DE1040902B - Vorrichtung zur photochemischen Behandlung belichteter photographischer Bogen in mehreren nebeneinanderliegenden, oben offenen Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zur photochemischen Behandlung belichteter photographischer Bogen in mehreren nebeneinanderliegenden, oben offenen Behaeltern

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DE1040902B
DE1040902B DEP13492A DEP0013492A DE1040902B DE 1040902 B DE1040902 B DE 1040902B DE P13492 A DEP13492 A DE P13492A DE P0013492 A DEP0013492 A DE P0013492A DE 1040902 B DE1040902 B DE 1040902B
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Ernest Paul Taubes
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Photostat Corp
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D3/00Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion
    • G03D3/08Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material
    • G03D3/12Liquid processing apparatus involving immersion; Washing apparatus involving immersion having progressive mechanical movement of exposed material for plates, films or prints spread onto belt conveyors

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Processing Devices Using Wet Methods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur photochemischen Behandlung belichteter photographischer Bogen in mehreren nebeneinanderliegenden, oben offenen Behältern Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur photochemischen Behandlung belichteter photographischer Bogen in mehreren, nebeneinanderliegenden, oben offenen Behältern mit selbsttätiger Förderung des Behandlungsgutes durch die verschiedenen Behandlungsbäder.
  • Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt, bei der zur Förderung des Behandlungsgutes durch, die Behandlungsflüssigkeit hindurch in jedem Behälter ein aus mindestens je drei Einheiten bestehender Satz endloser Transportbänder angeordnet ist, deren aneinanderliegende Trume sich in gleicher Richtung bewegen, und bei der zwischen diesen Sätzen je eine Transportvorrichtung vorgesehen ist, die das aus dein einen Behälter austretende Behandlungsgut der Transportvorrichtung des nächsten Behandlungsbehälters zuführt. Bei diesen bekannten Vorrichtungen sind entweder sämtliche Transportbandsätze mit ihren Antriebs- und Führungswalzen auf einem gemeinsamen Einsatzgestell angeordnet, oder es ist für den Behandlungsbehälter ein dessen Transporthan.dsatz aufnehmendes Einsatzgestell vorgesehen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung kennzeichnet sich diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber dadurch, daß iede Transportbandeinheit eines Satzes mit ihren Führungs- bzw. Antriebswalzen auf einem gesonderten, einzeln ausbaufähigen Einsatzgestell angeordnet ist und daß zur Überleitung des Transportgutes eine gesondert ausbaufähige Transportwalze vorgesehen ist.
  • Es besteht infolge dieser neuen Ausführung die 1lögliclilzeit, die Einsatzgestelle aus den Behältern einzeln herauszuheben, so daß ein fehlerhaftes Transportband herausgenommen und ausgewechselt werden kann. was bei der bekannten Vorrichtung nicht möglich war. Außerdem können die einzelnen Einsatzgestelle gegebenenfalls gegeneinander so verstellt werden. daß die sich in derselben Richtung bewegenden Trume der Transportbänder das Transportgut bei der Förderung im Behälter einwandfrei erfassen.
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung an Hand der Zeichnungen. In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein Längsschnitt der Behandlungsvorrichtung.
  • Fig. 2 eine vergrößerte Teilseitenansicht des oberen Teiles der Vorrichtung, Fig. 3 ein Teilschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 eine vergrößerte Teilseitenansicht des oberen Teiles der Maschine von der entgegengesetzten Seite der Ansicht nach Fig. 2, Fig. 5 ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 1, Fig. 6 eine Vorderansicht eines Gestenaufbaues, Fig. 7 eine Seitenansicht des Gestenaufbaues nach Fig. 6, Fig.8 eine Vorderansicht der zwischen zwei Behältern vorgesehenen Transporteinrichtung, Fig. 9 eine Seitenansicht des Aufbaues nach Fig. 8, Fig. 10 eine obere Teilseitenansicht des hinteren Abschnittes der Maschine, Fig.ll eine vergrößerte perspektivische Darstelhing einer Gruppe von Lagerkonsolen und Lagerteilen oder Lagerzapfen zum Tragen der Förderriemengestelle. und zwar abgelöst von dem Haupttraggestell, und Fig.12 eine Teildraufsicht des Vorderteiles der Maschine.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Maschine: enthält mehrere Behälter für photographische Behandlungslösungen, von denen jeder Behälter eine Vorrichtung aufweist, die das photographische Material durch den Behälter hindurchfördert und das Material der in dem Behälter befindlichen Lösung für eine bestimmte Zeit aussetzt.
