DE573776C - Einrichtung fuer den Umschlag von Massengut in Behaeltern - Google Patents
Einrichtung fuer den Umschlag von Massengut in BehaelternInfo
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- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B25/00—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby
- B63B25/02—Load-accommodating arrangements, e.g. stowing, trimming; Vessels characterised thereby for bulk goods
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
5.APRIL 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSESIe GRUPPE
Hans Meiners in Essen-Bredeney Einrichtung für den Umschlag von Massengut in Behältern
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1932 ab
Es ist bekannt, Massengut, welches sich in Kübeln befindet, mittels Hebezeugen vom Eisenbahnwagen
in Schiffe und umgekehrt umzuschlagen. Die Erfindung schlägt eine neuartige Einrichtung für dieses Umschlagsverfahren, insbesondere
für den Umschlag in Fluß- und Kanalschiffe vor, welche darin besteht, daß mehrere
Kübel verschiedener, einander ergänzender Form gruppenweise vereinigt sind, indem zwischen
nach unten sich verbreiternden Kübeln sich nach unten verjüngende Kübel eingesetzt sind.
Jede Gruppe füllt als Ganzes ungefähr die Breite des Laderaums im Schiff aus. Insbesondere
werden die Außenkübel einer Gruppe gelenkig miteinander verbunden, so daß sie zusammen
heb- und senkbar sind.
Von den bekannten Einrichtungen zum Umschlag in Kübeln, welche mit gleichgestalteten
Kübeln arbeiten, hat die Erfindung den Vorzug, daß durch die einander ergänzenden Formen
der Kübel einer Gruppe der Laderaum von Schiffen, insbesondere solchen mit beiderseitigen
Gangborden, besser ausgenutzt werden kann und daß einzelne Kübel zur Aufnahme anderer
Massengüter ausgebildet werden können als die anderen. Dadurch erhält man die Möglichkeit,
die Kübelgruppe beim Hinweg vollständig mit Kohle auszufüllen, während beim Rückgange
nur einzelne, insbesondere die mittleren Kübel mit spezifisch schwererem Gut, z. B. Erz, beladen
werden. Durch die einander ergänzenden Formen der Kübel kann zugleich auch eine zentrale und
gleichmäßige Belastung des Schiffsbodens erzielt werden.
In der Zeichnung zeigt Abb. 1 einen Querschnitt durch ein Flußschiff mit den eingesetzten
Kübeln; Abb; 2 zeigt einen Grundriß dazu, Abb. 3 den mittleren Kübel und Abb.. 4 die
beiden äußeren Kübel für sich.
Das Schiff 1 weist einen Lukenrand 2 auf, der breiter ist als der Durchgang bei 3. Im
Schiffsraum sind zwei Außenkübel 4 und 5 und ein Mittelkübel 6 untergebracht. Der mittlere ~~
Kübel ist als Klappkübel ausgebildet, wie aus Abb. 3 näher ersichtlich ist. Die Kübelhälften
sind bei 7 miteinander verbunden. Die Betätigung des Mittelkübels erfolgt wie bei anderen
Klappkübeln durch ein Zweiseilgehänge 8, durch das insbesondere auch das Öffnen und Schließen
des Kübels gesteuert werden kann. Die äußeren beiden Kübel sind durch ein Gelenka. miteinander
verbunden und ebenfalls an ein Gehänge 9 anschließbar. Mit diesem Gehänge können beide
Kübel zusammen aus dem Flußschiff herausgehoben werden, wobei sie sich zunächst mit
den einander zugekehrten Flächen aneinanderlegen, wie in Abb. 1 gestrichelt dargestellt,
dadurch ihre Gesamtbreite vermindern und bequem" durch die Luke herausgehoben werden
können. Das Entleeren kann, wie in Abb. 4 dargestellt, durch besondere Bodenklappen ro
geschehen, welche durch die Steuerseile des Gehänges 8 betätigt werden. Mehrere Kübelgruppen
können nebeneinander auf einem Eisenbahn-
wagen Platz finden. Durch .die Verbindung der
Außenkübel wird auch zugleich den Mittelkübeln ein fester Halt auf dem Eisenbahnwagen gewährt.
Beim Umschlag wird der erste von den Mittelkübeln 6 nicht sofort in das Schiff eingebracht,
sondern an einer geeigneten Stelle abgesetzt. Alsdann werden die zugehörigen beiden Außenkübel 4 und 5 zusammen durch
denselben Hubvorgang in das Schiff eingebracht.
Zwischen sie wird darauf der Mittelkübel der nächsten Gruppe eingesetzt und so fort, bis
die letzten Außenkübel in das Schiff eingebracht worden sind, worauf der erste Mittelkübel
zwischen sie gesetzt wird. Beim Entladen kehrt sich der Vorgang sinngemäß um.
Wird nur Erz geladen, so werden lediglich die Mittelkübel 6 gefüllt; auch in diesem Falle
kann das Schiff entsprechend seiner Tragfähigkeit beladen werden. Die Kübel können verhältnismäßig
leicht gehalten sein, da sie weder beim Schließen noch beim Öffnen wesentliche Kräfte
aufzunehmen haben. Es können natürlich auch sämtliche Kübel als Klappkübel ausgebildet
sein, so wie es im dargestellten Beispiel mit den Mittelkübeln geschehen ist.
Claims (4)
1. Einrichtung für den Umschlag von Massengut in Behältern, insbesondere Kübeln,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kübel verschiedener, einander ergänzender
Form gruppenweise vereinigt sind, indem zwischen nach unten sich verbreiternden Kübeln nach unten sich verjüngende Kübel
eingesetzt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere die Schiffsbreite ausfüllende Kübel gelenkig miteinander
verbunden und zusammen heb- und senkbar sind.
3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden miteinander
verbundenen Außenkübel (4, 5) durch Anziehen der Hubseile gegeneinanderklappbar sind, wodurch ihre Gesamtbreite verringert
wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Kübeln einer
Gruppe ein oder mehrere besonders in der Schiffsmitte angeordnete Kübel als Erzkübel
(6) ausgebildet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM119834D DE573776C (de) | 1932-05-21 | 1932-05-21 | Einrichtung fuer den Umschlag von Massengut in Behaeltern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM119834D DE573776C (de) | 1932-05-21 | 1932-05-21 | Einrichtung fuer den Umschlag von Massengut in Behaeltern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE573776C true DE573776C (de) | 1933-04-05 |
Family
ID=7329409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM119834D Expired DE573776C (de) | 1932-05-21 | 1932-05-21 | Einrichtung fuer den Umschlag von Massengut in Behaeltern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE573776C (de) |
-
1932
- 1932-05-21 DE DEM119834D patent/DE573776C/de not_active Expired
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