CH245702A - Papierfördervorrichtung an photographischen Entwicklungseinrichtungen. - Google Patents

Papierfördervorrichtung an photographischen Entwicklungseinrichtungen.

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CH245702A
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Description


      Papierfördervorrichtung    an     photographfschen    Ei     ntwichlungseinrichtüngen.       Vorliegende     Erfindung    betrifft eine     Pa-          pierfördervorrichtunb    an photographischen       Entwicklungseinrichtungen    mit mehreren       nebeneinan.derliegenden        Baclmid-den"    z.     B.    an  einer, die im Patent Nr. 168749 beschrieben  ist.  



  Bei derartigen     Einrichtungen    kann natür  lich kein durchgehendes Förderorgan ver  wendet werden, in welchem die Papierblätter  festgehalten wären, sondern die Fördervor  richtung muss für jede Mulde für sich ge  trennt sein, da sonst durch die von der För  dervorrichtung mitgenommene     rilüssiblceit     die einzelnen Bäder ständig verunreinigt und       gemischt    würden, wie auch beim Umleiten  von einer Mulde in die andere die dem Papier  anhaftende     Flüssigkeit    nach Möglichkeit ent  fernt werden muss.  



  Bei der Einrichtung nach dem benannten       i    Patent sind nun in jeder Mulde     über    Ketten  räder laufende Ketten mit senkrecht zur  Papierfläche herausragenden     Mitnehmerstif-          ten    vorgesehen. Indessen werden bei falscher       Einstellung    der     Mitnehmer    die nassen und  schlüpfrigen     Papierblätter    durch diese Mit-         nehmerstifte    entweder bar nicht erfasst oder  aber infolge     Durchlochens    beschädigt, wel  cher Übelstand durch .die vorliegende Er  findung     beseiti;t    werden soll.  



  Die Fördervorrichtung gemäss der Erfin  dung zeichnet sich nun dadurch aus, dass in  einer     Badmulde    beiderseits des     Papierblattes     je ein über eine obere Antriebsscheibe und  eine untere     Umleitscheibe    laufender elasti  scher     Strang    mit     verschwenkbar        aufgereihten          Mitnehmern    angeordnet ist, welch letztere  eine     Klemmunb    in Richtung der Ebene des  Papierblattes ausüben,

   so dass sie dasselbe mit  sich bewegen und zwischen eine obere     Um-          leitwalze    und damit zusammenwirkende     CTe-          enwalzen    fördern zwecks Überleitung in die       näehstfolnende        Badmulde,    wobei zwischen  den Scheiben des     Antriebsscheibenpaares    und  des     Umleitscheibenpaares    je eine Auflage  walze angeordnet ist.  



  Dank dieser Ausbildung wird das Papier  blatt von den Seitenwänden her durch die       Mitnehmer    durch Reibung erfasst und mitge  nommen, so dass weder ein Verfehlen der auf  gereihten     Mitnehmer    noch eine     Beschädigung         des Papiers infolge     Durchlochens    eintreten  kann.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindunbs-          gegenstandes    ist in -der Zeichnung     darwestellt,     und zwar zeigt:       Fio;.    1. einen senkrechten Schnitt durch  eine     Badmulde    nebst der Fördervorrichtung  nach Linie     1-I    in     Fig.    2 längs den Walzen  der letzteren,

         Fig.    2 zeigt einen senkrechten Schnitt  quer zu den Walzen der     Fördervorrichtung.          Fig.    3 zeigt eine Ansieht eines seitlichen  Führungsschildes und       Fi.    4 eines     Zwischenführun-ssehildes.          Fig.    5     zeiht    einen Schnitt     durch    den seit  lichen Führungsschild nach Linie     V-V    in       Fig.    3.  



       Fig.    G und 7 zeigen in grösserem Massstab  zwei verschiedene     Ansichten    eines     Mit-          nehmers.     



  In der     Zeichnung    sind ausser dem     Erfin-          dungSgeLrensta.nd    die übrigen Teile der     Ent-          ivicklungseinriehtung-    nur so     weit-        da.rge,tellt,     als sie zum     'Verständnis    der     Erfindung    un  bedingt erforderlich .sind, und alle übrigen  Teile weggelassen.  



