DE19019C - Neuerungen an der unter Nr. 532 patentirten Gaskraftmaschine - Google Patents

Neuerungen an der unter Nr. 532 patentirten Gaskraftmaschine

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DE19019C
DE19019C DENDAT19019D DE19019DA DE19019C DE 19019 C DE19019 C DE 19019C DE NDAT19019 D DENDAT19019 D DE NDAT19019D DE 19019D A DE19019D A DE 19019DA DE 19019 C DE19019 C DE 19019C
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DE
Germany
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piston
cylinder
gas
pistons
air
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DENDAT19019D
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E. EDWARDS in London
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2710/00Gas engines
    • F02B2710/03Two stroke engines
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/30Use of alternative fuels, e.g. biofuels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dei· Hauptcylinder / ruht in geneigter Lage und ist an dem Gestell α befestigt. An der hinteren Seite des Cylinders f und conaxial mit demselben befindet sich der kleinere Cylinder g, der an seinem äufseren Ende mit der Platte h bedeckt ist. Durch die Löcher k in der Platte h, welche mit einer, Ventilklappe i von innen bedeckt sind, kann die Luft von aufsen hereintreten.
Der Kolben / mit der Treibstange y gleitet im Hauptcylinder/, während sich im Cylinder ,f der Kolben m bewegt. Die Kolben / und in sind durch das Rohr η verbunden, dessen Durchmesser etwas geringer als der des Kolbens»? ist. Bei ο ist das Verbindungsrohr η mit Durchbrechungen versehen. ■ Ein Auslafskanal p wird durch die Kante des Kolbens / am- Ende seines Auf- und bei Beginn seines Niederganges freigelegt. Das Ventil r im Kolben m öffnet sich nach oben und gestattet alsdann, dafs die durch die ' Oeffnungen k eingedrungene Luft durch Bohrungen ί im Kolben m in den ringförmigen Raum zwischen dem Rohr η und dem Cylinder g trete. " Das Gas tritt mittelst des Zuleitungsrohres /, Fig. 2, welches durch das Ventil u geschlossen wird, an dem unteren Ende des Cylinders g in diesen ein.
Steigen die Kolben / und m in den Cylindern / und g, so schliefst sich das Ventil r im Kolben m, die Ventilklappe i hebt sich und läfst Luft unter den Kolben m treten. Ist der Kolben in ein wenig gehoben, so tritt durch das Ventil u auch Gas ein, und der Cylinder g ist nun mit einem Gemenge von Luft und Gas gefüllt. Beim Rückgang des Kolbens m wird dieses Luft- und Gasgemenge durch das sich hebende Ventil r eingelassen und durch die Bohrungen s hindurch in den ringförmigen Raum um η gedrückt, der so bemessen ist, dafs ihn das verdichtete Gemenge gerade ausfüllt. Gleichzeitig läfst der niedersinkende Hauptkolben / die von dem vorigen Hub vorhandenen Verbrennungsgase durch den Kanal p, bevor er diesen wieder schliefst, entweichen. Die noch zurückbleibenden Gase drückt er beim weiteren Niedersinken dann durch die Oeffnungen 0 in den inneren Hohlraum von n, dessen Gröfse so bemessen ist, dafs am Ende des Niederganges von / die Pressung hier gleich jener ist, welche das im ringförmigen, das Rohr η umgebenden Räume verdichtete Gas- und Luftgemenge hat.
Fangen die Kolben / und m wieder an zu steigen, so wird das verdichtete Gas- und Luftgemenge entzündet, durch die Spannung der Gase werden die beiden Kolben gehoben, während die Trägheit des Schwungrades C für den Rückgang der Kolben und die vorher beschriebene Verdichtung durch die Kolben sorgt.
In Fig. 4 ist im Kolben / ein Auslafsventil χ dargestellt, welches durch die Treibstange y derart beeinflufst wird, dafs während des Niederganges des Kolbens die Verbrennungsgase so lange entweichen können, bis die Kante eines den Kolben umgebenden Einschnittes ζ den Auslafskanal p schliefst. Das Ventil x, welches beim Niedergang des Kolbens durch einen an der Treibstange y sitzenden Daumen aufgedrückt wird, bleibt während des Aufsteigens des Kolbens geschlossen. Bei dieser Einrichtung sind der Punkt der Absperrung und die Inhalte der Cylinder so bemessen, dafs die Verbrennungs-

