DE454271C - Adressendruckmaschine mit Kraftantrieb und Vorrichtungen zum selbsttaetigen Ausruecken des Antriebs nach Ausfuehrung einer bestimmten Anzahl von Abdrucken - Google Patents

Adressendruckmaschine mit Kraftantrieb und Vorrichtungen zum selbsttaetigen Ausruecken des Antriebs nach Ausfuehrung einer bestimmten Anzahl von Abdrucken

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DE454271C
DE454271C DEA46513D DEA0046513D DE454271C DE 454271 C DE454271 C DE 454271C DE A46513 D DEA46513 D DE A46513D DE A0046513 D DEA0046513 D DE A0046513D DE 454271 C DE454271 C DE 454271C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L45/00Kinds or types of addressing machines or of like series-printing machines

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  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

  • Adressendruckniaschine mit Kraf tantrieb und Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausrücken des Antriebs nach Ausführung einer bestimmten Anzahl von Abdrucken. Die Erfindung bezieht sich auf eine Adressendruckmaschine mit Kraftantrieb und Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausrücken des Antriebs nach Ausführung einer bestimmten Anzahl von Abdrucken. Während bei den bekannten Adressendruckmaschinen dieser Art die Vorrichtung zum selbsttätigen Ausrücken des Antriebs auf elektromagnetischein Wege gesteuert werden, ist eine Adressendruckmaschine entsprechend der Erfindung so ausgebildet, daß die Steuerung sämtlicher Vorrichtungen zum Ausrücken des Antriebs der Adressendruckmaschine nach Ausführung einer bestimmten Anzahl von Abdrucken auf mechanischem Wege erfolgt.
  • Eine derartige Ausbildung der Adressendruckmaschine besitzt den Vorzug, daß die Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausrücken des Antriebs in einfacherer Weise, als dies bei elektromagnetischen Einrichtungen der Fall ist, in Ordnung gehalten werden können, und daß alle die Schwierigkeiten vermieden sind, die wegen der Verschiedenheiten der in den verschiedenen Orten vorhandenen Stromarten und Stromspannungen auftreten.
  • Wesentlich für eineAdressendruckmaschine nach der Erfindung ist, daß von allen an der Adressendruckmaschine angeordneten Auslösevorrichtungen je ein Bowdenzug zu einer gemeinsamen Freigabevorrichtung für einen Sperrhebel führt, der in seiner Sperrstellung eine Kuppelstange außer Eingriff mit der Ein- und Ausrückvorrichtung der Adressendruckmaschinb hält, dagegen nach seiner Freigabe die selbsttätige Bewegung der Kupplungsstange unter dem Einfluß einer Feder -in ihre Ausrückstellung nicht mehr hindert.
  • Die gemeinsame, von jedem einzelnen Bowdenzug gesteuerte Freigabevorrichtung für den Sperrhebel besteht aus einer am Gehäuse der in senkrechter Richtung hin und her schiebbaren - Kuppelstan 'ge angelenkten Platte, die in ihrer zweckmäßig wagerechten Normallage, in der sie den Sperrhebel in senkrechter Stellung festhält, durch eine Feder dauernd gehalten wird und an die die Enden der verschiedenen Bowdenzüge angreifen, so daß sie bei jedem Intätigkeitsetzen eines Bowdenzuges entgegen der Feder angehoben wird un-1 so rIen Sperrhe.bel freigibt. - Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise A,usführungsform einer Adressendruckmaschine entsprechend der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. i die Adressendruckmaschine in schaubildlicher Ansicht, Abb. 2 die Vorrichtung zum Ausrücken des Kraftantriebs von Hand, Abb- 3 und 4 die eigentliche Ausrückvorrichtung in Seitenansicht bzw. Schnitt und in Stirnansicht, Abb. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V der Abb.
