DE672985C - Vorrichtung zur Erzielung einer Langsamzuendung des Gases bei gasbeheizten Fluessigkeitserhitzern - Google Patents

Vorrichtung zur Erzielung einer Langsamzuendung des Gases bei gasbeheizten Fluessigkeitserhitzern

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DE672985C
DE672985C DEA77050D DEA0077050D DE672985C DE 672985 C DE672985 C DE 672985C DE A77050 D DEA77050 D DE A77050D DE A0077050 D DEA0077050 D DE A0077050D DE 672985 C DE672985 C DE 672985C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Flüssigkeitserhitzern Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, die zur Erzielung einer Langsamzündung des Gases bei gasbeheizten Flüssigkeitserhitzern dienen und zu diesem Zweck mit einem Drosselkörper ausgestattet sind, welcher bei Öffnung des unter ihm angeordneten Flüssigkeitsmangelventils des Erhitzers den Gasweg zunächst stark drosselt, ihn unter dem Einfluß einer Dämpfungseinrichtung aber allmählich ganz freigibt und bei der Schließbewegung des Flüssig1ceitsmangelventils in seine Ausgangslage zurückgeführt wird.
  • Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art hängt der Drosselkörper an einer gewichts- oder federbelasteten Membran, welche eine über ihr angeordnete luftgefüllte Kamtner nach unten begrenzt, in deren Wandung ein Rückschlagventil angebracht ist. Wird Flüssigkeit gezapft, so gibt die Flüssigkeitsmangelsicherung den Drosselkörper frei, welcher sich unter dem Einfluß der Gewichts-oder Federbelastung der Membran in dem :Maße allmählich senkt und den Gasdurchgang zum Brenner allmählich freigibt, in dem Luft in den Raum über der Membran durch eine im Rückschlagventil angebrachte feine Bohrung eintritt. Eine derartige Vorrichtung hat den Nachteil, daß das Membrangehäuse wegen der verhältnismäßig großen Abmessung der Membran unerwünscht groß wird. Außerdem kann der zum Brenner führende Gaskanal nur seitlich aus dem Gehäuse herausgeführt und erst dann nach oben umgebogen werden. Hierunter leidet die Geschlossenheit der Bauart, denn eine symmetrische Anordnung des Brenners unmittelbar oberhalb des Flüssigkeitsmangelventils und der Langsamzündvorrichtung ist infolge der Membrananordnung nicht möglich.
  • Gemäß der Erfindung wird deshalb vorgeschlagen, an Stelle eines an einer Membran befestigten Drosselkörpers einen Drosselkörper zu verwenden, welcher an einem Dämpfungskolben hängt, der in einem bei Öffnung des Mangelventils vom Gas umströmten, einseitig geschlossenen Zylinder mit geringem Spiel gleitbar angeordnet ist. Bei dieser Anordnung bereiten nämlich die geringen Abmessungen des Zylinders seinem Einbau in eine senkrecht nach oben zu einem symmetrisch über dem Mangelventil angeordneten Brenner führende Gasleitung keinerlei Schwierigkeiten. Es ist daher eine sehr gedrängte, werkstoffsparende Bauart bei geringen Herstellungskosten erzielbar, die zugleich infolge der Möglichkeit, den Brenner symmetrisch über der Ventileinrichtung anzubringen, die Gewähr für eine gleichmäßige Luftzuführung zu allen Brennerteilen bietet.
  • Um hierbei eine besonders schnelle Rückführung des Drosselkörpers und des Dämpfungskolbens in die Ausgangslage beim Abschluß der Flüssigkeitsmangelsicherung zu erreichen, empfiehlt es sich, in der Wandung des geschlossen ausgebildeten Zylinderendes oder im Dämpfungskolben selbst ein Rückschlagventil anzuordnen, welches sich bei die- " ser Rückführung zwecks Beschleunigung des Druckausgleiches auf beiden Kolbenseiten öffnet. Zu diesem Zweck kann beispielsweise im Dämpfungskolben eine als Ausgleichkanal dienende Bohrung vorgesehen werden, die durch ein nach dem Zylinderinnern sich öffnendes Rückschlagventil beherrscht wird, dessen Spindel durch die Bohrung mit Spiel hindurchgeführt und mit dem Drosselkörper fest verbunden ist, wobei letzterer als Widerlager für eine den Dämpfungskolben gegen den Teller des Rückschlagventils drückende Feder dient.
  • Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigen die Abb. i bis 3 eine Ausführungsform, bei welcher der Drosselkörper von dem Teller des Flüssigkeitsmangelventils getrennt ist, während die Abb. .4 und 5 den Fall zeigen, daß der Ventilkörper des Flüssigkeitsmangelventils selbst als Drosselkörper ausgebildet ist.
  • In allen Abbildungen sind für dieselben Teile der Anordnung dieselben Buchstaben verwendet.
  • i bezeichnet das Gehäuse der Flüssigkeitsmangelsicherung, 2 dasjenige der Langsamzündvorrichtung, 3 den Brenner und .4 die 'Clberwurfmutter, durch welche der Brenner 3 am Gehäuse 2 befestigt ist. 5 ist der Ventilkörper des Flüssigkeitsmangelventils und 6 die zugehörige Ventilstange, welche an einem dem Flüssigkeitsdruck ausgesetzten nicht gezeichneten Steuerglied, z. B. an einer Meinbran, befestigt ist.
  • Der zur Erzielung einer Langsamzündung des Gases benötigte Drosselkörper besteht entweder aus einer vom Ventilteller 5 getrennten Drosselscheibe io (vgl. Abb. i bis 3) oder er ist als Ansatz ii des Ventilkörpers 5 selbst ausgebildet (vgl. Abb. -. und 5). 12 ist eine Stange, welche die Drosselscheibe io oder den Ansatz i i mit einem Dämpfungskolben 13 verbindet. Letzterer gleitet mit Spiel in einem Zylinder 1q., der durch Stege 15 an der Wandung des Gehäuses 2 befestigt ist. 16 ist ein zylindrischer Gasdurchlaß im Gehäuse 2, dessen Querschnitt gedrosselt wird. Der untere Rand der Öffnung 16 bildet zugleich den Sitz für dasFlüssigkeitsinangelv entil 5.
  • Die Wirkungsweise der in den Abb. i bis 3 dargestellten Vorrichtung ist folgende: Findet keine Zapfung statt, so ist das Steuerorgan der Flüssigkeitsmangelsicherung entlastet, und die Feder 9 drückt den Ventilkörper 5 des Mangelventils gegen seinen Sitz. (vgl. Abb. i). Die Drosselscheibe io ruht auf dem Ventilkörper 5, und der D,ämpfungskolben 13 befindet sich in der in Abb. i gezeichneten Endstellung. Wird Flüssigkeit gezapft, so gleitet infolge der Einwirkung des Flüssigkeitsdruckes auf das Steuerglied der Mangelsicherung die Ventilstange 6 mit dem Ventilkörper 5 unter Zusammenpressung der Ventilschließfeder 9 nach unten (vgl. die Abb.2 und 3). Damit beginnt die Drosselscheibe io in dem Maße, in dem Gas an dem Kolben 13 vorbei in den Zylinder 14 strömt, zu sinken. Sie gibt zunächst nur einen geringen Ringquerschnitt und allmählich den vollen Gasdurchgang 16 frei, so daß sich die zum Brenner 3 strömende Gasmenge langsam vergrößert. Abb. 2 zeigt den Augenblick, in dem die Drosselscheibe io zu sinken beginnt, während Abb. 3 den Augenblick zeigt, in dem die Drosselscheibe i o soweit gesunken ist, daß sie auf dem Ventilkörper 5 aufsitzt und die Öffnung 16 völlig freigibt. Bei Beendigung der Zapfung geht die Ventilstange 6 und der Ventilkörper 5 des Mangelventils nach oben. Dabei wird die Drosselscheibe io mitgenommen und zusammen mit dem Kolben 13 in die Ausgangsstellung gebracht. Das über dem Kolben 13 befindliche Gas wird hierbei unter der Einwirkung der von der Schließfeder 9 ausgeübten Druckkraft durch das Spiel am Rande des Kolbens herausgedrückt, so daß im allgemeinen eine schnelle Schließbewegung des Flüssigkeitsinangelventils erzielt wird.
