DE455609C - Vorrichtung fuer Blechbeklebemaschinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenraeumen fortlaufend durchgefuehrten Blechtafeln - Google Patents
Vorrichtung fuer Blechbeklebemaschinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenraeumen fortlaufend durchgefuehrten BlechtafelnInfo
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Description
- Vorrichtung für Blechbeklebemaschinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenräumen fortlaufend durchgeführten Blechtafeln. In den zum Bekleben von Dynamablech dienenden Maschinen wird den in kurzen Abständen von einem Tisch durch zwei Förderwalzen in die Maschine gebrachten Blechtafeln eine von einer Walze ablaufende fortlaufende Papierbahn zugeführt, welche nach dem Abrollen von der Walze und Bestreichen mit Leim auf das Blech aufgewalzt wird. Die beklebten Blechtafeln laufen dann durch eine Walzenstraße, zwischen deren einzelnen Walzenblöcken unterhalb der Ebene, in welcher die Tafeln gefördert werden, mehrere Reihen von Gasflämmchen zum Trocknen des oberhalb derselben vorbeigeleiteten Bleches angeordnet sind. Zwischen den Blechtafeln verbleibt nach dem Bekleben ein nicht ausgenutztes Stück der Papierbahn, welches in bekannter Weise zur Steuerung einer den Papierstreifen trennenden Vorrichtung ausgenutzt werden kann. Diese Trennung wird selbsttätig und gleichzeitig auf der ganzen Breite des Streifens vorgenommen. Die für ein wiederholtes Schneiden erforderliche ge, genseitige Lage von Trennvorrichtung und Papierstreifen wird bei den bekannten Vorrichtungen durch Zahnradantrieb der die Trennvorrichtung tragenden Welle oder durch Antrieb derselben mittels Seilscheiben vorgenommen. Diese Antriebe sind teils unzuverlässig und teils gefährlich für die die Maschine bedienenden Arbeiter und nehmen außerdem einen unverhältnismäßig großen Platz ein, wodurch die Übersicht und die Arbeit an der Maschine erschwert wird.
- Die Erfindung gibt nun eine Ausbildung des Antriebes der die Trennvorrichtung tragenden Welle an, bei der diese Nachteile vermieden werden. Die Zeichnung zeigt in ihren Abbildungen ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens und weist noch einige weitere kennzeichnende Merkmale auf, die sich im Verlaufe der nachfolgenden Erläuterung ergeben werden.
- In Abb. i ist die Vorrichtung schematisch in seitlicher Ansicht und in Abb.2 in teilweiser Draufsicht dargestellt.
- Die Abb. 3 und q. zeigen die Trennvorrichtung in verschiedenen Arbeitsstadien.
- a ist die Vorratsrolle, von welcher die Papierbahn b abläuft, die dann über die Walze c., die unter Einschaltung einer Walze cl. durch eine in ein Leimbecken d tauchende Walze benetzt wird, hinweggeführt wird und an der Stellee mit den in kurzen Abständen zugeführten Blechtafeln f zusammentrifft, von wo aus beide dann durch die Walzenstraße Wl-1V4 gefördert und anemandergewalzt werden. Nach den Abbildungen befinden sich in jener gerade zwei Blechtafeln mit dem nicht ausgenutzten Streifenstück g der Papierbahn dazwischen, das zu dem dargestellten Zeitpunkt kurz vor der durch es in bekannter Weise selbsttätig gesteuerten Trennvorrichtung mit dem eigentlichen Trennmittel h angekommen ist. Die gesamte Trennvorrichtung besteht aus einer in zwei Lagern hl und h. ruhenden Welle, auf welcher eine Anzahl Träger l1, h ... l" für das Trennmittel lt aufgeschoben sind. Der Schwerpunkt der von der Wellen getragenen Teile liegt exzentrisch in bezug auf die Wellenachse, und die Trennvorrichtung legt sich daher mit einem gewissen Gewichtsdruck gegen die durchlaufenden Bleche. Um zu vermeiden, daß die Papierauflage durch das Trennmittel beschädigt wird, gleitet dieses mittels an ihm vorgesehener Rollen m auf derselben. Gelangt jetzt der zwischen zwei Tafeln liegende Streifen g unter diese Rollen, so drückt sich die Trennvorrichtung vermöge ihres. Eigengewichts in die Papierbahn ein; die nachfolgende Blechtafel .schiebt das Trennmittel vor sich her, dreht es dabei um die Wellen und trennt den Papierstreifen. Die Trennvorrichtung würde nun ohne weitere zusätzliche Einrichtungen zunächst an sich in der Bewebaungsrichtung des Bleches auf diesem gleiten, d. h. sie muß nunmehr für den nächsten Arbeitsvorgang in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht werden. Hierzu werden nach der Erfindung vorzugsweise die entsprechend ausgebildeten Träger des Trennmittels verwendet. In dem Ausführungsbeispiel nach der Abbildung sind sie zu diesem Zwecke als Kurvenscheiben ausgebildet, deren Mantel aus zwei Mantelflächen mit einem größeren und einem kleineren Krümmungshalbmesser o und p zusammengesetzt ist, die an ihren Enden durch eine gerade Fläche g verbunden sind. Gleitet das Trennmittel mit seinen Rollen m auf einer Blechtafel, so liegt der letzteren die z. B. stärker gekrümmte Mantelfläche p gegenüber, so daß diese die Blechtafel nicht berührt.