  • Abb. 6 die Ausrückvorrichtung entsprechend Abb. 3 nach ihrer Auslösung, ). 7 und 8 den Anschlag der Listenfortschaltvorrichtung in der Seitenansicht und in der Vorderansicht nach der Linie VIII-VIII der Abb. 7, Abb. 9 eine Aufsicht zu Abb. 7, Abb. io eine der Abb. 7 entsprechende Ansicht nach dem Gegenlaufen der Listenführungsplatte gegen den Anschlag, Abb. ii die durch Auswahlplatten zu steuernde Auslösevorrichtung in Aufsicht, Abb. 1:2 eine Stirnansicht zu Abb. i i, Abb. 13 und 14 die gesamte Ausrückvorrichtung in eingerücktem und ausgerücktem Zustande, Abb. 15 und 16 eine abgeänderte Ausführungsform des Anschlags für die Listenfortschaltvorrichtung in Seitenansicht im Ruhezustande und Arbeitszustande und Abb. 17 einen Querschnitt nach der Linie XVII-XVII der Abb. 15., Der Tisch i der Adressendruckmaschine wird von dem Gestell 2 getragen. Der die Druckplatten aufnehmende Behälter der Adressendruckmaschine ist mit 3 bezeichnet, und der mit seinem Druckkopf 4 auf- und abwärts schwingende Druckarm hat die Bezeichnung 5. Die Druckplatten 6 werden aus dem Behälter 3 entnommen und in einer Gleitbahn 7 in ihrer Längsrichtung dicht aneinanderliegend an der Druckstelle unterhalb des DruckkOPfes 4 vorbeigeführt und alsdann in einen Sammelbehälter 8 abgelegt. Die Adressendruckmaschine ist mit einer in üblicher Weise ausgebildeten Listenfortschaltvorrichtung versehen, durch die eine Liste 9 schrittweise quer zurBewegungsrichtung derDruckplatten 6 an der Druckstelle durch eine Führungsplatte io vorbeigeführt wird, die in dem Rahmen ii der Listenfortschaltvorrichtung nach hinten verschoben wird.
  • Der Antrieb der Adressendruckmaschine erfolgt durch einen dauernd umlaufenden Elektromotor 12, der seinen Antrieb auf eine Scheibe 14 eines dauernd umlaufenden Zwischengetriebes 13 überträgt. Aus der Seitenfläche der fest auf der Welle ' 15 sitzenden Scheibe14 steht ein federbeeinflußter Bolzen 16 (Abb.3) heraus, der gewöhnlich in eine Bohrung 17 einer auf der Welle 15 lose sitzenden Scheibe 18 eingreift, von der aus der Antrieb des Druckarmes 5 der Adressendruckmaschine erfolgt. Zwischen die Scheiben 14 und 18 ragt von unten eine keilförmig zugeschärfte Platte ig, die am oberen Ende einer Kuppelstange2o sitzt, die eine Feder 21 dauernd nach oben zu schieben sucht (Abb. 13). In ihrer oberen Lage zieht die Platte ig in bekannter Weise den Federbolzen 16 aus der Scheibe 18 heraus, so daß trotz ständigen Umlaufens der Scheibe 14 die Scheibe 18 stillsteht und so der Antrieb der Adressendruckmaschine unterbrochen ist. Wird dagegen die Kuppelstange 2o in bekannter Weise durch einen am unteren Ende ihres Gehäuses 22 um den Zapfen 23 drehbar gelagerten Fußhebel:24 (Abb. 13) abwärts gezogen, so springt der Bolzen 16 in die Aussparung 17 der Scheibe 18 ein und nimmt diese mit; dieser Antrieb wird unterbrochen, sobald die Kuppelstange zo wieder aufwärts aus der Stellung nach Abb. 13 in die Stellung nach Abb. 14 verschoben wird. Zum Feststellen der Kup .pelstange 2,o in der abwärts verschobenen Einrücklage nach Abb. 13 dient