DE705973C - Fadenfuehrerantriebsvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Fadenfuehrerantriebsvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

Info

Publication number
DE705973C
DE705973C DEM139994D DEM0139994D DE705973C DE 705973 C DE705973 C DE 705973C DE M139994 D DEM139994 D DE M139994D DE M0139994 D DEM0139994 D DE M0139994D DE 705973 C DE705973 C DE 705973C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stops
rod
thread
yarn guide
drive device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM139994D
Other languages
English (en)
Inventor
Max Curtis Miller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE705973C publication Critical patent/DE705973C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/54—Thread guides
    • D04B15/64—Thread guides for straight-bar knitting machines
    • D—TEXTILES; PAPER
    • D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04B—KNITTING
    • D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenführerantriebsvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen.
Es sind Fadenführerantriebsvorrichtungen für Handwirkstühle bekannt, bei denen die Fadenführer auf einer Tragschiene oder -stange verschiebbar sind und von einem hin und her gehenden Teil, beispielsweise einem mit dem Rößchen verbundenen Seil oder einer Schiene, durch Reibung längs der Fontur hin und her bewegt werden, wobei sie an den Enden ihres Hubes durch eine Anschlagvorrichtung in ihrem Lauf begrenzt werden.
Diese bekannten Fadenführerantriebsvorrichtungen, bei denen der Antrieb außerhalb der Lagerung der Fadenführer erfolgt, sind für neuzeitliche, mit hoher Geschwindigkeit arbeitende Kulierwirkmaschinen nicht geeignet, da der Antrieb durch seinen einseitigen Angriff ein Verkanten der Fadenführer herbeizuführen sucht, wodurch bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit eine starke Abnutzung entsteht. Um diese Abnutzung in erträglichen Grenzen zu halten, wäre eine verhältnismäßig schwere Ausführung des Trag- und Gleitlagers erforderlich. Bei einer solchen schweren Fadenführergesämtanordnung entstehen aber infolge der hohen Maschinengeschwindigkeit Massenkräfte, die leicht den Reibungs- widerstand überwinden und den Fadenführer ins Gleiten bringen können, wodurch Fehler in der Ware entstehen. Ein weiterer Nachteil der bekannten Fadenführerantriebsvorrichtungen besteht darin, daß die den Lauf 3h der Fadenführer begrenzende Anschlagvorrichtung eine Bewegung der Fadenführer unabhängig von den Anschlägen nicht zuläßt.
Die Erfindung hat es sich nun zur Aufgabe gestellt, eine für neuzeitliche flache Kulier- <\o
wirkmaschine geeignete Fadenführerantriebs vorrichtung von leichter, aber dauerhafter und zuverlässiger Bauart zu schaffen, die einen geringen Verschleiß aufweist und die vorenvähn* ten Nachteile nicht besitzt.
Die erfindungsgemäß ausgebildete j^
führereinrichtung kennzeichnet sich in erster Linie dadurch, daß zum Anhalten der Fadenführer an jedem Ende der Fontur ein Anschlag vorgesehen ist, der so ausgebildet ist, daß er auch eine Verschiebung der Fadenführer unabhängig von den Anschlägen zuläßt. Durch diese Anordnung wird dafür Sorge getragen, daß die Fadenführer bequem in Leerlaufstelliing gebracht werden können. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung erfolgt die Verschiebung der Fadenführer längs der Stuhlnadelreihe unmittelbar durch ihre Tragschiene oder -stange, auf der die Fadenführer in geeigneter Weise mit Reibung angebracht sein können. Hierdurch wird erreicht, daß die Antriebskraft unmittelbar an der Lagerung der Fadenführer angreift, wodurch die Möglichkeit gegeben ist. das Gewicht und den Raumbedarf der Fadenführer trotz geringer Abnutzung sehr gering zu halten.
Eine weitere Erhöhung der Sicherheit gegen Verkanten dc-r Fadenführer infolge Abnutzung läßt sich eriindungsgemäß dadurch erreichen, daß die die Fadenführer tragenden Stabe, die bei den bekannten Vorrichtungen gewöhnlich rechteckigen Querschnitt haben, auf beiden Seiten mit V-förmigen Nuten versehen sind, in die federnde Reibschuhe der Fadenführer eingreifen. Um eine Verschiebung der Fadenführer bis dicht an die Führungshalter der Fadenführerstäbe zu ermöglichen, sind die Reibschuhe zweckmäßig in Richtung der Stabnuten mit spitz zulaufenden Endleilen versehen, die in Schlitzen der Führungshalter aufgenommen werden können.
