DE451687C - Selbstgreifer - Google Patents
SelbstgreiferInfo
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- DE451687C DE451687C DEV20147D DEV0020147D DE451687C DE 451687 C DE451687 C DE 451687C DE V20147 D DEV20147 D DE V20147D DE V0020147 D DEV0020147 D DE V0020147D DE 451687 C DE451687 C DE 451687C
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- DE
- Germany
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- gripper
- scratch
- shell
- self
- shells
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/02—Bucket grabs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 31. OKTOBER 1927
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 35 b GRUPPE 6
V20147 XIjssb
Tag der Bekanntmachung über die Erteilung des Patents: 13. Oktober ig2j.
Willem Voorwinde in Rotterdam.
Selbstgreifer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1925 ab.
Die Priorität der Anmeldung in Holland vom 4. August 1924 ist in Anspruch genommen.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung
an Selbstgreifern, mit denen stückiges und körniges Gut, wie z.B. Steinkohle, Erz u.dgl.,
verladen wird. Solche Greifer können, wenn sie für die Entladung von Seeschiffen und
Leichtern benutzt werden, nur ungefähr bis zur Hälfte ihrer Länge unter die Decke der,
Schiffe gebracht werden. Die Folge davon ist, daß nur dort das Ladegut gefaßt werden
kann, während das weiter ab hegende Gut
erst an die Stelle geschafft werden muß, wo es der Greifer fassen kann, was viel Zeit erfordert.
Da nun das zu fördernde Gut, beispielsweise Eisenerz, sehr schwer ist, so sind dazu
viel Arbeitskräfte erforderlich.
Um diesen Übelstand zu vermeiden, soll gemäß der Erfindung der Greifer mit einem
Kratzer versehen werden, welcher an der ίο einen Schale verstellbar oder auch abnehmbar
angebracht sein kann. Dieser Kratzer kratzt beim Zusammenbringen der Greiferschalen das außerhalb der Reichweite der
Greiferschalen liegende Gut unter die Ladeluke, so daß 'die Schalen es nunmehr fassen
können. Der Kratzer kann, wenn durch denselben von den verschiedenen Seiten her genügend
Gut nach der Ladeluke geschoben ist, an die Schale geschoben werden, so daß er an der Wand derselben dicht anliegt und
in keiner Weise hindert. Er kann aber auch, wenn er lösbar mit der Schale verbunden ist,
von derselben abgenommen werden.
In der Zeichnung ist ein derartiger Selbstgreifer beispielsweise dargestellt.
Abb. ι zeigt den Greifer in geschlossenem
Zustande mit einem verschiebbaren Kratzer; Abb. 2 zeigt die Befestigung des Greifers
beim Bewegen des Kratzers sowie einen abnehmbaren Kratzer.
Der Greifer besteht in bekannter Weise aus den Schalen, welche aus den Teilen 1, 3
und 2, 4 gebildet sind. Diese Schalen sind an einem gemeinsamen Flaschengehäuse 7
durch die gezahnten Verbindungsstücke 5, 6 gelenkig miteinander verbunden. Weiter befinden
sich die Schalen, wie üblich, an den Schwinghebeln 8 und 9, welche an der Flasche
10 sitzen. Oben ist eine Ösen angebracht,
mit welcher der Greifer aufgehängt werden kann. Außerdem ist er mit den erforderlichen
Zugseilen verseheni, um die Greiferschalen zu bewegen.
An solchen Greifern ist nun gemäß der Erfindung an einer der Schalen 3 ein U-förmiger
Kratzer verstellbar oder abnehmbar befestigt. Dieser Kratzer ist mit den Seitenteilen
12 an dem Greifer oder der Schale des Greifers in Bügeln 15 oder ähnlichen Vorrichtungen
verschiebbar angebracht und kann durch eine Feststellvorrichtung fest mit der
Schale verbunden werden.
Wenn der Greifer in gewöhnlicher Weise arbeitet, wird der Kratzer 14 ganz eingeschoben,
so daß er dicht an der Schale anliegt, wie es in Abb. 1 punktiert gezeichnet ist.
Soll dagegen Ladegut unter die Ladeluke eines Schiffe gebracht werden, dann wird
der Kratzer ausgeschoben, festgestellt und der Greifer in die geöffnete Lage gebracht, so daß
der Kratzer unter das Deck reicht.
Schließt man jetzt den Greifer, dann wird der Kratzer 14 das Ladegut unter dem Deck
hervorholen und ungefähr unter die Mitte der Ladeluke bringen. Dieses Herankratzen wird
so oft wiederholt, bis der größte Teil des Gutes unter der Ladeluke angehäuft ist, so
daß es sich wieder lohnt, in der gewöhnlichen Weise mit dem Greifer zu arbeiten.
Beim Gebrauch des Kratzers setzt natürlich das Ladegut demselben einen Widerstand entgegen,
so daß der aufgehängte Kratzer ausschwingen würde, weil 'ein Gegenhalt nicht
vorhanden ist. Aus dem Grunde werden an der dem Kratzer gegenüberliegenden Schale ein oder mehrere Haken 13 (Abb. 2)
angebracht. Diese Haken sind mit Ketten 16
verbunden,- die an irgendeiner festen Stütze im Schiffsraum festgelegt werden. Infolgedessen
ist eine Schale festgehalten, so daß nunmehr von dem Kratzer alles Gut herangekratzt
werden kann.
Wenn Ladegut von größerem Gewicht, beispielsweise Erz, verladen werden soll, dann
verwendet man vorteilhaft einen Kratzer 14 stärkerer Bauart, wie 'einen solchen Abb. 2
zeigt. Dieser Kratzer ist durch Streben 18 versteift. Die beiden unteren Rahmen 19
(Abb. 2) werden, um diesen Kratzer an der Schale zu befestigen, in Bügel 21 (Abb. 1) go
gesteckt, während die oberen Rahmen mittels Bolzen 22 mit der betrefferüden Schale verbunden
werden. Dieser Kratzer ist nicht verstellbar, sondern muß nach dem Gebrauch
abgenommen werden.
Es ist klar, daß der Kratzer auch noch andere Ausführungsformen besitzen und seine
Befestigung an dem Greifer mit allen möglichen, abnehmbaren oder nichtabmehmbaren
oder verstellbaren Verbindungsmitteln erfolgen kann.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbstgreifer, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schale des Selbstgredfers mit einem abnehmbaren oder verstellbaren Kratzer versehen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL451687X | 1924-08-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE451687C true DE451687C (de) | 1927-10-31 |
Family
ID=19786314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV20147D Expired DE451687C (de) | 1924-08-04 | 1925-04-21 | Selbstgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE451687C (de) |
-
1925
- 1925-04-21 DE DEV20147D patent/DE451687C/de not_active Expired
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