DE452828C - Tabellier- und Rechenmaschine - Google Patents

Tabellier- und Rechenmaschine

Info

Publication number
DE452828C
DE452828C DET30342D DET0030342D DE452828C DE 452828 C DE452828 C DE 452828C DE T30342 D DET30342 D DE T30342D DE T0030342 D DET0030342 D DE T0030342D DE 452828 C DE452828 C DE 452828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
perforated plate
holes
perforated
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET30342D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tabulating Machine Co
Original Assignee
Tabulating Machine Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tabulating Machine Co filed Critical Tabulating Machine Co
Priority to DET30342D priority Critical patent/DE452828C/de
Priority to GB1249426A priority patent/GB252196A/en
Application granted granted Critical
Publication of DE452828C publication Critical patent/DE452828C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B3/00Blasting cartridges, i.e. case and explosive
    • F42B3/10Initiators therefor
    • F42B3/195Manufacture
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/46Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using electromechanical counter-type accumulators
    • G06F7/462Multiplying; dividing
    • G06F7/463Multiplying; dividing by successive additions or subtractions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Mathematical Optimization (AREA)
  • Pure & Applied Mathematics (AREA)
  • Mathematical Analysis (AREA)
  • Computational Mathematics (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Tabellier- und Rechenmaschine. Die unter dem Namen »Tabelliermaschinen« bekannten statistischen Maschinen sind mit Einrichtungen versehen, um die durch Lochungen in den durch die Maschine laufenden Registrierkarten dargestellten Werte aufzurechnen, indem diese aufeinanderfolgend addiert und gegebenenfalls gleichzeitig, sei es in den Einzelbeträgen, sei es nur in den Summen, gedruckt werden. Die Tabelliermaschinen sind also durch Lochkarten gesteuerte Addiermaschinen. Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Natur der Tabelliermaschinen unabhängig von ihrer Bestimmung als statistische Maschinen oder auch zur Ergänzung ihrer Funktion der Aufrechnung statistischer Karten auszunutzen. In letztgenannter Hinsicht ist daran zu erinnern, daß häufig das Bedürfnis besteht, mit den Zahlengrößen, welche sich als Ergebnis einer Tabellierung in dem Anzeigewerk einer Tabelliermaschine vorfinden, noch weitere Rechnungen auszuführen, z. B. bei einer Eisenbahnstatistik, bei welcher aus den durch die Maschine geschickten Registrierkarten die Wagenachsen, und zwar getrennt nach beladenen und unbeladenen und vielleicht daneben nach Inland- und Auslandachsen, ermittelt worden sind, diese in den verschiedenen Zählwerken der Maschine stehenden Größen mit der entsprechenden Kilometerzahl zu multiplizieren. Derartige zusätzliche Rechnungen müssen gegenwärtig außerhalb der Tabelliermaschine für sich, z. B. auf besonderen Rechenmaschinen, ausgeführt werden. Die Erfindung ermöglicht, die Tabelliermaschine selbst hierfür- nutzbar zu machen, und zwar unabhängig von der besonderen Konstruktion der Tabelliermaschine.
  • Die Erfindung besteht in einer solchen Ausgestaltung der Tabelliermaschine, daß sie ohne Lochkartenwechsel die beliebig oft wiederholte Übertragung eines Zahlenwertes in die Zählwerke gestattet, wobei dieser Zahlenwert durch Einstellung besonderer Steuerorgane oder auch durch eine bestimmte Lochkarte festgelegt werden kann. Die Einstellung der besonderen Steuerorgane kann dabei auch selbsttätig durch die Maschine in Gemäßheit mit den in deren Zählwerken stehenden Zahlenwerten erfolgen, beispielsweise während die Zählwerke der Maschine auf Null gestellt werden. Das ist besonders wichtig, wenn, wie oben erwähnt, mit den sich aus der Aufrechnung einer Gruppe von Lochkarten ergebenden Zahlengrößen weitere Rechnungen durchgeführt werden sollen, da Irrtümer bei der Übertragung der Werte ausgeschlossen werden.
