DE455133C - Sicherheitsventil - Google Patents

Sicherheitsventil

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Publication number
DE455133C
DE455133C DEH102146D DEH0102146D DE455133C DE 455133 C DE455133 C DE 455133C DE H102146 D DEH102146 D DE H102146D DE H0102146 D DEH0102146 D DE H0102146D DE 455133 C DE455133 C DE 455133C
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Germany
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valve
piston
membrane
control valve
pressure
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Expired
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DEH102146D
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English (en)
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Huebner & Mayer
Original Assignee
Huebner & Mayer
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K17/00Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
    • F16K17/02Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
    • F16K17/04Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
    • F16K17/10Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with auxiliary valve for fluid operation of the main valve

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Fluid Pressure (AREA)

Description

p··
5 EXd, 1928
AUSGEGEBEN AM
25. JANUAR 1928
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Sicherheitsventil, bei welchem das Absperrorgan mit einem in einer Gegendruckkammer spielenden Kolben oder einer Membran gekuppelt und ein Regelventil zur Steuerung des Kolbens oder der Membran vorgesehen ist, dessen Stange die Wand eines gegen die Kolben- oder Membranoberseite und den Regelventilraum stets abgeschlossenen und mit dem Hochdruckraum des Sicherheitsventiles in offener _. Verbindung stehenden Raumes durchsetzt und ein Teil der Wandung dieses Raumes durch eine belastete, vom Druckmittel beeinflußte und auf die Ventilstange wirkende Membran oder Kolben gebildet wird.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Stange des Regelventiles geringeren Durchmesser besitzt als der Sitz des Regelventiles; infolgedessen wird das Regelventil durch das Druckmittel öffnend beeinflußt und es braucht die Membran nur auf dem Ventilstangenende aufzuruhen, ohne mit demselben fest verbunden zu sein. Außer-
s5 dem braucht die Ventilstange nur lose in die
von ihr durchsetzte Wand eingepaßt zu sein.
All dies bedingt ein präziseres und sicheres
- Ansprechen des Ventiles und ermöglicht
dessen Verwendung auch für höhere Drücke.
Die Ausführungsform des Sicherheitsventils nach Abb. τ der Zeichnung zeigt ein Ventil, dessen Ventilkörper ι durch die Stange 2 mit dem in der Führungsbüchse 3 spielenden Steuerkolben 4 gekuppelt ist. Bohrungen 5, 6 in der Führungsbüchse 3 sowie eine Bohrung 7 im Kolben 4 halten die Räume oberhalb und unterhalb des Kolbens 4 in ständiger, offener Verbindung mit der Hochdruckseite des Ventils. Im Deckel des Ventils ist ein Raum 8 vorgesehen, welcher mit der Hochdruckseite durch den Kanal 9 verbunden, jedoch gegen die Kolbenoberseite abgeschlossen ist und von einer federbelasteten Membran 10 nach oben abgeschlossen wird, die auf einem die Kolbenoberseite gegen den zur Ausgangsseite führenden Kanal 11 absperrenden Ventil 12 frei auf ruht, dessen Zapfen gegen den Membranraum abgedichtet ist.
Der Ventilkörper 1 ist von einem sich zweckmäßig nach abwärts gegen den Ventilsitz verengenden Ring oder einer mit Durchbrechungen versehenen Büchse 13 umgeben, welche das Druckmittel derart gegen den Ventilkörper lenkt, daß er denselben von oben trifft und nach dem Sinken des Druckes auf die der Einstellung entsprechende Höhe rasch und sicher schließt.
In dem Kanal 9 ist eine Drosselschraube 14 vorgesehen, vermittels welcher der Druckmittelzutritt in den Raum 8 gedrosselt oder auch ganz abgesperrt werden kann, so daß die
Anordnung eines besonderen Absperrorganes überflüssig wird.
Wie ersichtlich, tritt eine Öffnungsbewegung des Ventilkörpers ι in dem Augenblick ein, wo das Regelventil 12 infolge eingetretener Drucksteigerung auf der Hochdruckieite des Ventils aufgedrückt wird und demzufolge ein Druckabfall über dem Steuerkolben 4 eintritt. Schließt das Regelventil 12, so steigt sofort der Druck über dem Kolben 4, und das über den Ventilkörper 1 geleitete Druckmittel bringt denselben in seine Schließlage.
Eine andere Ausführungsform des Ventils nach der Erfindung zeigt die Abb. 2, welche sich von der vorher beschriebenen dadurch unterscheidet, daß im Gehäuse kein besonderer Kanal für die Ableitung des Druckmittels von der Kolbenoberseite vorgesehen ist, vielmehr diese Ableitung durch die hohle Kolbenstange 2 erfolgt. Die nach aufwärts über den Kolben 4 fortgesetzte Kolbenstange spielt mit ihrem Ende in einem am Gehäusedeckel festen Zylinder 15, in dessen Boden eine durch das Regelventil 12 verschließbare öffnung angeordnet ist.