Vorzugsweise werden die linken Anschlage wie auch die rechten Anschläge aller Fonturen für jede Reihe von Fadenführern gemeiifsam verschiebbar wie auch aus dem Weg der Fadenführer entfernbar bzw. wegschwenkbar angebracht, wobei die gegenseitige Verschiebung der linken und rechten Anschläge in an sich bekannter Weise durch eine Schraubenspindel erfolgen kann.
Für das Ausschwenken der Anschläge aus dem Weg der Fadenführer und somit für die Freigabe derselben wird zweckmäßig für die linken und rechten Anschläge je ein Schwenknocken vorgesehen, der an einer die betreffenden Anschläge tragenden Stange angebracht ist und durch eine an dem Fadenführerstab angeordnete Einrichtung, z. B. verstellbare Stifte, betätigt wird. Die Schwenknocken auf den Anschlagstangen und die Stifte auf dem Fadenführerstab können dann so zueinander angeordnet werden, daß stets der Vorlauf der Fadenführer vor dem Rößychen unabhängig von der Einstellung der l^fischläge der gleiche ist.
lisvtn den Zeichnungen ist ein Ausführungsbei- '"f$tf\el der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Abb. ι ist ein Vorderaufriß eines Teils einer flachen Kulierwirkmaschine für reguläre Waren, die eine bevorzugte Ausführungsform der verbesserten Fadenführereinrichtung zeigt, wobei nur so viel von der Maschine dargestellt ist, wie zur Darlegung der Verbindung vorliegender Erfindung mit der Maschine für notwendig gehalten wird.
Abb. 2 ist eine von links gesehene Endschnittansicht im wesentlichen der Teile der Abb. i.
Abb. 3 ist eine schematische Aufsicht auf die Rößehen, Fadenführer, Nadeln und zugehörigen Teile der Abb. 1 am Ende der Querbewegung von rechts nach links.
Abb. 4 ist eine der Abb. 3 ähnliche Ansicht und zeigt die Stellung der Teile nach dem Beginn ihrer Querbewegung von links nach rechts beim Wirken einer vollbreiten Ware. Abb. 5 ist eine den Abb. 3 und 4 ähnliche Aufsicht und zeigt eine Stellung der Teile beim Wirken einer schmalen Reihe nach dem Beginn des Einfallens oder Eintretens der Platinen, jedoch vor dem Beginn der Querbewegung der Fadenführer von links nach rechts.
Abb. 6 ist ein Vorderaufriß der Fadenführereinheit einschließlich des Reibhalters und der zugeordneten Fadenführeranschläge in natürlicher Größe.
Abb. 7 ist eine Endschnittansicht der Teile von Abb. 6.
Abb. 8 ist eine Schnittansicht gewisser Teile der Abb. 6, von rechts gesehen.
Abb. 9 zeigt in natürlicher Größe und im Vorderaufriß die Fadenführeranschlagauslösung der Abb. 1.
Abb. ίο ist eine etwas schematische teilweise Aufsicht auf die Schnittlinie 10-10 der Abb. 9, und
Abb. 11 ist ein von links gesehener Schnitt m wesentlichen der Teile von Abb. 9.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist hier in Verkörperung an einer flachen Kulierwirkmaschine gewöhnlicher Art für reguläre oder voll formgerechte Ware dargestellt, die gemäß Abb. 1 und 2 mit der üblichen Platinenkopfschiene 20 versehen ist, auf welcher Platinenbetten 22 und Deckelplatten 24 für die Platinen 26 gehalten werden. Die Maschine ist auch mit den üblichen Abschlagteilen 28 und Hakennadeln 30 versehen, welche starr in Nadelbetten 32 getragen wer-
70597a
den, um sich zusammen oder wie eine Einheit relativ zu den zugehörigen Wirkelementen ■zu bewegen. Die Maschine ist auch in Abständen ihrer Längsrichtung und vorzugsweise zwischen je zwei Arbeitsstellen mit Tragstützen 34 versehen, die zum Halten der Fadenführerstangen dienen. Die Platinen werden mittels des üblichen Rößchenantriebes betätigt, der Platinenschwingen 38 und Röß-
1« chennocken 40 aufweist, wobei je ein Nocken für jede Arbeitsstelle vorhanden ist und die Nocken auf einer hin und her gehenden Rößchenschiene 42 angebracht sind, die von dem üblichen, nicht dargestellten Kuliertrieb der Maschine mittels eines Rößchenantriebslenkers 44 angetrieben wird.