  • Die Maschine besteht aus einer Gruppe von oben offenen Behältern, die getrennt sein oder aus einem gemeinsamen Bauteil bestehen können, und aus einem einheitlichen Traggestell, das sich über die Oberseiten der Behälter erstreckt, den Träger für die anderen Teile der Maschine bildet und diese Teile in ihrer gegenseitigen Lage und in genauem Abstand zueinander festhält. Die nach unten in die Behälter ragenden Förderer nehmen die Bogen aus belichtetem photographischem Material auf und tauchen die Bogen. während bestimmter Zeitdauer in die Behandlungslösungen ein. Oberhalb und zwischen benachbarten Behältern befinden sich Zwischenförderer oder Übertragungsförderer, die das photographische Material aus dem einen Behälter aufnehmen und es an den nächsten Behälter zur weiteren Behandlung abgeben. Dem letzten Behälter ist eine Ouetschvorrichtung nachgeschaltet, die die Bogen aus diesem letzten Behälter aufnimmt, die überschüssige Flüssigkeit von den Bogen abquetscht und die Bogen in einem halbtrockenen Zustand abliefert, worauf der Bogen in einer der üblichen und auf diesem Gebiet bekannten Trockenvorrichtungen behandelt und fertiggetrocknet wird.
  • Das Gestell (Fig.4 und 5) besteht vorzugsweise aus zwei parallelen waagerechten Winkeleisen, 21 und 22, die oberhalb der Behälter 24, 25 und 26 angeordnet sind. Es sind zwar drei Behälter dargestellt, doch kann jede beliebige Behälterzahl verwendet werden, was von der Zahl der erforderlichen Behandlungsflüssigkeiten abhängt. Eine Reihe von. Tragkonsolen 30, 31, 32 (Fig. 11) ist an den Winkeleisen 21, 22 mittels Schrauben 33 befestigt. Die Tragkonsolen 30 und 32 haben an ihren oberen Enden drei halbkreisförmige, oben offene Lagerflächen oder Sättel 35, 36 und 37, von denen der Mittelsattel 36 höher liegt als die beiden Außensättel. je eine der Konsolen 30 und 32 ist auf den Winkeleisen 21 und 22 über jedem Behälter 25 und 26 angeordnet. Die Lagerkonsole 32 für den vorderen. Behälter 24 ist der Lagerkonsole 30 ähnlich, mit der Ausnahme. jedoch, daß der vordere untere Sattel 40 in Richtung auf die Vorderseite der Maschine etwas versetzt ist, und zwar um die Breite der Stufe, 41 (Fig.11). Zwei dieser abgeänderten Konsolen 32 sind auf dien Winkeleisen 21 und 22 auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Behälters 24 angeordnet. Die Gründe hierfür werden später erläutert. Zwischen je zwei Lagerkonsolen 30 und 32 ist über der Stoßstelle zwischen benachbarten Behältern auf den Winkeleisen 21 und 22 je eine weitere Konsole 31 angeordnet, die, einen einzigen halbkreisförmigen Sattel 45 in ihrem oberen Abschnitt besitzt.