  1 sind die Wandungen der     Badmulde,     welche zusammen mit einer Anzahl gleicher       Badmulden    in einer Reihe nebeneinander in  einen gemeinsamen Kasten 2     eingesetzt    ist,  von welchem lediglich die     antriebsseitige     Doppelwand dargestellt ist. In dieser sind  oben die     Antriebsachsen        0'    gelagert, und zwar  eine für jede     Badmulde    in deren Mitte. Auf  jeder Achse 3 ist ein Kettenrad 4 verheilt  und sämtliche Kettenräder werden durch eine  gemeinsame     Gelenklette    im gleichen Dreh  sinn angetrieben. An der linken Seite der  Wand     \?    ist auf der Achse 3 der Kurbelarm 5  verheilt.

   In der     Badmulde    1 :sind nahe deren  Stirnwänden     Führung@schiIde    6 eingesetzt,       welche    durch     verschraubte    Queranker 7 ge  halten sind, und die aus     Fih.    2 und 3 ersicht  liche Form     haben.    Oben und unten sind in  die Seitenschilde 6     Büchsen    8 eingesetzt, in  welchen sich die Achse 9 der obern Auflage  walze 11 und die Achse 10 der untern Auf  lagewalze 12 drehen. Jede dieser Walzen 11    und 1.2 hat einen Gummibelag und die dem  zu entwickelnden Papierformat entspre  chende Länge.  



  Auf der obern, treibenden Walzenachse 9       i:st    zu jeder Seite der Walze 11 eine Antriebs  scheibe 13 befestigt: Dieselbe hat einen       hegeligen        Umfant    mit einer Rille     13a    von       lialbkreisfi5rmibem    Querschnitt und daneben  einen am     Umfang    gerillten Bund     13-b.     



       Auf    der untern Walzenachse 10 ist zu  jeder Seite der Walze 12 eine     Umleitscheibe     14 befestigt, welche eine Umfangsnut 14b  mit im     Querschnitt    nach einwärts geneigtem  Grund hat.  



  Beide Scheibenpaare dienen zur Auf  nahme der     ltf        itnehmerkette    mit den     Mitneh-          mern    15     (Fig.   <B>6</B> und 7). Jeder     Mitnehmer          lial;    eine Büchse,     a.n    welcher seitlich ein  Stift 15a     angesetzt    ist.

   Der Stift hat am  untern     Fncle    einen     kugelförmigen    Ansatz       15b,    und am obern Ende einen zum Stift un  gefähr unter     30     gegen die Büchse hin ge  neigten     Fortsatz   <B>15e</B> sowie einen zweiten,  unter     9l?'    zum ersten     Fortsatz        stehenden          Fortsatz    15d.

   Mittels einer durch die Boh  rung ihrer     Büchsen    hindurchgehenden, end  losen     Stahldrahtschraube    1,6 sind die dicht       nebeneinander    sitzenden     Mitnehmer    zu einer  Kette vereinigt, und     Ziegen,    wie in     Fig.    1  ersichtlich,     auf    dem Umfang der     Scheibeni    13  und 14 auf.

   Auf den     obern    Scheiben 13  ruhen die Büchsen der     Mitnehmer    in den       killen        13a    und die     Mitnehmer    liegen     unge-          fü.hr    30  aufwärts geneigt zur     Wa.lzenaehse          auf    den Rollen, so dass die     beidseitig    ein  ander zugewendeten     Fortsätze    15c ungefähr  horizontal liegen und die Kugelansätze 15b  seitlich über die Rollen herausragen.

   Hierbei       lie%Zen    die     Fortsätze    15e der     Mitnehmer    15  in den Längsrillen     des    Bundes     13b,    so dass  die     Mitnehmer    durch die Scheibe     mitgedreht          werden.    Auf den untern     Scheiben    14 liegen  die Büchsen der     Mitnehmer    15 in den Nuten       14b    und die Stifte der     Mitnehmer    ungefähr  unter 15  aufwärts geneigt zur Walzenachse,  wobei die Kugelansätze ebenfalls über den       Seheibenrancl    herausragen.

   Dabei haben in  folge der Neigung des Grundes der Rillen      14b die     Mitnehmer    das Bestreben, unter dem  Zug der Drahtspirale 16 einwärts, das heisst  gegen den innern Flansch der Scheiben 14,  hinzugleiten, und hierdurch das Papierblatt  P,     dessen.Ränder    hier ungefähr in der Win  kelhalbierenden zwischen den beiden     Fort-          sätzen        15e    und 15d liegen, zwischen sich  durch Reibung festzuklemmen und mitzu  nehmen, da das zwischen der Auflagewalze  12 und den Zwischenschilden 22 gehaltene  Blatt nicht     ausweiehen    kann.

