DE464787C - Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Hilfsmaschinen von einer Brennkraftmaschine aus - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Hilfsmaschinen von einer Brennkraftmaschine aus

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DE464787C
DE464787C DES73225D DES0073225D DE464787C DE 464787 C DE464787 C DE 464787C DE S73225 D DES73225 D DE S73225D DE S0073225 D DES0073225 D DE S0073225D DE 464787 C DE464787 C DE 464787C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B1/00Engines characterised by fuel-air mixture compression
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/12Four stroke engines with ignition device
    • F02B2720/126Four stroke engines with ignition device with measures for compressing the cylinder charge

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compressor (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Betrieb von Hilfsmaschinen von einer Brennkraftmaschine aus Es ist bereits bekannt, zum Ingangsetzen von großen Brennkraftmaschinen eine kleinere Brennkraftmaschine als Anlaßmaschine in der Weise zu benutzen, daß während der Kompressionsperiode ein Teil des Gasgemisches der Anlaßmaschine in den Arheitsraum der Hauptmaschine so lange gedrückt wird, bis deren Arbeitsraum in entsprechend hoher Verdichtung mit Gemisch angefüllt ist und dieses,durch Zündung die Hauptmaschine in Gang zu setzeii vermag.
  • Davon unterscheidet sich das neue Verfahren grundsätzlich dadurch, daß von einer Brennkraftmaschine als Hauptniaschine aus eine oder mehrere Hilfsmaschinen in der-Weise angetrieben werden, daß im Verlaufe der Kompressionsperiode der Hauptmaschine vor Erreichung des höchsten Druckes mittels selbsttätiger Abzapfventile ein regelbarer Teil des Gasgen-iisches entnommen und den Arbeitsräumen der Hilfsmaschinen zugeführt wird, in denen es Arbeit verrichtet.
  • Die auf diese Weise ang etriebenen Hilfsmaschinen sind in der Lage, ohne Schwungrad und Kurbelgetriebe unmittelbar auf eine belie.bige druckerzeugende Einrichtung zu arbeiten, indem gleichachsig zu dem Zylinder der Hilfsmaschine ein Arbeitszylinder angeordnet wird. Dieser Arbeitszyänder kann beispielsweise zur Förderung von Flüssigkeiten oder zum Verdichten von Luft oder Gas Anwendung finden.
  • Die Erfindung bezieht sich noch auf die zur Durchführung des Verfahrens erforderlicUen Einrichtungen, die in einem entsprechend ausgebildeten Abzapfventil und der entsprechend ausgebildeten Hilfsmaschine sowie der zur Regelung und Steuerung dienenden Teile hestehen.
  • Als Ausführungsbeispiel ist eine Hilfsmaschine angenommen, die zugleich als Luftkompressor ausgebildet ist, urn beispielsweise bei motorisch betriebenen Fahrzeugen Druckluft oder Druckflüssigkeit zu liefern.
  • In Abb. i ist das Entnahmeventil im Schnitt dargestellt. Dieses Ventil ist mittels des Stut. zens i dicht in den Motorzylinder eingeseitzt, so daß seine Bohrung mit dem Arheitsraum des Motorzylinders unmittelbar in Verbindung steht. Mit dem Stutzen i ist ein Fußstück 2 dicht verschraubt, das einen Sitz für einen Ventilkörper 3 bildet und in einen Rohranschluß mit Rückschlagventil 4 mündet, durch den die Druckentnahine stattfinden kann. Auf das Fußstück 2 ist mit konischem Sitz mittels einer überwurfmutter 6 ein Konusstück S dicht aufgepreßt. Auf dem Konus-Stück 5 ist dichtend ein Anischlußstück 7 mit der Mutter 8 aufgesetzt. In dern oberen, zylindrisch ausgebohrten Teil des Konusstühkes 5 ist mit konischem Sitz ein Führungsstüük io eingesetzt, das durch eine Überwurfmutter 9 gehalten wird. Das Fühiungsstück io ist mit einem Innengewinde versehen, in welchem sich eine Federrast 14 führt, die von einer Kappe i i aus mittels eines Mitnehmers 13 mit Vierkantstift 12 verstellt werden kann und dadurch die Spannung einer Spiralfeder 15 regelt, die auf einen in dem unteren Teil des Konusstückes 5 verschiebbar gelagerten Regulierkolben 16 wirkt. Zwischen Feder 15 und Kolben 16 ist ein in einer Bohrung des Konusstückes sich dicht führender Federteller 17 angeordnet, der gleichzeitig den Durchtritt der (durch. eine Bohrung 18 mit anschließender Verbindungsleitung zugeführten Druckluft aus einem Windkessel nach dem Übrigen Innenraum des Entnahmeventils verhindert.