  • Die in die Behälter ragenden Fördervorrichtungen werden in den Lagern oder Sätteln getragen. jede Fördervorrichtung besteht aus drei Riemengestellen 50, 51 und 52 (Fig. 1). Das mittlere Gestell 51 (Fig. 6 und 7) besteht aus zwei parallelen Seitenschienen 54 und 55, die: durch Querstreben. 56 verbunden und versteift sind. Die oberen Enden der Schienen 54 und 55 haben nach außen gerichtete Teile oder Zapfen 58 und 59 mit ebenen oberen Flächen und abgerundeten unteren Flächen, die in einen der beschriebenen halbkreisförmigen Sättel passen. In Fig. 11 ist einer dieser Zapfen 59 von seinem Gestell gelöst und in den Sattel der Konsole 32 eingesetzt gezeichnet. Das obere und das untere Ende der Schienen 54 und 55 weisen Bohrungen auf, die Lager bilden und die Wellen 61 und 62 aufnehmen. Die obere Welle 61 trägt abwechselnd. ballige Treib-Scheiben 64 und gezahnte Scheiben 65. Die untere Welle 62 trägt eine ähnliche Gruppe von Balligen Treibscheiben 67, die durch Abstandsstücke 68 auf dem erforderlichen Abstand gehalten werden. Endlose Riemen 70 laufen über die entsprechenden Scheiben 64 und 67 der oberen Welle 61 und der unteren Welle 62. Das Außenende jeder oberen Welle 61 trägt an dem einen Ende ein Zahnrad 72 und an dem anderen Ende ein Kettenrad 73 zum Antrieb der Welle.
  • Die beiden anderen Riemengestelle 50 und 52 gleichen dem Riemengestell 51, unterscheiden sich aber in der Anordnung der gezahnten Scheiben und der Riemenscheiben auf den Querwellen. Außerdem fehlt das Kettenrad. Die Gestelle 50 und 52 haben gezahnte Scheiben 78 und 79 auf den. unteren Wellen 75 und 76, jedoch nicht auf den oberen Wellen 80 und 81 (Fig. 1). Außerdem weist die untere Welle 75 des Gestells 50 an einem Ende ein breites Abstandsstück 77 (Fig. 5) auf, um die gezahnten Scheiben 78 so zu versetzen, daß sie nicht mit den Scheiben 79 der unteren Welle 76 des Gestells 52 fluchten (Fig. 5).
  • Die Riemengestelle werden, mittels Zapfen 58 und 59 in den, nach oben offenen Tragflächen oder Sätteln 35. 36, 37 der Tragkonsolen 30 und 32 getragen. Die Seitenschienen 54, 55 ragen nach unten in die Behälter und berühren gleitend die federnd nachgiebigen, einwärts gerichteten und schräg nach oben: und außen laufenden Schenkel 82 und 83 einer Blechführung oder eines Abstandsstückes, das auf der Innenseite des Behälters befestigt ist. Dieses AbstaMsstück hält die Gestelle in dem für das Anliegen der benachbarten Abschnitte der Riemen erforderlichen Abstand und hält die Gestellenden in der gewünschten Stellung zum Behälter, wie Fig. 1 zeigt. In dieser Stellung sind die Wellen 61 genau waagerecht und quer zu den Winkeleisen 21 und 22, und, die nach außen ragenden Abschnitte der Welle stehen: lotrecht über den Winkeleisen 21, 22.
  • Die Antriebsvorrichtung weist vorzugsweise eine lange Rinne 85 auf (Fig. 5), die auf dem waagerechten Schenkel des Winkeleisens 21 angeordnet ist. Die Rinne 85 dient als Führung für eine Doppelkette 86, die beispielsweise mittels eines Elektromotors (nicht dargestellt) angetrieben wird. Das auf dem nach außen gerichteten Abschnitt der Welle 61 aufgesetzte Kettenrad 73 greift in den Innenabschnitt der Doppelkette 86 ein. Die längs der Rinne 85 gleitende und in das Kettenrad 73 eingreifende Kette 86 treibt also die obere Welle 61. Hierdurch werden, die. Riemen. 70 angetrieben, die die untere Welle 62 treiben. Gleichzeitig treibt das auf dem anderen Ende der oberen Welle 61 befestigte Zahnrad 72 die damit im Eingriff stehenden Zahnräder 88 und 89 (Fig. 2), die auf den oberen Wellen 80 und 81 der Gestelle 50 und 52 befestigt sind. Alle Zahnräder haben die gleiche Zähnezahl, so da.ß sich alle Wellen mit der gleichen Drehzahl drehen.