Gemäß einem Merkmal der Erfindung sind die Fadenführer 46 einzeln auf Reibschlitten 48 angebracht, die ihrerseits unmittelbar von Reibantriebsschienen 50 getragen werden, welche sich über die Länge der Maschine erstrecken und zwangsläufig vom üblichen Kuliertrieb der Maschine angetrieben werden. Gemäß Abb. 1 und 2 nehmen die Reibantriebsschienen 50 die Stellung der üblichen Führerschienen ein, an welchen die Fadenführer 46 gewöhnlich getragen werden und die ihrerseits über Reibmittel angetrieben werden, welche auf einer einzigen Reibantriebsschiene für die gesamte Maschine angebracht sind. Bei vorliegender Bauart ist eine gesonderte Reibantriebsschiene 50 für jeden der acht einer einzigen Wirkstelle zugeordneten Fadenführer 46 vorgesehen, die längs verschieblich in Führerstangenhaltern 52 getragen werden, welche in Abständen längs der Maschine an den Stützen 34 angeordnet sind. Zur bequemeren Darstellung ist liier der Antrieb und die Steuerung nur für eine Schiene 50 dargestellt, obgleich die unten beschriebenen Einrichtungen, wie nachfolgend näher dargelegt, leicht für den Antrieb jeder Stange 50 und für die Steuerung der zugehörigen Fadenführer vervielfacht werden können. Die Stange 50 wird von der hin und her gehenden Rößchenschiene 42 über Verbindungen angetrieben, welche eine starr an der Rößchenschiene 42 befestigte Stütze 54 (Abb. 2) aufweisen, die an ihrem oberen Ende
5" mit einem die Stange 50 zur Mitbewegung mit der Stütze 54 verbindenden Stift 55 versehen ist. Gemäß Abb, 2, 7 und 11 ist jede Schiene 50 an ihrer oberen und unteren Fläche mit V-förmigen Nuten 56 und 58 versehen, die mit entsprechend geformten Flächen der Stützen 52 in Eingriff sind, so daß die Stangen 50 frei darin gleiten können und gleichzeitig starr gegen Dreh- oder Verdrehbewegungen gehalten werden, welche die an den Stangen getragenen Fadenführer aus der Richtung zu bringen suchen würden.
Gemäß Abb. 1 wird an der Schiene 50 eine gesonderte Führereinheit getragen, die den Führer 46 und den Reibhalter 48 für jede Wirkarbeitsstelle der Maschine aufweist. Der Reibhalter 48 besteht gemäß Abb. 6 und 7 aus zwei Seitenplatten 60 und 62, die mit Abstand auf jeder Seite der Schiene 50 angeordnet sind und die mit ihren oberen Enden an einem Schuh 64 starr befestigt sind, der verhältnismäßig lange, spitz zulaufende Enden und eine V-förmige Unterfläche 66 für den Eingriff in die obere Nut 56 der Schiene 50 besitzt. Die Seitenplatten 60 und 62 sind mit ihren unteren Enden an einer Trennplatte 68 befestigt, die einen Reibschuh 70 mit einer V-förmigen Fläche 72 für einen Eingriff in die untere Nut 58 der Schiene 50 trägt. Der Reibschuh 70 wird in nachgiebigem Reibeingriff mit der V-förmigen Fläche 58 mittels zweier in Aussparungen der Trennplatte 68 und des Schuhes 70 sitzender Druckfedern 74 gehalten und ist fernerhin an jedem Ende mit zwei abwärts ragenden Flanschen 76 versehen, die die entgegengesetzten Enden der Trennplatte 68 erfassen, um eine Längsverschiebung des Schuhes mit Bezug auf die Platte zu verhindern. Bei dieser Bauart und Anordnung des Reibhalters 48, bei welchem die Führer einheit vollkommen durch den Eingriff der Schuhe 64 und 70 in die V-förmigen Flächen 56 und 58 der Schieneso getragen wird, ist leicht ersichtlich, daß die Winkelstellung des Fadenführers 46 mit Bezug auf die Schiene 50 genau bestimmt ist und aufrechterhalten wird ohne Rücksicht auf eine ziemliche Abnutzung der Teile, weil diese