  • Im oberen Teil des zylindrisch ausgebohrten Fußstückes -- ist ein Kolben 19 gelagert, der auf dem Schaft des Ventils3 mittels einer Mutt-er2o hefestigt ist, und der dazu dient, das Venti13 in dem gegebenen Augenblick zu schließen. Dieser Schließkolben steht unter dem Einfluß einer Spiralfeder 21, die ihr Gegenlager an dein vorerwähnten Regulierkolben 16 hat und die den Schließkolben ig in die tiefste Stellung zu drücken sucht, wodurch das Venti13 geöffnet ist. Der hohle kolbenstangenartige Schaft 22 des Regulierkolbens 16 führt sich hierbei in dem hohlen Ventilschäft und dient daher gleich als steuernder Rohrschieber. Er besorgt das Öffnen und Schließen der Bohrungen 23 und 24, von denen bei offenstehendem Ventildie Bohrungen23 den Innenraum des Rohrschiebers mit dem Entnahmeraum und die Bohrungen24 mit dem Räume zwischen den beiden Kolben 16 und ig in Verbindung setzen. Durch die Bohrung 2 5 im Stuitzen i ist die Verbindung nach dem Innenraum des Motorzylindexs hergestellt. Die Bohrungenz6 in dem Fußstück2 führen zu dem Entnahmeanschluß4. Die BOJInMg27 im Fußstück2 läßt den Druck im Motorzylinder auch auf die untere Fläche des SchUeßkolbens ig zur Wirkung kommen. Die BohrUng 28 verbindet den Raum über dem Regulierkolben 16 mit der Außenluft.
  • Die Entiahmeleitul#g 4 des Entnahmeventils führt unter Zwischenschaltung eines selbsttätigen EinlaßventilS29 zu dem Arbeitsräum 3 o einer Hilfsmaschine, die in Abb. 2 und 3 näher dargestellt ist. Diese Hilfsmaschine besteht in vorliegendem Fall aus einem Arbeitszylinder 3 1 und einem Pumpenzylinder 3 2, die gleichachsi,- in einem ZwischenstÜck 33 eingesetzt sind, das gleich als Befestigungsflansch der Hilfsmaschine ausgebildet sein kann. Der Arheitskolben 34 und der Pumpenkolben 35 sind durcli eine hohle Kolbenstange 36 verbunden, die das ZwischenstÜck 33 durchsetzt. Es können jedoch beide Kolben auch zu. einem Diffetentialkolben vereinigt sein. Der Arheitszylinder 34 steht unter der Gegenkraft einer Feder 37, die ihn nach oben drückt. In vorliegendem Fall ist der Pump.enzylinde-T 32 als ein Luftkompressor gedacht. Zu diesem Zweck ist er mit einem Ansaugventil38 und einem Au-slaßventil39 bekannter Bauart, nötigenfalls auch noch mit einem Regulierventil oder Sicherheftsventil ausgerüstet. Der Raum 40 hinter dem Kolben 3 4 steht durch öffnungen 4 1 mit dem Innenra-um 42 der hohlen Kolbenstange 3 6 in Verbindung. Weitere Öffnungen 43 in der Kolhenstange 3 6 verbinden deren Außenraum 42 mit dem Raum 44 hinter dem Pumpenkolben 35, weinn beim Niedergang der Kolbenstange ,diese Öffnungen durch (die Führung 45 im Zwischenstück 33 freig#l#egt werden. E.s hat dann auch mittlerweile der Pumpenkolben35 eine Öffnung 46 in dem Pumpenzylinder 32 fneigegeben und dadurch den Raum 44 mit der Außenluft in Verbindung gebracht. Die Öffnungen 44 43 und 45 sind so verteilt, daß sie kurz vor den Endstellungen der Kolhen die in der Bewegungsrichtung vor diesen Kolben liegenden Räume abschließen und dadurch bremsende Luftkissen erzeugen.