  • Die in dem ersten Behälter 24 befindliche Fördervorrichtung unterscheidet sich von der vorstehend beschriebenen Fördervorrichtung, die in allen nachfolgenden. Behältern verwendet wird, dadurch, daß sich an der oberen Welle 96 des mittleren Gestells 91 keine Zahnscheiben befinden, da diese Zahnscheiben das Einschieben der Papiere behindern würden. Eine Gruppe schräg liegender Finger 99 ist. an dem oberen Ende des Gestells 91 dieses Behälters (Fig. 1) befestigt, um das Papier in der nachstehend beschriebenen Weise zu führen. Ein weiterer Unterschied besteht in dem bereits erwähnten seitlichen Versatz des unteren Sattels 40 des Lagerblockes 32, wodurch das obere Ende des Gestells 90 von dem benachbarten Gestell 91 in diesem Behälter auf größeren Abstand gestellt wird. Da also der Abstand zwischen den oberen Wellen 95 und 96 vergrößert ist, hat das auf der Welle 96 befestigte und mit. dem auf der Welle 95 befestigten Zahnrad 98 (Fig. 12) im Eingriff stehende Zahnrad 97 einen größeren Durchmesser als die Zahnräder 72.
  • Die zwischen den Behältern befindlichen Cbertragungsvorrichtungen liegen in, dem Sattel 45 am Scheitel der Konsolen 31, die zwischen den Behältern und oberhalb der Wände der Behälter aufgestellt sind. Die Übertragungsvorrichtungen (Fig.8 und 9) enthalten ein Gestell mit zwei lotrechten Schienen. 101 und 102 (Fig.9), die durch Querbleche 103 verbunden sind. Eine mit der Öffnung nach unten gerichtete U-förmige Blechhaube oder Tropfleiste 106 (Fig. 1) deckt die zwischen den Behältern. befindlichen Wände ab und leitet alle Flüssigkeiten in die Behälter zurück.
  • An den oberen Enden der lotrechten Schienen 101 und 102 sind nach außen ragende Zapfen 108 und 109 befestigt, von denen jeder eine ebene obere Fläche und eine abgerundete zapfenförmige Unterfläche hat, die in die halbkreisförmige Sattelfläche 45 der Konsole 31 pa.ßt. Die Teile 108 und 109 tragen zwei aus einem Stück bestehende keilförmige Arme 112 und 113 (Fig. 9 und 11). Die oberen und. unteren Enden der Schienen 101 und 102 haben Bohrungen zur Aufnahme von oberen und unteren Wellen 115 und. 116. Die obere Welle 115 trägt mehrere Zahnscheiben 118, die. von Abstandsstücken 119 getrennt sind. Die untere Welle 116 trägt eine Reihe von Walzen 121. An dem einen, Ende der oberen Welle 115 ist ein Kettenrad 122, und nahe dem anderen Ende dieser Welle ist ein Zahnrad 123 befestigt, das mit einem auf der unteren Welle 116 befestigten, Zahnrad 125 im Eingriff steht (Fig.3). Das Kettenrad. 122 greift in den. äußeren Abschnitt der Kette 86 ein (Fig. 5).
  • Die außenliegenden Riemengestelle 50 und 52 sind in den Sattellagern 35 bzw. 37 gelagert. Ist das Zwischengestell 51 in den Sattel 36 eingesetzt. und greift das auf der oberen Welle 61 befindliche Zahnrad 72 in die auf den oberen Wellen 80 und 81 der Außengestelle 50 und 52 bcfind,lich,en Zahnräder 88 und 89 ein (F ig. 2), dann werden die Außengestelle sicher gehalten, da sie sich nicht aus den. Sätteln 35 und 37 herausheben können. Das Zwischengestell 51 wird. in seinem Lager von denn vorspringenden Armen 112 und 113 der Teile 108 und 109 der Übertragungsvorrichtung gehalten, die sich auf die Oberseiten der Zapfen 58 und 59 (Fig. 2 und 11) legen. Die Bauteile 108 und 109 werden lösbar von einem herausnehmbaren, kegelförmigen Zapfen 130 gehalten, der in. eine Bohrung des Lagerblockes 31 eingeschoben wird.
