DE452422C - Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE452422C DEC37992D DEC0037992D DE452422C DE 452422 C DE452422 C DE 452422C DE C37992 D DEC37992 D DE C37992D DE C0037992 D DEC0037992 D DE C0037992D DE 452422 C DE452422 C DE 452422C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D29/00Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof
    • B62D29/02Superstructures, understructures, or sub-units thereof, characterised by the material thereof predominantly of wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Infolge der stets höheren: Fanrtgesichwindigkeiten der Kraftfahrzeuge ist man bestrebt, das Gewicht des Wagenkastens sowie der sonstigen Bestandteile auf das Mindestmaß zu verringern.
Der Wagenkasten setzt sich, meistens aus einem Holzrahmen, dessen Gewicht bei 'einer gegebenen Wagenart beinahe unveränderlich ist, sowie aus den Füllungen zusammen, 'die größtenteils aus Metall bestehen und durch Nägel oder Schrauben am Rahmen befestigt werden, so daß das Ganze die nötige Festigkeit erhält.
Dieser Festigkeitsgrad., der das Gewicht und den spezifischen Widerstand des, Holzrahmens einerseits und die Bemessung der Füllungen anderseits bestimmt, beschränkte bisher die Möglichkeit 'einer Erleichterung der Wagenkasten, da zum guten Zusammenhalten des Kastens 'die Verbindungsstellen genügend kräftig sein müssen, um einerseits Einschnitte bzw. Einstemmuingen und Verzapfungen genügenden Querschnittes auszuhalten und anderseits das Nägeleintreiben oder Einschrauben ohne Sprünge oder Risse zu ermöglichen.
Trotzdem wird oft genug infolge der Geschwindigkeit der Wagenkasten derart erschüttert, daß nachteilige Folgen sich einstellen, deren geringste darin besteht, daß der Kasten immer lauter zu rasseln: anfängt; ein wichtigerer Übelstand ist ferner der, daß die Verbindungsstellen, sehr rasen zerstört werden.
Um diesen zahlreichen· ÜbeJständen zu begegnen, wurden verschiedene Auswege gesucht.
So glaubte man eine Lösung des Problems darin zu finden, daß man die Verbindungien gelenkig gestaltete und der Kasten außen entsprechend mit nachgiebigem Material überzogen wurde.
Andere dachten im Gegenteil, die Lösung in 'einem gänzlich aus Stahl hergestellten Kasten zu finden (wobei auch der Rahmen aus Stahl hergestellt wurde), dessen Elemente nach Zusammenbau, gegebenenfalls nach Verschweißung, ein starres Ganzes bilden·.
Auch versuchte man, Füllungen aus einem Stück im Verein mit einem normalen Rahmen zu verwenden.
Jedes System hat seine durch praktische Erprobung festgestelltem Vor- und Nachteile.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Bajuart bezweckt eine mögliehst größte Leichtigkeit des Kastens bei geringsten Querschnitten und möglichst leichten Verbindungsstellen bei -Ausschaltung jeder Möglichkeit (eines ATjisiesniandergehens., unter Verwendung leichter widerstandsfähiger Baustoffe und unter Bildung von schrauben- und nageUosen Verbindungien zu. sichern; gegebenenfalls werden diese Verbindungen durch Verkleidung verstärkt.
Gemäß der Erfindung wird ein Wagenkasten, dessen Gerippe mit einem Gewebeüberzug versehen ist, nieuartigerweise dadurch hergestellt, daß ein aus lose miteinander verzapften Leisten bestehendes Holzgerippe durch Überziehen mit eimern unter Spannung aufgebrachten Gewebe zusammengehalten wird.
Zweckmäßig ist das Gewebe derart angeordnet, daß die Spannung der Fäden des Ge-

Claims (3)