  • Die Erfindung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht: Die Abb. z bis 8 veranschaulichen die Erfindung in Verbindung mit einer Tabelliermaschine bekannter Art mit elektrischer Steuerung, während die Abb. 9 bis z r eine Einrichtung zur Multiplikandeneinstellung bei einer Tabelliermaschine mit Stiftkasten zum Abgreifen der Registrierkarten veranschaulichen.
  • Bei der schematischen Darstellung der Abb. i bezeichnet das Bezugzeichen i den Tabelliermaschinenmotor, welcher von der Stromquelle 2 mit Strom versorgt wird und in der bei Tabelliermaschinen üblichen Weise eine Addierwerkswelle 3 antreibt, auf welcher die Addierräder 4 lose sitzen, die durch Gleitkupplungen 5 mit der Welle 3 gekuppelt werden können. Die Einrückung der Gleitkupplungen 5 erfolgt in der bei elektrisch gesteuerten Tabelliermaschinen üblichen Weise durch Zählwerksmagnete 6. Mit 7 sind die Bürstenkontakte zum Abfühlen der Lochkarten bezeichnet. Der Nocken 8 ist der übliche, auf der Welle 3 sitzende Nocken, durch den bei jedem Arbeitsgang der Maschine ein Kontakt 9 in dem die Magnete 6 enthaltenden Stromkreis unterbrochen wird, so daß die Magnete 6 bei jedem Kartendurchgang durch die Maschine einmal stromlos werden.
  • Die bisher beschriebenen Maschinenbestandteile sind die bei allen elektrischen Tabelliermaschinen üblichen, vermittels deren sich die Arbeit der Maschine so gestaltet, daß beim Schließen des Anlaßschalters io Strom von der Stromquelle 2 durch den Motor i geht, so daß dieser anläuft und die Welle 3 sowie auch den auf der Zeichnung nicht angedeuteten Kartentransport in Wirksamkeit setzt. Beim Vorbeigang eines Kartenlochs an einer Bürste 7 wird ein Strom von der Stromquelle 2 durch die Leitung i i, die durch das Kartenloch hindurchgreifende Bürste 7, die Leitung-i2, den der Bürste zugeordneten Magneten 6, die Leitung 13, den Kontakt 9 und die Leitung 14 geschlossen, so daß der Magnet 6 seinen Anker 15 anzieht und die Kupplung 5 des Zählwerksantriebsrades 4 einrückt, welche mechanisch so lange aufrechterhalten bleibt, bis die Lochzone der Karte an der Bürste vorbeigegangen ist, so daß das Zählrad des betreffenden Zählwerks um eine Anzahl Schritte weiter geschaltet wird, welche der Lage des Kartenlochs entspricht.
  • Zusätzlich zu diesen bei Tabelliermaschinen bekannten Einrichtungen sind bei der Maschine gemäß der Erfindung drei Kontaktpaare ioa, 16, 17 vorgesehen, von denen das erstere den Ersatz des Handschalters io bildet, während die beiden anderen unter dem Einfluß eines Einstellteils 18 stehen, der nach der Darstellung der Zeichnung von einer Zahnstange gebildet wird, in welche ein Zahnrad i9 eingreift. Wenn die Zahnstange 18 durch Drehung des Zahnrades i9 so verstellt wird, daß die Kontakte 16, 17 geschlossen werden, was gleichzeitig erfolgt, und wenn gleichzeitig- der Anlaßschalter io geöffnet wird, dann erhält der Motor i Strom von der Stromquelle 2 auf folgendem Wege: von der Leitung i i zum Motor i und zurück durch die Leitung 2o über die Kontakte 17 und die Leitung 2i zur Stromquelle 2.
  • Eine weitere zusätzliche Einrichtung gemäß der Erfindung gegenüber bekannten Tabelliermaschinen besteht in der Anordnung von Nocken 22, welche Kontakte 23 steuern und einstellbar auf der Welle 3 sitzen, so daß sie synchron mit dieser Welle umlaufen und bei jedem Umlauf der Welle, welcher bei bekannten Tabelliermaschinen dem Durchgang einer Karte durch die Maschine entspricht, einmal Kontakt machen, wobei der Zeitpunkt des Kontaktschlusses von der Einstellung des Nockens auf der Welle 3 abhängt.