   Wie aus     Fig.    3       lind    3 ersichtlich, sind auf jedem Führungs  schild 6 innen mittels Blechstreifen 18 Füh  rungsschienen 17 von U-förmigem Quer  schnitt befestigt, die von unten bis nahe un  ter die Achse der Scheiben 13 ragen und  deren untere Enden etwas über die Längs  achse der     unterm    Walze reichen, und welche  von oben nach unten divergent angeordnet  sind.

       Tnnerhalb    dieser     Ffihrnngsschienen    glei  ten die Kugelansätze 15b und hierdurch  werden die     Mitnehmer        zwangsläufig    beim       Verlassen    der obern Scheiben 13 in die       Klemmla e    überführt, welche sie auf     den     untern Scheiben 14 einnehmen, so dass sie  über die ganze Länge der     Führungsschienen     die Papierblätter einklemmen     und    mitneh  men.

   Zwecks     riehtiben    Einlaufens der     Kubel-          a.nsätze    sind die Führungsschienen 17 an den  Enden ausgeschnitten und ihre     Flanschen          ans;espreizt,    :so dass die längs der gebogenen  Partien     17a    der     Führun2:sschienen    laufenden  Kugelansätze 15b eine     Überführung    der Mit  nehmer in die Klemmlage bewirken, in wel  eher Lage sie über die     hesamte    Länge der       Führungsschienen    verbleiben.  



  Die     Zwischenführunm,schienen    22 haben  eine zur Führung der     Papierblätter    dienende       Ausnehmung.    wie aus     Fi;.    4 ersichtlich.  



       Aussenseit.s    der     Badmulde    ist auf der       obern    Walzenachse 9 eine Scheibe 18     be-          festigt,    an welcher ein mit dem Kurbelarm 5  in lösbarem     Eingriff    stehender     Mitnehmer    19       befestigt    ist. Die 'Scheibe 1'8 bat ausserdem  am     Umfant    eine Verzahnung 20     (Fic.    1.).  



  Die beiden äussern     Führunrnssehilde    6  haben obere     Fortsätze   <B>61</B>     (li'ig.    2),     zwischen     welchen     mittels    in     Schlitzen    liegenden Steh-         bolzen    2,3 ein     U-förmiger    Lagerbock 24 ab  nehmbar befestigt ist.

   An den     Fortsätzen    6f  der Seitenschilde ist die Achse 25 der Um  leitwalze 26 -gelagert, und darüber sind am  Lagerbock 24 vier     Gegenwalzen    27     belagert,     und zwar die beiden äussern fest, die beiden  innern in     Radialschlitzen    auf- und     abver-          schiebbar.    Der Antrieb der     Umleitwalze    26  erfolgt vom     Stirnrad    220     (Fig.    1) aus mittels  eines doppelt so grossen Stirnrades 21, da der       Dnrehmes.ser    der     Umleitwalze    26,

   doppelt so       gross    ist wie     der    Durchmesser des Teilkreises  der     Mitnehmerbüchse    auf den Scheiben 13.  Das zwischen die Walze 26 und die Gegen  walzen 27 gelangende Papierblatt P wird  durch     Reibung    mitgenommen, zugleich     abge-          rluetscht    und gelangt in die     nächstfolgende          ssadmulde.-    Dort gerät es zunächst zwischen  die     aufrechtstehenden        Fortsätze        15d,        wodurcb     eine seitliche Verschiebung verhindert wird,

    und die von den     obern    Scheiben 13     ablaufen-          en        Mitnelimer    1 5     werden    beim Einlaufen in  die     F'iihrungsschienen    17     verschwenkt    und  klemmen das Papierblatt dadurch ein, dass  r] er Abstand zwischen den beiden     Mitnehmer-          reihen    etwas geringer ist als die     Papierbreite,