webeüberzuges in Richtung der Diagonale der einzelnen rahmenförmligen Gerippeteile verläuft. Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht eine der möglichen Ausfüihrungsformen bei einem Wagenkasten mit innerer Lenkung und zwei Türen. Die Seitenwandungen i, die Rückwand 2 und das Dach 4 bilden einen zusainmenhängenden Überzug, wobei in den Seitenwänden entsprechende Ausnehmungen 3 für die Räder und in der Rückwand für das Fenster usw. vorgesehen sind. Die Rückwand ist bei 5 aufgerissen, um den Rahmen zu veranschaulichen, über welchen die Leinwand einfach gespannt und aufgeklebt ist. In gleicher Weise sind auch die Türen;, die in der Zeichnung nicht dargestellt sind, hergestellt. Auf geeigneten Rahmen werden unter Zuhilfenahme üblicher Mittel die Gewebe gespannt, nachdem die mit demselben in Berührung tretenden Rahmenteile u. dgl. mit einer Schicht gewöhnlichen Gummis überzogen wurden. - Man kann je nach Bedarf gerades oder gekreuztes Gewebe in eimer oder mehreren Lagen, deren Fäden gegebenenfalls nach entgegengesetzten Richtungen verlaufen, verwenden. Solche Lagen können zuvor mit Gummi überzogen und hierauf gegeneinander unter Zuhilfenahme der üblichen Mittel gepreßt werden; auch könnte man zwischen die Lagen Filz, Watte o. dgl. einlegen. Endlich könnte der Überzug nachbehandelt werden, um nach Art des Emaillits die erforderliche Steifheit und Undurchläsisigkeit, wie dies bei den Luftfahrzeugen der Fall ist, zu- erhalten1. Eine derartige Behandlung könnte auch jede Gewebelage für sich vor Zusammenkleben erfahren. Man könnte auch einen mit Bimstein abreibbaren Überzug vorsehen, auf dem die übEchen Lagen von Farben und Firnisse oder irgendeine Verkleidung, wie Kunstleder 0. dgl., aufgetragen bzw. festgelegt werden könnten. Zweckmäßig werden die mit der-Leinwand in Berührung gelangenden Rahmenteile an den Kanten abgerundet und nach innen abgeschrägt, so daß jede Gefahr des Zerschneidens von Gewebefasern an den Rahmenkanten vermieden wird. Es wird auch von großem Vorteil sein, behufs Erhöhung der Rahmenfestigkeit, Bänder ο. dgl. vorzusehen, die gegebenenfalls in die Rahmenab schrägungen, kreuzweise oder sonstwie gelegt und in üblicher Weise mit ihnen verleimt werden. Die Vorteile einer solchen Bauart sind die folgenden:
1. Da der Rahmen weder Nägel noch Schrauben aufweist, so kann er leicht sein bzw. so geringe Querschnitte aufweisen, wie sie bisher nicht zulässig waren; hierdurch wird das Gewicht des Kastens, sehr gering.
2. Dadurch, daß als Bindeglied und gleichzeitig als Füllung widerstandsfähige Gewebe verwendet werden, die untereinander verleimt sind und auf den Rahmen unmittelbar geklebt werden, wird der Kasten besonders widerstandsfähig und kann in wagerechter Ebene im Höchstausmaße unter Vermeidung dauernder Formveränderungen nachgeben.
3. Die Verwendung von Geweben für Füllungen macht die Wagenkasten geräuschlos bzw. frei von Rasselgeräuschen, was an sich einen wesentlichen Vorteil, der stets mehr und mehr angestrebt wird, bedeutet.
Sind teilweise Wiederherstellungen, insbesondere im Falle von Rissien, erforderlich, so werden sie ahme Zerlegung des Ganzen unter Aufwand sehr geringer Kosten ermöglicht, indem man die der Rißteile benachbarten Teile bloßlegt, hierauf ein 'entsprechendes Ersatzstück aufklebt, überzieht, mit Bimstein abreibt, die Farbe aufträgt und firnißt.
Die Herstellung von Wagenkasten in vorbeschriebener Weise hat einen in gewissen Fällen wichtigen Vorteil zur Folge, nämlich den mäßigen Gestehungspreis sowohl infolge der Billigkeit der verwendeten Materialien wie auch der Einfachheit der Arbeit, die die Verwendung von nicht geschulten Kräften gestattet.
Die gespannte, mit Firnis überzogene Leinwand ermöglicht die Auswechselung des farbigen Auftrages gegen einen Überzug aus weichem Stoff, wie Pegamoid, Kunstleder o. dgl., das ein- oder mehrfarbig sein kann und gegebenenfalls auf das Gewebe aufgeklebt wird.
pAThNTANSt'KßCII Ii :
1. Wagenkasten, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dessen Gerippe mit einem Gewebeüberzug versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das aus lose miteinander verzapften Leisten bestehende Holzgerippe durch Überziehen mit einem unter Spannung aufgebrachten Gewebe zusammengehalten wird.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Fäden des Gewebeüberzuges in Richtung der Diagonale der einzelnen rahmenförmigen Gerippeteile verläuft.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEC37992D Wagenkasten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE452422C (de)

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FR604094D FR604094A (fr) 1925-09-30 Système de carrosserie automobile souple, légère, déformable, insonore et économique
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