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Schmierbüchse.' Die Erfindung betrifft eine Schmierbüchse, bei welcher
der durch eine Feder angetriebene Auspreßkolben in der inneren Endstellung und der
Deckel in der Schließlage durch einen unter Federwirkung stehenden doppelarmigen
Hebel feststellbar ist.
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Es sind Schmierbüchsen mit aufschraubbarem Deckel und unter Federdruck
stehendem Kolben mit Kolbenstange bekannt, bei welchen das Schmiermittel durch eine
Bohrung der Kolbenstange entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung des Kolbens herausgepreßt
wird. Weiterhin sind Schmierbüchsen bekannt, bei denen der Kolben in dem aufschraubbaren
Deckel sitzt und durch einen vom Deckel getragenen, doppelarmigen Hebel in der Endstellung
gehalten werden kann, wobei der Hebel zugleich zur Sicherung des Deckels dient.
Bei den letztgenannten Schmierbüchsen muß der Hebel nach Ergreifung von Hand ausgeschwungen
werden, ehe der Deckel losgeschraubt werden kann, und nach Wiedereinschrauben des
Deckels muß der Hebel wieder von Hand ausgeschwungen werden und der Deckel in eine
genaue Lage mit Bezug auf die Büchse gebracht werden, der Rasteinschnitte wegen
um die Sicherung herbeizuführen.
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Die Erfindung bezweckt eine einfachere Handhabung der Schmierbüchse,
bei welcher beim Ergreifen der Büchse durch den Daumen einer Hand der Sicherungshebel
ausgeschwungen wird, wodurch eine besondere Bewegung erspart wird, und bei welcher
weiterhin beim Aufsetzen des Deckels die Sicherung desselben und die Freigabe des
Kolbens ohne Mühe selbsttätig eintritt. Schließlich wird der Deckel durch Bajonettverschluß
auf der Büchse befestigt, was die Zeit der Abnahme und Befestigung wesentlich verkürzt.
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Zu diesem Zwecke ist gemäß der Erfindung der doppelarmige Hebel an
der Büchse gelagert und greift zum Festhalten des Auspreßkolbens mit einem Hebelarm
in die Büchse hinein, während der andere Hebelarm in eine Kreisnut mit Ausbuchtung
und schräger Auflauffläche des Deckels eingreift, welche Fläche beim Festziehen
des aufgesetzten Deckels das Verschwenken des Hebels und damit die Freigabe des
Kolbens bewirkt, worauf der Deckel durch Einschnappen des letztgenannten Hebels
in die Ausbuchtung gegen Lösung gesichert wird.
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In der Zeichnung ist Abb. i eine Seitenansicht der Schmierbüchse.
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Abb. z ist ein Schnitt nach Linie 2-a der Abb. i, Abb.3 eine Draufsicht
auf die Schmierbüchse mit abgenommenem Deckel, Abb. 4 ein Schnitt durch den Deckel
und
Ansicht des oberen Teils der Büchse, die die Befestigung des
Deckels zeigt, Abb. 5 eine Ansicht des Deckels von unten, Abb. 6 eine Ansicht des
Kolbens von oben, der eine etwas andere Ausführungsform zur Regelung der Eintrittsöffnung
für das Schmiermittel zeigt.
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Abb. 6a ist eine Einzelheit in vergrößertem Maßstabe im Schnitt.
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Abb.7 ist ein Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. 6.
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Die Büchse io enthält einen Kolben 17 mit der Manschette i i und wird
durch einen Deckel 12 abgeschlossen. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der
untere Teil 13 der Büchse von geringerem Durchmesser und weist einen unteren Gewindeteil
14 auf. Der Gewindeteil 14 ist hohl, zwecks Durchführung des Schmiermittels nach
der Lagerstelle o. dgl. Ein nach innen sich erstreckender, zylindrischer Teil 15
stellt eine Verlängerung des Gewindeteiles 14 dar und dient mit diesem zur Lagerung
der hohlen Kolbenstange 16. Letztere trägt den Auspreßkolben 17, welcher seinerseits
die Manschette i i und die Kolbenkappe 18 zur Regelung der Zufuhr des Schmiermittels
trägt. In den Kolben 17 ist ein in Längsrichtung sich erstreckender Stift 19 eingeschraubt,
der durch die Büchse i o nach außen tritt und die Lage des Kolbens anzeigt. Die
Kolbenkappe 18 hat eine längliche Öffnung 20, welche in Deckung mit einer darunterliegenden
Öffnung 21 gebracht werden kann, und durch Drehung der Kolbenkappe kann die Öffnung
21 mehr oder weniger in Deckung mit der Öffnung 2o gebracht werden, um so die Eintrittsöffnung
des Schmiermittels in den hohlen Kolben 17 zu regeln.
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In den Abb. 6 und 7 ist eine andere Ausführungsform zur Regelung der
Zufuhr des Schmiermittels dargestellt. Der Kolben 17' trägt eine Manschette i i',
die mit einer geschlitzten Platte 22 versehen ist, die in der 11,litte einen Stift
23 aufweist, welcher zur Lagerung einer drehbaren Regelungsplatte 24 ;dient. Die
Regelungsplatte 24 hat einen Vorsprung 26 und die Platte 22 Vertiefungen 25 zum
Einstellen und Festhalten der Platte 24 in verschiedenen Lagen.
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Der Deckel 12 zum Abschluß der Büchse io ist in Gegenüberstellung
mit Stiften 27 ausgerüstet, welche in Schlitzen 27' (siehe Abb. 4) der Büchse io
eingreifen. Auf der Unterseite weist der Deckel Kreisnuten 28 mit Ausbuchtungen
29 und schrägen Auflaufflächen a auf, welche in Eingriff mit dem einen Ende eines
doppelarmigen Hebels 30 treten. Zwei Kreisnuten sind vorgesehen, um das Aufsetzen
des Deckels 12 zu erleichtern. Der doppelarmige Hebel 30 ist zwischen Ohren
31 an der Außenseite der Büchse io drehbar gelagert, und das innere Ende 33 des
anderen Hebelarmendes wird gewöhnlich durch eine Feder 32 in die Büchse hineingedrückt.
Eine Feder 3 5 umgibt die Kolbenstange 16 und dient dazu, den Kolben 17 gegen das
Schmiermittel, das sich zwischen dem Kolben und dem Deckel 12 befindet, zu drücken,
wodurch das Schmiermittel durch den hohlen Kolben dem Auslaßende 36 der Büchse io
zugeführt wird. Eine Packung 4o dichtet den Deckel 12 mit Bezug auf die Büchse io
ab.
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Zum Füllen der Büchse wird das untere Ende des doppelarmigen Hebels
3o zurückgezogen, wodurch das obere Ende desselben aus der Ausbuchtung 29 der Kreisnut
28 herausbewegt wird, worauf der Deckel 12 durch Drehung entfernt werden kann. Dann
wird der Auspreßkolben 17 nach unten gedrückt, bis er in Eingriff mit dem Ende 33
des doppelarmigen Hebels 30 tritt, und dadurch in der zurückgezogenen Lage
gehalten wird. Darauf wird die Büchse mit dem Schmiermittel gefüllt, und der Deckel
12 wird zum Verschluß der Büchse io aufgesetzt, wobei durch Drehung des Deckels
der Hebel 3o bzw. das untere Ende desselben zurückgeschwungen und der Kolben 17
freigegeben wird; dabei tritt das obere Ende des Hebels 3o in die Ausbuchtung 29
der Kreisnut a8 ein und sichert den Deckel 12 gegen Abfallen von der Büchse io.