DE45449C - Neuerung an Gasmotoren - Google Patents

Neuerung an Gasmotoren

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DE45449C
DE45449C DENDAT45449D DE45449DA DE45449C DE 45449 C DE45449 C DE 45449C DE NDAT45449 D DENDAT45449 D DE NDAT45449D DE 45449D A DE45449D A DE 45449DA DE 45449 C DE45449 C DE 45449C
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Germany
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gas
valve
roller
rod
gas engines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT45449D
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English (en)
Original Assignee
M. HEYDE in Berlin, Reichenbergerstr. 35
Publication of DE45449C publication Critical patent/DE45449C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι zeigt die Gesammtanordnung der Zündvorrichtung in Verbindung mit dem combinirten Auslafs-Luft- und Gasventil "im Schnitt. Die Regulirvorrichtung ist theils im Schnitt, theils in der Ansicht dargestellt. Durch das Gehäuse H ist das combinirte Auslafs-Luft- und Gasventil und die Zündvorrichtung mit dem Arbeitscylinder in enge Verbindung gebracht, wodurch neben Raum- noch eine bedeutende Gasersparnifs erzielt wird.
Die Zündvorrichtung besteht aus dem Gehäuse A mit Durchbrechungen aa1 von beliebigem Querschnitt, welche als Communicationswege zu dem Zündkanal dienen. Das Gehäuse A, welches sich an seinem unteren Ende abgesetzt verjüngt, nimmt den der inneren Gehäuseform entsprechenden Kolben b auf, welchen mit dem Zündkanal C und den mit α α1 correspondirenden Bohrungen c3 versehen ist. Die Bohrungen c2 dienen zur Entzündung des 'im Arbeitscylinder befindlichen Gasgemisches. Durch die Kanäle b2 wird eine Druckverminderung des durch diese in den Zündkanal C eintretenden Gasgemenges herbeigeführt. Das Gehäuse E nimmt das combinirte Auslafs-Luft- und Gasventil auf.
Der Kanal el dient sowohl zum Aufsaugen von frischer Luft, als auch zum Ausstofsen der im Arbeitscylinder verbrannten Gase. Durch den Hohlraum d mit den vier Kanälen dl wird das zur Explosion nöthige Gas zugeführt, welches sich unterhalb des Tellerventils g mit der durch e1 eintretenden Luft mischt und dem Arbeitscylinder durch den Kanal P zuströmt.
Das Kegelventil /, welches im Gehäuse E geführt wird, ist der Länge nach durchbohrt behufs Führung der Steuerstange des Tellerventils g. ■ . .
Das Tellerventil g hat seinen Dichtungssitz im Gehäuse E.
Die Zündvorrichtung wird von einem bekannten Bewegungsmechanismus gesteuert.
Das combinirte Auslafs-Luft- und Gasventil wird von einem Mechanismus gesteuert und regulirt, welcher aus folgenden Theilen besteht:
Die Gabelstange i erhält Führung im Lager k. Bei dem Bund I ist dieselbe abgesetzt, so dafs ein ringförmiger Hohlraum entsteht, welcher zur Aufnahme einer Feder F dient; durch diese Feder F wird die Gabelstange i nach oben und die auf dem Bolzen ρ angeordnete Rolle η stets gegen die mit Daumen q versehene Scheibe m geprefst.
Zwischen dem gegabelten Theil der Stange i sind -auf dem Bolzen ρ zwei Rollen η und 0 angeordnet. Rolle 0 bleibt beim regelrechten Vollgang der Maschine aufser Thätigkeit. Erhöht die Maschine plötzlich durch verminderte Belastung ihre Tourenzahl, so wird die Rolle ο durch einen bekannten Regulator verschoben, und zwar in dem Moment, wo der Daumen q auf die Rolle η zu drücken beginnt.
Durch diese Verschiebung kommt Rolle ο unter die Excenterscheibe r, Fig. 2, zu stehen und wird durch diese, sobald der Daumen q die Rolle η verlassen hat, in Rotation versetzt; hierdurch erfolgt ein Druck auf die Stange i, was zur Folge hat, dafs während des ganzen Leerganges bezw. der Regulirung der Maschine das Ventil g geöffnet bleibt.
Anstatt der eben beschriebenen Regulirvorrichtung kann auch folgende Anordnung (Fig. 3, 4 und 5) angewendet werden.
