DE453952C - Schachttuer, die durch einen von dem Foerderkorb beeinflussten Mitnehmer bewegt wird - Google Patents

Schachttuer, die durch einen von dem Foerderkorb beeinflussten Mitnehmer bewegt wird

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DE453952C
DE453952C DEM89675D DEM0089675D DE453952C DE 453952 C DE453952 C DE 453952C DE M89675 D DEM89675 D DE M89675D DE M0089675 D DEM0089675 D DE M0089675D DE 453952 C DE453952 C DE 453952C
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door
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DEM89675D
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PIERRE JULES FRANCOIS MESNIL
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B13/00Doors, gates, or other apparatus controlling access to, or exit from, cages or lift well landings
    • B66B13/02Door or gate operation
    • B66B13/06Door or gate operation of sliding doors

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  • Elevator Door Apparatuses (AREA)

Description

  • Schachttür, die durch einen von dem Förderkorb beeinflußten mitnehmer bewegt wird. Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Verschluß und Öffnungsvorrichtung für die Falltür, die den untersten Füllort oder den Zugang von Grubenschächten u. dgl. verschließt.
  • Diese Vorrichtung, die auch für jeden höheren Füllort, der gerade zur Zeit als tiefster Füllort benutzt wird, verwendet werden kann, ist von der bekannten Art, bei der die Tür durch einen vom Förderkorb beeinfiußten Mitnehmer bewegt wird.
  • Bisher wirkten im allgemeinen die Förderkörbe mittelbar oder unmittelbar auf die Schachttür, die sie auf einen kleinen Teil ihres Weges mittels eines an der Tür sitzenden Organs mitnahm. Insbesondere hat man vorgeschlagen, daß am Fahrkorb befestigte Zungen beim Eintritt des Fahrstuhles in Stockwerkshöhe in der Tür verschiebbare Riegel erfassen, die sich außer Betrieb und während des Hebens der Tür mit ihrem Kopf gegen eine senkrechte Gleitbahn stützen, bei der Weiterbewegung des Fahrstuhles aber in eine entsprechende Vertiefung der Gleitbahn zurücktreten, so daß dann die Zungen abgleiten können und die Schachttür zufällt.
  • Diese Anordnung gestattet zwar das selbsttätige Offnen und Schließen der Tür, aber nicht das Offenbleiben der Tür, während die verschiedenen Stockwerke des Förderkorbes an ihr vorbeigehen. Demgegenüber wird erfindungsgemäß der Mitnehmer, der durch den Förderkorb gesteuert wird und die Tür mitnimmt, in einer ausgeschwenkten Lage gehalten, derart, daß das Schaltorgan in einem gegebenen Augenblick, die der Hochstellung der Falltür entspricht, verschwindet, so daß der Förderkorb seine Niedergangsbewegung beenden kann, ohne daß die Falltür ihre obere Ofenstellung verläßt.
  • Zu diesem Zweck besteht der Mitnehmer aus einem Dreieck, der durch eine Ecke-mit der Tür verbunden ist und so lange von einer senkrechten an den Fahrkorb angeschlossenen Steuerschiene durch Druck auf eine zweite Ecke bei Anlehnung der dritten Ecke gegen ein Widerlager bewegt wird, bis sich die Tür in der Ofnungslage befindet.
  • Wenn dies geschieht, wird der dreieckige Mitnehmer, der sich am Ende des Widerlagers befindet, ausgeschwenkt, wobei er für die Zeit der Abwärtsbewegung und des Beginns der Aufwärtsbewegung des Fahrkorbes in dieser Lage gehalten wird.
  • Er läßt das Schließen der Tür erst wieder zu, wenn die Steuerschiene bei Aufwärtsbewegung die zweite Ecke des Dreiecks freigibt. Dadurch bleibt das Dreieck ausgelöst und die Tür in der gewünschten Höhe schwebend, solange eine Etage des Korbes vor dem Füllort sich befindet: Man braucht also mit der erwähnten Vorrichtung keine Rück-Sicht mehr auf die Bewegungsgröße des Förderkorbes zu nehmen, die durch die Zahl der Stockwerke bedingt ist. Die Tür .ist unbeweglich während der ganzen Zeit, wo die verschiedenen Stockwerke auf das Niveau des Füllortes geführt werden, und kehrt nur in ihre Verschlußstellung zurück, nachdem der Boden des untersten Stockwerks die Füllorthöhe verlassen hat und das Dreieck gelöst ist.