  • Die Schmierung für den Arbeitskolben 34 ist als Eintauchschmierung gedacht, indem in den ringfärmigen Napf 47 durch eine nicht gezeigte ölleitung 01 eingefüllt wird. Hierbei kann die ölhaltige Luft des Raumes 4o durch. die hohle Kolbenstange auch in den Raum 44 « gelangen und dzdurch die Arheitsflä.che des Pumpenkolbens schmieren.
  • Die Abgase werden aus dem Arbeitszylinder 3o durch einen Stutzen 5o unter Regelung des Austritts durch ein nahezu entlastetes Schiebervenfil 5 1 abgeleitet. Zweckmäßig ist dieses hohl und für Luftkühlung eingerichbet. Der Schaft §2 dieses Ventils trägt einen Kolben 53, der in einer zylindrischen Bohrung des Gehäuses läuft:. D#r Raum 54 über dem Kolben 53 steht durch eine Rohrleitung 5 5 (S - Abb - 3) mit dem Raum 44 hinter dem Pumpenkolben35 in Verbindung. Das Schieberventil 5 1 wird durch eine Belastungsfeder 56 geschlossen gehalten.- Das öffnen - des Auslaßventils 5, erfolgt dadurch, daß vor dem Hubende des Kolbens 34 die infolge überdeckung der öffnungen 41 abgeschlossene komprimierte Luft durch die Öffnung 57 auf das Ventil 58 einwirkt, dieses anheb t und nun durch eine- Bollrung 59 und einen Kanal 6o in den Raum 6 1 'vor dem Kolben 53 treten kann und diesen anhebt. Das Ventil 58 stellt unter dem Einfluß einer Schließ. Hder 62, Üeren Spannung durch die verdrehbare Kappe 63 und einer damit -in Eingriff stehenden Stellmutter 64 verändert werden kann.
  • Befindet sich der angezapfte Motorzylinzler in seinem Kompressionshube, so. drückt er, vom AtmosphÄrehdruck begimend, bis zu einem einstellbaren Höchstdruck durch das- Entnahmeventil eine kleine Alenge, explosiblen Gases über das Rückschlagventil 4 und die Verbindungsleitung nach dem Arbeitsrautri 3o der Hilfsmaschine, und zwar jedesmal so -viel, wie zur Aufladung eines Teiles des Hubvolumens des Arbeitszylinders 3 1 erforderlich ist. Diese Gasmenge ist so klein, daß durch ihre Entnahme der Arbeitsvorgang in dem angezapften Motorzylinder kaum merklich beeinflußt wird. Die Verbindungsleitung bleibt mit ihrem kleinen Inhalt aufgeladen.
  • Im Entnahmeventil findet dabei folgender Vorgang statt: Der Druck vom Motorzylinder wirkt durch die Bohrungen 25, 26, 27 von unten auf den Schließkolben ig. Gleichzeitig wird explosibles Gas über das Rückschlagventil 4 und die Verbindungsleitung nachdem Arbeitsraum 3o der Hilfsmaschine gepreßt.
