DE449506C - Maschine zum Abzaehlen von Naegeln zum Zwecke des Verpackens - Google Patents

Maschine zum Abzaehlen von Naegeln zum Zwecke des Verpackens

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DE449506C
DE449506C DEH101512D DEH0101512D DE449506C DE 449506 C DE449506 C DE 449506C DE H101512 D DEH101512 D DE H101512D DE H0101512 D DEH0101512 D DE H0101512D DE 449506 C DE449506 C DE 449506C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/34Packaging other rod-shaped articles, e.g. sausages, macaroni, spaghetti, drinking straws, welding electrodes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Maschine zum Abzählen von Nägeln zuni Zwecke des Verpackens. Es sind bereits Maschinen zum Abzählen von 1T<igeln bekannt. Dabei ist der Boden des Nagelbehälters mit Schlitzen versehen, in welche sich die Nägel durch Kipp- oder Rüttelbewegungen des Behälters einhängen sollen, um dann am Schlusse einer Kippbewegung des Nagelbehälters mit ihrem Kopf durch seitliche Durchbrechungen der Behälterwand und aus den Bodenschlitzen heraus in die Spalten eines Rostes zu gleiten, ,von dem sie zwangsweise abgenommen werden sollen. Diese bekannten Nagelabzählmaschinen haben sich aber als unbrauchbar erwiesen, weil sich die Bodenschlitze des Nagelbehälters durch querliegende Nägel verstopfen und hierdurch häufig Störungen entstehen.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine N agelabzählrnaschine, wobei zweizinkige Gabeln, die an einer quer beweglichen wagerechten Stange befestigt sind und mittels dieser so bewegt und geführt werden, daß sie durch die obere Schicht der Nägel streichen, die Nägel aus dem Vorratsbehälter herausheben, um sie dann in die Schlitze einer Platte gleiten zu lassen. Sind die zweizinkigen Gabeln mit den in ihnen hängengebliebenen Nägeln in der vorderen höchsten Endstellung angekommen, so werden sie vorne gesenkt, damit die Nägel leicht und sicher in die Schlitze der Platte gleiten, aus denen sie mittels Nadeln in gewünschter Zahl abgenommen werden. Die quer bewegliche Stange, woran die zweizinkigen Gabeln sitzen, ist zu diesem Zweck mit beiden Enden in geschweiften Führungsschienen geführt, worin sie vor- und rückwärts bewegt wird, wobei den Gabeln die zum ordnungsmäßigen Herausheben der Nägel aus dem Vorratsbehälter vorteilhafteste Stellung dadurch gegeben wird, daß die die Gabeln tragende Stange mit einem Hebel verbunden ist und dieser Hebel sich mit seinem freien, eine Rolle tragenden Ende in einer zweiten geschweiften Führungsschiene bewegt, die beim Vorschieben der Gabelstange gesenkt und am Ende der Rückwärtsbewegung gehoben wird. Die zum Abzählen der il1ägel dienenden Nadeln sind an einer verschiebbaren Stange verstellbar angeordnet, damit je nach Wunsch ein, zwei oder mehr Nägel aus den Schlitzen der Platte abgenommen werden können. Zwischen den Nagelschlitzen der Platte sind Ausschnitte vorgesehen, die sich nach oben bis nahe an den Rand der Nagelschlitze trichterförmig erweitern, damit die Nägel, welche beim Abgleiten von den Gabeln die Nagelschlitze der Platte verfehlen sollten, durch diese Ausschnitte in den Vorratsbehälter zurückfallen. Der Nagelvorratsbehälter wird, während die Maschine in Betrieb ist, entsprechend det Abnahme des Nagelvorrats selbsttätig angehoben. Sobald derselbe seine höchste Stellung erreicht hat, der Nagelvorrat also nahezu erschöpft ist, wird die Maschine selbsttätig stillgesetzt, damit der Nagelvorr atsbehälter gesenkt und mit Nägeln neu angefüllt werden kann.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i eine Seitenansicht der Nagelabzählmaschine, Abb. 2 eine Vorderansicht derselben (schräg von oben gesehen), Abb.3 einen Grundriß der Maschine und Abb. q., 5, 6 und 7 Einzelheiten derselben in größerem Maßstabe.
