AT158466B - Vorrichtung an Schreibmaschinen od. dgl. zum Einführen und Einstellen eines Vorsteckblattes. - Google Patents

Vorrichtung an Schreibmaschinen od. dgl. zum Einführen und Einstellen eines Vorsteckblattes.

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AT158466B
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Torpedo Werke Ag Fahrraeder Un
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Description


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  Vorrichtung an Schreibmaschinen od. dgl. zum Einführen und Einstellen eines   Vorsteckblattes.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Schreibmaschinen od. dgl. Maschinen mit einer im wesentlichen aus über der Schreibwalze an der Vorderseite des Maschinenwagens liegenden Einführwalzen bestehenden
Vorrichtung zum Einführen eines von vorn in die Maschine vor einen darin befindlichen Grundbogen einzubringenden Vorsteckblattes, und sie betrifft eine neue Ausbildung dieser Vorsteckeinrichtungen, durch die das Einführen, Einstellen und Auswerfen der Vorsteckblätter wesentlich vereinfacht wird. 



   Hiezu sind erfindungsgemäss bei Maschinen mit oberhalb der Schreibwalze angeordneten Einführ- walzen, diese voneinander abhebbar gelagert, unter ihnen eine in den Förderweg des Vorsteckblattes ragende Auflageschiene aus diesem   zurückziehbar   angeordnet und den beiden Elementen ein Steuer- glied zugeteilt, das mit dem Übergang der Rollen in die Schliesslage die Auflageschiene aus dem Förder- weg des Vorsteckblattes aushebt und umgekehrt. Bei Maschinen mit Zahnradantrieb der Vorsteck- rollen wird das Kuppelglied zweckmässig mit diesem derart gekuppelt und so geschaltet, dass mit dem
Einleiten der Antriebsbewegung zunächst die Rollen geschlossen werden, dann die Auflageschiene entfernt wird, worauf durch den weiteren Antrieb der Vorschub der Rollen einsetzt.

   Zum selbsttätigen
Rückführen des Vorsteckblattes ist die Antriebsvorrichtung mit einem Federmotor ausgerüstet, der mit einer   Auslöse- und Schrittschaltung   versehen ist. Um ein sicheres Einführen des Vorsteckblattes in den Spalt zwischen Papierwalze und unterer Papierführung zu gewährleisten, ist das bei derartigen
Vorrichtungen bekannte Leitblech anhebbar unter der Schreibwalze gelagert und wird von dem Antrieb der Vorsteckeinrichtung derart gesteuert, dass es beim Einführen des Vorsteckblattes vorübergehend angehoben wird. Sofern das Vorsteckblatt in die untere Papierführung abgeleitet wird, wird diese mit dem Steuerglied für die Rollen gekuppelt, so dass bei geschlossener Papierführung die Rollen sich nicht schliessen lassen oder geöffnet werden. 



   Der Erfindungsgegenstand ist nachstehend an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Teilvorderansicht eines Schreibmaschinenwagens, Fig. 2 eine teilweise aufgebrochene Stirnansicht in Ruhelage der Vorsteckeinrichtung, Fig. 3 einen entsprechenden Schnitt von der   Schreibwalze   aus, Fig. 4 die Antriebsvorrichtung nach dem Schliessen der Rollen, Fig. 5 die Stellung nach dem Ausschwenken der Auflageschiene, Fig. 6 einen Schnitt zu Fig. 5 von der Schreibwalze aus, Fig. 7 einen Schnitt durch die den Antrieb aufnehmende Kapsel, Fig. 8 einen Schnitt nach Linie VIII-VIII der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie IX-IX der Fig. 7, Fig. 10 eine grössere Darstellung der   Auslöse- und Schrittschaltung,   Fig. 11 eine Einzelheit zur Auflageschiene, Fig.

   12 eine Einzelheit zur Einführungsschiene und Fig. 13 eine zweite Ausführungsform der   Einführschiene.   



   An den Seitenwangen 1 des die Schreibwalze 2 in bekannter Weise aufnehmenden Schreibmaschinenwagens ist oberhalb der Schreibwalze 2 an seitlichen Rahmenarmen 3 eine Welle   4   drehbar gelagert, auf welcher in Abständen Gummirollen 5 angeordnet sind. Der Rahmen 3 nimmt weiter an ausschwenkbaren Kurbelarmen 6 eine vor der Welle 4 liegende Achse 7 auf, die die Gegenrollen 8 trägt. 