  • Beim Schließen eines Kontaktes 23 fließt Strom von der Stromquelle :2 durch die Leitung i i, die Leiturig 24, das Kontaktpaar 16, die Leitung 25, die Leitungen 26 zu den Kontakten 23 und von diesen durch die Leitungen 27 über eine einstellbare Kontaktschiene 28 zu Leitungsabschnitten 29, welche an die zu den Magneten 6 führenden Leiter 12 angeschlossen sind, worauf die Rückleitung zur Stromquelle durch den Leiter 13 über den Kontakt 9 und durch den Leiter 14 erfolgt. Man erkennt, daß die Nocken 22 in ihrer Wirkung auf die Magnete 6 genau den durch die Maschine laufenden Registrierkarten entsprechen, so daß es von der Einstellung der Nocken 22 abhängt, die Zählwerke der Maschine genau so anzutreiben wie durch die Registrierkarten selbst.
  • Es mag schon an dieser Stelle erwähnt werden, daß durch Verschiebung der Kontaktschiene 28 die Möglichkeit besteht, die von den Nockenkontakten 23 herkommenden Stromleiter 27 nach Belieben an verschiedene der zu den Magneten 6 führenden Leitungen 29 anzuschließen und somit den Stellenwert von Zahlengrößen, welche bestimmten Nockeneinstellungen entsprechen, bei der Übertragung auf die Zählwerke der Maschine zu verändern.
  • Eine Einrichtung zur Einstellung der Nocken 22 ist in den Abb. 2 bis 6 veranschaulicht. Jedem Nocken 22 ist ein Einstellsegment 30 zugeordnet, welches mit einer Verzahnung 31 in ein Zahnrad 32 eingreift, das fest mit dem Nocken 22 verbunden ist und ebenso wie "dieser lose auf der Welle 3 sitzt. Fest auf der gleichen Welle sitzt ein jedem Nocken zugeordnetes Zahnrad 33, in welches eine unter Federzug stehende, am Nocken 22 gelagerte Klinke 34 eingreift. Der Eingriff der Klinke 34 in das Zahnrad 33 hindert nicht die Verstellung des Nockens 22 auf seiner Welle 3 durch das Segment 30, gestattet aber die Mitnahme des 'Nockens 22 durch die Welle 3 vermittels des Zahnrades 33> wenn das Zahnrad 32 von der Verzahnung 31 entkuppelt ist.
  • Die Einstellsegmente 30 sind außer mit der Sektorverzahnung 31 noch mit einer zweiten Sektorverzahnung 35 versehen, in welche eine Feststellklinke 36 eingreift, die das Segment in jeder Einstellage gegen unbeabsichtigte Verstellung sichert.
  • Die Einstellsegmente 3o sitzen auf einer Welle 37 in Lagerschlitten 38, welche zwischen Führungen 3g von Gehäusewänden 4.o zu gleiten vermögen. In den Lagerschlitten 38 ist auch die Welle 41 für die Feststellklinken 36 und eine Stange 42, an welcher Federn 43 für die Feststellklinken 36 befestigt sind, gelagert. Der Lagerschlitten 38 kann in seinen Führungen 3g so verschoben werden, daß die Segmente 30 und die ihnen zugeordneten Teile mitgenommen werden, so daß die Verzahnung 31 außer Eingriff mit der Verzahnung 32 gelangt. Zur Feststellung des Lagerschlittens 38 in der ausgerückten Lage der Segmente 30 ist für die Welle 37 eine Klemmbackenvorrichtung 44 vorgesehen, deren Backen um Zapfen 45 an der Gehäusewand 4o drehbar sind und durch eine Feder .46 gegeneinander gezogen werden, so daß die Welle 37 zwischen den Backen ,44. eingeklemmt gehalten wird.
  • Die Verstellung des Lagerschlittens 38 erfolgt durch einen Stellhebel 47, welcher drehbar auf eine Welle 48 aufgesetzt ist und an einen Stift 49 angreift, der einen Schlitz in einem Hubklotz 5o durchsetzt, der zum Ausrücken der Einstellsegmenteinrichtung dient. Der Klotz 5o steuert zugleich den Anlaßkontakt ioa, welcher den Anlaßschalter io bei der üblichen Tabelliermaschineneinrichtung ersetzt.