  • Am Ende der Maschine ist vorzugsweise eine Quetsch- und Fördervorrichtung vorhanden, die die Flüssigkeit aus dem Papier entfernt. wenn das Papier den letzten Behälter verläßt. Sie besteht in bekannter Weise aus zwei parallelen Walzen 140 und 141 aus Gummi oder aus einem a'nd'eren elastischen Material, die federnd nachgiebiggegeneinande.rgedrücktwerden (Fig. 10). Eine Gruppe von scharfkantigen Führungsplatten 143, 144 und 145 ist federnd, nachgiebig auf Pfosten 147, 148 und 149 mittels Federn. 151, 152 und 153 gehalten, um das Papier in der nachstehend beschriebenen Weise zu führen. Die Walzen liegen auf Welle:, in. Lagern, die den vorstehend, beschriebenen Lagern ähnlich sind. Die obere Welle trägt an dem einen Ende ein Kettenrad (nicht d'argest'ellt), das in die Kette. 86 eingreift. Das andere Ende der Welle trägt ein Zahnrad, das mit einem. auf der unteren Quetschwelle 141 befindlichen, Zahnrad, im Eingriff steht. Das Zahnrad kämmt mit einem auf der Zwischenwelle 155 befindlichen drittem Zahnrad, das mit einem vierten Zahnrad im Eingriff steht, dessen Welle 156 eine Gruppe von Riemenscheiben 157 aufweist. Eine Gruppe von endlosen Riemen 160 läuft über diese Rienenscheiben und eine. zweite Gruppe, deren Welle 161 auf dem nach außen ragenden Gestell 162 gelagert ist. Die Riemen und die Walzen, fördern, das behandelte oder entwickelte Papier aus der Maschine heraus und liefern es zur weiteren Behandlung ab.
  • Die Arbeitseinheiten der Maschine sind, also genau und sicher auf den Winkeleisen 21 und. 22 in Stellung gehalten.. Die beschriebene Lagerung hat sich. als sehr vorteilhaft erwiesen, da die Arbeitsteile getrennt und lösbar ausgeführt und gehalten sind und aus den Behältern herausgenommen werden können, um Zugang zu irgendeinem Teil, beispielsweise einem bestimmten Riemengestell oder Riemen, zu schaffen. Da die Arbeitsteile genau auf dem Gestell gehalten. werden, ist bei der Herstellung oder der Anfertigung der Behälter nicht auf genau Toleranzgröße zu achten.
  • Die gesamte Vorrichtung wird in der Betriebsstellung von den. lösbaren Zapfen 130, die die Zwischen. übertragungsvorrichtungen in ihren Lagern halten, gesichert. Nach Herausziehen, der Zapfen 130 kann jede Übertragungsvorrichtung als ein gemeinsamer Bauteil aus der Maschine herausgenommen, werden, wobei das Kettenrad 122 aus der darunterliegenden Kette 86 herausgehoben wird. Danach kann das mittlere Riemengestell 51, das von den, vorspringenden, Armen 112 und 113 der Übertragungsvorrichtung an seiner Stelle gehalten wird., durch Hochheben aus dem Behälter als Ganzes herausgehoben werden. Hierdurch wird das Zahnrad 72 ans den unteren Zahnrädern 88 und 89 der Außengestelle: 50 und. 52 herausgehoben, so daß diese Gestelle frei sind und sich entfernen lassen.
  • Jede Arbeitseinheit läßt sich also aus der Maschine herausnehmen, ohne daß die Maschine auseinandergeno,ininen werden muß und ohne daß die Kra.ftübertragungskette 86 oder der Antrieb der Kette gestört wird. Die Maschine und, ihre Bestandteile können daher leicht gereinigt, untersucht, in einwandfreier, Betriebszustand gehalten oder ausgewechselt werden.
  • Beim Betrieb nimmt die Maschine einen belichteten Papierbogen oder ein anderes photographisches Material aus einer Kamera oder einer Kopiervorrichtung auf. Das Papier wird in senkrechter Richtung in den Leittrichter 170 eingeführt, wie der Pfeil in Fig. 1 zeigt. Da das erste Gestell 90 im Behälter 24 nach vorn geneigt ist, liegen die oberen Teile der Riemen dieses Gestells nicht mit den entsprechenden Riemen des benachbarten Gestells 91 in Berührung, sondern es bleibt zwischen diesen beiden Gestellen ein Aufnahmeraum. Das Papier gleitet daher schnell in diesem zwischen den Riemen befindlichen Spalt nach unten, und wird schnell in die im Behälter 24 befindliehe Lösung eingetaucht. Sobald. die Vorderkante des Papiers eine nahe dem unteren Ende der Riemen befindliche Stellung erreicht, wird das Papier von, den, Riemen erfaßt und in Richtung auf den Boden des Behälters gefördert.