- Senkt sich am Ende der einen Tafel die Trennvorrichtung in die Papierbahn und trennt diese, so wird sie um ihre Achse gedreht, wodurch die Mantelflächeo auf die Tafel zu liegen kommt. Diese wird hierdurch gegen die an der Maschine zwischen. den Walzenblöcken liegenden Führungsleisten r gedrückt. Durch die Berührung zwischen der Mantelfläche o und der Blechtafel wird erstere so lange gedreht, bis die Vorrichtung etwas über ihre senkrechte Lage nach oben hinaus gedreht ist, zu welchem Zeitpunkt dann der Angriff der Tafel an der Mantelfläche o aufhört, da dann der stärker gekrümmte Mantel p beginnt. Die Trennvorrichtung dreht sich zufolge der Schwerkraftwirkung so lange in der anfänglichen Richtung weiter, bis sie mit ihren Rollen m wieder auf der Papierbahn aufliegt und ein neuer Arbeitsgang vorbereitet ist. Die nach dem Trennungsvorgang an den Enden der Tafeln hängenden Papierfetzen werden durch Trockenflämmchen s abgebrannt. Die Vorrichtung zur Trennung des Streifens wird dabei derart eingebaut, daß sie zwischen zwei Reihen von Gasflämmchen arbeitet.
- Diese Stelle muß so gewählt werden, daß der Trockenvorgang bereits an dieser so weit fortgeschritten ist, daß eine Entzündung des Papiers stattfinden kann. Trifft diese Bedingung nicht zu, so werden durch die vor der Trennvorrichtung liegenden Trockenflamrnenreihen in den Papierstreifen, welcher wegen der Voreilung, mit welcher die aufeinanderfolgenden auf der Papierbahn zwecks deren Glättung gleitenden Walzen laufen, unter einer gewissen Spannung steht, Löcher gebrannt. Die von den verbliebenen Stegen des Papierstreifens aufgenommene Zugbeanspruchung verteilt sich ungleichmäßig auf die zum Teil noch nicht vollkommen aufgeklebte Papierbahn, und es können aus dieser große, unregelmäßige Papierfetzen herausgerissen werden, so daß die Blechtafel zum Teil unbrauchbar wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für Blechbeklebemazchinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenräumen fortlaufend durchgeführten Blechtafeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger des Trennmittels als auf der Welle (h) angeordnete Kurvenscheiben (h, 12 ... L") ausgebildet sind, deren Mantelflächen aus zwei mit verschiedenen Krümmungsradien gebildeten Flächen (o, p) bestehen, -die an einem Ende aneinander anschließen und am anderen Ende durch eine gerade Fläche (g) verbunden sind. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel mit Rollen versehen isst, um eine Beschädigung der aufgeklebten Papierbahn zu vermeiden, wenn es auf derselben gleitet. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennen des Papierstreifens zwischen zwei Reihen. von Gastrockenfiämmchen erfolgt, von denen die eine zum Trocknen der Papierbahn und die andere zum Abbrennen der an der Trennstelle .entstehenden Papierfetzen dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES72300D DE455609C (de) | 1925-11-15 | 1925-11-15 | Vorrichtung fuer Blechbeklebemaschinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenraeumen fortlaufend durchgefuehrten Blechtafeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES72300D DE455609C (de) | 1925-11-15 | 1925-11-15 | Vorrichtung fuer Blechbeklebemaschinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenraeumen fortlaufend durchgefuehrten Blechtafeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE455609C true DE455609C (de) | 1928-02-04 |
Family
ID=7503100
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES72300D Expired DE455609C (de) | 1925-11-15 | 1925-11-15 | Vorrichtung fuer Blechbeklebemaschinen zum Trennen der Papierbahn zwischen den mit kurzen Zwischenraeumen fortlaufend durchgefuehrten Blechtafeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993018917A1 (de) * | 1992-03-24 | 1993-09-30 | Ulrich Steinemann Ag Maschinenfabrik | Verfahren und vorrichtung sowie anlage zur herstellung von laminaten |
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1925
- 1925-11-15 DE DES72300D patent/DE455609C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1993018917A1 (de) * | 1992-03-24 | 1993-09-30 | Ulrich Steinemann Ag Maschinenfabrik | Verfahren und vorrichtung sowie anlage zur herstellung von laminaten |
| US5518569A (en) * | 1992-03-24 | 1996-05-21 | Ulrich Steinemann Ag | Process, device and installation for producing laminates |
| US5639335A (en) * | 1992-03-24 | 1997-06-17 | Ulrich Steinemann Ag | Cutting process, device and installation for producing laminates |
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