  • Ferner kann erfindungsgemäß. eine Rolle eingeschaltet werden, deren Gehäuse fest mit dem Mitnehmer oder mit der Tür verbunden ist. Es kann dadurch der Tür eine Öffnungs-und Schließungsgeschwindigkeit erteilt werden, die in zwangläufiger vergrößerter bzw. verminderter Beziehung zur Geschwindigkeit des Förderkorbes steht, zum Zweck, unabhängig vom Förderkorb die Bewegungsgröße der Tür zu regeln.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist auf der Zeichnung in fünf Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i ist eine Draufsicht in Höhe der Strecke, die entleert werden soll.
  • Abb. 2 ist eine Seitenansicht.
  • Abb,. 3- ein wagerechter Querschnitt durch den Schacht, Abb. q, ein Längsschnitt durch das Schaltorgari und durch einen Teil der übertragungsvorrichtung.
  • Abb.5 veranschaulicht die Kippbewegung des Schaltorgans.
  • Im Schacht i läuft der Förderkorb 2,, der z. B. zwei Stockwerke besitzt, ein unteres 2' und ein oberes 2".
  • Der Förderkorb wird beispielsweise durch zwei Längsschienen 3 (Abb. 3) geführt. Der tiefste Füllort ist mit q. bezeichnet. Die Falltür 5 besteht beispielsweise aus gelochtem Blech, um deren Gewicht zu vermindern, und wird in Schienen oder auf Rundeisen 6, welche an den feststehenden Pfosten des Schachtes befestigt sind, geführt. An den oberen und unteren Enden sind Anschläge 7 und 8 angebracht mit Pufferfedern für die Falltür. Die Barriere S hängt unter Vermittlung einer Dämpferfeder 9 an dem Kabel io. Dieses läuft über zwei feste Rollen 11, 12 und über eine bewegliche Rolle 13 eines Flaschenzuges und ist an dem Punkte 8 festgelegt. Unten endet die Schale 14 der Scheibe 13 in einen Ansatz 17 und steht mit einem Bügel 2o durch eine Stange i9 in Verbindung, welche in dem hohlen Ansatz 17 als Kolben auf und nieder geht. Eine Dämpferfeder 18 ist um dieselbe herumgelegt. Zwischen dem Bügel zo und dem festen Anschlag 21 befindet sich eine weitere Pufferfeder 22 (Abb. q.). In dem Bügel2o schwingt die dreieckige Platte 23, die um ihren Scheitel 2q. drehbar ist. Die Seite 25 des Dreiecks legt sich gewöhnlich gegen die Schiene 26, die in geeigneter Weise an den Schachtpfosten befestigt ist und in der Nähe ihres unteren Endes eine Öffnung 27 aufweist. Die Seite des Dreiecks trägt an der der Seite 25 gegenüberstehenden Ecke eine Rolle 29 und ragt in den Weg des Mitnehmerorgans, welches aus einer Schiene 3o besteht, die an dem Förderkorb 2 ansitzt. Der dritte Scheitel 3 i des Dreiecks trägt ebenfalls eine Rolle 32 zur leichteren Bewegung der Seite 25 längs der Gleitschiene 26.
  • Die Arbeitsweise derVorrichtung ist folgende Wenn der Förderkorb 2 niedergeht, so trifft in einem bestimmten Augenbli--k die Schiene 3o auf die Seite 28 und zwingt das Schaltorgan 23 sich auf der Schiene 26 abwärts zu bewegen. Der Bügel 2o nimmt beim Abwärtsgange mittels der Zugstange ig die bewegliche Scheibe 13 mit, und diese bewirkt durch das Kabel io das Heben der Barriere 5. Die Heftigkeit dieser Bewegung wird durch die Federn 18 und i9 gedämpft. Infolge der Zwischenscheibe des Flaschenzuges ist die Bewegung der Barriere 5 doppelt so groß als die des Schaltorgans 23.
  • In einem gegebenen Augenblick, welcher der Höchststellung der Falltür 5 entspricht, tritt das Schaltorgan 23 vor die Öffnung 27, legt sich um und nimmt die Stellung 23' ein., d. h. verschwindet (Abb. 5). Infolgedessen kann die Schiene 3o frei vorbeigehen, der Förderkorb seine Niedergangsbewegung beenden, ohne daß die Falltür ihre obere Offenstellung verläßt. Dasselbe geschieht, wenn der Korb seinen Hochgang beginnt. Wenn aber die Schiene 3o an dem Schaltorgan 23 vorbeigegangen ist, so folgt dieses dem Gewicht der Barriere 5 und kippt in entgegengesetztem Sinne um, wird mitgenommen und gleitet längs der Führung, bis die Falltür auf ihren Anschlag 8 auftrifft.
  • Auch hier wird die zu heftige Bewegung durch Federn 22 und 9 gedämpft.
  • Sollte es wünschenswert erscheinen, die Geschwindigkeit der Falltür zu mäßigen, so kann man den beweglichen Teil des Aufzuges unmittelbar mit der Falltür verbinden, statt mit den Schaltorganen. Wünscht man, daß Falltür und Schaltorgan die gleiche Geschwindigkeit besitzen, so befes:igt man das Kabel i o unmittelbar an der Falltür und an dem Schaltorgan.
  • . Vorstehende Vorrichtung kann ohne irgendwelche Änderung ihrer Einzelteile und ihrer Arbeitsweise auch- zum selbsttätigen Öffnen und Schließen des unteren Einganges von Aufzügen und Fahrstühlen benutzt werden.