  Die Kurbelarme 6 sind durch eine Querstange 9 verbunden, an der Blattfedern 10 befestigt sind, die sich auf einer weiteren Querstange 11 des Rahmens. 3 abstützen und bestrebt sind, die Gegenrollen 8 gegen die Rollen 5 zu pressen. An der Querstange 11 ist in   üblicher   Weise ein   Einführungsschacht   12 befestigt, der bis oberhalb der Sehreibzeile reicht und zum Durchtritt der Rollen mit Aussparungen versehen ist. 

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Schiene 16 aufgenommen ist. Die Schiene 16 ist an den Kurbelarmen   15   drehbar und hat eine Reihe von Nasenbleehen   17,   die zwischen die Rollen 5, 8 ragen. Eine Feder 18 ist bestrebt, die Kurbelarme 15 mit der Schiene 16 so zu verschwenken, dass die Nasenbleche 17 in den Weg des Vorsteckblattes 19 treten und dessen Durchgang hindern.

   Die Schiene 16 ist durch eine seitliche Schlitzführung 20 an der Stange 11 geführt, so dass die   Nasenbleche   17 beim Ausschwenken der Kurbelarme 15 parallel verschoben werden (Fig.   11).   



   Der Antrieb für die Vorschubeinrichtung ist in einer Kapsel 21 untergebracht, die neben der Schreibwalze 2 fest an dem Rahmen 3 angeordnet ist. In der Kapsel 21 ist auf einer Steekachse 22 lose ein Zahnrad 23 mit Achsbiichse 24 gelagert, das mit einem Ritzel 25 der Rollenwelle 4 in Eingriff steht und eine Aussparung der Kapsel   21   durchsetzt. Neben dem Zahnrad 23 ist auf der Steckachse eine Scheibe 26 mit einseitiger   Büchse   27 drehbar gelagert, die den Abschluss der Kapsel 21 bildet und durch einen Exzenterstift 28 mit der   Büchse   24 des Zahnrades gekuppelt ist (Fig. 7). Die Scheibe 26 hat einen nach innen gerichteten Randanschlag 29, der in den Weg eines von der Kapselwand nach innen ragenden Stiftes 30 reicht und die Bewegung der Scheibe 26 zur Kapsel 21 begrenzt.

   Zur Sicherung der Scheibe 26 in dieser Anschlag- oder Grundlage dient eine an dem Rahmen 3 gelagerte Federrolle 31, die unter der Scheibe 26 liegt und in deren Endlage in eine Rast 32 der Scheibe 26 eingreift. 



   Auf der   Büchse 24   des Zahnrades 23 ist eine Feder 33 aufgewickelt, deren inneres Ende an der
Büchse 24 und deren Gegenende an der Kapsel 21 befestigt ist. Auf der Gegenseite ist mit dem Zahnrad 23 ein Sperrad 34 fest verbunden, in das eine federbelastete Sperrklinke 35 eingreift. Die Sperrklinke 35 ist um einen Bolzen 36 der Kapsel 21 drehbar. An dem gleichen Bolzen ist eine Auslösetaste 37 und eine   Schrittschalttaste   38 angelenkt, die mit einem Gegenzahn 39 für das Sperrad 34 versehen ist. Die
Auslösetaste 37 hat einen die Sperrklinke 35 übergreifenden Anschlag 40, der beim Drücken der Taste 37 die Klinke 35 aus dem Sperrad   34   aushebt, so dass dieses unter Entspannung der Feder 33 in die
Ausgangslage   zurückgehen   kann.

   Die Schrittsehalttaste 38 untergreift mit einem Anschlag   41   die Nase der Sperrklinke   35   und hebt diese beim Niederdrücken gleichfalls aus. Hiebei legt sieh aber der
Gegenzahn 39 in eine Zahnlücke des Sperrades 34, so dass dieses nur um einen Zahn zurückgehen kann. 



   Neben der Scheibe 26 sitzt auf der Stecknase 22 eine Steuerseheibe 42, die am Umfang mit einer
Rast 43 versehen ist. Dieser Rast 43 ist an dem Rahmen 3 ein Schwinghebel 44 zugeordnet, der mit einem Arm 45 über einem Steuerhebel 46 der Welle 14 liegt und beim Ausheben aus der Rast 43 durch
Drehen der Scheibe 42 die Welle 14 derart verschwenkt, dass die Auflagenasen 17 aus dem Förderweg des Vorsteckblattes entgegen der Wirkung der Feder 18 zurückgezogen werden. 