  • Die Erfahrung hat gezeigt, daß die, Verwendung von breiten flachen Riemen in den Entwicklungsabschnitten von Maschinen. dieser Art manchmal ungleiche Entwicklungen der Abschnitte der belichteten Bogen hervorruft, d,ie sich in unmittelbarer Berührung mit den Riemen befinden. Dadurch ergeben sich unerwünschte Markierungen auf der Überzugsemulsion. Diese Schwierigkeit kann in bekannter Weise dadurch behoben, werden, daß in einem oder mehreren Gestellen der Behälter Riemen, kleineren Durchmessers oder kleinerer Querschnittsfläche, beispielsweise runde oder dreieckige Riemen, verwendet werden, die mit den, belichteten Bogen im wesentlichen eine Linienberührung haben. Da, die Berührungsfläche dieser Riemen mit einer flachen Papierbahn sehr klein ist. werden Ungleichmäßigkeiten in der Entwicklung behoben und die nachteiligen Markierungen ausgeschaltet.
  • Wenn die Vorderkante des Papiers die umlaufende Kante der gezahnten Scheibe 79 berührt, wird die Vorderkante abgebogen.. Hier kommt. die Kante in Berührung mit der Kante der Scheibe 78, die die Papierkante. nach oben in eine Stellung bringt, in der sie von dem Riemen der Gestelle 91 und, 92 erfaßt wird, die den Bogen nach oben fördern. Über dem Behälter wird die Papierkante mittels der Finger 99 zur Übertragungsvorrichtung geleitet. Das Papier wird dann in Richtung auf den benachbarten Behälter 25 von der sich bewegenden gezahnten Kante der Scheibe 118 abgelenkt und läuft in waagerechter Richtung über die Walze 121, bis das Papier von der Kante der sich bewegenden Scheiben 65 nach unten gebogen wird und den benachbarten Behälter 25 durchläuft. Die von dem Papier bei seinem Übergang von dem einen Behälter zum anderen abtropfen.dc Flüssigkeit wird von dem Tropfleisten 106 aufgefangen und in die Behälter zurückgeleitet. Das Papier läuft also stoßlos und gleichmäßig von Behälter zu Behälter und wird den in den Behältern befindlichen Entwicklungslösungen ausgesetzt.
  • Beim Austreten des Papiers aus dem letzten Behälter der Reihe wird das Papier zur Hinterseite der Maschine von den Scheiben 65 (Fig. 10) abgelenkt. Das Papier bewegt sich in waagerechter Richtung und wird von den Führungsplatten 144 und 145 den Förde-r- und Quetschwalzen 140 und: 141 zugeleitet, wobei der gesamte Überschuß an. Behandlungsflüssigkeit von der Oberfläche abgestreift wird. Die scharfen Kanten der Platten 143, die nachgiebig federnd von der Feder 151 an der Ouetschwa:lze 140 gehalten werden, verhindern, daß das Papier an, dieser Walze 140 haftet und daß es sich auf diese aufwickelt. Der teilweise getrocknete Abzug wird dann zum weiteren Trocknen oder zu irgendeiner anderen gewünschten Behandlung auf die Förderriemen 160 abgelegt.
  • Die Erfindung schafft also eine -Maschine, in der die Arl-eitsteile genau und sicher aufgestellt sind und in Arbeitssteliunggehalten werden, wobei Anordnung und Aufbau so getroffen sind, daß die Arbeitsteile zur Reinigung, Ausbesserung oder Auswechselung ohne Verwendung von Werkzeug von Hand auseinandergen@ymmen werden können. Die Teile haben eine iil)liclic austauschbare Form mit einer -Mindestzahl ;-en -,-cr:chiedenen Ausführungen, so daß die Herstellun- und der Zusammenbau erleichtert und der Betriebszustand mit geringsten Kosten aufrechterhalten wird. Die Arbeitsvorrichtung als Ganzes kann jede beliebige Zahl von: Behältern, die entweder Einzelbehälter sind oder zusammenhängen, umfassen, wobei die Behälter aus Blech wirtschaftlich günstig mit üh:ichcm Toleranzbereich in den Abmessungen angefertigt werden können.
