DE452979C - Spalten von Schiefer - Google Patents
Spalten von SchieferInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
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- B28D1/322—Splitting of the working materials
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Description
- Spalten von Schiefer. Den Gegenstand der Erfindung bildet das Spalten von Schieferplatten u. dgl. mittels eines Messers relativ geringer Blattstärke, das in der Spaltrichtung des zwischen federnden Backen gehaltenen Werkstückes bewegt wird.
- Nach der Erfindung wird eine verhältnismäßig schmale Messerklinge in das mit seinem Umfange am Messer schrittweise vorbeigeführte plattenförmige Werkstück zweckmäßig durch Hammerschlag eingetrieben, so daß die Spaltung zonenweise vom ganzen Umfange aus nach der Mitte zu bis zur vollständigen Trennung erfolgt. Auf diese Weise wird eine schonende Spaltung mit relativ geringem Arbeitsaufwande ermöglicht.
- Mit besonderem Vorteil wird so gearbeitet, daß die Messerklinge nach jeder Eintreibbewegung eine Anzahl kurzer Hinundherbewebaungen in Richtung der Klingenebene erfährt, um durch wiederholte Erzeugung und Aufhebung der Spaltspannungen den Spaltvorgang zu erleichtern und zu beschleunigen.
- In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt: Abb. i ist ein Teilaufriß der Maschine, Abb. 2 ein Grundriß der ganzen Maschine, Abb. 3 ein Schnitt nach Linie III-III der Abb. 2, Abb. 4 ein Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. 2, Abb. 5 ein Grundriß eines geradlinig verschiebbaren Werkstückschlittens, Abb. 6 ein Aufriß der Abb. 5.
- Wie Abb. i und 2 zeigen, wird das Werkstück i am Ende einer Welle 2 zwischen einer auf diese aufgekeilten Platte 3 und einer in Richtung der Welle verschiebbaren Platte 4 gehalten. Eine Feder 5 stützt sich gegen die Platte :4. Ein Handhebel 6 durchdringt einen Ansatz 7 der Platte 4 und ist um sein unteres Ende 8 schwingbar, um die Platte 4 von der Platte 3 zwecks Einsetzens des Werkstücks zu entfernen. Die Platten halten das Werkstück zwischen sich fest und bieten es dem Spaltmeißel io so dar, daß die Spaltflächen parallel der Ebene des Meißels sind. Parallel zur Welle .2 ist eine zweite Welle 9 am Gestell gelagert. Sie trägt am einen Ende einen Nocken i o zum Heben des Hammers i i, der zum Eintreiben des Meißels dient. Der Meißel 12 sitzt an einem Ende eines Schiebers 13, der in einer Führung 14 gleitet und am anderen Ende eine Stange 15 trägt, gegen deren Ende der Hammer i i bei jeder Umdrehung der Welle 9 einmal anschlägt. Ein Mehrfachtrocken 16 auf der Welle 9 wirkt periodisch mittels eines in einem Lagerbock geführten Stößels 17 auf das obere Ende eines zweiarmigen Hebels 18, der um eine Achse i 9 des Bockes schwingt und relativ zum Nocken 16 durch die Schraube 29 einstellbar ist. Das untere Ende des Hebels 18 legt sich gegen eine Hülse 21, die senkrecht zur Welle 9 in einer Bohrung des Bockes verschiebbar ist.
- In der Hülse 21 und einer weiteren Bohrung 24 des Lagerbockes ist eine Stange 22 verschiebbar, die in einen Kolben 23 ausläuft, der durch eine Feder 25 gegen einen zweiarmigen, um eine senkrechte Achse 27 schwingbaren Hebel 2,6 gehalten wird. Ein Ende des Hebels 26 greift in einen Zapfen 28, der sich in .dem Schieber 13 drehen kann. Am Ende der Welle 9 sitzt ein Nocken 3o, der gegen eine Rolle 31 am anderen Ende des Hebels 26 wirkt und durch Schwingen :desselben den Meißel zurückzieht.
- An demselben Ende des Hebels 26 greift eine Pleuelstange 32 an, die am Zapfen 33 eines auf der Welle z schwingbaren Kurbelarmes 34 angelenkt ist. Dieser greift mit einem Finger 35 in eine Rundöffnung 36 des auch auf der Welle 2 schwingbaren Hebels 37. Seitliche Regelschrauben 38 greifen in das Fenster 36 um ein einstellbares Maß ein, um das Spiel des Fingers 35 in dem Fenster zu regeln. Der Hebel 37 trägt eine Klinke 39, die mit dem auf die Welle 2 aufgekeilten Schaltrade 40 in Eingriff steht. Die Welle 9 wird von der Handkurbel 41 aus mittels Vorgeleges 42 getrieben.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Das Werkstück i wird zwischen die Platten gebracht, die durch den Hebel 6 getrennt worden sind. Alsdann dreht man die Kurbel 4i. Der Nocken io hebt durch den Hebel 43 den Hammer i i aus der senkrechten Ruhelage an. Der Hammer fällt darauf nieder, sobald der Nocken io den Hebel 43 losläßt, und schlägt gegen die Verlängerung 15 des Meißeltrag Schiebers 13, so daß der Meißel 12 in das Werkstück .eindringt.