  • . Wenn die Einstellsegmente 3o auf bestimmte Zahlengrößen eingestellt sind, dann würden bei jedem Arbeitsgang der Maschine diese Zahlengrößen in die Addierwerke übertragen werden, wobei die Zahlensteller, auf welche die Übertragung erfolgt, von der Einstellung der Kontaktschiene 28 abhängen.
  • Zur Ermöglichung- einer systematischen Multiplikation der durch die Segmente 30 eingestellten ;@Iultiplikandengr ößen dient die in den Abb.7 und 8 und teilweise auch in Abb.2 dargestellte Einrichtung.
  • Für jede Multiplikatorzahl ist eine Zahnstange 18 vorgesehen, in deren Verzahnung Si ein Zahnrad i9 eingreift, das lose auf der Welle 3 sitzt. Jede Zahnstange 18 ist außerdem mit einer Feststellverzahnung 52 mit zugeordneter Feststellklinke 53 zur Verhinderung einer unbeabsichtigten Verschiebung und einer Schaltverzahnung 54 mit zugeordneter Schaltklinke 55 versehen, welch letztere mit einem Sperrarm 56 verbunden ist. Die Zahnstangen 18 sind auf Tragestangen 57 geführt und können durch Einstellsegmente 58 verstellt werden, welche ebenso wie die Zahnstangen i 8 in die Zahnräder i g eingreifen.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. 2 und 8 drei Zahnstangen 18, welche mit i8a, 18b, i8c bezeichnet sind. 18a ist die Einerzahnstange, welche die Kontakte 16, 17 (Abb. i) betätigt. Die Zahnstangen 18b und 18c haben keinen Einfluß auf die Kontakte 16, 17, abgesehen davon, daß sie bei ihrer Verstellung aus ihrer Nullage heraus der Zahnstange 18a, falls diese sich in ihrer Nullage befindet, eine kleine Bewegung erteilen, wodurch die Kontakte 16, 17 geschlossen werden.
  • Mit 59 sind Schalthebel bezeichnet, an denen die Schaltklinken 55 drehbar sitzen. 6o sind fest auf der Welle 3 sitzende Scheiben, von denen je eine einer Zahnstange 18 zugeordnet ist und mit einem Hubstift 61 für den zugeordneten Schalthebel 59 versehen ist. Bei jedem Umlauf der Welle 3 wird der Hebel 59 durch den Stift 61 einmal angehoben, so daß die Klinke 55 eine Schaltbewegung ausführt. Diese Schaltbewegung hat aber nur dann eine Verschiebung der Zahnstange i8 zur Folge, wenn die Klinke in die Schaltverzahnung 54 eingreift. Das ist nur der Fall, wenn die betreffende Zahnstange durch ein Einstellsegment 58 in eine einem gewissen Ziffernwert entsprechende Einstellage gebracht ist und wenn außerdem der Sperraum 56 der Klinke nicht durch eine Stützplatte 63 in Hochstellung gehalten wird, welche an der Kontaktschiene 28 sitzt. Die Kontaktschiene 28 steht unter dem Zug einer Feder 64 und kann durch einen Handgriff 65 vor j edesmaliger Einstellung der Segmente 58 in eine Lage gebracht werden, in welcher sie das Vorbeigehen der Zahnstangen 18 an ihrem vorderen Ende zuläßt. Die Kontaktschiene 28 legt sich unter dem Zug der Feder 64 mit einer an ihr vorgesehenen Anschlagfläche gegen den hohen Absatz 66 der ihr benachbarten Zahnstange 18, welche durch ein Segment 58 in eine Zwischenstellung übergeführt worden ist. In die Schaltverzahnung 54 dieser ersten Zahnstange 18, gegen welche sich die Kontaktschiene 28 legt, vermag die zugeordnete Schaltklinke 55 einzufallen, während alle weiter vor gelegenen Schaltklinken 55 außer Eingriff mit ihren Schaltverzahnungen 54 gehalten werden, da die Stützplatte 63 so angeordnet ist, daß sie die Hubarme 56 dieser sämtlichen Schaltklinken 55 untergreift.