Claims (2)

  1. PATF-NTA?QSPR1. CHF-i. Schachttür, die durch einen von dem Förderkorb beein$ußten Bitnehmer bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer aus einer dreieckigen, an einer Ecke (2q.) mit der Schachttür verbundenen Steuerplatte (23) besteht und von einer senkrechten Steuerschiene (30) am Fahrkorb durch Druck auf die zweite Ecke (28) bei Anlehnung der dritten Ecke (31) gegen ein Widerlager (26) so lange bewegt wird, bis sich die Schachttür in der öffnungslage befindet und die Steuerplatte (23) am Ende des Iffiderlagers (26) ausgeschwenkt wird, wobei die Steuerplatte für die Zeit der Abwärtsbewegung und des Beginns der Aufwärtsbewegung des Fahrkorbes in dieser Lage gehalten wird und das Schließen der Tür erst wieder zuläßt, wenn die Steuerschiene (3o) am Fahrkorb bei dessen Aufwärtsbewegung die zweite Ecke der Steuerplatte (23) freigibt.
  2. 2. Schachttür nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die öffnungsvorrichtung eine bewegliche Rolle (13) eingeschaltet ist, deren Gehäuse (14) fest mit dem Mitnehmer (23) oder mit der Schachttür verbunden ist, so daß der Tür eine öffnungs- und Schließungsgeschwindigkeit erteilt wird, die in zwangläufiger Beziehung zur Geschwindigkeit des Förderkorbes steht.
DEM89675D 1924-06-06 1925-05-12 Schachttuer, die durch einen von dem Foerderkorb beeinflussten Mitnehmer bewegt wird Expired DE453952C (de)

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