   Die Steuerung der Förderrollen erfolgt von einer   Büchse   47 aus, die ebenfalls lose drehbar auf der Steekachse 22 gelagert ist und einen Fühlhebel 48 trägt, der in der Ruhelage der Büchse 47 einen
Schwenkarm 49 entgegen Federwirkung nach unten drückt. Der Schwenkarm 49 sitzt auf einer kurzen Welle 50 an dem Rahmen 3 und hat einen Arm   51,   der durch einen Bolzen 52 und Langloch 53 mit einem Lenker 54 gekuppelt ist. Der Lenker 54 ist an dem Stellhebel 55 für die untere Papierführung 56 angelenkt und so bemessen, dass er in Schliesslage der unteren Papierführung das Ausschwenken des
Schwenkarmes 49 nach oben verhindert. 



   Zur Sicherung der Scheibe 26, der Steuerscheibe 42 und der   Büchse   47 in der Grundstellung der Vorsteckeinriehtung sind folgende   Massnahmen   getroffen. Die Scheibe 26 wird durch die Feder 33 des Federmotors in der Endlage an dem Ansehlagstift 30 gehalten und ist noch durch die Federrolle 31 gesichert. 



   Der Fühlhebel 48 der Büchse 47 hat einen Anschlagstift 57, der einen Schlitz 58 der Steuerscheibe 42 und einen Schlitz 59 der Scheibe 26 durchsetzt. Der Stift 57 ist durch eine Feder 60 mit einem Bolzen 61 auf der Innenseite der Scheibe 26 gekuppelt, und die Feder 60 ist bestrebt, den Stift 57 und damit die Scheibe 42 und die   Büchse   47 in der der Ruhelage des Stiftes 57 entsprechenden Endstellung des Schlitzes 59 bzw. 58 zu halten (Fig. 8). Die Steuerscheibe 42 durchsetzt darüber hinaus mit einem Stift 62 ein Langloeh   63 der Kuppelscheibe   26, das den Stellweg zwischen den beiden Scheiben 42 und 26 begrenzt. Der Bolzen 62 ist durch eine Feder 64 in der Ruhelage gehalten. 



   Als letztes Glied sitzt auf der   Steckaehse   22 eine Handkurbel 65, deren Büchse mit einer Kronenkupplung 66 mit der Büchse 47 gekuppelt ist. 



   Die Zwisehenwelle 50 des Sehwenkarmes 49 trägt am Gegenende einen Steuernocken 67 (Fig. 3), der sich in nach unten ausgeschwenkter Lage des Schwenkarmes 49 gegen einen Steuerarm 68 des die vordere Rollenachse 7 tragenden Kurbelarmes 6 legt und diesen entgegen der Wirkung der Federn 10 in ausgeschwenkter Lage der Rollen 8 hält. 



   Zum Einführen eines   Vorsteckblattes   19 wird in der Ruhe-oder Endlage der Vorrichtung, bei im Abstand voneinander gehaltenen Rollen 5, 8 das Blatt   19   zwischen diese eingeführt, bis es auf den Zungen 17 der   Auflagesehiene   16 aufruht (Fig. 2 und 3). Hierauf wird bei geöffneter unterer Papierführung 56 die Kurbel 65 im Uhrzeigersinne verdreht. Da die übrigen Teile lose auf der Steckachse 22 sitzen, wird bei Beginn der Drehbewegung der Kurbel 65 nur die   Steuerbüchse   47 mitgenommen, bis 

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 deren Stift 57 nach Durchlaufen des Schlitzes 58 der Steuerscheibe 42 an dessen Ende zur Anlage kommt (Fig. 4).

   In dieser Stellung ist der   Fühlhebel 48   von dem Steuerarm 49 abgehoben, so dass dieser nach oben gehen kann, hiedurch den Steuernocken 67 aus dem Steuerarm M aushebt, wobei dieser dem
Druck der Federn 10 nachgibt und die Rollen 8 unter Einklemmen des Vorsteckblattes 19 sich gegen die Rollen 5 legen. 



   Da der Schlitz 59 in der Kuppelscheibe 26 etwas länger ist als der Schlitz   68   in der Steuerscheibe 47, wird mit dem Weiterdrehen der Kurbel 65 zunächst durch den Stift 57 nur die Steuerscheibe 47 mit- genommen (Fig. 5 und 6). Durch diese Drehung der Steuerseheibe 47 wird der Arm 44 aus der Rast 43 ausgehoben, und verschwenkt mit seinem Finger 45 den Arm 46 der   Stange 14, wodurch   über die Kurbelarme 15 die Schiene 16 mit den Zungen 17 ans dem Weg des   Vorsteckblattes 19 zurückgezogen   wird (Fig. 5 und 6). 