  • Da die offenen Bohrungen 23 und 24 des Rohrschiebers 22 den gleichen Druck auch auf die obexe Fläche des Schließkolbeds ig einwirken lassen, so bleibt dieser vorerst in Ruhe. Der Druck im Motorzylinder wirkt hierbei gleichzeitig auf die untere Fläche des Regulierkolbens 16, während (dieser von oben her unter dem Einfluß der von außen einstellbaren Feder 15 und dem im Windkessel der Pumpenleitung heiischenden Druck, der durch die Bohrung 18 auf den kolhenartigen Federteller 17 einwirkt, steht. überschreitet der Druck im Motorzylinder ein bestimmtes Maß, so wird der Regulierkolben 16 und mit ihm der Rohrsthieber 2 2 gehoben, wodurch sich die Bohrung 23 schließt. Der noch höher steig-ende Druck im Motorzylinder kann nur noch auf die Unterseite des ScU#ßkolben& ig wirk-en, drückt diesen entgegen der Kraft der Feder 2 1 nach oben und schließt dadurch das Ventil 3. Damit ist dex Innenraum des Entnahmeventils vom Motorzylinder abgesperrt. Es bleibt auch je nach der vorherigen Einstellung von einer bestimmten Druckhöhe an während des Teiles der Kompressionsp:eriode mit höherem Druck und während der Expansionsperiocle verschlossen und demzufolge vor Einwirkungen von Hitze und Schmutz verscliont. Bei Unterschreitung eines bestimmt-en Druckes, z. B. während der Auspuffperiode oder Ansaugperiode im Motorzylinder, ist das Ventil 3 von außen entlastet. Die Feder 2 1 drückt dann den Schließkolben ig nach unten und öffhet damit das Ventil 3. Gleichzeitig drückt auch die Feder ig den Regulierkolhen 16 in seine tiefste Stellung zurück. Das Entnahmeventil ist dann wieder in der zuerst beschriebenen Stellung befähigt, bei der nächsten Kompressionsperiode im Motorzylinder wieder explosibles Gas abzuleiten.
  • Das durch das Entnahmeventil dem Motorzylinder mit gering-er Vorspannung während der Kompressionsperiode entnonmiene explosible Gas gelangt durch eine Verbindungsleitung nach dem ' Arbeitsraum 30 der Hilfsmaschine. Durch einen Druck öffnet es das selbsttätige Einlaßventil 29 und füllt den Raum30 über dem Kolben34 aus. Es scMeht diesen noch so weit nach unten, bis Gleichgewicht zwischen dem Druck auf die wirksame Fläche des Kolbens34 und der Gegenkraft der Feder37 zuzüglich des vom Pumpenkolben35 herrührenden Gegendruckes ist. Kurz vorher hat sich das selbsttätige Einlaßventi129 geschlossen. Es wird also das in dem Arbeitsraum der Hilfsmaschine eingeschlossene Gasgetniscli, imwesentliclien den Bedingungen ausgesetzt wie in dem zugehGrigen Motorzylinder. Demzufolge wird auch die Zündung im Motorzylinder und in. dem Zylinderder Hilfsmaschine zu gleicher Zeit bewirkt. Durch den in dem Verbrennungsraum 3o der Hilfsmaschine erzeugten hohen Druck werden die beiden Kolben 34 und 35 unter Zusammenpressung der Feder 36 nach unten gedrückt, wobei die unterhalb des Kolbens 34 befindliche Luft durch die Bohrungen 41, die hohle Kolbenstange 3 6 und die Bohrungen 43 in -den Raum 44 über dem Kolben 3 5 gelangen kann. Da die Luft leicht ölhaltig ist, dient sie zur Schmierung des Pumpenzylinders 32. Nach überdeckung der Bohrungen 4 1 durch die Führun. 9 4 5 ist die Luft hinter dem Kolben 34 abgeschlossen. Beim weiteren Vorgehen des Kolbens wird (das eingeschlossene Luftkissen verdichtet und die Bewegung des Kolbens gegen das Hubende hin abgebremst. überschreitet die Spannung des Luftkissens den mittels Kappe 63 und Feder 62 veränderlich einstellbaren Druck des Ventils 58, so äffnet dieses und läßt die Luftpressung durch die Bohrung 57 und das durch Anschlag des Schließkolbens 53 offengehaltene Ventil 6g auf den Schließkolben 53 einwirken. Dieser wird dadurch. gehoben und ,öffhet damit das nahezu entlastete Doppelsitzauslaßventil 51, wodurch der Arbeitskol. ben 34 vom Druck entlastet wird. Nach kurzem Hub wird das Ventil 65 durch den Schließkolben53 frei gegeben und schließt den Kana16o ab, Der Kolben34 gelangt dadurch zur Ruhe. In seiner unteren Totlage taucht er in das in dem ringforrnigen 01-napf 49 befindliche Schmier-öl und schmiert beim Hochgang seinen Zylinder31. Während des Niedergangs der beiden Kolben 34 und 35 wird durch, letzteren die in seinem Zylinder 32 befindliche Luft zusammengepreßt und - durch das Auslaßventü 39 und Anschlußleitung in einen Vorratsraum bzw. Windkessel gepreßt.