  • Wenn nun die Maschine durch die Einstellung des Schalters 47 und die dadurch bewirkte Schließung des Kontaktpaares ioa angelassen ist, dann erfolgt bei j edesmaligem Umlauf der Welle 3 eine Schaltbewegung der Zahnstange 18, in deren Verzahnung 54 die für den Eingriff freigegebene Klinke 55 faßt. Die Schaltung dieser Zahnstange setzt sich so lange fort, bis die Klinke 55 vor den vordersten Zahn der Verzahnung 54 gelangt ist. Sobald die Zahnstange 18 diese Lage erreicht hat, vermag die Anschlagfläche der Kontaktschiene 28 an der Vorderkante des hohen Absatzes 66 der Zahnstange vorbeizugehen und legt sich jetzt von der Seite her gegen die nächste Zahnstange. Dadurch wird der Hubarm 56 der dieser Zahnstange zugeordneten Schaltklinke 55 frei, so daß die Schaltklinke in ihre Schaltverzahnung 54 eingreift und die Zahnstange allmählich zurückschaltet, bis auch sie in die Nullage übergeführt worden ist. Jedem Schaltschritt dieser Zahnstange entspricht eine Übertragung des einbestellten Summanden in die nächstniedere Stellenzahl der Zählwerke, da durch die Verstellung der Kontaktschiene 28 die Leiter 27 auf Leiter 29 der nächstniederen Ordnung umgeschaltet sind. Die Addition in dieser Lage setzt sich so lange fort, bis die Zahnstange 18 in die Nullage übergegangen ist, worauf die Kontaktschiene 28 gegen die nächste Zahnstange springt und demnach die Addition des eingestellten Summanden sich wiederum in der nächstniederen Stellenordnung vollzieht. Das setzt sich so lange fort, bis sämtliche Zahnstangen 18 in die Ruhelage zurückgeführt sind und die Kontaktschiene 28 gegen einen festen . Gehäuseteil stößt. Beim Übergang der Einerzahnstange 1811 in die Ruhestellung unterbricht sie die Kontakte 16, 17, so daß die Maschine zum Stillstand gelangt.
  • Wenn es sich darum handelt, eine in der Tabelliermaschine stehende Zahl als Multiplikand mit einer anderen Zahl zu multiplizieren, dann kann man eine Kupplung der Zahlenscheiben der Tabelliermaschine mit den Nocken 22 derart vorsehen, daß die Einstellung der Zahlenscheiben der Addierwerke der Tabelliermaschine, z. B. bei deren Nullstellung, auf die Nocken übertragen wird.
  • Anstatt, wie in dem Schema der Abb. i vorausgesetzt ist, die Maschine elektrisch in der Weise zu steuern, daß die durch die Maschine hindurchgeschickten Karten in der Bewegung durch Kontaktbürsten 7 abgegriffen werden, kann man die Erfindung auch, wie bereits eingangs erwähnt, in Verbindung mit anders gesteuerten Maschinen verwenden, z. B. solchen, bei welchen die Lochkarten durch Stifte eines auf und ab beweglichen Stiftkastens abgegriffen werden. Bei derartigen Maschinen findet sich eine Lochplatte, auf welche die Karten aufgelegt werden und deren Löcher zur Aufnahme der durch die Kartenlöcher hindurchtretenden Stifte des Stiftkastens bestimmt sind. Die Steuerung der Maschine erfolgt dann bekanntlich durch die durch die Lochplatte hindurchtretenden Stifte des Stiftkastens. Um die Erfindung auf solche Maschinen anwenden zu können, bedarf es nur einer Abdeckung der einzelnen Lochreihen der Lochplatte durch einstellbare Schieber, welche mit je einem Loch versehen sind. Eine solche Einrichtung ist aus den Abb. 9 bis i i ersichtlich. - Die Lochplatte ist mit 67 bezeichnet. Über ihren Lochreihen sind Lochschieber 68 vorgesehen, von denen nach der Darstellung der Zeichnung jeder mit einem Loch 69 versehen ist. Die Lochschieber 68 besitzen eine Verzahnung 70, in welche ein Zahnsegment 71 eines Einstellarms 72 eingreift. Durch Verstellung der Arme 72 können die Schieber 68 so eingestellt werden, daß ihre 'Löcher 69 über beliebige Löcher der Lochplatte 67 zu liegen kommen. Man kann also durch Einstellung der Schieber 68 den gleichen Zustand herstellen wie durch eine auf die Lochplatte 67 gelegte Lochkarte. Wenn dann die Maschine in der üblichen Weise mit dem Stiftkasten in Betrieb gesetzt wird, dann wird bei jedem Arbeitsgang die Größe in die Addierwerke hineingegeben, welche der jeweiligen Ein-3tellung der Schieber 68 entspricht. Durch völliges Zurückziehen der Schieber, wie es in Abb. i i dargestellt ist, kann die Maschine wieder in die Bereitschaftsstellung für den Betrieb mit Lochkarten gebracht werden.
  • Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, die Multiplikandeneinstellung durch eine passend gelochte Registrierkarte vorzunehmen ttnd sich darauf zu beschränken, diese Registrierkarte in ihrer Arbeitsstellung auf der Lochplatte festzuhalten. Zu diesem Zweck kann die Maschine mit einer Vorrichtung versehen sein, um die Kartentransportorgane, welche die jeweilig auf der Lochplatte liegende Karte von dieser abziehen, außer Eingriff mit der Karte zu bringen, so daß die Karte auch bei laufender Maschine auf der Platte liegenbleibt und die Stifte des hin und her gehenden Stiftkastens immer wieder durch die gleichen Löcher treten, so daß bei jedem Arbeitsgang die gleichen, der Kartenlochung entsprechenden Zahlengrößen auf die Zählwerke der Maschine übertragen werden. Der Gang einer derartig mechanisch gesteuerten Maschine kann natürlich nicht durch Verstellung eines elektrischen Schaltorgans entsprechend der Kontaktschiene 28 derart geregelt werden, daß die durch die Schieber 68 oder durch eine fest auf der Lochplatte liegende Karte dargestellte Multiplikandengröße auf wechselnde Zahlenstellen der Zählwerke übertragen wird. Die Übertragung der Multiplikandenziffern auf die Zahlenscheiben wechselnder Ordnung müßte vielmehr auf mechanischem Wege vorgenommen werden. Das läßt sich einfach erreichen, indem man entweder die Lochplatte selbst mit ihrer Abdeckung, gleichviel, ob letztere von einstellbaren Schiebern oder einer festliegenden Lochkarte gebildet wird, oder auch nur die Abdeckung, z. B. sämtliche Schieber 68 mit ihren zugeordneten Einstellsegmenten, in der Querrichtung verstellt. Dadurch kann dann die Übertragung der Multiplikandenziffern auf Zahlenscheiben verschiedener Ordnung der Zählwerke in der gleichen Weise bewirkt werden wie durch Verschiebung der Kontaktschiene bei der oben erläuterten Anordnung.
  • Unabhängig von der mechanischen Steuerung der Maschine ist die Begrenzung der Wiederholung der Addition des eingestellten Multiplikanden in den einzelnen Zahlenstellen. Für die Steuerung der Arbeit der Maschine in dieser Beziehung kann die gleiche Anordnung Verwendung finden, wie sie oben unter Anknüpfung an die Abb. 7 und 8 erläutert worden ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tabellier- und Rechenmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß sie nicht nur mit der üblichen Lochkartensteuerung für ihre Addierwerke (4), sondern auch mit einer neben dieser zu benutzenden Multipliziervorrichtung mit Handsteuerorganen (Zahnstangen 18) zur Einstellung des Multiplikators ausgestattet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Fortschaltung der Addierwerke (4) nach Maßgabe der Multiplikandengrößen besondere, von Hand einstellbare Steuerorgane (Nocken 22) vorgesehen sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Ausschalter (16, 17) für den Maschinenantrieb, welcher in seine Ausrückstellung übergeht, sobald sämtliche Multiplikatoreinstellorgane (18) sich in der Ruhelage befinden.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i mit Lochplatte und Stiftkasten zum Abgreifen der Löcher von Registrierkarten, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Ausschaltung der das Abziehen der Registrierkarten von der Lochplatte bewirkenden Transportvorrichtung zum Zweck der wiederholten Übertragung des der Lochung einer auf der Lochplatte ruhenden Karte entsprechenden Zahlenwertes auf die Addierwerke (4) der Maschine.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i mit Lochplatte und Stiftkasten zum Abgreifen der Löcher von gelochten Auflagen der Lochplatte, gekennzeichnet durch die Anordnung von mit Löchern versehenen, von Hand einstellbaren Schiebern (68) für die Lochreihen der Lochplatte (67) als Ersatz einer auf der Lochplatte ruhenden Registrierkarte mit beliebiger Lochung.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Durchtritt der Stifte des Stiftkastens steuernde, auf der Lochplatte (67) ruhende Auflage (gelochte Registrierkarte oder Schieber 68) quer zu den Lochreihen der Platte (67), gegebenenfalls zugleich mit dieser Platte, verschiebbar ist, um die Übertragung der den Lochkombinationen der gelochten Auflage entsprechenden Zahlenwerte auf Typenträger (Zählräder, Segmente usw.) verschiedener Ordnung zu ermöglichen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die besonderen Steuerorgane, von deren Einstellung der in die Zählwerke der Maschine in beliebiger Wiederholung zu übertragende Zahlenwert abhängt, selbsttätig durch die Maschine entsprechend den in ihren Zählwerken stehenden Zahlengrößen eingestellt werden können, um im Anschluß an die Tabellierung von Lochkarten mit den sich aus deren Aufrechnung ergebenden Resultaten weitere Rechenoperationen durchzuführen.