Abnutzung durch den im Grund der V-förmigen Nut 58 federnd sitzenden Reibschuh 70 aufgenommen wird. Die verhältnismäßig langen, spitz zulaufenden Enden des festen Schuhes 64 verhindern wirksam jede mögliche Verschwenkung des Führers 46 in seiner Längsrichtung auf der Schiene 50. Um eine Verschiebung der Fadenführer 46 und Reibhalter 48 bis zum äußersten Ende der Wirkstelle zu gestatten, nehmen die Endteile des Schuhes 64 die Form eines schmalen Streifens an, der frei innerhalb eines senkrechten Schlitzes 80 gleiten kann, welcher in der V-förmigen Führungsfläche der Deckelplatte 52 für die Führerstütze 34 ausgebildet ist. Bei dieser Bauart kann eine verhältnismäßig lange Gleitfläche für den Reibhalter 48 vorgesehen werden, während es gleichzeitig möglich ist, die Führereinheit in dichte Nähe zu den zwischen je zwei Arbeitsstellen der Maschine liegenden Führerstützen 3 4 zu bringen.
Gemäß der Erfindung ist eine verbesserte Führeranschlagvorrichtung vorgesehen, die eine einfache und wirksame Steuerung der Umkehrbewegungen der einzelnen Fadenfüh-
ι er 46 mit den Reibantriebs- und Haltestangen 50 ermöglicht. Jede Führerstütze 34 und jedes Deekelglied 52 ist so eingesetzt, daß es eine Reihe von Anschlagstangen aufnimmt, wobei je zwei für eine Zusammenarbeit mit jeder Führerreibstange 50 vorgesehen sind. Gemäß Abb. 2 und 7 bestehen die der Schiene 50 und den Fadenführern 46 zugeordneten Ansclilagstangcn aus zwei Anschlagschiene!] S4 und S6, die von halbkreisförmigem Querschnitt sind und derart zusammengepaßt sind, daß sie unabhängig voneinander in Längsrichtung verschoben und zusammen oder wie eine Einheit gedreht werden können. An der Anschlagstange 84 (Abb. 6 und Ji ist ein linker Fiihrergrenzanschlag 88 für jede Arbeitsstelle der Maschine befestigt, und zwar in Form einer Platte, die an ihrem oberen Ende hülsenförmig auf die zwei Stangen 84 und 86 aufgeschoben und zur Mitbewegung mit der Stange 84 starr durch Schrauben 90 befestigt ist. Eine im Hülsenteil des Anschlages 88 ausgebildete Zunge 92 hat eine Gleitberührung mit einer festen Stange 94 und dient zur Begrenzung einer Vorwärtsdrehbewegung des Anschlages 88 und der daran befestigten Anschlagstange S4. Das Anschlagglied 88 ist an seinem unteren Ende mit einer Kerbe 95 versehen für einen Eingriff mit einer gefederten Anschlagfalle 96, die an einem Fallenhebel 98 ausgebildet ist, welcher drehbar bei 100 am Führerreibhalter 48 getragen wird. Eine in einer Aussparung des Schuhes 64 sitzende Druckfeder 102, die sich gegen die Unterseite des Fallenhebels 98 legt, sucht gewöhnlich die Falle in voll angehobener Lage zu halten, wobei das äußerste Ende des Fallenhebels 98 unter einen Ansatz 104 am Schuh 64 greift. Gemäß Abb. ό sind die unteren Teile des Anschlaggliedes SS auf die Kerbe 95 zu nach unten geführt, so daß dir Falle 96 am laufenden Reibhalter 48 unter das Anschlagglied 88 und in den Eingriff mit der Kerbe 95 gleitet. Die Kerbe 95 ist breiter als die Falle 96, und ihre linke Seite erstreckt sich etwas über die rechte Seite nach unten, um den Eingriff der Falle in die Kerbe sicherzustellen, wenn der Fadenführer 46 die linke Grenze seiner Querbewegung erreicht. Die linken Seiten jeder Kerbe 95 und Falle 96 sind unterschnitten, um zu gewährleisten, daß die Falle und der Fadenführer 46 gegen eine Bewegung des Führers nach rechts gehalten werden, wenn das Rößchen 40 und die Fülirerreibstange 50 ihren Querhub nach rechts beginnen.