  • Den Rückgang des oben entlasteten Kolbens 34 bewixkt: die Feder37.* Gleichzeitig saugt der hoc4gehende Pumpenkolb en 3 5 über das Ansa-ugventil38 das Fördermirtel (Luft, Gas oder Flüssigkeit) an. Währenddes Hochgehens des KolbeAs 35 steht zunächst der Raum 44 durch die Bohrlm,9 46 mit -der Außenluft in. Verbindung. Sobald diese Bohrung46 durch den Kolben 35 und die Bohrungell 43 in der Kolbenstange durch die Führung 45 überdeckt sind, wird ein bremsendes Luftkissen erzeugt. Der Druck desselben wirkt durch die Verbindungsleitung 55 auf die ohere» Fläche des Schließkolbens 53, drückt ihn nach unten uidd schließt damit wieder das Auslaßveatil 5 1. Infolgedessen ist der Raum über dem Arbeitskolben.34 im Arbeitszylinder 3 1 nach außen abgeschlossen, und es wird bierin ein weiteres bremsendes Luftkissen erzeugt, wodurch die beiden Kolben g4 und 35 sanft zum Stillstand kommen. Wahrend der nächsten Kompressionsperioide im Motorzylinder wiederholt sich in -der Hilfsmaschine der beschriebene Arbeitsvorgang.
  • Durch Einstellung der Ventilfeder 62 Mittels der --Kappe 63 wird der Zeitpunkt der Eröffnung des Auslaßventils 5 1 eingestellt und damit der Weg der Kolben 34 und 3 5 sowie deren untere Totlage bestimmt. Beim Aufwärtsgang dient die Wirkung der Luftkissen zur sicheren Bremsung der Kolben, um einen Anschlag, selbst bei verschiedenen Drücken, aüszusc#hNeßen. Druck und Menge des zu fördernden Mediums werden durch entsprechende'Ahmessungen der Kolben und, Zylinder bestimmt.
  • Wie aus der vorstehenden Beschreibung zu entnehmen, er11ält die Hilfsmaschine bei jedem _ Kompr essionshub der Hauptmaschine eine Ladung, die, zur Ziiiidung gebracht, in ,er Hilfsmaschine Arbeit verrichtet. Is ist daher bei mehrzylindrigen 'Hauptmaschuien ohne weiteres möglich, dieselbe Hilfsmaschine auch noch von einem zweiten der I Zylinder der Hauptmaschine aus zu laden, 'so daß die Hilfsmaschine bei jedem Vollhub Arbeitsimpulse erfährt -und daher gleichmäßig arbeitet.