  • Der muldenförmige Vorratsbehälter i wird, bevor die Maschine in Betrieb gesetzt wird, mit Nägeln 2 angefüllt. Die Gabeln 3, die von einer beweglichen Stange 30 getragen werden, gleiten von hinten aus der punktierten Stellung a nach vorne durch die in dem Vorratsbehälter i liegenden Nägel :2 bis zur Gabelstellung b, wobei immer eine Anzahl Nägel in denselben hängenbleiben (Abb. i). In der Stellung b bleiben die Gabeln 3 einen Augenblick stehen und lassen die Nägel 2 in die in einer Platte 4 vorgesehenen Schlitze 5 gleiten. Auf der Platte 4 ist eine an ihrer den Schlitzen 5 zugekehrten Längsseite mit Ausschnitten 9 (Abb. t, 5) versehene Lasche 6 verschiebbar gelagert, deren zwischen je zwei Ausschnitten 9 vorhandene Vorsprünge für gewöhnlich das untere Ende der Schlitze 5 abschließen und dadurch die in die Schlitze 5 hineingleitenden Nägel am unteren Ende der Schlitze anhalten (Abb.2, 4, 5 und 7). Der erste Nagel jeder Reihe wird an dieser Stelle mittels einer Nadel 7 von den übrigen Nägeln abgeteilt, indem die Nadeln 7, welche in einer verschiebbaren, auf der Lasche 6 gelagerten Stange mittels Stellschrauben 12 verstellbar befestigt sind, zwischen den ersten und zweiten N agel geschoben werden. Hierauf wird die an ihrer vorderen Längsseite mit Ausschnitten 9 versehene Lasche 6 mit dem Nadelhalter 8 nach links geschoben (Abb. 5) , wodurch der erste Nagel einer jeden Reihe in die an der Lasche 6 befindlichen Ausschnitte 9 rutscht und von da aus durch in der Platte 4. angebrachte, sich an die Schlitze 5 anschließende Bohrungen io in den Auslauf i i gelangt, um den Tüten o. dgl. zugeführt zu werden (Abb. 1, 2, 4, 5 und 7). Auf dieselbe Weise kann man auch zwei oder mehr Nägel aus jeder Reihe abnehmen, indem man die Nadeln 7 nach Lösung der Stellschrauben 12 entsprechend verschiebt.
  • Der Nagelvorratsbehälter i, der an zwei Seiten mittels zwei Doppelwinkelstücken 13 auf zwei wagerecht liegenden Stangen 14 befestigt ist, wird während des Betriebes dadurch allmählich angehoben, daß zwei miteinander verbundene Keilstücke 15 mit ihren abgeschrägten Flächen unter die beiden ebenfalls mit den Stangen 14 verbundenen Führungsstücke 16 geschoben werden. Dieses Vorschieben der Keilstücke 15 wird durch die Gewindespindel 17 bewirkt, die mittels ihres äußeren winkelförmigen Endes 18 durch ein mit einem Mitnehmer i9 versehenes Sperrad 2o gedreht wird (Abb. i und 2). Das winkelförmige Ende 18 der Gewindespindel 17 kann sich in dem im Mitnehmer i9 angebrachten Schlitz nach links und rechts frei bewegen. Die Drehung des Sperrades 2o wird durch den Hebel 23 bewirkt, der von einer auf der Antriebswelle 21 angebrachten Hubscheibe 22 bewegt wird. Eine an dem Hebel 23 angelenkte Stange 24 wirkt auf den Klinkhebel 25, an welchem die Sperrklinke 26 befestigt ist. Winkelstücke 28 dienen zur Führung der Keilstücke 15 und der nach unten sich erstreckenden Zapfen der Führungsstücke 16, deren nach oben sich erstreckende Zapfen in Lappen 29 des Gestelles 27 Führung erhalten. Die Stange 3o, an welcher die Gabeln 3 befestigt sind und die an beiden Enden Führungsrollen 31 und 32 (Abb. 3) besitzt, wird durch die Welle 37 unter Vermittlung