ein an dem Gehäuse 22 der Kuppelstange 2o drehbar befestigter Sperrhebel 25, an den in der Nähe seiner Drehachse26 eine Zugstange -27 angelenkt ist, die zu einer rückwärtigen Verlängerung28 des Fußhebels24 fÜhrt. Solange der Sperrhebel:25 die in Abb. 3 und 13 dargestellte senkrechte Stellung einnimmt, verhindert die Stange27 ein Wiederaufwärtsschwenken des Fußhebels:24 um seine Drehachse 23 und somit ein Aufwärtsverschieben der Kuppelstange 2o. Der Sperrhebel 25 wird in seiner senkrechten Lage entsprechend den Abb. 3 und 13 durch den Ansatz 29 einer Sperrplatte 3o festgehalten, die um einen von einem Teil 38 des Gehäuses 2:2 der Kuppelstange:2o getragenen Zapfen 31 schwenkbar ist und durch eine Feder 3:2 dauernd in ihrer wagerechten Lage gegen einen Anschlag 33 gehalten wird. An die Sperrplatte 30 greifen bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel vier BowdenzÜge 34, 35, 36, 36' an (Abb. 4), deren Enden durch eine gemeinsame Führungsplatte 37 des Gehäuseteils 38 hindurchgehen.
  • Sobald also irgendeiner der vier BowdenzÜge 34, 35, 36, 36' in Richtung des Pfeils 40 (Abb. 4) angezogen wird, wird die Sperrplatte 30 aus der Stellung nach den Abb. 3 und 13 in die Stellung nach den Abb.6 und 14 entgegen der Feder 32 aufwärts geschwenkt, was zur Folge hat, daß der Sperrhebel 25 seine Anlage an dem Ansatz 29 der Sperrplatte 30 verliert und infolgedessen unter der Einwirkung der Feder:2i von der Zugstange 27 in die wagerechte Stellung (Abb. 6 und 14) abwärts geschwenkt wird, was gleichbedeutend damit ist, daß die Feder 21 die Kuppelstange 2o aus der Stellung nach Abb. 13 in die Stellung nach Abb. 14 aufwärts schiebt und hierdurch, wie oben angegeben, der Antrieb der Adressendruckmaschine trotz Fortlaufens des Elektromotors 12 unterbrochen wird. Zum Wiedereinrücken der Adressendruckmaschine ist es nach Rückkehr der Sperrplatte 30 in die wagerechte Lage nur notwendig, den Fußhebel 24 entgegen der Feder 21 wieder abwärts zu treten, wodurch der Sperrhebel:25 in- die in Abb. 3 gezeichnete Sperrlage zurückgeschwenkt wird, indem er bei dieser Schwenkung an dem Ansatz 29 der Platte 30 unter zeitweisem Anheben der Platte 30 vorbeigeht und sich alsdann wieder gegen den Ansatz:29 der Sperrplatte 30 legt.
  • Von den vier Bowdenzügen führt der Bowdenzug 34 zu einem an der Unterseite des Tisches i der Adressendruckmaschine drehbar gelagerten Winkelhebel 4o', 41 (Abb. 2), dessen Schenkel 4o' als Handgriff über den Rand der Maschinentischplatte i hinaussteht. An den Schenkel 41 des Winkelhebels 40', 41 greift der Bowdenzug, 34 an-; eine Feder 42 sucht den Winkelhebel -to', 41 dauernd in der in Abb.:2 mit ausgezogenen Linien gezeichneten Lage zu erhalten. Wird aber der Schenkel40' des Winkelhebels von Hand in die in Abb.:2 mit gestrichelten Linien eingezeichnete Lage aufwärts geschwenkt, so wird hierdurch der Bowdenzug 34 in Richtung des Pfeils,4o angezogen, und dies hat zur Folg', daß die Sperrplatte 3o angehoben und in der oben erläuterten Weise der Kraftantrieb der Adressendruckmaschine unterbrochen wird.
