DE452371C - Mit veraenderlicher Kraft wirkende Bremsanzugvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Mit veraenderlicher Kraft wirkende Bremsanzugvorrichtung, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE452371C DE452371C DEA44533D DEA0044533D DE452371C DE 452371 C DE452371 C DE 452371C DE A44533 D DEA44533 D DE A44533D DE A0044533 D DEA0044533 D DE A0044533D DE 452371 C DE452371 C DE 452371C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T11/00—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant
- B60T11/04—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically
- B60T11/08—Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator without power assistance or drive or where such assistance or drive is irrelevant transmitting mechanically providing variable leverage
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Description
- Mit veränderlicher Kraft wirkende Bremsanzugvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf eine mit veränderlicher Kraft wirkende Bremsanzugvorrichtung, die insbesondere für Kraftfahrzeuge bestimmt ist und mit einem aufeinanderfolgende Auflaufflächen verschiedener Neigung aufweisenden Teil versehen ist, der nach Art eines Hubdaumens wirkt.
- Gemäß der Erfindung ist die Einrichtung so getroffen, daß in das Übertragungsgestänge der Bremsanzugvorrichtung eine selbsttätige Nachstellvorrichtung eingeschaltet ist. Hierdurch wird erreicht, daß eine Einstellung der Vorrichtung von Hand aus, die oft in kurzen Zeitabständen wiederholt werden muß, nicht notwendig ist.
- In den Zeichnungen, die Ausführungsbeispiele darstellen, zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Einrichtung in Ruhestellung.
- Abb. 2 ist eine Ansicht der Abb. i von hinten, Abb. 3 ein Schnitt nach A-A der Abb. i und Abb. q. ein Schnitt nach B-B der Abb. i mit der Einstellmutter, den Klinken und ihrem Träger.
- Abb. 5 ist eine Seitenansicht der Einrichtung in Arbeitsstellung, Abb. 6 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform in Ruhestellung.
- Abb. 7 ist ein Schnitt nach C-C der Abb. 6, und Abb. 8- veranschaulicht die Einrichtung in Arbeitsstellung. Abb. 9 ist ein Schnitt nach D-D der Abb. B. Abb. ro ist eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform in Ruhestellung und in Abb. ii in Arbeitsstellung.
- Abb. 12 ist ein Schnitt nach Linie E-E der Abb. ix.
- Bei der in Abb. i bis 5 dargestellten Ausführungsform bezeichnet i einen kurzen Hebel, der mit der Welle 2 des Bremsgestänges durch einen Keil 3 verbunden ist. An dem Ende dieses Hebels schwingt um einen Bolzen q. eine Gewindespindel 5. Ein zweiter um die Welle 2 drehbarer Hebel 6 trägt an seinem Ende ein Lager zur Aufnahme des Bolzens für den Bremsfußhebel B. Der Hebel i ist mit dem Hebel 6 durch die Gewindespindel 5 und eine darauf angeordnete Mutter 9 mit Schaltzähnen verbunden. Der Fußhebel B weist an seinem oberen winklig abgebogenen .Ende Flächen mit verschiedener Neigung lo-ii, i1-12 und 12-13 auf, welche als Auflaufflächen für eine Rolle 14 dienen, die durch Bolzen 15 in zwei Armen 16, 161 gelagert ist. Die Arme 16, 161 sind an dem Fahrzeugrahmen befestigt. Eine Rückstellfeder 17 verbindet den Arm 16 mit dem Fußhebel B. Um den Bolzen 7 dreh-' bar ist ein doppelarmiger Hebel 18, 24 angeordnet, dessen einer Arm mittels eines Schlitzes 2o und einer Schraube 21 an dem Arm 16 geradlinig geführt wird, dessen anderer Arm eine federnde Schaltklinke 23 trägt, die in die Verzahnung der als Schaltrad ausgebildeten Mutter 9 eingreift. Von dem Bolzen 7 wird mit Hilfe eines Armes 26 auch eine Sperrklinke 28 getragen, die ebenfalls in die Verzahnung der Mutter 9 eingreift.
- Die Einrichtung arbeitet in folgender Weise Wird der Fußhebel 8 durch den Fahrer niedergedrückt, so läuft zunächst die erste Auflauffläche 1o-11 unter der Rolle 14 durch und bewirkt ein rasches Niedergehen des Hebels 6, des. damit durch die Gewindespindel 5 verbundenen Hebels 1 und dadurch eine entsprechende Drehung der Welle 2. Dieser Teil des Weges dient zum Anlegen der Bremsbacken an die - Trommelwand. Durch die weiteren Auflaufflächen 1r-12 und 12-r3 wird bei Verlangsamung der Bewegung eine starke Vergrößerung der ausgeübten Kraft erzielt.