An der Anschlagstange 86 ist ein rechter
Fiihrergrenzanschlag 106 befestigt, der dem linken Grenzanschlag 88 ähnelt, an seinem oberen Ende hülsenförmig auf die Stangen 84 und 86 aufgeschoben und zur Mitbewegung mit der Stange 86 vermittels Schrauben 108 befestigt ist, Eine im Hülsenteil des Anschlages 106 ausgebildete Zunge 110 hat einen Gleiteingriff mit der festen Stange 94, um Ss die Vonvärtsdrehbewegiing des Anschlages 106 und der Stange 86 in Vorwärtsrichtung zu begrenzen. Der Anschlag 106 ist an seinem unteren Ende auch mit einer Kerbe 112 und an jeder Seite derselben mit Führungsteilen 114, 116 versehen, die die Falle 96 zum Eingriff in die Kerbe 112 gleiten lassen.
Die Anschlagstangen 84 und 86 und die daran befestigten Anschläge 88 und 106 werden zur Festlegung der Grenzen der Führerquerbewegung in jeder Richtung mittels einer Führerspindel 120 verschoben, die von gewöhnlicher Art sein kann und mit gegensätzlichem Gewinde versehene Teile 122 und 124 besitzt, von welchen Anschlagmuttern 126 und 128 getragen werden. An der Mutter 126 ist j ein abwärts reichender Ansatz ausgebildet, der an seinem unteren Ende gegabelt ist, um entgegengesetzte Seiten einer Hülse oder Muffe 130 zu erfassen, die starr an der Anschlagstange 84 befestigt ist. Die Mutter 128 ist in ähnlicher Weise mit einem Ansatz versehen, der an seinem unteren Ende zur Erfassung entgegengesetzter Seiten einer starr an der Anschlagstange 86 befestigten Hülse oder Muffe 132 gegabelt ist. Drehbewegungen weiden der Führerspindel 120 erteilt, um den Anschlagstangen 86 und 88 und den daran gehaltenen Anschlägen die gewünschten axialen. Einstellbewegungen zu erteilen, was mittels eines nicht dargestellten Klinkwerkes erfolgt, das von gewöhnlicher Art sein kann und mit Klinkenrädern 134 zusammenarbeitet, die am linken Ende der Spindel 120 befestigt sind. <oo
Gemäß der Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung vorgesehen, die in zeitlicher Beziehung zur Rößchenbewegung arbeitet, um den Anschlag 88 oder gegebenenfalls 106 von der Falle 96 zu lösen und so die Bewegung des Fadenführers 46 mit seiner Reibantriebsstange 50 genau im gewünschten Abstand vor dem Rößchen zu gestatten, so daß ein vorbestimmter Vorlauf des Fadenführers sichergestellt wird. Diese Vorrichtung besteht ge- no maß Abb. 9 aus zwei Antriebsstiften 136 und 138, die in senkrechter Stellung in an der Reibantriebsstange 50 befestigten Stützen 140 und 142 getragen und nachgiebig in angehobener Lage durch Druckfedern 144, 146 gehalten werden. Mit den Stiften 136 und 138 arbeiten zwei Nockenglieder 148, 150 zusammen, die auf die Anschlagstangen 84 und 86 hülsenförmig aufgesetzt sind, wobei das Nokkenglied 148 starr zur Mitbewegung mit der tao Stange 84 befestigt ist, während das Nockenglied 150 in ähnlicher Weise zur Mitbewegung
mit der Stange 86 befestigt ist. Die Nocken 148 und 150 arbeiten mit den Stiften 136 und 138 zusammen, um die Anschlagstangen 84 tuid 86 und die ihnen zugeordneten Anschläge 88 und 106 nach hinten außer Eingriff mit den Fallen 96 zu verschwenken und so die Fadenführer 46 auszulösen oder freizugeben, wenn das Rößchen 40 den erwünschten Punkt bei seiner Querbewegung erreicht hat. Die
to Anschlagstangen 84 und 86 und die daran befestigten Anschläge werden gewöhnlich in einer Arbeitsstellung, bei welcher die Ansätze 92 und 110 mit der festen Stange 94 in Eingriff sind, mittels zweier um die Stangen 84 und 86 gewickelter Torsionsfedern 152 und 154 gehalten, wobei die Feder 152 mit dem einen Ende am herabhängenden Teil der Mutter 126 und mit dem andern Ende am Nockenglied 148 befestigt ist, während die Feder 154 in ähnlicher Weise mit einem Ende am herabhängenden Teil der Mutter 128 und mit dem andern Ende am Nocken 150 befestigt ist. Gemäß Abb. 9 und 10 enthält das Nokkenglied 148 an seinem