  • Der Bowdenzug 35 führt zu einer Auslösevorrichtung, die neben der Führungsbahn - der Druckplatten6 angeordnet ist (Abb. ii) und durch besondere, zwischen oder nach den in üblicher Weise ausgebildeten Druckplatten angeordnete und in bekannter Weise ausgebildete Ausschaltplatten 6' in Tätigkeit gesetzt wird. Diese Ausschaltplatten 6' besitzen an ihrer einen Längskante Aussparungen C' von im wesentlichen rechteckiger Gestalt. Die Auslösevorrichtung selbst besteht aus einem um eine senkrechte Drehachse 43 drehbar gelagerten Winkelhebel 44,45, dessen vorderes Ende 44' durch eine Feder 46 dauernd gegen die Längskanten an der einen Seite der Druckplatten angedrückt wird. Sobald eine Ausschaltplatte 6' mit ihrer Aussparung6" gegenüber dem vorderen Ende 44# des Auslösehebels 44, 45 zu liegen kommt, zieht die Feder 46 den Auslösehebel 44, 45 in die in Abb. 11 mit punktierten Linien gezeichnete Stellung; (lies hat zur Folge, daß der zu dem Arm 45 des Winkelhebels 44, 45 führende Bowdenzug 35 in Richtung des Pfeils -to angezogen wird, der die Sperrplatte 30 hochschwenkt und hierdurch den Kraftantrieb der Adressendruckmaschine unterbricht.
  • Der dritte Bowdenzug 36 führt zu einem als Gehäuse ausgebildeten Anschlag 49, der auf der einen Schiene des Rahmens ii der Listenfortschaltvorrichtung verschiebbar uni] in beliebiger Lage durch eine Kleinnifeder 48 (Abb. 8) fest.stellbar angeordnet ist. Das Gehäuse 4-9 trägt eine um eine Achse 5o drehbare Klinke 51 und einen in der Regel eine wagerechte Lage einnehmenden, um eine Achse 52 schwenkbaren Doppelbebel 53, 54 (Abb. 7 bis io). Die Klinke Si ist mit einein in den Weg eines Gegenanschlags 56 an der Führungsplatte io der Listenfortschaltvorrichtung hineinreichenden Ansatz 55 ausgerüstet und wird durch einen Federbolzen 57 dauernd in der in Abb. 7 gezeichneten senkrechten Stellung gehalten. In dieser Lage untergreift die Klinke 51 einen seitlichen Ansatz 58 des vorderen Armes 53 des Doppel-Ilebels 53, 54, an dessen Arm 53 eine verhältnismäßig starke Feder 59 angreift, die mit ihrem anderen Ende an dem Teil 6o des Gehäuses 49 befestigt ist und das vordere Ende des Doppelhebels 53, 54 dauernd abwärts zu ziehen sucht. An dem hinteren Arm 54 des Doppelhebels 53, 54 ist der BOwdenzt"-. 36 befestigt, der durch den Ansatz 6o des Gehiuses 49 hindurchgeführt ist.
  • Sobald der Anschlag 56 an der Führungsplatte io der Listenfortschaltvorrichtung gegen den Ansatz 55 der Klinke 51 stößt (Abb. io), schwingt diese rückwärts und gibt hierdurch den Doppelhebel 53, 54 frei. Dieser schwingt unter dem Einfluß der Feder 59 mit seinern vorderen Ende abwärts; dies hat zur Folge, daß der Bowdenzug 36 in Richtung des Pfeils 4o angezogen wird, wodurch die Sperrplatte 3o angehoben und ebenfalls die Ausrückvorrichtung für den Kraftantrieb der Maschine in Tätigkeit gesetzt wird. Da der Bowdenzug36 eine erhebliclie Länge besitzt, so muß er zur Bewegung der Sperrplatte 30 in erheblichem Maße angezogen werden, wie dies die Abb. 7 und io erkennen lassen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß durch das Gegenlaufen der Führungsplatteio gegen die Klinke5i nur der Doppelhebel 53, 54 freigegeben wird und dieser dann die Möglichkeit hat, unter der Wirkung der Feder 59 sich tun ein erhebliches Maß zu verdrehen, wodurch eine erheblich größere Zugwirkung auf den BOwdenzug 36 erzielt wird, als wenn dieser unmittelbar an der Klinke 5 1 befestigt wäre.
