DE452736C - Maschine zum Polieren von Besteckteilen, wie Loeffel, Gabel, Messergriffe u.a. - Google Patents

Maschine zum Polieren von Besteckteilen, wie Loeffel, Gabel, Messergriffe u.a.

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DE452736C
DE452736C DEB123377D DEB0123377D DE452736C DE 452736 C DE452736 C DE 452736C DE B123377 D DEB123377 D DE B123377D DE B0123377 D DEB0123377 D DE B0123377D DE 452736 C DE452736 C DE 452736C
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Germany
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polishing
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spoons
forks
knife handles
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Application number
DEB123377D
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Bremer Silberwarenfabrik A G
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Bremer Silberwarenfabrik A G
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/001Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for table cutlery

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Maschine zum Polieren von Besteckteilen, wie Löffel, Gabel, 1VIessergriffe u. a. Maschinen zum Polieren von Löffeln, Gabeln und ähnlichen Besteckteilen mittels an Pendelarmen schwingenden, auf der Arbeitsfläche sich bewegenden Polierstählen und -steinen sind bekannt; aber es war bisher nicht möglich, der jeweiligen Form und Ausbildung des Besteckes entsprechend, die Einzelheiten der Verzierung, der Schilder usw. in gleich sorgfältiger Weise zu polieren, wie dies von Hand geschieht, wobei das Werkstück bald mit spitzen, bald mit breiteren oder ganz breiten Poliersteinen bearbeitet wird.
  • Gegenüber den bekannten Maschinen besitzt die vorliegende Erfindung den Vorteil, daß man unter Veränderung des Schwinghubes der in der Längsrichtung schwingenden Polierstähle ständig mehrere mit verschieden geformten Arbeitsflächen versehene Werkzeuge vor sich hat, an denen das Werkstück je nach Bedarf angedrückt werden kann. Die Erfindung besteht darin, daß, zum Zwecke mehrere mit verschieden geformten Arbeitsflächen versehene Werkzeuge gleichzeitig von einer Kraftquelle aus in hin und her gehende Bewegung von während des Betriebes nach Bedarf verstellbarem Schwinghub versetzen zu können, zweckmäßig zwei zweiarmige Hebel, .die, in Schwingung versetzt, an ihren unteren Enden .die Traverse für die Werkzeuge aufnehmen, in der Mitte je eine verschiebbare Muffe tragen, die in der Höhenlage mittels Fußhebelgestänges eingestellt werden.
  • Eine solche, die Handarbeit nachahmende Poliermaschine ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar in Abb. r in einer Vorderansicht mit teilweise geschnittener Polierarmführung, in Abb. a in einer Seitenansicht mit geschnittener Polierarmführung und in Abb.3 in einem Grundriß, teilweise im Schnitt.
  • In Abb. 4 ist schematisch eine andere Ausführungsform der Verstellbarkeit der Polierarme veranschaulicht.
  • Aus den Abb. i bis 3 ist ersichtlich, daß zwischen den beiden Kragarrnen a des auf einer Tischplatte z fest verschraubten Maschinengestells sich ein Querhaupt i bewegt, in dessen Mitte die Schubstange la angreift, welche durch eine Riemenscheibe und Kurbel e mittels Pleuelstange f oder auch in anderer bekannter Weise hin und her bewegt wird. An den beiden Enden des Querhauptes i sind bei k zwei zweiarmige Hebel b aasgelenkt, die in ihrer Mitte Muffen d besitzen, die mit ihren Drehbolzen c in Gleithülsen p gelagert sind, während letztere in Führungen des Maschinengestelles a gleiten und von dem noch näher zu beschreibenden Gestänge q, s, t mittels Fußhebels v in der Höhenlage eingestellt werden können.