- Zum Ausgleich der durch die Abnutzung erforderlich werdenden Änderungen des Gestänges dient die federnde Schaltklinke 23: Bei hinreichend fortgeschrittener Abnutzung des Bremsbackenbeleges und dadurch bedingten Überschreiten des größten zulässigen Ausschlages des Fußhebels wird die Klinke 23 durch den doppelarmigen Hebel 18, 24 infolge der Winkelbewegung zwischen dem Arm 18 und dem Hebel 16 um eine Zahnlücke der Schaltmutter 9 weiterbewegt und die- Mutter 9 bei Rückkehr des Bremsfußhebels in die Ruhestellung um einen Zahn weitergedreht.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 6, 7, 8 und 9 dreht sich der Bremsfußhebel 34 (Abb. 6) um die Welle 35 und trägt einen Arm 36 mit den Auflaufflächen, die auf eine Rolle 37 des Hebels 39 wirken. Letzterer ist auf der Welle 4o befestigt und ist an seinem oberen Ende durch den Bolzen 41 und durch eine als Schaltrad ausgebildete Mutter 43 mit der Gewindespindel 42 des Bremsgestänges verbunden.
- Die Verstellung der Schaltmutter 43 der Spindel 42 erfolgt durch die Klinke 44, die von einem seitlichen Arm 45 des Hebels 39 getragen wird und unter dem Einfluß einer Feder 46 steht. Die Schaltmutter 43 wird durch eine Sperrklinke 47 (Abb. 7) gegen unbeabsichtigte Drehung gesichert, die an dem Lagerzapfen 41 befestigt ist.
- Die Arbeitsweise dieser Ausführungsform ist dieselbe wie die der Vorrichtung nach Abb. 1, bis 5. Hier sind die Auflaufflächen an dem Arm 36 vorgesehen.
- Bei der Ausführungsform nach Abb. 1o, 11 und 12 ist ein Hebel 49 fest mit der Welle 5o verbunden, und an seinem Ende ist der Fußhebel 52 angelenkt. Das obere zurückgebogene Ende 54 des Fußhebels 52 ist als Auflauffläche 54 ausgebildet und mit Zähnen 53 versehen. Mit dieser Auflauffläche und deren Zähnen steht eine entsprechend ausgebildete, ebenfalls mit Zähnen (55) versehene Auflauffläche (56) in Eingriff, die mit der Gewindespindel 57 verbunden ist; die Spindel 57 wird von der Mutter mit Schaltzähnen 6o getragen und ist mit der Auflauffläche 56 um den Bolzen 58 drehbar. Eine Klinke 61 ist an dem Lager 59 und eine Sperrklinke 62 an dem Zapfen 58 (Abb. 12) befestigt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit veränderlicher Kraft wirkende Bremsanzugvorrichtung, insbesondere für Kraftfahrzeuge mit einem aufeinanderfolgende Auflaufflächen verschiedener Neigung aufweisenden Teil, der nach Art eines Hubdaumens wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß in das Übertragungsgestänge eine selbsttätige Nachstellvorrichtung eingeschaltet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Nachstellvorrichtung zwei um dieselbe Achse drehbare Hebel (6 und 1) oder ein Hebel (39) und eine an dem Hebel angelenkte Stange (42) des Bremsgestänges oder der Fahrzeugrahmen (59) und ein in dem Rahmen drehbar gelagerter mit den Auflaufflächen (56) versehener Zahnradbogen (55) miteinander verbunden sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebel (18) mit federnden Klinken (23, 28) um den Drehpunkt (7) des Bremsbedienungshebels (8) und an einem Punkt (21) des feststehenden Verbindungsgliedes (16) zwischen der Bremswelle (2) und dem die Auflaufflächen beeinflussenden Glied (14) geradlinig geführt angeordnet ist und die Klinken in radial verlaufende Zähne einer die Nachstellung bewirkenden Schaltmutter (9) eingreifen.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch = und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der unter Wirkung eines Bremsbedienungshebels (34) um eine feste Achse (4o) des Fahrzeugrahmens drehbar angeordnete Hebel (39) eine Klinke (44) trägt, die in die Zähne einer die Nachstellung bewirkenden Schaltmutter (43) eingreift.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufflächen auf zwei aufeinander abrollenden, mit Zähnen versehenen, unregelmäßig ge- i krümmten Gliedern (55, 54) angeordnet sind, von denen das eine. die zur Nachstellung dienende Gewindespindel tragende Glied (55) an dem Fahrzeugrahmen angelenkt ist, wobei die Gewindespindel ra- j dial angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR452371X | 1924-03-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE452371C true DE452371C (de) | 1927-11-09 |
Family
ID=8900966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA44533D Expired DE452371C (de) | 1924-03-29 | 1925-03-25 | Mit veraenderlicher Kraft wirkende Bremsanzugvorrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE452371C (de) |
-
1925
- 1925-03-25 DE DEA44533D patent/DE452371C/de not_active Expired
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