DE38915C - Gasdruckregulator - Google Patents
GasdruckregulatorInfo
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- DE38915C DE38915C DENDAT38915D DE38915DA DE38915C DE 38915 C DE38915 C DE 38915C DE NDAT38915 D DENDAT38915 D DE NDAT38915D DE 38915D A DE38915D A DE 38915DA DE 38915 C DE38915 C DE 38915C
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- chamber
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/06—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
- G05D16/063—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
- G05D16/0644—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator
- G05D16/0647—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane the membrane acting directly on the obturator using one membrane without spring
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 26: Gas-Bereitung und -Beleuchtung.
HENRY FFRENCH BROMHEAD in LONDON. Gasdruckregulator.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. Juni 1886 ab.
Vorliegender Gasdruckregulator soll einen möglichst gleichmäfsigen Druck in den Gasröhren
bewirken, nachdem das Gas :den Regulator passirt hat, obwohl Druckveränderungen in den Röhren für die Zuführung des Gases
eintreten.
Die Zeichnung stellt einen verticalen Schnitt durch den Regulator dar, welcher in der
Hauptsache aus einer vorzugsweise konischen Kammer A besteht, welche mit einer Eintrittsöffnung B und einer Austrittsöffnung C versehen
ist. Eine kleinere Kammer D dient als Reservoir und ist so geformt, dafs das Gas
freien Zutritt um das Ventil E herum hat; dieses ist von grofser Wichtigkeit, wenn der
Druck in der Hauptleitung ein geringer ist. Das Gas passirt das Ventil E und strömt durch
die Oeffnung F1 der Scheidewand F hindurch.
Das Ventil. E ist am unteren Ende einer Spindel G befestigt, deren oberer Theil mit
einem Schraubengewinde versehen ist, auf welchem sich die Schraubenmuttern HH befinden,
zwischen denen die elastische, aber gasdichte Scheidewand I fest in gasdichter Verbindung
gehalten wird. Diese Scheidewand / bildet einen elastischen Deckel für die Kammer A
und ist in folgender Weise auf derselben befestigt. . .
Der Flantsch A' der Kammer A ist oben
vollständig horizontal und auf denselben wird ein dünner Lederring T aufgelegt, auf diesen
die Scheidewand / und auf diese ein zweiter Lederring T. Darauf kommt ein Metallring J
und das Ganze wird durch Schrauben K mit versenktem Kopf mit einander fest verbunden
unter Gebrauch von Mennige oder einer ähnlichen Substanz,' um eine vollständig gasdichte
Verbindung herzustellen, so dafs der durch Schrauben V befestigte obere Theil A2 ohne
die geringste Gasentweichung, während der Regulator unter Druck steht, abgenommen
werden kann.
Ein angegossener Ring L befindet sich an der inneren Wand der Kammer A. Auf
diesen Ring wird eine Platte M gasdicht aufgeschraubt, so dafs eine von A abgeschlossene
Kammer N gebildet wird; die Verbindung zwischen beiden Kammern A und N- erfolgt
durch die Oeffnung M1, welche durch das Ventil O geschlossen wird; das letztere befindet
sich auf der Spindel G. Die Platte M kann auch mit der Wand der Kammer A aus
einem Stück gegossen werden.
Die Röhre P, welche, über der Spindel G sitzend, zur Führung der gasdichten Scheidewand
I dient, ist aus Messing oder anderem geeigneten Material hergestellt und sitzt auf der
oberen Mutter H, geht sodann durch eine Oeffnung in dem oberen Theil A 2 hindurch
und ist schliefslich durch die Mutter W befestigt, auf welcher die Gewichte Q. in beliebiger
Anzahl ruhen. Diese Röhre P ermöglicht eine leichte und freie longitudinale Bewegung der Ventilspindel G, was nicht der
Fall sein würde, wenn sich das Schraubengewinde gegen die Wand der Oeffnung des
oberen Theils A2 legen würde.
Eine Kapsel -R, welche auf den oberen Theil von A"1 aufgepafst oder auch an A* angeschlossen
werden kann, dient zum Schütze der Gewichte Q. Die Verbindung zwischen der
äufseren Luft und dem Innern der Kapsel R,
sowie dem Raum über der Scheidewand / wird durch Oeffnungen S hergestellt.
Die Functionirung des Regulators ist folgende :
Das Gas tritt durch B ein, füllt die Kammer D, passirt das Ventil E und die Oeffnung
F1, tritt in die Kammer N und passirt das zweite Ventil O und die Oeffnung JW1,
füllt die Kammer A, hebt die Scheidewand I und tritt durch C aus.
Wenn der Druck des Gases gröfser ist als der Druck der Gewichte Q., so hebt das Gas
die elastische Scheidewand / und mit dieser die Spindel G und die Ventile E und O, so
dafs die letzteren den Zutritt des Gases theilweise oder ganz abschliefsen, bis der Druck
in der Kammer A wieder ein normaler ist, die Scheidewand / durch die Gewichte Q. niedergedrückt
wird und so die Ventile öffnet.
Wie aus den punktirten Linien der Zeichnung ersichtlich, ist das Ventil O in einer
solchen Stellung auf der Spindel G angeordnet, dafs, wenn das Ventil E vollständig
geschlossen ist, um O herum immer noch ein kleiner Zwischenraum in der Oeffnung M1
bleibt; es ist dieses nicht gerade unbedingt nothwendig, erleichtert jedoch das genaue Anpassen
des Ventils E, während dabei der Vo rtheil der Anordnung zweier Ventile für die
Regulirung der Gaszufuhr nicht verloren geht. Nichtsdestoweniger kann aber auch das Ventil O
so gestellt werden, dafs sich beide Ventile zu gleicher Zeit schliefsen.
Die Zeichnung stellt die Ventile als vollständig offen und die Scheidewände / als gesunken
dar, ohne Gasdruck. In manchen Fällen ist das eine Ventil E genügend; es ist
jedoch vorzuziehen, beide zu benutzen.
Aus der konischen Form des Regulators ist zu ersehen, dafs der horizontale Querschnitt
der Kammern D, N und A von unten nach oben immer gröfser wird und sich dadurch
die grofse Geschwindigkeit, mit welcher das Gas in D einströmt, vermindern und verlieren
mufs, bevor dasselbe die Austrittsöffnung C erreicht. Der Druck des Gases auf die
Scheidewand / wird dadurch ein sehr gleichmäfsiger, was nicht der Fall wäre, wenn der
Querschnitt des Regulators ein cylindrischer wäre. Durch die Form der Kammer mit
ihren vollständig runden Wänden wird auch der Stofs auf das Ventil E vermindert.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Gasdruckregulator, welcher gekennzeichnet ist durch die drei Räume D, N und A, deren Querschnitte von der Einströmestelle B aus zur Ausströmestelle C hin stetig wachsen und von denen die ersten D und N durch die Ventile E und O auf der Spindel G, welch letztere von der den obersten Raum A abschliefsenden Membran J mitgenommen wird, geschlossen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE38915C true DE38915C (de) |
Family
ID=314583
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT38915D Expired - Lifetime DE38915C (de) | Gasdruckregulator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE38915C (de) |
-
0
- DE DENDAT38915D patent/DE38915C/de not_active Expired - Lifetime
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