- Bei weiterer Drehung der Welle 9 bewirkt die Nockenscheibe 16 einen periodisch wiederholten Schub des Kolbens 22, 23 über Stößel 17 und Hebel 18, wodurch der Meißel 12 allmählich in das Innere des Werkstückes i hineingetrieben wird. Andererseits bewirkt der Nocken 30, über die am Ende des Hebels 26 . sitzende Rolle 3 i gleitend, ein allmähliches Zurückziehen des Meißels. Die Gesamtanordnung hat zur Wirkung, daß auf den Meißel ein feinfühliger Schub ausgeübt wird, der durch Einstellung des Hebels 18 regelbar ist.
- Die Hinundherbewegung des Hebels 26 wird durch die Stange 32 dem Kurbelarm 34 und seinem Finger 35 mitgeteilt, dessen Spiel im Fenster 36 des Hebels 37 durch die Schrauben 38 regelbar ist, an die sich der Finger abwechselnd anlegt. Dieses Spiel zwischen dem Kurbelarm 34 bzw. Zapfen 35 und dem Hebel 37 kann von Null zu einem Höchstmaße verändert werden und demgemäß der Schalthub der Klinke 39 auf dem Sperrad 4o der Werkstückwelle 2. Die Platte 3 und das Werkstück i drehen sich gleichzeitig mit diesem Rade um den gleichen Winkel, so daß das Messer 12 immer an einer anderen Stelle in den Schiefer eintritt.
- Im Augenblick des Anhebens des Hammers i i durch den Nocken io wird der Meißel 12 selbsttätig vom Werkstück zurückgezogen und in Stellung für ein erneutes Eintreiben gebracht.
- Bei der Ausführung nach Abb. 5 und 6 wird das Werkstück nicht gedreht, sondern geradlinig verschoben.
- Hierbei ist das Schaltrad auf eine mit dem Nocken 44 fest verbundene Welle aufgekeilt. Der Nöcken wirkt auf den Werkstückschlitten 45 mittels einer Rolle 46, der auf seiner Stütze 47 gleitet.
- Die Erfindung ist der mannigfachsten Abänderungen fähig. Beispielsweise könnte der Nocken 16, der nur dazu dient, die Wirkung der Feder 25 zu regeln und auszugleichen, fortgelassen werden. Die Feder könnte durch ein Gewicht, ein elastisches Fluidum o. dgl. ersetzt werden. Zum Zusammenpressen der Werkstückhalteplatten könnte man statt der beschriebenen Einrichtung z. B. auch Gewichte, ein elastisches Fluidum o. dgl. verwenden. Auch könnte man das Werkstück an den Spannmitteln durch Saugwirkung festhalten.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE= i. Spalten von Schiefer u. dgl. mittels eines in der Spaltrichtung des zwischen federnden Backen gehaltenen Werkstückes bewegten Messers geringer Blattstärke, dadurch gekennzeichnet, d-aß eine verhältnismäßig schmale Messerklinge (i2) in das mit seinem Umfange am Messer schrittweise vorbeigeführte plattenförmige Werkstück (i) zweckmäßig durch Hammerschlag eingetrieben wird, so daß die Spaltung zonenweise vom ganzen Umfange aus nach der Mitte zu bis zur vollständigen Trennung erfolgt,
- 2. Spalten nach Anspruch i, :dadurch gekennzeichnet, daß die Messerklinge (i2) nach jeder Eintreibbewegung eine Anzahl kurzer Hinundherbewegungen in Richtung der Klingenebene erfährt, um durch wiederholte Erzeugung und Aufhebung der Spaltspannungen den Spaltvorgang zu erleichtern und zu beschleunigen.
- 3. Spalten nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einwärts .gerichtete Bewegung des Spaltmessers (i9) bei der auf das erste Eintreiben folgenden - Hinundherbewegung unter Zwischenschaltung eines federnden Organs (23, 25) in den Bewegungsmechanismus (16 bis 26) erfolgt, um für den Fall, daB der erste Eintreibhub geringer ausgefallen ist als der von dem Bewegungsmechanismus zwangläufig eingeleitete Hub der Einwärtsbewegung, schädliche Spannungen im Antriebsmechanismus oder dem Werkstück zu vermeiden.
- 4.. Drehschaltmechanismus mit Klinkenschaltwerk für den Werkstückhalter, dadurch gekennzeichnet, daB die von dem für die Hinundherbewegung des Werkzeughalters (13) vorgesehenen Betätigungsorgan (Hebel 26) mit zwangläufiger Rückbewegung (Nockenscheibe 3o) abgeleitete, der Bewegung des Hebels (26) proportionale Schaltbewegung (Kurbeltrieb 32, 34) an dem schwingenden Klinkenarm (37) erst nach Zurücklegung eines Totganges von regelbarem Hub (Mitnehmer 35 zwischen Anschlagschrauben 38 im Spielraum 36) angreift, um die Schaltbewegung gegenüber der Bewegung ihres Antriebes (Hebel 26) nach Bedarf verzögern zu können.
- 5. Antrieb für den die Hinundherbewegung des Werkzeughalters (13) bewirkenden Schwinghebel (26), dadurch gekennzeichnet, daß die die Rückbewegung (Herausziehen der Messerklinge) zwangläufig herbeiführende Daumenscheibe (3o), die der Steuerscheibe (16) für die Einwärtsbewegung ähnlich, aber um die halbe Daumenteilung versetzt, angeordnet ist, Daumen von zunehmender (radialer) Länge aufweist, um am Schlüsse der Drehschaltung das Messer vollständig aus dem Werkstück heraus zu bewegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR599314T | 1925-06-10 |
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|---|---|---|---|
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Also Published As
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