   In der Endlage des Stiftes 57 in dem Schlitz 59 der Kuppelscheibe wird der Stift von einer feder- belasteten Sperrklinke 69 gesichert, so dass mit der weiteren Drehbewegung der Kurbel   66   die Kuppel- seheibe 26 und über deren Exzenterstift 28 das Zahnrad 23 unter Spannen der Feder 33 zum Verdrehen der Rollen 5 über das Ritzel 25 mitgenommen wird. 



   Infolge der Anordnung der Sperrklinke 35 kann das Zahnrad   23   in jeder Lage des Vorsteckblattes gehalten werden. Zum Ablesen der jeweils eingestellten Zeile des Vorsteekblattes ist vor der Schreib- walze am Maschinengestell ein Anzeigeblech 70 vorgesehen, das mit seiner Richtkante 71 auf die zuletzt beschriebene Zeile des Vorsteekblattes zeigt. 



   Zur sicheren Einführung des Vorsteckblattes in den Spalt zwischen der Schreibwalze 2 und der unteren Papierführung dient ein Leitwerk, das aus einer Kammplatte   72 besteht,   die in Ruhelage vor der unteren Papierführung 56 liegt und mit den Vorsprüngen sich in Aussparungen dieser einlegt. Die
Kammplatte 72 ist an einer Querstange   73   drehbar befestigt, die in einer Kurvenführung 74 zweier an den Seitenwangen 1 des Maschinenwagens vorgesehener Arme 75 gleitend geführt ist. Die Kamm- platte ist mit Leitfingern 76 ebenfalls in den Schlitzen 74 der Arme 75 geführt und die Schlitze sind so gehalten, dass beim Anheben der Kammplatte 72 diese sich vor die Sehreibwalze 2 legt und mit dieser einen Trichter zum Ableiten des   Vorsteckblattes   19 in die untere Papierführung bildet.

   Zwei Lenker 77 und 78 dienen zur weiteren Führung der Kammplatte 72. An deren Querstange 73 ist an dem einen
Ende eine Mitnehmerstange 79 angelenkt, die mit einem Bolzen 80 in einem oberen Schlitz 81 des benachbarten Tragarmes 75 zu sich parallel verschiebbar geführt ist und am Ende einen Mitnehmer- haken 82 trägt. Diesem ist an einem Ansatz 83 der Büchse 47 eine Klinke 84 zugeordnet, die nach   Schliessen   der Rollen 5, 8 in den Bereich des Hakens 82 gelangt und ihn mitnimmt, so dass die Kamm- platte 72 angehoben wird. Mit dem Weiterdrehen der Kurbel 65 löst sich die Klinke   84   aus den   Haken 82,   so dass die Kammplatte 72 nach dem Einführen des Vorsteckblattes 19 in die untere Papierführung wieder in die Ruhelage zurückfällt. 



   Nachdem das Vorsteckblatt durch Drehen der Kurbel 65 auf die   gewünschte   Schreibzeile eingestellt ist, kann es nach Schliessen der unteren Papierführung durch Drehen der   Schreibwalze   mit dem
Grundbogen fortgeschaltet werden, so dass mehrere Zeilen hintereinander beschriftet werden können. 



  Durch das Schliessen der unteren Papierführung werden durch die Wirkung des   Lenkers 54 die Rollen 5, 8   voneinander abgehoben, so dass diese dem Fortschalten des Vorsteckblattes durch die Schreibwalze nicht entgegenstehen. 



   Sofern beim Einführen das   Vorsteckblatt   durch Drehen der Kurbel 65 zu weit vorgeschoben wurde, kann es bei geöffneter unterer Papierführung ohne Mitnahme des Grundbogens durch Betätigung der   Ssshrittschalttaste. ? zeilenweise zurückgeschaltet werden.   



   Zum Auswerfen des Vorsteckblattes nach dem Beschriften wird ebenfalls bei geöffneter unterer Papierführung die Auslösetaste 37 gedrückt, worauf durch Entspannen des Federmotors 33 die gesamte Einrichtung in die Grundstellung zurückgebracht wird. Durch die Kupplung des Stiftes 57 mit der Sperrklinke 69 wird verhindert, dass die Auflageschiene 17 vor Beendigung des Rücklaufes des Zahnrades 23 und dem Öffnen der Rollen 5, 8 in den Weg des Vorsteekblattes tritt. Zum selbsttätigen Auslösen der Sperrklinke 69 am Ende des   Rücklaufes   der Kuppelscheibe 26 dient eine auf deren Büchse 27 
 EMI3.1 
 Scheibe 26 imBereich des Endanschlags 30 der Kapsel. Die Sperrklinke69 hat eine aufragendeAbwinklung   87,   die in ein Loch 88 der Platte 85 eingreift.