unteren Teil eine schräg nach oben führende Nockenfläche 160, die mit den Stiften 136 und 138 während der Bewegung der Reibstange 50 nach links in Eingriff kommen und die Stifte herabdrücken kann, so daß die Stifte unter den Nocken gehen, ohne die Anschlagstangen 84, 86 aus ihrer wirksamen Lage zu verschieben. Während der Rückkehrbewegung der Reibstange 50 faßt der Stift 138 gegen eine seitliche Nockenfläche 162, die das Nockenglied 148, die Anschlagstangen 84 und 86 und die daran befestigten Führeranschlagglieder nach hinten zur Auslösung oder Freigabe der Fadenführer 46 verschwenkt. Das Nockenglied 150 ist in ähnlicher Weise mit einer unteren Nockenfläche 164 und einem Seitennocken 166 versehen, die in ähnlicher Weise arbeiten, um eine Bewegung der Stifte 136 und 138 am Nockenglied 150 vorbei während der Querbewegung nach rechts zu gestatten und um bei der Rückkehrbewegung nach links die Führeranschläge 106 außer Eingriff mit der Führerfalle 96 zu verschwenken, wenn der Stift 136 zum Eingriff mit den Seitennocken 166 gebracht wird. Da das Nockenglied 148 an der Anschlagstange 84 in fester Beziehung zu den linken Fuhreranschlägen 88 befestigt ist und in ähnlicher Weise das Anschlagglied 150 starr an der Anschlagstange 86 in fester Beziehung zu den Führeranschlägen 106 befestigt ist, ist leicht ersichtlich, daß jederzeit ein gleichbleibender Vorlauf des Fadenführers aufrechterhalten wird ohne Rücksicht auf die durch die Stellung der Führeranschläge bestimmte Länge des wirksamen Führerhubes.
fio Im Betiieb arbeiten die Fadenführer wie folgt:
Es sei angenommen, daß eine vollbreite Ware gewirkt wird, daß der oder die wirksamen Fadenführer sich am linken Ende ihres Hubes befinden, daß das zuletzt gelegte Garn durch die gewöhnliche Wirkbewegung der Nadeln und zugehörigen Teile zu Maschen geformt wurde und daß die nächste Querbewegung der Fadenführer stattfinden soll, dann wird die Lage der Teile so sein, wie in Abb. i, 3 und 9 gezeigt.
Wenn die Querbewegung der Rößchenschiene 42 von links nach rechts beginnt, beginnen sich das Rößchen 40, der Antreiber 54 und die Fadenführerstange 50 von links nach rechts zu bewegen. Die Fadenführer 46 werden jedoch nur um das in Abb. 6 mit X bezeichnete Spiel verschoben, bis der Stift 136 (Abb. i, 9 und 10J das Nockenglied 148 berührt und verschwenkt. Dies erfolgt so, daß das Vorlaufen des Fadenführers vor dem Rößchen 40 in erwünschtem Maße kurz ist, wie durch die Strecke W in Abb. 4 dargestellt, und nicht lang, wie durch die Strecke Y in Abb. 3 dargestellt, was der Fall sein würde, wenn die Fadenführer 46 beim Beginn ihrer Querbewegung nicht verzögert oder aufgehalten würden. Die Führerquerbewegung beginnt nunmehr mit einem Vorlauf vor den Rößchen, wie durch W in Abb. 4 dargestellt. Auch der Stift 13S erfaßt die Nockenfläche 162 des Gliedes 148, jedoch ohne Wirkung. Wenn die Querbewegung weitergeht, wird die Falle 96 (Abb. 6) durch den Nockenteil 114 des Anschlages 106 (Abb. 6) herabgedrückt, aber dies stört den weiteren Querlauf des Fadenführers nicht, der jedoch angehalten wird, wenn seine Falle 96 auf die fernere Seite der Kerbe 112 trifft. Der Querlauf der Führerstange 50 geht weiter, wobei die Stifte .136 und 138 ohne Wirkung durch den Nokken 164 des Gliedes 150 niedergedrückt werden, so daß am Ende des Hubes von links nach rechts die Fadenführer am rechten Ende jeder entsprechenden Arbeitsstelle angehalten wurden und die Stifte 136, 138 am rechten Ende ihres Hubes stehen, wie gestrichelt in Abb. ι und 10 dargestellt. Der Querhub von rechts nach links erfolgt in derselben Weise wie der eben beendete Hub von links nach no rechts, wobei an Stelle des Stiftes 136 der Stift 138 vorläuft, um dadurch das gleiche kurze Vorlaufen bei jeder Querbewegungsrichtung aufrechtzuerhalten, weil der Abstand U fAbb. i) gleich ist.