  • Am unteren Ende sind die beiden Pendelarme b durch eine Traverse m verbunden, welche als Träger für mehrere mittels Spannfutters n auswechselbare Werkzeuge 1, h, 1=, und zwar Poliersteine von verschiedener Form dient. Die Poliersteine können auch unmittelbar an den Pendelarmen befestigt und mittels einer anderen Vorrichtung auswechselbar angeordnet sein.
  • Der lotrechte Ausschlag der Pendelarme b und damit der eingespannten Poliersteine 1 wird, wie schon bemerkt, entsprechend der Form des Werkstückes während der Arbeit durch Betätigung des Fußhebels v eingestellt. Hierbei ist der Spielraum der Gleithülsen p innerhalb der Führungen o so gewählt, daß die Arme b in der Längsebene des Werkstückes frei pendeln. An beiden Gleithülsen p greifen in Langlöchern zwei schrägliegende Hebel q an, die an ihren anderen Enden mittels der ortsfesten Drehachsen r an den Kragarmen a des Maschinengestells aasgelenkt sind.
  • Auf der Achse r sitzt ein Hebels, an dem die unter die Tischplatte z führende Zugstange t angreift, welche durch den um den Bolzen u schwingbar gelagerten, unter Wirkung der Feder x stehenden Fußhebel v auf und nieder bewegt wird. Hierdurch wird die in der Gleithülse p mit ihfem Drehbolzen c gelagerte Muffe d der zweiarmigen Hebel b senkrecht verschoben.
  • Nach Abb.4 kann die Verschiebung der Gleithülsen p auch in der Weise erfolgen, daß sie mit einem Arme w versehen sind, an dessen Ende die Zugstange t unmittelbar aasgelenkt ist. Das andere Ende des Armes w ist dann ebenso wie vorher die Hülse p in Führungen o lotrecht verschiebbar. Auch bei dieser Ausführung ist für den Fußhebel v eine Feder x vorgesehen, nötigenfalls kann die Stange w noch unter Wirkung einer zweiten Feder w2 stehen.
  • Anstatt eine besondere Gleithülse p anzuordnen, können die Pendelarme auch aus zwei ineinander ausziehbaren Teilen bestehen, von denen nur der untere Teil drehbar und in lotrechter Richtung verschiebbar gelagert ist, während der obere, am Querhaupt i aasgelenkte Teil hülsenförmig ausgebildet ist, Bei dieser Poliermaschine, die in ihrer Bauart erheblich einfacher ist als .die bekannten Poliermaschinen und die sich der Eigenart der Handarbeit viel besser anpaßt, wird durch die größere Geschwindigkeit, mit der das auf der beweglichen Unterlage ruhende Werkstück von einem zum andern, stets arbeitsbereiten Polierstein bewegt wird, und durch den stärkeren Druck, der beim Polieren ausgeübt wird, eine bedeutend schnellereArbeitsleistung bei größerer Sauberkeit und höherem Glanze der Politur und somit eine erhöhte Wirtschaftlichkeit der Herstellung der Bestecke erreicht, als dies bei reiner Handarbeit mit verschiedenen Poliersteinen möglich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Polieren von Besteckteilen, wie Löffel, Gabel, Messergriffe u. a. m., mittels an. pendelnden Armen von einstellbarem Pendelhub befestigter Polierstähle o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß, zum Zwecke mehrere mit verschieden geformten Arbeitsflächen versehene W_ erkzeuge (1, 1i, 1J) gleichzeitig von einer-Kraftquelle aus in hin und her gehende Bewegung von während des Betriebes nach Bedarf verstellbarem Schwinghub versetzen zu können, zweckmäßig zwei zweiarmige Hebel (b), die, in Schwingung versetzt, an ihren unteren Enden die Traverse für die Werkzeuge aufnehmen, in der Mitte je eine verschiebbare Muffe (d) tragen, die in der Höhenlage mittels Fußhebelgestänges (q bis v) eingestellt werden.
DEB123377D 1925-12-31 1925-12-31 Maschine zum Polieren von Besteckteilen, wie Loeffel, Gabel, Messergriffe u.a. Expired DE452736C (de)

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DE452736C true DE452736C (de) 1927-11-18

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