von Armen 33, 34 und 35, 36 in den Kurvenschienen 39 und 4o vor- und rückwärts bewegt. Die Welle 37 erhält durch die Arme :41, 42 Antrieb von dem Hebel 23. Die richtige Stellung der Gabeln 3 wird durch den Arm 44, der am linken äußeren Ende der Stange 3o befestigt ist und mittels einer Rolle .43 in der auf einem Stehbolzen 45 drehbar gelagerten Kurvenschiene 46 geführt wird, bewirkt (Abb. i und 2). Beim Rückwärtsbewegen der Stange 3o bleibt die Kurvenschiene 46 in der in Abb. i angedeuteten Stellung stehen. Ist die Stange 3o vollständig nach rückwärts geschoben, so daß die Gabeln 3 in die in Abb. i links sichtbare obere Stellung c gelangt sind, so kommt die Kurvenschiene 46 unter dem Einfluß einer Hubscheibe 47, die auf den zweiarmigen Hebel 48 einwirkt, der durch eine Stange 49 mit der Kurvenschiene 46 verbunden ist, in die in Abb. i dargestellte Stellung. Die Gabeln 3 erhalten hierdurch die untere punktierte Stellung a. Aus dieser wird die Stange 30 wieder vorgezogen, so daß die Gabeln 3 durch die in dem Vorratsbehälter i liegenden Nägel hindurchstreichen, bis die Stange 30 samt den Gabeln 3 wieder in die vordere Stellung b gelangt, wo die Gabeln 3 einen Augenblick stehenbleiben, damit die Nägel 2 Zeit haben, aus den Gabeln 3 heraus in die in der Platte 4 befindlichen Schlitze 5 zu gleiten. Um ein zu frühes Herausgleiten der Nägel 2 aus den Gabeln 3 zu verhüten, ist die Kurvenschiene 46 nach vorne zu etwas nach unten gekrümmt, was zur Folge hat, daß sich die Gabeln-1 erst kurz vor ihrer vorderen höchsten Endstellung vorne auf die in Abb. i sichtbare Stellung b senken. Das Herausrutschen der Nägel 2 aus den Schlitzen der Gabeln 3 wird durch ein bekanntes Klopfwerk gesichert.
  • Wenn durch die Gewindespindel 17 und das Keilstück 15 der Vorratsbehälter i bis zur höchsten Stellung gelangt, so drückt eine mit Innengewinde versehene, auf der Gewindespindel sitzende Büchse 38 (Abb. 2) gegen einen Arm eines zweiarmigen Hebels 50, der mit seinem anderen Arm auf die zum Ein- und Ausrücken einer Bremsscheibe 51 dienende, mit einer Rolle 55 versehene Ausrückstange 52 so einwirkt, daß diese aus der gesperrten Stellung herausgehoben und mittels der Feder 53 nach rechts in die punktierte Stellung 54 gebracht wird, wodurch die Maschine selbsttätig außer Betrieb gesetzt ist.
  • Die Nadeln 7 sind da, wo sie aus der Lasche 6 heraustreten, nach unten gekröpft und an ihrem vorderen Ende nach einer Seite umgebogen (Abb. 4, 5 und 7). Die geschlitzte Platte 4 besitzt zwischen den Nagelschlitzen 5 Ausschnitte 57, die in Abb. 2 nur schematisch angedeutet, in den Abb. 4 und 5 aber genauer dargestellt sind. Dieselben sind nach oben derartig erweitert, daß nur eine sehr schmale Fläche neben den Schlitzen 5 bestehen bleibt, auf die sich die Nagelköpfe auflegen. Es werden daher alle Nägel 2, welche nicht in die Schlitze 5 fallen, diese also verfehlen, in die Ausschnitte 57 abrutschen und durch diese wieder in den Vorratsbehälter i zurückfallen, wodurch ein betriebssicheres Arbeiten gewährleistet ist. Die Gabeln 3 bestehen aus je zwei auswechselbaren Zinken, einer Brücke zum Befestigen der Zinken und einem Schaft 3 (Abb. 6).