Wenn schmale Warcnfläcben (Abb. 5j zu wirken sind, wie z. B. beim Mindern der Waren, werden die Führeranschlagstangen 84 und 86 durch Verdrehen der Spindel 120 relativ zueinander in Längsrichtung verschoben, so daß die Führcranschläge 88 und 106 aufeinanderzu relativ verschoben werden. Da
die den Anschlägen 88 und 106 zugeordneten Nockenglieder 148 und 150 jederzeit in Abstandbeziehung zu diesen Anschlägen auf den Anschlagstangen 84 und 86 gehalten werden, ist leicht ersichtlich, daß die Fadenführer 46 für ihren Rücklmb in der gleichen Abstandsbeziehung vor dem Lauf der Rößchennocken ausgelöst oder freigegeben werden, um das Vorlaufen IV der Fadenführer (Abb. 4) ohne Rücksicht auf Änderungen in der Warenbreite gleichzuhalten.
Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung beruht darin, daß die Hinzufügung der einzelnen Fadenführersteuerungen der oben beschriebenen Art zu jeder Führerstange nicht eine Vergrößerung des Raumes zwischen den Führerstangen bedingt, so daß verhältnismäßig kurze Fadenführer 46 verwendet werden können und so ein hoher Grad an Wirksamkeit und Sicherheit im Betrieb gewährleistet wird. Selbstverständlich können gesonderte Fadenführerspindeln, wie die Spindel 120, für die Steuerung der Arbeit der jeder Führerstange 50 zugeordneten Anschlagvorrichtung verwendet werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    ι. Fadenführerantriebsvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen mit einzeln auf ihrer Tragschiene oder -stange verschiebbaren Fadenführern, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anhalten der Fadenführer an jedem Ende der Fontür ein Anschlag vorgesehen ist, der so ausgebildet ist, daß er auch eine Verschiebung der Fadenführer unabhängig von den Anschlägen zuläßt.
  2. 2. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführer durch ihre Tragschiene oder -stange längs der Stuhlnadelreihe verschoben werden.
  3. 3. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene oder Stange die Fadenführer mit Reibung trägt.
  4. 4. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher der Fadenführerstab rechtwinkligen Querschnitt hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe auf beiden Seiten V-förmig genutet sind und in diese Nuten federnd Reibschuhe der Fadenführer eingreifen.
  5. 5. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibschuhe in Richtung der Stabnuten spitz zulaufende Endteile besitzen, die in Schlitzen der Führungshalter für die Stäbe aufgenommen werden können.
  6. 6. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Anschläge durch eine Schraubenspindel relativ zueinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die linken Anschläge (88) wie auch die rechten Anschläge (106) aller Konturen für jede Reihe von Fadenführern gemeinsam verschiebbar wie auch aus dem Weg der Fadenführer entfernbar bzw. wegschwenkbar sind.
  7. 7. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die linken und rechten Anschläge für jede Reihe von Fadenführern aller Konturen auf je einer Stange halbkreisförmigen Querschnitts befestigt sind und die Stange der rechten Anschläge mit der Stange der entsprechenden linken Anschläge so zusammen angeordnet ist, daß feie eine drehbare Stange kreisförmigen Umfangs ergeben, bei der die Einzelstangen relativ zueinander verschiebbar sind, um eine entsprechende Verschiebung der Anschläge zu veranlassen.