  • I Auch ist es"mÖglich, an ein und dieg#lb#e mehrzylindrige-Hauptmaschine mehrere Hilfsmaschinen anzuschließen, . Die Hilfsmaschinen ihrerseits können beliebige Einrichtungen antreiben. Hierbei bauen sich diese Hilfsmaschinen. äußerst einfach und klein, daSie ohne'Schwungraid und .ohne # jedes. Kurbelgetriebe arbeiten können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Verfahren zum Betrieb von Hilfsmaschülen von einer Brennkraftmaschine als Uauptu ,%asnbirne aus, dadurch#gekenjizeichnet, daß aus dem Arbeitsraum der Haupt-Maschine im Verlauf der. Kompressionspexiode vor Erreichung d#s hüchsten Drukkes mittels selbsttätiger Abzapfventile ein Teil des Gasgemisches entnommen -und den Arbeitszäumen der angeschlossenen Hilfsmaschinen zugeführt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung desVerfabxens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,'daß die Menge des durch das Abzapfventil entnommenen Gasgemisches durch Veränderungeiner Fremdkraft (15) geregelt wird,' die,dem schließend auf dem Ventilkegel (3) des Abzapfventils wirkenden Druck im Entnahmezylinder entgegenwirkt. ' 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer der einstellbaren Fremdkraft (15) auch noch ein dem jeweiligen Gegehdruck,der Hilfsmaschine proportionales Druckmittel dem Druck im Entnahmezylinder selbsttätig regelndentgegenwirkt. . 4. Einrichtung nach Ansprach 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Entnahmeventil (3) unter dem Ein-fluß zweier Kolben (16 und ig) steht, von' denen der eine (16) zux Regelung der Entnahme, der andere (ig) zum Sdih,-eßen des Ventils (3)' dient. - 5. Einrichtung nacli- Anspruch 2 bis 4," dadurch. gekennzeichnet, daß - der Regelkolben .(16) gleichachsig zu dem auf der ,hohlen Spindel des- Ventils (3) sitzenden Schli:#eBkolben (ig) liegt und mittels eines an ihm sitzenden Rohrschiebers- (22), der sich üi der hohlen Spindel des Ventils (3) führt, öffnungen (23, 24) steuert, nach deren Abschluß der Schließkolben (ig) dem einseitigen überdruck im EntnahmezylindeT ausgesetzt ist und demzufolge das Ventil schließt. 6.- Hilfsmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eincn frei fliegenden Kolben (31), der vor Erreichung seiner Endlaggen bremsende Lufikissen 'abschließt, deren Druck zur Steuerung,des Auslaßventils der Hilfsmaschine benutzt wird. 7. Hilfsmaschine nach Ansprach 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (31) in bekannter Weise unter dem Einfluß einer Gegenkraft (Feder37) steht, die ihn nach dem Arbeitshub in -die Anfangslage zurückbringt. 8. Hilfsmäschine nachAnsprüdh6und7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Luftkissen und der einen Seite des Steuerkolbens (53) ein Durchlaßventil (58) mit einstellbarer Federkraft (62) und ein bei geschlossenem Auslaßventil (5 1) durch den Steuerkolben (53) offengehaltenes Rückschlagventil (65) angeordnet ist. g. Hilfsmaschine nach Ansprüch 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß gleichachsig zu dem Kolben (34) der EilfsmascIline, durch eine Kolbenstange (36) verbunden, der Kolben (35) einer beliebigen Arbeitsmaschine (z.B. DruckMtpumpe32) angeordnet ist. io. Hilfsmaschine nach Anspruchg, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (36) hohl ausgebildet und mit Steueröffnungen (41, 43) versehen ist, von denen die einen (43) in der Ladestellung des Kolbens (34) durch ein am TrennungsstÜck (33) angebrachtes Ruhrstück (45) überdeckt werden und die beim Vorgange des Kolbens die Räume (4o und 44) lün-ter den beiden Kolben (34, 35) unter sich bzw. auch durch eine öffnung (46) indem Zylinder (32) der Arbeitsmaschine mit der Außenluft verbinden, während sie beim Rückgang des Kolbens (35) hinter ihm eül bremsendes Luftkissen abschließen. ii. Hilfsmaschine nach Anspruchio, dadurch gekennzeichnet, idaß der abgeschlossene Raum (44) der Arbeltsmaschine durch eine Rohrleitung (55) mit dem Arbeitsraum (54) über dem Steuerkolben (53) des Auslaßventils in Verbindung stellt und bei Erreichung eines bestimmten Druckes den Schluß des Auslaßventils (5 1) herbeiführt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE753230C (de) * 1938-07-15 1953-04-16 Ver Kaliwerke Salzdetfurth A G Schutzschaltung fuer Drehstromverbraucher in Verbindung mit einem Schuetzenschalter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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