   Beim Auftreffen der Zunge 86 auf den Endanschlag 30 wird die Platte 85 in bezug auf die sich noch drehende Scheibe 26 festgehalten und hebt dabei durch die Abwinklung 87 die Sperrklinke 69 aus, so dass während der Endbewegung der Scheibe 26 die Steuerscheibe 42 und die Büchse 47 unter der Wirkung der Federn 60,64 in die Grundstellung zu der Scheibe 26   zurückkehren   können und hiebei die Schiene 17 vortreten lassen bzw. die Rollen 8 abheben. In der Grundstellung tritt die Federrolle 31 in die Rast der Kuppelscheibe 26 und hält diese fest. 



   Die Einführvorrichtung kann auch vor der unteren Papierführung 56 liegen (Fig. 13). In diesem Falle entfallen die Ausschnitte in dem   Papierführungsblech   56, und die Kammplatte 72 wird zweckmässig durch an der Querstange 73 sitzenden Zinken 72 a ersetzt, die am Ende leicht löffelartig umgebogen sein können und in der Einführstellung eine Verlängerung des unteren   Papierführungsbleches   56 bilden. 

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    Um ein Zuritckschlagen der Handkurbel beim Auslösen des Federmotors zu vermeiden, kann an Stelle der die Kurbel 65 mit der Nabe des Steuernocken 48 verbindenden Kronenkupplung 66 eine Freilaufkupplung angeordnet sein, die beim Loslassen der Handkurbel 65 diese in die Ausgangslage zurückbringt, bzw. den Rücklauf der Triebwerksteile in die Ausgangslage ohne Mitnahme der Kurbel ermöglicht. 



  PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung an Schreib-, Rechen-oder Buchhaltungsmaschinen zum Einführen und Fortschalten eines von vorn vor einen in der Maschine befindliehen Grundbogen einzubringenden Vorsteekblattes mittels oberhalb der Schreibwalze angeordneter, das Vorsteckblatt zwischen sich aufnehmender   
 EMI4.1 
 umgekehrt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit Zahnradantrieb einer der Förderrollen, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Antrieb des Zahntriebes (2. 3, 25) mit dem Steuerglied zum Schliessen der Rollenpaare und Ausschwenken der Auflagesehiene gekuppelt und von diesem gesteuert ist.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schliessen der Förderrollen ein fest mit einer Handkurbel (65) verbundener Steuernocken (48) dient und dieser mit einem Anschlag (57) zur Mitnahme einer lose auf der Kurbelwelle (22) sitzenden Steuerscheibe (42, 43) für die Ansehlagsehiene versehen ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Drehung der Förderrollen einleitende Zahnrad ( : 28) lose auf der Kurbelwelle (22) gelagert und mit dem die Steuer- seheibe (dus) für die Auflageschiene steuernden Anschlag (57) durch Kuppelglieder (26, 28, 24) ver- bunden ist.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer- anschlag (57) in Führungsschlitze (56, 59) der Steuerscheibe (42) für die Auflageschiene und einer mit dem Antriebszahnrad (2. 3) gekuppelten Scheibe (26) eingreift und die Führungsschlitze (58, 59) so bemessen sind, dass nach kurzem Leerlauf des Mitnehmeranschlages (57) in ihnen zum Schliessen der Rollen zunächst die Steuerscheibe (42) für die Auflagesehiene und dann die Kuppelseheibe (26) für das Antriebsrad (23) mitgenommen wird.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerglieder (42, 48) für die Auflagesehiene und Rollen durch Federn (60, 64) in der Ausgangslage zu der Kuppel- seheibe (26) des Zahnrades (23) gehalten sind und letztere mit einer Rast (J2) zur Einlagerung einer sie in der Ruhelage sichernden Federklinke versehen ist.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine den Anschlagstift (57) in der Mitnehmerlage zur Kuppelscheibe (26) sichernde Sperrklinke (69) an dieser und einen die Sperrklinke kurz vor der Ausgangsendlage der Kuppelscheibe auslösenden ortsfesten Anschlag (30).
    8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsrad (23) mit einem mit Sperrad (.'34) versehenen Federmotor (3 gekuppelt und dieser mit einer Auslöse- taste zu und einer Sehrittsehaltung (38) zum stufenweisen Rückschalten ausgerüstet ist.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Vorschub- einrichtung nebst den Antriebsgliedern für diese an einem Rahmen (3) aufklappbar am Maschinen- wagen gelagert ist.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein unterhalb der Papier- walze bis über die Sehreibzeile anhebbar gelagertes Leitblech (72) an dem Maschinenwagen zum Auf- fangen und Ableiten des von den Förderrollen kommenden Vorsteckblattes in die untere Papierführung bzw. einen besonderen Führungsschacht.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitblech, vorzugsweise in Form einer mit Zinken (72 a) besetzten Stange (73) vor der unteren Papierführung anhebbar an dem Wagen gelagert ist.
    12. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Papierführung (56) zinnenartig ausgeschnitten, das Leitblech (72) mit entsprechenden, in den Ausschnitten liegenden Nasen versehen und durch ein Lenkergestänge (73 bis 78) in einer Kurvenfiihrung (74) des Maschinenwagens gehalten ist.
    13. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5 und 10 bis 12, gekennzeichnet durch eine Feder- klinke (84) an der Triebwerkswelle für den Rollenantrieb zur vorübergehenden Mitnahme des Leitbleches 72) liber eine in dem Weg der Federklinke liegende Nase (82) des das Leitblech tragenden Gestänges.
    14. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Förderrollen (8) an Schwenkarmen (6) des die Vorsteckeinrichtung tragenden Rahmens (3) gelagert, einer der Sehwenkarme einen Steuerarm (68) trägt, dem auf einer Zwischenwelle (50) eine Steuerscheibe (67) <Desc/Clms Page number 5> zugeordnet ist, die Zwischenwelle (50) von dem Rahmen drehbar aufgenommen und mit einem in den Weg des Steuernoekens (48) auf der Triebwerkswelle ragenden Stellfinger (69) versehen ist.
    15. Einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (55) zum Öffnen und Schliessen der unteren Papierführung (56) über einen Zwischenhebel (54) und Schlitzführung (53, 52) derart mit einem Kurbelarm (51) der Zwischenwelle (50) zur Steuerung der Vorschubrollen gekuppelt ist, dass er in der Schliesslage der unteren Papierführung das Schliessen der Förderrollen verhindert.
    16. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerscheibe (42) für die EMI5.1
    17. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageschiene (17) an den Kurbelarmen (15) angelenkt und durch eine Schlitzführung (20) parallel ihrer Bewegungsrichtung geführt ist.
    18. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageschiene (17) in einzelne Zähne aufgeteilt ist, die in der Sperrlage entsprechende Ausnehmungen in dem das Vorsteckblatt aufnehmenden Führungsschacht (12) durchsetzen.
    19. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Federmotor (33) und das Antriebszahnrad (23) in einer Kapsel (21) untergebracht sind, deren seitlicher Anschluss die Kuppelscheibe (26) für das Zahnrad (23) bildet, auf deren Aussenseite die Steuerscheibe (42) für die Auflageschiene und der Nocken (48) für die Förderrollen liegen.
    20. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass alle Triebwerksteile lose auf einer die Kapsel dz axial durchsetzenden Steckachse (22) gelagert und der Steuernocken (48) für die Förderrollen mit einer auf der Steckachse drehbaren Handkurbel (65) verbunden ist.
    21. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Steuernocken (48) und der Handkurbel (65) eine diese in die Ausgangslage zurückführende Freilaufkupplung eingeschaltet ist.
    22. Einrichtung nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Kapsel mit Aussparungen für das Förderrollenritzel und die Federsperre der Kuppelscheibe versehen ist.
    23. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupp- EMI5.2 feder (33) auf der Zahnradbüchse (24) gelagert ist.
    24. Einrichtung nach den Ansprüchen 7 und 8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass der den Rücklauf begrenzende Anschlag (30) auf der Innenseite des Kapselrandes (21) sitzt, die Büchse (27) der Kuppelscheibe (26) eine mit der Sperrklinke (69) gekuppelte Scheibe (85) lose aufnimmt, die Scheibe mit einer Nase (86) in den Bereich des Endanschlags (30) reicht und die Kuppelscheibe (26) eine weitere Nase (29) zur Begrenzung ihres Rücklaufweges trägt.
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