mit einer Mutter M1 versehen, die Spannung bezw. Regulirung der Feder r2 gestattet. Stellschraube v2 dient dazu, mit der flachen Feder r1 den Contact des Nebenschlusses herzustellen, wobei letztere, auf dem Böckchen C2 befestigt, wie die Feder bei einer Klingel wirkt. Das Räderwerk ist wie folgt angeordnet: Ein Flügel ν, Stern Q und Getriebe g sind auf derselben Welle W, welche in der an einer der Verbindungsstangen befestigten Muffe M gelagert ist, befestigt. Dieselben werden dadurch in Drehung versetzt, dafs der untere gezahnte Rand einer an Spindel F1 befestigten Trommel T in das Getriebe g eingreift, so dafs also die Spindel F1 bezw. die Kohlenhalter arretirt werden, sobald sich die Klinke k zwischen die Zähne des Sternes Q schiebt.
Die obere Querschiene' t des Rahmens C, in welchem die untere Schraubenspindel rotirt, trägt den Anker A1 eines in den Hauptstrom eingeschalteten, mit dickem Draht versehenen Elektromagneten J?3, welcher an einer Schiene iS2 S2 befestigt ist. Die Pole der Elektromagnete haben an ihren unteren Enden Stifte, auf welchen sich der Anker mittelst Löcher führt. Die untere Querschiene t1 führt sich in derselben Weise auf Stiften der Scheibe D, von welcher die Schiene durch eine Ebonitzwischenlage isolirt ist.
Der Rahmen C ist mittelst zweier Spiralfedern R R an der Schiene S2 S2 aufgehängt, und bezwecken dieselben, den Fall des negativen Kohlenhalters N zu mildern, sobald sich Anker A1 vom Elektromagneten löst, und hat aufserdem, damit die Bewegungen des Rahmens C die Anordnung der übrigen Theile nicht' stören können, das Getriebe ρ eine gewisse Höhe, damit das Zahnrad e den Auf- und Abbewegungen des Rahmens folgen könne.
Ist die Lampe zum Functioniren bereit aufgehängt, dann steht die Mutter E1 des positiven Kohlenhalters am unteren Ende ihrer Spindel F1, während die Mutter E des negativen Kohlenhalters sich am oberen Ende ihrer Spindel F befindet, wobei dann die Kohlenspitzen in Berührung sind.
Sobald nun unter diesen Umständen Strom in die Lampe gesendet wird, zieht der Elektromagnet Es den Anker A1 an und hebt den Rahmen C, wodurch die Kohlen auf den -entsprechenden Abstand für den Lichtbogen gebracht werden, welcher dann, wie oben erwähnt, an demselben Orte bis zu vollständigem Abbrennen der Kohlen beibehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei elektrischen Bogenlampen mit am Orte verharrendem Leuchtpunkte die Anordnung der Kohlen in solcher Weise, dafs die positive Kohle ansteigend unter der negativen, niedergehenden Kohle in derselben Achse liegt, wobei beide Kohlen im Verhältnifs zum Abbrennen angetrieben werden durch Muttern EE1 der Kohlenhalter NP, von welchen der erstere durch seine Schwere die Schraube V in Rotation versetzt und dieselbe durch die Zahnräder ep auf die Schraube V1 überträgt, wodurch der zweite bezw. positive Kohlenhalter steigt und wobei diese Bewegungen in erforderlicher Weise durch einen im Nebenschlufs eingeschalteten, auf ein entsprechendes, mit der Schraube F1 combinirtes Räderwerk wirkenden Elektromagneten regulirt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT45702D Bogenlichtlampe mit am Orte verharrendem und das Licht gegen die Decke werfendem Leuchtpunkte Expired - Lifetime DE45702C (de)

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