  • Wird bei den Ausführungsarten nach den Abb.4 und 5 das Flüssigkeitsinangelventil bei der Flüssigkeitsentnahme in die Offenlage überführt, so gleitet das obere Ende der Ventilstange 6 in der am Ventilkörper 5 angebrachten Führungshülse 8 nach unten, da bei dieser Ausführungsform keine feste Verbindung zwischen Ventilkörper 5 und Stange 6 besteht, wie sie bei der Einrichtung nach Abb. i bis 3 durch die bei dieser vorgesehene Aufsteckscheibe 7 erzielt wird. Der Ventilkörper 5 folgt daher der Ventilstange 6 nur langsam in dein Maße, in dem Gas durch die Undichtigkeiten am Umfange des Kolbens 13 in den Zylinder 14. eintritt. Bei völliger Freigabe des Gasweges sitzt der Ventilkörper 5 auf der Ventilstange 6 auf. Abb. 4. zeigt den Zeitpunkt, in dem der Ventilkörper 5 den Gasweg noch teilweise drosselt, während gemäß Abb. 5 der Gasweg nahezu völlig freigegeben ist. Nach Beendigung der Zapfung geht die Ventilstange 6 nach oben und bringt dabei den Ventilkörper"5 und den Dämpfungskolben 13 in die Ausgangsstellung.
  • Die Schließbewegung des Flüssigkeitsmangelventils kann noch durch Anbringung eines Rückschlagventils 17 gemäß Abb. 5 beschleunigt werden. Dieses Ventil wird durch eine Schließfeder i9 geschlossen gehalten, solange der Kolben 13 in der höchsten Stellung im Zylinder 14 steht, sich abwärts bewegt oder sich in seiner tiefsten Stellung befindet. Sobald dagegen bei Beendigung der Zapfung die Aufwärtsbewegung des Kolbens einsetzt, wird infolge des im Zylinder 1.4 stattfindenden Druckanstieges des Gases die Feder i9 zusammengedrückt und das Ventil 15 geöffnet. Das unter Überdruck stellende Gas kann durch den Spielraum, der zwischen der Stange 12 und der vom Ventil 17 beherrschten Kolbenbohrung 18 verbleibt, rasch entweichen. Hierauf wird der Kolben 13 durch die Federkraft wieder an den Ventilkegel 17 angepreßt, das Rückschlagventil also fest geschlossen.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRÜCHß: i. Vorrichtung zur Erzielung einer Langsamzündung des Gases bei gasbeheizten Flüssigkeitserhitzern mit einem Drosselkörper, welcher bei Öffnung des unter ihm angeordneten Flüssigkeitsmangelventils des Erhitzers den Gasweg zunächst stark drosselt, ihn unter dem Einfluß einer Dämpfungseinrichtung aber allmählich ganz freigibt und bei der Schließbewegung des Flüssigkeitsmangelventils in seine Ausgangslage zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselkörper (io bzw. ii) an einem Dämpfungskolben (13) hängt, der in einem bei Öffnung des Mangelventils (5) vom Gas umströmten einseitig geschlossenen Zylinder (1.1.) mit geringem Spiel gleitbar angeordnet ist. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des geschlossen ausgebildeten Zylinderendes oder im Dämpfungskolben (13) selbst ein Rückschlagventil (17) angeordnet ist, welches sich bei der bei Abschluß des Flüssigkeitsmangelventils (5) erfolgenden Rückführung des Drosselkörpers und des Dämpfungskolbens in die Ausgangslage zwecks Beschleunigung des Druckausgleiches auf beiden Kolbenseiten öffnet. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Dämpfungskolben (13) eine als Ausgleichkanal dienende Bohrung (i8) vorgesehen ist, die durch ein nach dem Zylinderinnern sich öffnendes Rückschlagventil (17) beherrscht wird, dessen Spindel (TZ) durch die Bohrung mit Spiel hindurchgeführt und mit dem Drosselkörper (i i) fest verbunden ist, wobei letzterer als Widerlager für eine den Dämpfungskolben gegen den Teller des Rückschlagventils drückende Feder (icg) dient.
DEA77050D 1935-09-13 1935-09-13 Vorrichtung zur Erzielung einer Langsamzuendung des Gases bei gasbeheizten Fluessigkeitserhitzern Expired DE672985C (de)

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