DET30342D 1925-05-16 1925-05-16 Tabellier- und Rechenmaschine Expired DE452828C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET30342D DE452828C (de) 1925-05-16 1925-05-16 Tabellier- und Rechenmaschine
GB1249426A GB252196A (en) 1925-05-16 1926-05-14 Improvements in record-card-controlled statistical machines

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET30342D DE452828C (de) 1925-05-16 1925-05-16 Tabellier- und Rechenmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE452828C true DE452828C (de) 1927-11-19

Family

ID=37950596

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET30342D Expired DE452828C (de) 1925-05-16 1925-05-16 Tabellier- und Rechenmaschine

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE452828C (de)
GB (1) GB252196A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB252196A (en) 1927-08-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1144033B (de) Datenverarbeitungssystem
DE860429C (de) Verfahren und Einrichtung zur selbsttaetigen Auswertung von lesbaren Zeichen sowie Ausbildung der Zeichen
DE1186658B (de) Kombination einer Buchungsmaschine mit einem Lochstreifengeraet
DE674139C (de) Verbundgeschaeftsmaschine
DE452828C (de) Tabellier- und Rechenmaschine
DE619119C (de) Summendruckvorrichtung fuer rechnende Schreibmaschinen
DE544225C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte statistische Maschine
DE679640C (de) Schreibrechenmaschine mit Lochbandsteuerung
DE1011190B (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte Formulareinrichtung
DE424814C (de) Lochkartenkopiermaschine
DE625287C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Einrichtung zum getrennten Ablegen der Karten eines Stapels nach Grenzwerten ihrer Kennlochungen
DE654052C (de) Verbindung einer Kartenlochmaschine mit einer Rechenmaschine
DE546534C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine
DE638782C (de) Lochmaschine zum Duplizieren von gelochten Musterkarten
DE925502C (de) Durch Aufzeichnungstraeger gesteuerte Rechenmaschine mit einer Einrichtung zur Herstellung von Summenkarten
DE723449C (de) Multiplikationsmaschine, vorzugsweise fuer Lochkartensteuerung mit Einrichtung zur Bildung und Speicherung von verschiedenen Vielfachen eines Aufgaben-Faktors
DE611711C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschine mit Saldierwerken
DE457451C (de) Lochmaschine mit Kraftantrieb zum Lochen von Zaehlkarten fuer statistische Zwecke
DE748636C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Saldierwerk zur Verrechnung von Lochwerten
DE969627C (de) Multiplikationsmaschine
DE739517C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine mit Einrichtung zur Resultatlochung
DE530769C (de) Verbindung einer Rechenmaschine mit einer Kartenlochmaschine
DE469295C (de) Multipliziervorrichtung zum Umrechnen von Fremdwaehrungsbetraegen u. dgl.
DE459168C (de) Maschine zur rechnerischen Auswertung von Lochkarten
DE691384C (de) Gruppenkontrolleinrichtung fuer Tabelliermaschinen