Claims (3)

gase herausgedrückt sind, sobald der Kanal ρ geschlossen wird, so dafs beim übrigen Theil des Hubes das Gas- und Luftgemenge nur in den ringförmigen Raum um η gedrückt wird. Es kann auch, wie Fig. 4 zeigt, in einem ausgesparten Raum am Ende des Kolbens / verdichtet werden, wobei keine Verbindung mit dem inneren Hohlraum von η stattfindet. Die Zündvorrichtung ist in den Fig. 2, 3, 5 und 6 dargestellt. Der kleine Cylinder 1 enthält einen Kolben 2 und hat bei 3 eine Oeffnung, welche in den Cylinder g führt. Ein zweiter kleiner Cylinder 4 von noch geringerem Durchmesser als 3 steht durch die Oeffnung 5 mit dem ringförmigen, das Rohr η umgebenden Raum in Verbindung. Der Cylinder 4 enthält einen hohlen Kolben 6, welcher mit dem Kolben 2 durch die Stange 7 verbunden ist. Der Cylinder 4 hat, wie der Kolben 6, oben und unten eine Oeffnung bei 8 und 9, durch welche, Fig. 5, eine Gasflamme hindurchbrennt. Die entsprechenden Löcher des Kolbens 6 decken die Löcher 8 und 9 des Cylinders 4, wie dargestellt, sobald die Kolben an dem oberen Ende ihres Hubes angelangt sind. Wenn der Kolben m niederzusinken beginnt, wobei der zunehmende Druck unter ihm dem auf ihn ausgeübten ziemlich gleich ist, zwingt die gröfsere Oberfläche des Kolbens 2 diesen Kolben 2 in die obere Lage, und die Flamme brennt durch den hohlen Kolben 6 hindurch, der auch noch ein ganz feines Loch durch sein unteres Ende haben darf. Beginnt der Kolben m seinen Aufgang wieder, so schliefst sich das Ventil r, der Druck auf die untere Seite des Kolbens 2 wird aufgehoben, und beide Kolben 2 und 6 schnellen sofort an das andere Ende ihres Hubes, wobei der Kolben 6 zuerst die Oeffnungen 8 und 9 schliefst und gleich darauf eine Verbindung durch das Loch 10 in ^ und ein entsprechendes in 6 zwischen dem Innern des Cylinders g und dem Kolben 6 herstellt, in welchem die Flamme noch eine kurze Zeit fortbrennt, infolge dessen das in dem ringförmigen, das Rohr η umgebenden Raum enthaltene Luft- und Gasgemenge sofort entzündet wird. Auf diese Weise werden die Kolben 2 und 6 nach dem Beginn jedes Hubes der Kolben / und m selbstthätig hin- und herbewegt. Die Stange 7 kann mit einem Griff versehen werden, wodurch die Bewegung der Kolben 2 und 6 von aufsen beeinflufst werden kann. Die Cylinder f und g sind in einigem Abstand mit einem Mantel umgeben, in welchen die Rohre 11 und 12 münden, und kaltes Wasser durchströmt beständig diese Rohre 11 und 12 und den Zwischenraum zwischen dem Mantel und den Cylindern. Der Gaszuflufs kann durch einen beliebigen Regulator regulirt werden. Patenτ-Ansρrüche:
1. An Maschinen, welche durch Verbrennung eines Gemenges von Luft und Gas betrieben werden, die Verbindung der Cylinder / und g mit den Kolben / und m, dem Verbindungsrohr 11 mit dem dasselbe umgebenden ringförmigen Hohlraum und den Oeffnungen 0, dem Ventil r im Kolben m, dem Luftventil z, Gasventil u, den Bohrungen s und dem Auslafskanal fi.
2. An Maschinen, welche durch Verbrennung eines Gemenges von Gas und Luft betrieben werden, das Auslafsventil χ im Kolben /, beeinflufst durch die Treibstange,)' und dazu bestimmt, eine Verbindung durch den Ausschnitt z mit dem Auslafskanal / herzustellen, bis während des Niederganges der Kolben die Verbrennungsgase aus dem Cylinder f entwichen sind.
3. Zur Verbrennung des Gemenges von Luft und Gas die Zündvorrichtung, bestehend aus den kleinen Cylindern 1 und 4, den durch die Stange 7 verbundenen Kolben 2 und 6, den Oeffnungen 3 und 5 im Cylinder g, den Oeffnungen 8 und 9 im Cylinder 4, um durch den hohlen Kolben 6 eine Flamme brennen zu lassen, und der Oeffnung 10, die vom Kolben 6 zu dem ringförmigen Raum um 11 führt.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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