Die Gabelstange i ist mit der Rolle ti und dem verschiebbaren Regulirstück 0 versehen. Am Lager der sich drehenden Steuerwelle ip ist ein Winkel χ befestigt.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist folgende:
Sobald die Maschine durch Mangel an Belastung in eine höhere Tourenzahl übergeht, wird das Regulirstück 0 in der Zeit, während welcher der Daumen q mit der Rolle η in Berührung tritt, durch einen bekannten Regulator verschoben, so dafs es unter den Winkel χ zu stehen kommt. Verläfst nun der Daumen q die Rolle n, so ist die Stange i bestrebt, aufwärts zu gleiten, wird aber durch das unter den' Winkel χ geschobene Regulirstück 0 daran verhindert, wodurch gleichzeitig das Tellerventil g während der Regulirung geöffnet bleibt.
Auf die Gabelstange i ist ein einarmiger Hebel S fest aufgezogen, welcher das Ventil g je nach den verschiedenen Stellungen der Steuerung öffnet bezw. schliefst.
Das Gasventil / wird durch den gleicharmigen Hebel t, welcher in ν seinen Drehpunkt hat, vermittelst der Stange i gesteuert, denn sobald der Ausschnitt u mit Rolle η in Berührung kommt, wird die Gabelstange i durch die Feder F aufwärts gedrückt, dadurch hebt der aufwärtsstrebende Bund s den Hebel t an der einen Seite in die Höhe und das andere Ende drückt auf die Muttern/1 und hierdurch das Kegelventil / von seinem Sitz.
Die Gaskanäle d1 werden jetzt frei und lassen ein gewünschtes Quantum Gas entströmen, während der Ventilkegel / sich abwärts bewegt und auf den Bund h drückt, wodurch gleichzeitig das Tellerventil g geöffnet wird, durch welches frische Luft eintritt.
Es bildet sich nach einem bestimmten Verhältnifs ein Gasgemisch, welches durch den aufwärts gehenden Kolben des Arbeitscylinders eingesogen wird; sobald nun der Ausschnitt u Rolle η verläfst, schliefsen sich die Ventile / und g, und die Zündvorrichtung tritt in Wirkung. Nach erfolgter Explosion wird durch das Niedergehen der Stange i das Ventil g nur allein vermittelst des Hebels S geöffnet, um die verbrannten Gase durch das Abwärtsgehen des Arbeitskolbens entweichen zu lassen.
Darauf beginnt das Spiel von neuem. Durch das abwechselnde Ausstofsen von verbrannten Gasen und Einsaugen von frischer Luft durch den Kanal el wird dieser und die angrenzenden Theile, namentlich die Ventile / und g kühl erhalten, wodurch die kostspielige, bei anderen Constructionen zur Anwendung gebrachte Wasserkühlung fortfällt.
Während die Maschine bei unregelmäßigem Gang regulirt wird, bleibt der Hebel t aufser Thätigkeit.
Die Zündvorrichtung wirkt folgendermafsen:
Um den Druck der im Arbeitscylinder comprimirten Gasgemische im Zündkanal C zu vermindern , sind im Kolben bs kleine Kanäle b2 angeordnet.
Nachdem der Kolben b so weit in die Höhe gegangen ist, dafs die Durchbrechungen aal mit der Nuthj^ und den Bohrungen c3 bündig stehen, die Bohrungen c2 aber geschlossen sind, tritt das Gasgemisch aus dem Arbeitscylinder durch die engen Kanäle b'2 mit entsprechend reducirtem Druck in den Zündkanal c und strömt aus diesem durch die Oeffnungen cs, Nuth y und die Durchbrechungen a a' zu der äufseren Zündflamme, woselbst sich das Gemisch entzündet. Das in α al jr c3 und c brennende Gasgemisch wird, wenn der Kolben vermittelst der Steuerung wieder, und zwar so weit nach unten bewegt wird, dafs der schräge Ansatz des Kolbens mit dem des Gehäuses A zusammenfällt, durch die sich nun öffnenden Bohrungen c2 das Gasgemisch im Arbeitscylinder entzünden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Gasmotoren die Anordnung eines combinirten Auslafs-Luft- und Gasventils zum Zweck einer Ersparnifs an Raum und Gas, Verhütung der Ueberhitzung der Ventile und Beseitigung der Wasserkühlung, bestehend aus dem Luftstutzen e\ Tellerventil g, Kegelventil/, einarmigen Hebel S und dem doppelarmigen Hebel t in Verbindung mit einer Steuer- und Regulirvorrichtung, gekennzeichnet durch die Gabelstange i, Bolzen p, Rolle n, Scheibe m mit Daumen q, Rolle ο und Excenterscheibe r, oder anstatt der letztgenannten beiden Theile Gleitstück 0 und Winkel x, wodurch der regelmäfsige Gang der Maschine bewirkt und innegehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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