  8. S. Fadeaführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen der Anschläge je einen Schwenknocken (148, 150) für das Ausschwenken dieser Anschläge aus dem Weg der Fadenführer und somit für die Frei- q0 gäbe derselben enthalten und diese Schwenknocken durch eine an dem Fadenführerstab angeordnete Einrichtung, z. B. verstellbare Stifte (136, 138), gesteuert werden.
  9. 9. Fadenführerantriebsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenknocken auf den Anschlagstangen und die Stifte auf dem Fadenführerstab so zueinander angeordnet sind, daß mo stets der Vorlauf des Fadenführers vor dem Rößchen beim Vor- und Rückhub gleich ist.
    ι o. Fadenführerantriebsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (88, 106) in ihrer unverschwenkten Wirkungslage mit den Fadenführern durch eine am Fadenführer angeordnete Sperre oder Klinke (96) verbunden sind, die beim Ver- n0 schwenken der Anschläge freigegeben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEM139994D 1937-05-07 1937-12-02 Fadenfuehrerantriebsvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen Expired DE705973C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US517763XA 1937-05-07 1937-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE705973C true DE705973C (de) 1941-05-15

Family

ID=21973310

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM139994D Expired DE705973C (de) 1937-05-07 1937-12-02 Fadenfuehrerantriebsvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

Country Status (3)

Country Link
DE (1) DE705973C (de)
FR (1) FR837693A (de)
GB (1) GB517763A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4430707A1 (de) * 1994-08-30 1996-03-07 Scheller Gmbh Flachkulierwirkmaschine

Also Published As

Publication number Publication date
GB517763A (en) 1940-02-08
FR837693A (fr) 1939-02-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1089914B (de) Handstrickgeraet
DE2732038C2 (de)
DE864603C (de) Garnzufuehr- und Garnwechselvorrichtung an Strickmaschinen
DE828137C (de) Flache Kulierwirkmaschine
DE610197C (de) Ausschwingbare Fadenschneide- und -klemmvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE668048C (de) Rundraenderstrickmaschine
DE918140C (de) Spulmaschine zum Herstellen von Koetzern od. dgl.
DE2055300C3 (de) Vorrichtung zum Antrieb der Faden fuhrer einer mehrfontungen Strickma schme mit jeweils V förmig angeordneten Nadelbetten
DE549820C (de) Flachkulierwirkmaschine mit mehreren Fadenfuehrerschienen
DE636915C (de) Kettenstich-Schuhnaehmaschine
DE507669C (de) Mustervorrichtung fuer Rundstrickmaschinen
DE361854C (de) Fadenkreuzeinlesemaschine
DE703636C (de) Flache Kulierwirkmaschine
DE527798C (de) Schussfaden-Eintragvorrichtung fuer Textilmaschinen, insbesondere fuer Kettenwirkmaschinen
AT223922B (de) Vorrichtung zum Rapport- und Garn- bzw. Farbwechsel sowie zur fallweisen Verwendung eines zusätzlichen Oberfadens an Schiffchenstickmaschinen
DE145266C (de)
DE316657C (de)
DE863538C (de) Flache Kulierwirkmaschine
DE439162C (de) Vorrichtung fuer flache Wirkmaschinen zum selbsttaetigen Lockerarbeiten der Schraeghochferse
DE931797C (de) Bremsenlose Antriebsvorrichtung fuer die Plattierfadenfuehrerschienen von flachen Kulierwirkmaschinen
DE745381C (de) Vorrichtung zum Versetzen des Nadelbettes von Hand-Flachstrickmaschinen
DE409529C (de) Vorrichtung fuer Selbstspinner zum Fuehren der abgerissenen Fadenenden mittels einer Vorschubstange zu den Spindeln
DE586993C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen, mustergemaessen Einstellen der Endanschlaege fuer die Fadenfuehrerschienen von flachen Kulierwirkmaschinen
DE415107C (de) Antrieb fuer Fadenfuehrerstaebe von flachen Wirkmaschinen fuer Kulierware
DE495374C (de) Mustervorrichtung fuer Rundstrickmaschinen