  • Um den Doppelhebe153,54 aus der Stellung nach Abb. io wieder in die in Abb. 7 gezeichnete Sperrlage zurückzuführen, ist das hintere Ende des Armes 54 nach oben abgekröpft und trägt einen Handgriff 61.
  • Bei der in den Abb. 15 bis 17 dargestellten abgeändertenAusführungsforin des Anschlags 49 für die Listenfortschaltvorrichtung ist die den Antriebshebel 53, 54 für den Bowdenzug 36 in der Ruhelage haltende Klinke 51 mit einem nockenartigen Anschlaghebel 55' ausgerüstet, gegen dessen Spitze eine an der Führungsplatte io der Listenfortschaltvorrichtung angebrachte seitliche Leiste 56 läuft. Geschieht dies, so wird entsprechend Abb, 16 der Klinkenhebel 51 so weit ausgeschwungen, daß er den Doppelhebel 5154 freigibt, wodurc in der oben beschriebenen Art und Weise der Bowdenzug36 bewegt wird und die Ausrückvorrichtung für den Kraftantrieb der Maschine in Tätigkeit gesetzt wird.
  • Sollte aber aus Unachtsamkeit in diesem Augenblick beispielsweise die Bedienungsperson mit ihrem Fuß noch den Fußhebel 24 abwärts gedrückt halten, so bleibt trotz der Bewegung des Bowdenzuges 36 die Maschine noch eingerückt, und die Führungsplatte io der Listenfortschaltvorrichtung wird weiter nach hinten befördert. Damit dies ohne Gefahr für die Maschine geschehen kann, gleitet bei der Weiterbewegung der Platte io der Nockenhebel 55' auf die Leiste 56 auf, wie dies die Abb. 16 erkennen läßt, so daß alsdann die Klinke 55' die Weiterförderung der Führungsplatte io um ein ziemlich erhebliches Maß nicht hindert. Sobald alsdann die Bedienungsperson den Fuß von dein Fußhebel 24 fortnimmt, erfolgt die Stillsetzung der Maschine. - Der von der Sperrplatte 3o ausgehende vierte Bowdenzug 36' führt zu einem durch eine Feder in seiner oberen Stellung gehaltenen Anschlag 62 (Abb. i), der neben der Sammellade 8 für die abgedruckten Druckplatten angeordnet ist und in den Weg der Platte 63 hineinreicht, die sich in der Sammellade 8 entsprechend den zugeführten Druckplatten schrittweise abwärts bewegt. Sobald diese Grundplatte 63 ihre tiefste Stellung erreicht, die Sammellade 8 also vollständig mit abgedruckten Druckplatten angefüllt ist, läuft sie gegen den Anschlag 62 und bewirkt hierdurch mittels des Bowdenzuges 36' die Freigabe des Sperrhebels 25 und daz# mit das Stillsetzen der Maschine, wodurch die Bedienungsperson darauf aufmerksam gemacht wird daß die gefüllte Sammellade 8 ge g gen eine neue leere Sammellade auszutauschen ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Adressendruckmaschine mit Kraftantrieb und Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausrücken des Antriebs nach Ausführung einer bestimmten Anzahl von Abdrucken, dadurch gekennzeichnet, daß von allen an der Adressendruckmaschine angeordneten Auslösevorrichtungen je ein Bowdenzug (34, 35, 36, 36') zu einer gemeinsamen Freigabevorrichtung - Platte 30 - für einen Sperrhebel (25) führt, der in seiner Sperrstellung eine Kuppelstange (2o) außer Eingriff mit der Ein- und Ausrückvorrichtung.'(i6, 17) der Adressendruckmaschine hält, dagegen nach seiner Freigabe die- selbsttätige Bewegung der Kupplungsstange (20) unter Z> dem Einfluß einer Feder (21) in ihre Ausrückstellung nicht mehr hindert.