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Abzählen von Nägeln zum Zwecke des Verpackens, dadurch gekennzeichnet, daß zweizinkige Gabeln. (3), die an einer quer beweglichen wagerechten Stange (3o) befestigt sind und mittels dieser so bewegt und geführt werden, daß sie durch die obere Schicht der in einem Vorratsbehälter (i) liegenden Nägel (2) streichen, Nägel an deren Köpfen aus dem Vorratsbehälter (i) herausheben, um dann in ihrer vorderen höchsten Endstellung, indem sie vorne gesenkt werden, die Nägel in die Schlitze (5) einer Platte (4.) gleiten zu lassen, in denen sie mittels Nadeln (7) in ge-,vünschter Zahl abgeteilt werden, worauf die abgezählten Nägel zur Sammelstelle oder Verpackung abwärts gleiten.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich die die Gabeln (3) tragende Stange (3o) an beiden Enden in Führungsschienen (3g und 40) vor-und rückwärts bewegt und daß diese Führungsschienen der Greifbewegung der Gabeln entsprechend nach abwärts geschweift sind.
  3. 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, um die Nägel ordnungsmäßig aus dem Vorratsbehälter (i) zu entnehmen, die Stange (30) mit den Gabeln (3) während ihrer Vor- und Rückwärtsbewegung dadurch in die vorteilhafteste Lage und Stellung gebracht wird, daß die Stange (30) mit einem Hebel (44) versehen ist, der sich mit einer Rolle (43) in einer geschweiften Führungsschiene (46) bewegt, die beim Vorschieben der Stange (30) gesenkt und beim Zurückschieben derselben gehoben wird.
  4. 4. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln (7) in der quer zu den Schlitzen (5) der Platte (4) verschiebbaren Stange (8) verstellbar angeordnet sind, um damit aus jedem Schlitz (5) der Plätte (4) j e nach Wunsch ein, zwei oder- mehr Nägel (2) abteilen zu können.
  5. 5. Maschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gabeln (3) aus je zwei Zinken und einem Schaft bestehen und daß die Zinken auswechselbar mittels einer Brücke und Schraube an einem Schaft befestigt sind, der ebenfalls verstellbar an der Stange (3o) angeordnet ist.
  6. 6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Nagelvorratsbehälter (i), während die Maschine in Betrieb ist, entsprechend der Abnahme des Nagelvorrats selbsttätig angehoben wird.
  7. 7. Maschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des Vorratsbehälters (i) mittels Keilstücken (15) geschieht und diese Keilstücke mittels einer Gewindespindel (17), die von einem Sperrad (2o) mit Klinkvorrichtung gedreht wird, vorgeschoben werden. B. Maschine nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn der Vorratsbehälter (i) seine höchste Stellung erreicht hat, die Maschine selbsttätig außer Betrieb gesetzt wird, und daß dieses durch die zum Anheben des Vorratsbehälters (i) dienende Einrichtung bewirkt wird, zu welchem Zweck die Büchse (38), welche die Gewindespindel (17) mit dem Keilstück (15) verbindet, beim Vorrücken nach rechts gegen den nach oben gehenden Arm des um einen Stehbolzen (56) drehbaren doppelarmigen Hebels (5o) drückt, wodurch der untere Arm des Hebels (So) mit seinem äußeren Ende die Ausrückstange (52) aus ihrer Sperrlage hebt, die alsdann durch eine Spiralfeder (53) seitwärts gezogen wird und die Maschine außer Betrieb setzt. g. Maschine nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzte Platte (4) zwischen den Nagelschlitzen (5) mit Ausschnitten (57) versehen ist, welche nach oben trichterförmig erweitert sind.
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