            n        ne        'hc        lem        die        Mitnehmer        auf        den        Scheiben        13     in die Klemmlage     vers.chwenkt    worden sind.       und    dieser Abstand wird durch die federnde  Spannung der Spiralfedern 16 bei der Weiter  förderung aufrechterhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Papierförderungsvorrichtung an photo graphischen Entwicklungseinrichtungen mit mehreren nebeneinanderliegendenssadmulden, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Bad mulde beiderseits des Papierblattes je ein über eine obere Antriebsscheibe und eine untere Umleitscheibe laufender elastischer Strang mit verschwenkbar aufgereihten Mit nehmern angeordnet ist, welch letztere eine Klemmung in Richtung der Ebene des Pa pierblattes ausüben,
    so dass sie dasselbe mit sich bewegen und zwischen eine obere Um- leitwalze und damit zusammenwirkende Gegenwalzen fördern zwecks Überleitung in die nächstfolgende Badmulde, wobei zwi- scheu den Scheiben des Antriebss.cheiben- paares und des Umleitscheibenpaares je eine Auflagewalze angeordnet ist.
    UNTBRANSPRüCHR 1. Papierfördervorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Dadmulde bei deren Stirnwänden zwei durch Queranker distanziert behaltene Füh rungsschilde eingesetzt sind, in welchen die Achsen der Auflagewalzen und der Scheiben rriittels Büchsen gelagert sind.
    2. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwischen den Führungsschilden Zwischenschilde mit Ausnehmungen für die Führung der Papierblätter angeordnet sind. 3. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gehennzeieh- net, dass der elastische Strang als endlose Drahtschraube ausgebildet ist, welche durch Büchsen der Mitnelimer hindurchgeht. 4.
    Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass jeder Mitnehmer einen senkrecht zur Büchsenachse seitlich an den Umfang der Büchse angesetzten Stift hat, der am einen Ende einen kugelförmigen An satz und. am andern Ende einen um 30 gegen den Stift nach der Büchsenseite hin geneig en Eortsatz sowie einen zweiten, senkrecht zum ersten Fortsatz stehenden Fortsatz auf weist, welcher nach der von der Büchse ab gewendeten Seite hinragt. 5.
    Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3- und 4, dadurch gfkennzeichnet, dass die Antriebsscheiben eine Umfangsrille zur Aufnahme der Büch sen der aneinandergereihten Mitnehmer ha ben und so ausgebildet sind, dass die Stifte der auf ihr liegenden 14fitnehmer spitzwinklig zur horizontalen Scheibenachse geneigt lie gen, so dass die einen r'ortsätze der Mit- nehmer horizontal liegen und die andern senkrecht aufwärts ragen,
    wobei die hori zontalen r'ortsätze in Rillen am Umfang eines Bundes der Antriebsscheibe ruhen. 6. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umleitseheiben am Umfang eine Nut mit im Querschnitt ein wärts geneigtem Grund zur Aufnahme der Büchsen der Mitnehmer haben und so ge staltet sind, dass die Stifte der Mitnehmer unter 15 zur Scheibenachse geneigt auf liegen, derart,
    dass die beiden Fortsätze unter gleichem Winkel zur Fläche des nach einem Kreiszylinder gebogenen Papierblattes, wel ches zwischen den beidseitigen Mitnehmern eingeklemmt wird, liegen.
    7. Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite beider Führungsschilde je ein Paar von der Höhe der Umleitscheibenaehse bis unter die An triebsscheibenachse reichende, von oben nach unten divergente Führungsschienen von 11- förmigem Querschnitt derart angeordnet sind,
    class die aussenseits der Scheiben liegenden Kugelansätze der Mitnehmer beim Einlauf in die obern Schienenenden so geführt wer den, dass die Mitnehmer unmittelbar unter den Antriebsscheiben die Klemmlage ein nehmen, in welcher sie auf den Umleit- scheibenliegen. B.
    Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gelcennzei.ch- net, dass die Achse -der Umleitwalze in Fort setzen der Führungsschilde gelagert ist und durch ein Stirnräderpaar von -der Achse der o -bern Auflagewalze her mit halb so grosser Geschwindigkeit wie die letztgenannte Achse angetrieben wird. 9.
    Fördervorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass, mittels horizontaler Steh= bolzen zwischen den Fortsätzen der Füh rungsschilde ein Lagerbock befestigt ist, in ,velchem die vier Gegenwalzen gelagert sind, von -welchen die Achsen der zwei innern ra dial bewegbar in radialen Schlitzen des Lagerbockes ruhen.
CH245702D 1945-07-30 1945-07-30 Papierfördervorrichtung an photographischen Entwicklungseinrichtungen. CH245702A (de)

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