  2. 2. Adressendruckmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die a - gemeinsame, von jedem einzelnenBowden zug gesteuerte Freigabevorrichtung für den Sperrhebel (25) aus einer am Gehäuse (38) der in senkrechter Richtung hin und her verschiebbaren Kuppelstange (2o) angelenkten Platte (3o) besteht, die in ihrer zweckmäßig wagerechten Normallage, in der sie den Sperrhebel (25) in senkrechter Stellung festhält, durch eine Feder (32) dauernd gehalten wird und an die die Enden der verschiedenen Bowdenzüge (34, 35, 36, 3&) angreifen, so daß sie bei dem Intätigkeitsetzen eines Bowdenzuges entgegen der Feder (32) angehoben wird und so den Sperrhebel (25) freigibt. 3. Adressendruckmaschine nach Anspruchi und 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Sperrhebel (25), der mit der durch die Bowdenzüge (34, 35, 36, 36') anzuhebenden Sperrplatte(30) zusammenarbeitet, eine in der Nähe seiner Drehachse angelenkte Stange (27) zu einer rückwärtigen Verlängerung (28) des die Abwärtsverschiebung der Kuppelstange (2o) entgegen einer Feder (?-i) bewirkenden Fußhebels (24) führt, so daß in der Zeit, in der der Sperrhebel (25) durch die Sperrplatte (30) in seiner senkrechten Stellung gehalten wird, die an ihm angelenkte Zugstange (27) die abwärts geschwenkte Lage des Fußhebels (24:) und somit auch die abwärts verschobene Lage der Kuppelstange (2o) sichert, bei der der Antrieb der Maschine eingerückt ist. 4. Adressendruckmasdhine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Steuerung eines der verschiedenen Bowdenzüge dienender, als ein Gehäuse (49) ausgebildeter Anschlag für die Führungsplatte (io) einer Listenfortschaltvorrichtung eine an dem verschiebbaren Gehäuse (49) des Anschlags schwenkbar gelagerte, in den Weg der Führungsplatte (io) hineinreichende Klinke (51) hat, die in ihrer durch einen Federbolzen (57) gesicherten senkrechten Ruhestellung einen am Gehäuse (49) des Anschlags drehbar gelagerten Doppelhebel (53, 54) in seiner wagerechten Lage festhält, an dessen vorderes Ende (53) eine starke Feder (59) und an dessen hinteres Ende der Bowdenzug (36) angreift, so daß bei dem durch das Gegenlaufen der Führungsplatte (io) gegen die Klinke (51) verursachten Zurückschwingen der Klinke (51) der Doppelhebel (53, 54:) unter der Wirkung seiner Feder (59) mit seinem vorderen Ende um ein solches Stück abwärts schwingt, das genügt, um durch das in entsprechendem Maße aufwärts schwingende hintere Ende (54) des Doppelhebels (53, 54) den Bowdenzug (36) in erforderlichem Maße zu bewegen. 5. Adressendruckmaschine nach An-"pruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Doppelhebel (53, 54) für den Bowdenzug (P) in der Ruhelage haltende Klinke (51) mit einem nockenartigen Anschlagliebel (55') ausgerüstet ist, gegen dessen untere Spitze eine an der Führungsplatte (io) der Listenfortschaltvorrichtung angebrachte seitliche Leiste (56) läuft, und der bei einem Weitergange der Führungsplatte (io) nach Freigabe des Doppelhebels (53, 54) mit seiner Spitze auf der Leiste (56) zur Anlage kommt, so daß alsdann keine 2Jitnahme des gesamten Anschlags (49) durch die Führungsplatte (io) erfolgen kann.
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