DE545302C - Druckminderventil - Google Patents

Druckminderventil

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DE545302C
DE545302C DEV26872D DEV0026872D DE545302C DE 545302 C DE545302 C DE 545302C DE V26872 D DEV26872 D DE V26872D DE V0026872 D DEV0026872 D DE V0026872D DE 545302 C DE545302 C DE 545302C
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DE
Germany
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shut
weight
reducing valve
pressure reducing
spindle
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Expired
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DEV26872D
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CARL E VOLLMER
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CARL E VOLLMER
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/12Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)

Description

In dem Patent 525 604 ist ein Druckminderventil mit doppelsitzigem Absperrorgan geschützt, dessen Betätigung durch ein mehrteiliges Gewicht steuernd über eine Hebelvorrichtung erfolgt, welche zugleich unter der Wirkung einer Membrane steht, und eine zusätzliche Feinregulierung noch dadurch erzielt wird, daß der Wirkungsgrad dieses mehrteiligen Gewichtes durch teilweises oder völliges Eintauchen im Kondenswasser bzw. durch Verlegen der jeweiligen Wasserspiegelhöhe mindestens 50 0/0 herabgemindert werden kann und infolge Ein- oder Austauchens von Gewichtsteilen sich noch selbsttätig ändert.
Wird bei diesem doppelsitzigen Absperrorgan die Hebelvorrichtung durch eine Gewindespindel entlastet, dann drückt eine zugleich als Scheidewand wirkende Doppelmembrane, die an der Ventilspindel angreift, das Absperrorgan auf seine Sitze und schließt damit den Durchgang des Durchflußmittels ab. Da nun der Eingangsdruck des Hochdruckteiles bei einem doppelsitzigen Absperrorgan seine Wirkung auf dasselbe vollkommen ausgleicht, genügt eine verhältnismäßig leichte Beanspruchung, um das Absperrorgan zu heben, und dasselbe tritt, sobald die Entlastungsschraube gelöst wird, in Tätigkeit und kann dann durch entsprechende Einstellung des Wasserspiegels auf die benötigte Druckminderung genau einreguliert werden.
Will man aber für diese Anordnung ein einsitziges Absperrorgan verwenden, so setzt sich infolge des Überdruckes im Hochdruckteil der Öffnungsbewegung ein starker Widerstand entgegen, der nach dem Lösen der Entlastungsschraube durch die Wirkung des mehrteiligen Gewichtes nur sehr schwer überwunden werden kann bzw. größere Abmessungen bedingen würde.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine weitere Ausbildung des Patents 525 604, welche es gestattet, das Druckminderventil als einsitziges Ventil zu verwenden, und außerdem noch die Möglichkeit, zu erreichen, daß das auf den eigentlichen Regulierhebel wirkende mehrteilige Gewicht mittels einer von außen zu bedienenden Gewindespindel stufenweise aufgesetzt werden kann, nachdem durch eine mit dem Hochdruckteil in Verbindung stehende Hebelvorrichtung das Absperrorgan unter Ausnutzung der Druckwirkung des hochgespannten Eingangsdruckes zunächst einmal so weit abgehoben ist, daß Dampf oder ein anderes Durchflußmittel hindurchtreten kann.
In der Zeichnung ist die Wirkungsweise des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Der Hochdruckteil ist durch eine Abzweigleitung mit einem Gehäuse« verbunden, das mit der Membrane»1 abgeschlossen ist, die mit der Schraube q auf eine Einstellschraube s
wirkt, welche die Verbindung mit dem Doppelhebel r, r1 einregulierbar herstellt. Dieser Doppelhebel/·, rx steht mit der Spindel e2 bzw. c1 in Verbindung und hebt, sobald der Absperrschieber ρ in der Zuleitung ο geöffnet wird, die Spindel c2, c1 und damit das Absperrorgan c so weit an, daß Dampf oder ein anderes Durchflußmittel hindurchtreten kann.
ίο Sobald die Spindeln c2, c1 und das Absperrorgan c angehoben sind, tritt eine wesentliche Entlastung des Absperrorgans ein, und es erfolgt dann die Regulierung der Durchflußmengen durch die Hebelvorrichtung/, die auch unter der Wirkung der Membrane e steht und gleichzeitig an ihrem äußeren Ende den teilerartigen Gewichtsteil g trägt, auf den mit Hilfe der Gewindespindel t die einzelnen Gewichtsteile g1, g2, 3 usw. stufenweise je nach Bedarf aufgesetzt werden können, deren Wirkung durch entsprechende Einstellung des Wasserspiegels oder durch ihre Eingliederung noch feiner abgestuft werden kann.
Mit dieser gesamten Anordnung ist demnach ein Druckminderventil geschaffen, das durch einen einfachen Absperrhahn^ in Betrieb gesetzt und durch Aufsetzen von Gewichtsteilen mit Hilfe einer Gewindespindel t einreguliert werden kann.
Zum Anheben der Spindeln c2, cl bzw. des Absperrorgans c braucht aber nicht unbedingt eine Membranes in Anwendung zu kommen. Es kann dieses auch durch andere Mittel, z. B. durch entsprechendes Inwirkungbringen der Regulierschraube s gegen den konsolartigen Gehäusefortsatz vom Flüssigkeitsraum sowie bei geeigneter Gestaltung und Verbindung des Oberteiles der Spindel c1 und der über dieser angeordneten Sicherungsspindel m durch Hochschrauben der Sicherungsspindel m, erfolgen, j
Bei Außerbetriebnahme des Druckminderventils wird der Absperrhahn ρ wieder geschlossen, bzw. es ist die gegen den konsolartigen Gehäusefortsatz in Wirkung gebrachte Regulierschraube s zu lösen, wobei der im Hochdruckteil herrschende Eingangsdruck das Absperrorgan in die Schließstellung verbringt, oder die Sicherungsspindel m in Tiefstellung zu schrauben, wodurch gleichzeitig dessen Schließstellung gesichert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Druckminderventil mit in eine Flüssigkeit eintauchendem Gewicht und mit in der Schließstellung durch den Eingangsdruck belastetem Absperrorgan nach Patent 525 604, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine mit dem Hochdruckteil in Verbindung stehende und mit Regulierschraube (s) versehene Hebelvorrichtung (/·, r1) das Absperrorgan (c) bei Öffnen eines Absperrhahnes (p) in die Stellung angehoben wird, die eine regulierende Wirkung des mehrteiligen Gewichtes (g1, g2, gs usw.) ermöglicht, wobei dieses dem gewünschten Minderdruckverlauf entsprechend mittels einer von außen zu bedienenden Gewindespindel (t) stufenweise auf eine dessen Gewichtswirkung übertragende Hebelvorrichtung (/) aufgesetzt werden kann und daß ein — die regulierende Wirkung des mehrteiligen Gewichtes ermöglichendes — Anheben des Absperrorgans auch durch entsprechendes Inwirkungbringen der Regulierschraube (s) gegen den konsolartigen Gehäusefortsatz vom Flüssigkeitsraum oder durch Hochschrauben der Sicherungsspindel (m) erfolgen kann;
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV26872D 1931-05-27 1931-05-27 Druckminderventil Expired DE545302C (de)

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