  • Die Erfindung erreicht also die erstrebten Ziele. Wenn auch Einzelheiten einer bevorzugten Ausführung dargestellt sind, so ist diese Darstellung nicht in einem begrenzenden Sinne, sondern nur als Erläuterung zu werten, da verschiedene Änderungen in der Ausführung und Anordnung der Teile ausgeführt «-erden können, ohne den Bereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur photochemischen Behandlung belichteter photographischer Bogen in mehreren nebeneinanderliegenden., oben offenen. Beh.ältern, bei der zur Förderung des Behandlungsgutes durch die Behandlungsflüssigkeiten hindurch in jedem Behälter ein aus mindestens je drei Einheiten bestehender Satz endloser Transportbänder angeordnet ist, deren aneinanderliegende Trume sich in gleicher Richtung bewegen., und bei der zwischen diesen Sätzen je, eine Transportvorrichtung vorgesehen ist, die das aus dem einen Behandlungsbehälter austretende Behandlungsgut der Transportvorrichtung des nächsten Behandlungsbehälters zuführt, dadurch gekennzeichnet, daß jede Transportbandeinhet mit ihren Führungs-bzw. Antriebswalzen auf einem gesonderten, einzeln. ausbaufähigen Einsatzgestell (50, 51, 52) angeordnet ist und daß zur Überleitung des Transportgutes eine gesondert ausbaufähige Transportwalze (118) vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Einsatzgestelle (50, 51, 52) auf ihren über den Behandlungsbehältern angeordneten Traggestellen (30, 32) schwenkbar gelagert und in den Behältern Führungen (82, 83) vorgesehen sind, die! die unteren Enden der Einsatzgestelle in der erforderlichen Lage zueinander und zu den Behälterwandungen. halten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsatzgestelle (50, 51, 52) mittels nabenförmiger Ansätze (58, 59) in Pfannenlagern (35, 36, 37) gelagert sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da,ß das Pfannenlager (36) für das mittlere Einsatzgestell (51) höher liegt als die beiden benachbarten und daß die Lagerblöcke (108) der Übertragungswalze (118) seitliche Ausleger (112, 113) aufweisen, die die mittleren Einsatzgestelle (51) in ihren Lagern (36) gegen Abheben sichern.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden. bei der jede Förderband.tinheit aus mehreren nebeneinanderliegenden endlosen Bändern besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Führungswalzen der äußeren und die oberen Führungswalzen der mittleren Förderba.ndeinheiten in an sich bekannter Weise zwischen den einzelnen Bändern mit Scheiben, größeren Durchmesser (65, 78, 79) ausgestattet sind, die, die zu transportierenden Bogen dem nächsten Beförderungsabschnitt zuführen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Förderbänder und der Übertragungswalzen eine sich längs der Behandlungsbehälter erstreckende endlose Bette (86) vorgesehen ist, in die auf den Wellen (61, 96) der oberen Führungswalzen der mittleren Förderbänder und auf den Wellen (115) der Übertragungswalzen sitzende Kettenräder (73, 122) eingreifen, und daß die Wellen der oberen Führungswalzen jeder Bandgruppe miteinander durch Zahnräder (72, 88, 89) Betrieblich verbunden sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager des an der Einführungsstelle (170) des Behandlungsgutes liegenden äußeren Einsatzgestells (90) von dem des benachbarten Gestells (91) einen derartigen Abstand haben. da.ß zwischen den einander zugekehrten Abschnitten der Förderbänder ein, nach unten keilförmig verlaufender Aufnahmespalt vorhanden ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daB die Ubertragungsvorrichtungen aus einer oberen Walze, die durch mehrere gleichachsig und mit gegenseitigem Abstand angeordneten Scheiben (118) gebildet wird, und einer zu ihr mit Abstand angeordneten unteren Walze (121) bestehen. In Betracht gezogene Druckschriften,: Deutsche Patentschriften Nr. 504282, 619986, 736 265; schweizerischePatentschriftenNr.273715, 245702; britische Patentschriften Nr. 591497, 519 412.
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