Es können auch, wie die in Abb. 3 dargestellte Ausführungsform zeigt, zwei Regelventile 12' und 12" angewendet werden, deren Sitze in einem rohrförmigen Teil des Gehäusedeckels vorgesehen sind. Das eine Regelventil 12' wird von einer belasteten Membran 10' geschlossen gehalten, deren sonst vollkommen abgeschlossener Raum nur durch einen regel- bzw. absperrbaren Kanal 9 mit dem Ventilraume über dem Ventilkörper 1 in Verbindung steht; das andere Ventil 12" wird durch eine belastete Membran 10" in Offenstellung gehalten, deren Raum nur mit dem Ventilraum unter dem Ventilkörper 1 durch einen gleichfalls absperrbaren Kanal 11 in Verbindung steht.
Bei dieser Ausführungsform ist in den Ventilkörper 1 ein Entlastungsventilkegel 16 eingebaut. Die Verbindung dieses Kegels 16 mit dem Kolben erfolgt durch einen Mitnehmer 17, welcher an einem am Kolben festen Zapfen 18 vom Durchmesser des Entlastungsventilsitzes sitzt. Der Hauptventilkegel 1, welcher entsprechende Führung besitzt, ist wieder außerhalb seines Sitzes von einer sich I nach abwärts verengenden Büchse 13 um- ; schlossen.
Steigt der Druck höher, als es der Mem- ■ branbelastung des geschlossenen Regulier- ( ventiles 12' entspricht, so wird dieses Ventil gehoben, der Druck über dem Kolben sinkt, der Kolben öffnet den kleinen Kegel r6 und dieser nimmt den nun entlasteten Hauptkegel ι mit.
Sinkt der Druck unter die eingestellte , Höhe, dann schließt das Ventil 12', der Druck über dem Kolben wird wieder gleich dem Ventildruck, das strömende Druckmittel schließt den Hauptkegel 1 infolge der Führung durch die Büchse 13, und der Kolben folgt mit dem kleinen Kegel 16 infolge des Überdruckes auf den in den Entlastungsraum führenden Zapfen bis zur Schlußstellung.
Steigt bei Offenstellung des Regelventiles 12', also auch offenstehendem Hauptventil 1, der Druck am Ventilausgang so hoch, daß er die Membranbelastung des zweiten- Regelventiles 12" überwindet und dieses schließt, dann erfolgt wieder Druckausgleich über dem Kolben, und das Hauptventil 1 schließt in der vorbeschriebenen Weise.
In dem zur Membran 10' führenden Kanal 9 ist eine Drossel- oder Absperrschraube 19 und in dem vom Ventil 12" führenden Ausströmkanal 11 eine Drossel- oder Absperrschraube 20 angeordnet. Durch Absperrung der Kanäle 9 und π wird das Ventil zu einem Absperrventil. Weiter ist im Degkel eine durch den Pfropfen 21' verschlossene, in den Raum unter die Membran 10' führende Bohrung 22' vorgesehen, an welche eine von einer anderen Stelle des Druckmittelweges abzweigende Leitung angeschlossen werden kann.
Statt zweier Regelventile können auch mehrere solcher Ventile im Deckel des Reglers angeordnet werden. Die Abb. 4 und 5 zeigen in schematischer Weise verschiedene Anordnung von je drei solchen Regelventilen, die zum Teil vom Druckmittel auf der Ventileingangsseite und auf der Ventilausgangsseite und zum Teil von einer anderen Stelle aus beeinflußt werden können.
Die beschriebenen Konstruktionen haben auch den Vorteil, daß die Prüfung auf Freibeweglichkeit der einzelnen Teile leicht erfolgen kann, indem ein im Deckel angebrachtes Ventil geöffnet wird, so daß ein Ausblasen des Druckmittels eintritt und dadurch ein Hochgehen des Kolbens erzwungen wird.
Schließlich sei noch erwähnt, daß bei allen beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern, an die Stelle des Steuerkolbens 4 eine Membran treten kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Sicherheitsventil, bei welchem das Absperrorgan mit einem in einer Gegendruckkammer spielenden Kolben oder einer Membran gekuppelt und ein Regelventil zur Steuerung des Kolbens oder der Membran vorgesehen ist, dessen Stange die Wand eines gegen die Kolben- oder Membranoberseite und den Regelventilraum stets abgeschlossenen und mit dem
    Hochdruckraum des Sicherheitsventiles in offener Verbindung stehenden Raumes durchsetzt und ein Teil der Wandung dieses Raumes durch eine belastete, vom Druckmittel beeinflußte und auf die Ventilstange wirkende Membran oder Kolben gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange des Regelventiles geringeren Durchmesser besitzt als der Sitz des Regelventiles.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEH102146D 1922-04-11 1925-06-03 Sicherheitsventil Expired DE455133C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DEH102146D Expired DE455133C (de) 1922-04-11 1925-06-03 Sicherheitsventil

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DE (1) DE455133C (de)

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